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Kunden und ihre Basswünsche

  • KlangTerrorist
  • 7. August 2004 um 15:27
  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 7. August 2004 um 15:27
    • #1

    Geht es euch auch oft so, ein Kunde hört es System und beschwert sich das es nicht dröhnt.
    Oft können die Konzepte sonst wie gut sein, kann drücken, kann fönen ohne Ende, aber dem Kunden fehlt das Dröhnen.
    Woher kommt das?
    Und kennt ihr solche Kunden auch?

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 7. August 2004 um 15:36
    • #2
    Zitat von "KlangTerrorist"

    Woher kommt das?


    Weil sie es nicht bässer wissen / nix anderes kennen.
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?p=204924#204924

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. August 2004 um 16:34
    • #3

    ... solche "Kunden" sind die armen Schweine, die im Kinderzimmer (und im Wohnzimmer der Eltern ... und im eigenen verrosteten Golf II mit bassbetonter CarHiFi-Anlage ...) immer nur Musik über "Müllanlagen" gehört haben ... und noch nie in ihrem Leben ein Instrument "in natura" gehört haben.

    Diese armen Schweine würden auch bei einer Opernaufführung oder einem Sinfoniekonzert sagen: "... die doofen Techniker müssen mal mehr Bässe 'reindrehen ...".
    :mrgreen:

  • test
    Profi
    Reaktionen
    990
    Beiträge
    10.218
    Marktplatz Einträge
    4
    • 7. August 2004 um 16:38
    • #4

    außerdem ist bass das wovon die meisten meinen ahnung zu haben :mrgreen:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Chriss
    Gast
    • 7. August 2004 um 19:45
    • #5

    einfach den "Bass Boost" Knopf am Pult aktivieren ... höhöhö .. scherz *g*

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 7. August 2004 um 22:11
    • #6

    Ja, oder den Loudnessschalter (mit 5 Konsonanten hintereinander - wow!) am Amp drücken! - Wie sowas habt ihr nicht??? Also meine Anlage..... und damit mache ich auch oft Partys in großen Hallen! :P

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • PJ
    Beiträge
    40
    • 9. August 2004 um 16:51
    • #7

    Ich persönlich denke ja, dass das Thema Bass niemals zufriedenstellend diskutiert werden kann, da gerade diesbezüglich die unterschiedlichsten Geschmäcker bestehen.

    Das liegt wohl daran, dass bis jetzt noch kein Konstrukt auf dem Markt ist, mit dem man die tiefen Töne originalgetreu wiedergeben kann.

    Jedes Chassis und jede Box würfelt da ihren eigenen Charakter dazu.
    Und da sowieso das große Chaos herrscht, denken viele, dass die eigenen Hörgewohnheiten die Richtigen sind.

    So gibt es diejenigen, die behaupten, dass nur mit einem linearen Amplitudenfrequenzgang von 20-x Hz das Instrument "richtig" abgebildet werden kann.

    Die anderen wiederum behaupten, das würde sich unnatürlich anhören, gäbe nur akkustisch schwierige Rahmenbedingungen und würden dann am liebsten schon bei 100Hz den Lowcut mit 120dB Flankensteilheit reinschrauben, da sich das ja viel knackiger und "Live" anhöre und man die subsonischen Basswellen nicht wahrnehmen könne.

    Ergo:Im Prinzip ist wirklich möglichst hohe Neutralität gefragt. Es geht, um mal wieder aus professioneller Sicht zu sprechen, darum den Zahlemann zufrieden zu stellen. Wenn der meint, der Bass müsse blubbern, so sollte man ihm die Blubberorgie seines Lebens verschaffen, damit man aufgrund seiner Zufriedenheit an Empfehlungen und Folgeaufträge kommt.

    Only my 2 cents :)

    Gruß
    PJ

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. August 2004 um 18:36
    • #8

    PJ
    ... grundätzlich strebt man eine Bassübertragung an, die alle erdenklichen Klangquellen neutral reproduzieren kann ... und dazu gehört genauso, daß der Übertragungsbereich ausgedehnt genug ist.

    Das Problem dabei ist nicht, daß es "ja unterschiedliche Philosophien" gibt, sondern daß LS in kleinen Gehäusen - die tiefe Frequenzen wiedergeben sollen - i.d.R. mit einem Resonator arbeiten und dadurch mit fallender Abstimmfrequenz ein schlechteres Zeitverhalten "hinlegen".
    Und das ist einfach Physik ...

    Wenn man also aus transportfreundlichen Gehäusen eine Bassübertragung wünscht, muß man sich die Karten legen, worauf man mehr Wert legt: entweder 1. auf eine "möglichst tiefe" Übertragung ... oder 2. auf eine möglichst "trockene" bzw. "schnelle" Wiedergabe tiefer Frequenzen.

    In der Praxis wird man bei kompakten Gehäusegrößen also einen mehr (oder weniger ...) glücklichen Kompromiss aus beiden Anforderungen anstreben, d.h. es gibt nicht nur das eine ... oder das andere ... Extrem.

    Beides zusammen in optimaler Qualität kann man natürlich auch erreichen ... aber nicht in maximal möglicher Qualität aus Bassgehäusen mit geringen Gehäuseabmessungen ...

    Viele Grüsse

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 9. August 2004 um 18:59
    • #9

    Dröhnender, überzogener Bass????
    Na wenn selbst professionelle Companys einen derartigen sound fahren kanns ja nicht verkehrt sein :P
    Aktuell zu hören bei den classic open auf dem augustusplatz in leipzig. :evil: Der sound war so als hätte man links und rechts der bühne jeweils einen 2er Golf vom Wörtherseetreffen hingestellt!
    Habs nur auszugsweise am Samstag abend mitbekommen, aber da wars schlecht, sehr schlecht.

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • Boxenguru
    Beiträge
    916
    • 9. August 2004 um 21:01
    • #10

    Der Kunde ist König.
    wenn er dröhn wünscht wird dröhn geliefert :lol:

    geht nicht gibts nicht !
    nicht motzen besser machen ;)

  • lextrax
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.506
    • 9. August 2004 um 22:56
    • #11

    hallo,

    andere möglichkeit:

    der dröhn schnellstmöglich unter die leute gebracht und was richtiges gekauft... :mrgreen:

    am eq reindrehen ( für die boah-ey-gorregd-fraktion) kann man bei fast jedem system... wird ja herstellerseitig schon lang genug praktiziert...

    lg alex

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