hi
habe folgendes problem:
muss auf ner mucke ängepunkt für ein trapez (also son zirkusteil) an den start bringen.
habe schon mit dem artisten gesprochen woraufhin ich die antwort bekam, dass der das teil nicht sehr stark belastet, aslo nur drauf "rumklettert" aber nicht damit dumschwingt etc.
meine frage nun wie viel kraft die hängepunkte nun aushalten sollten ?
trapez anschalgen
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die dynamischen lasten die ein seilartist auch beim normalen "rumklettern" am seil in deine truss einbringt ist nicht zu unterschätzen. du must auch den absturzfall einkalkulieren (artist fällt wg. fehler etc. ungewollt und ruckartig ins seil)
über die erforderlichen hängepunkte möchte ich hier auf die schelle keine mutmaßungen abgeben.
in jedem fall sollte der artist die hängepunkte auch nach rechnerischer dimensionierung durch einen fachmann in augenschein nehmen und sein equipment dort SELBST anschlagen. das ganze würde ich an deiner stelle auch schriftlich festhalten...
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Zitat von "Carm"
in jedem fall sollte der artist die hängepunkte auch nach rechnerischer dimensionierung durch einen fachmann in augenschein nehmen und sein equipment dort SELBST anschlagen.
Siehe auch BGV C1, §22.
Und dann würde ich mir vom Artist schriftlich geben lassen, das wieviel-fache seines Körpergewichtes als Maximalkraft eingeleitet werden. Wenn er eine Zahl geringer als fünf angibt, würde ich sicherheitshalber doch mit fünf dimensionieren.
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das ist auch ein proglem
ich will jetzt nicht über küsntler herziehen aber auf diese frage hin bekam ich leider nur die antwort "normalerweise hänge ich das überall rein , ist mir egal - hat bis jetzt immer gehalten" ....
:roll: -
egal - lass dir schriftlich bestätigen dass du ihn auf die gefahren aufmerksam gemacht hast und dass er sein zeugs dort selbst angeschlagen hat. sonst bist du am ende mit sicherheit doch der schuldige wenn was passiert ist.
ich würde auch aus erfahrung davon abraten irgendwelche verbesserungsvorschläge an seiner anschlagtechnik oder anschlagmaterial vorzunehmen. zum einen reagieren die künstler da meist sehr empfindlich und völlig verständnislos (wie du schon sagst "habe ich immer so gemacht") zum anderen hängt dann dein material drin und wenn was passiert ist eben das "neue" material am unfall schuld
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Tach zusammen,
Wie so oft lohnt auch hier ein Blick in die einschlägige Literatur.
Ich zitiere hier die BGV C1 §21:Der Auf- und Abbau von Geräten und Einrichtungen für artistische Darstellungen darf nur von den Artisten oder Ihren Beauftragten vorgenommen werden. Vor jeder Benutzung haben sich die Artisten selbst vom sicheren Zustand der Geräte und Einrichtungen zu überzeugen.
Ich kann mich da nur meinen Vorrednern anschließen, der Artist soll sein Trapez oder was auch immer SELBER anschlagen ( Ich kenne keine Artisten, die das nicht sowieso machen. ). Die Entscheidung über die Tragfähigkeit kanns Du wahrscheinlich nicht entscheiden, ich gebe nur Dinge wie auftretende Qerlasten zu bedenken. Ich würde mir an Deiner Stelle die maximalen Tragkräfte, sowohl horizontal als auch vertikal, vom Statiker der Halle schriftlich bestätigen lassen und die dann dem Artisten zukommen lassen. So kann der dann entscheiden ob er das Risiko auf sich nimmt.
Soweit schönen Abend noch
Christoph
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hallo,
ich handhabe es immer so, das wenn der artist sein seil nicht selber ins rigg bringen will, steige ich für ihn am seil ins rigg. Dies ist meistens der fall, allerdings muss der artist den anschlagspunkt selbst noch einmal überprüfen. Dies ist eigentlich auch immer der fall, die hängen ja quasi an ihrem leben
stefan