1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Konzert-Sound Praxis

Systematisierte Vergleichstests

  • ADMIN
  • 7. September 2004 um 15:12
  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 7. September 2004 um 15:12
    • #1

    Beim Line-Array-Test in Bengen haben wir das erste Mal einen systematisierten Vergleichstest durchgeführt, weitere sollen folgen. In diesem Thread möchte ich diskutieren, was alles verbesserungsfähig war und wie man dies das nächste Mal handhaben möchte.

    Gleich ein wenig Kritik von mir selbst:

    1.) Die Aufgabenstellung muss den Herstellern klarer formuliert werden.

    Es macht auch keinen Sinn, eine bestimmte Enfernung direkt vorzugeben, besser hätte man sagen sollen: Entfernung zwischen 5 und 60 m, und dann hätte man die Position zufällig wählen sollen, vielleicht auch Tests in zwei Entfernungen.

    2.) Wir brauchen ein Testgelände, auf dem man den ganzen Tag ordentlich Krach machen kann. Die Probleme mit der Gemeinde haben den Zeitplan wirklich böse durcheinandergeworfen, ich hätte beispielsweise gerne auch noch Frequenzgänge gemessen.

    3.) Teststücke sollten vorher klar sein, damit man sich einhören kann. (Wenn nicht das Rechte-Problem wäre, könnte man sie ja zum Download irgendwo hinstellen.) Leider hat es auch nicht so richtig funktioniert,
    etwas zum Thema Sprache zu organisieren.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 7. September 2004 um 15:19
    • #2

    Genau, die feste Entfernung hat das ganze etwas aus der Praxis gerückt, denn es soll ja nicht ein Punkt optimal beschallt werden, sondern eine Fläche.

    Ich dachte die Hersteller hätten ein festes Pflichtenheft bekommen. Denen müssen die Bedingungen natürlich vollkommen klar sein.

    Es sollte in jedem Test ein mittelmäßig geübter Redner die PA mit einem SM (Beta) 58 testen, ich meine das man damit schon stark merkt ob die Anlage Potential hat oder nicht.
    Komme ich zu einer fremden PA / Monitoranlage brauche ich nur schnell ein SM 58 um sagen zu können ob sie spielt oder nicht. Mit der CD kann ich vielleicht noch sehen wie sie untenrum und ganz oben spielt, aber der für die Stimme wichtige Mitteltonbereich kann damit (meiner Meinung nach) nicht immer optimal getestet werden.

    Ansonsten: Schön das es sowas gibt.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
    Beiträge
    10.040
    Termine
    4
    Einträge
    16
    Marktplatz Einträge
    1
    • 7. September 2004 um 15:37
    • #3

    Das ging an die Hersteller:

    Zitat

    Liebe Hersteller,

    es ist noch nicht alles in "trockenen Tüchern", vorab aber schon mal die sicheren Infos:


    Ort und Zeit:

    1. September 2004
    ab 10:00 Uhr Aufbau der Systeme (ohne Publikum)
    ab 14:00 Uhr systematisiertes Vergleichshören
    ab 17:00 Uhr freies Vergleichshören, Grillen

    53 501 Grafschaft-Bengen, Sportplatz


    Systeme:

    KS Linearray
    Ohm Lunarray
    Coda 5A
    evt. EAW KF 730 (außerhalb des Preisrahmens zum Vergleich)

    als konventionelles Vergleichssystem Community TFR 31 / TFR 64

    Wir hören jeweils nur einen Banane, also Mono!


    Technik:

    PA-Peter hat etwas von einem 32A-CEE gesprochen. Da die Systeme ja nicht gleichzeitig laufen, sollte das dicke reichen.

    Rigg steht noch nicht im letzten Detail fest. Nach derzeitigem Stand der Planung haben wir eine Untergurt-Höhe von 7,50 m. Den genauen Wert teile ich noch mit.

    Beim Vergleichstest hören wir die Systeme ohne EQ. Ein EQ (Varicurve) wird jedoch zur Verfügung stehen, um beim freien Vergleichshören Abstimmungen vornehmen zu können. (Bitte setzt die Limiter so, dass beim freien Vergleichshören kein Schaden an den Systemen entstehen kann.)


    Aufbau:

    Um 10:00 Uhr soll das Rigg fertig stehen.

    Bis 11:00 Uhr sollten dann alle Hersteller ihr System am Start haben, so dass wir nach oben fahren können.

    Jeder Hersteller bekommt dann 10 Minuten Zeit, sein System zu checken und Fehler zu beheben.

    Ab 12:00 Uhr ermitteln wir dann mit Rosa Rauschen den maßgeblichen Immissionsort und pegeln die Anlage danach ein.

    Die Zeit bis 14:00 Uhr ist dann Reserve. Wir wollen sie für Frequenzgangmessungen (am Hörplatz, am maßgeblichen Immissionsort, unter/hinter den Systemen) nutzen.



    Testverfahren:

    Für diesen Test wurde ein eigenes Testverfahren entwickelt, das wie folgt ablaufen soll:

    Der Vergleichstest findet als Blindtest in einer Entfernung von 40 m statt.

    Die Systeme werden so eingepegelt, dass sie am maßgeblichen Immissionsort nach DIN 15905 Teil 5 einen Pegel von 99 dB (LeqA) haben.

    Der Vergleichstest findet mit etwa sechs sehr unterschiedlichen Einspielungen statt (Musik unterschiedlicher Richtungen, Sprache männlich, Sprache weiblich).

    In zwei Durchgängen werden nacheinander diese sechs Vergleichsstücke auf nacheinander allen Systemen gespielt. Die Reihenfolge der Systeme wird jeweils über einen Zufallsgenerator festgelegt (und den Hörern natürlich nicht bekanngegeben). Zusätzlich werden zufällig ausgewählte Systeme mehrfach angespielt.

    Die Wertungen erfolgen in Schulnoten von 1 bis 6. Da jedes Teststück auf jedem System mindestens zweimal gespielt wird (erster und zweiter Durchgang), können Abweichungen bei der Bewertung entstehen (selbes Stück auf demselben System unterschiedlich gewertet). Aus diesen Abweichungen wird die sogenannte Bewertungssicherheit ermittelt (als Wert zwischen 0 und 100 %).

    Bei der Bildung der Testergebnisse können die Wertungen entsprechend der Bewertungssicherheit gewichtet werden (die Wertungen von Hörern mit hoher Bewertungssicherheit wiegen schwerer), des weiteren kann eine Mindest-Bewertungssicherheit vorgegeben werden, unterhalb der die Wertungen nicht berücksichtigt werden.


    Durch dieses Messverfahren erzielen wir eine maximale Objektivierung der Testergebnisse jenseits von Ruf und Ansehen der einzelnen Hersteller.

    Alles anzeigen

    Beim nochmaligem Durchlesen stelle ich dann doch einige Punkte fest, die so dann nicht gestimmt haben...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.413
    Beiträge
    27.256
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 7. September 2004 um 15:56
    • #4

    ich unterstütze die idee von bigsound, eine sprachwiedergabe per SM58 wäre schon sinnvoll.
    vielleicht könnte man das aber auch im studio vorproduzieren, ohne EQ und dynamics... das ist ja kein riesiger aufwand.

    - die systeme sollte man in zukunft meiner meinung nach möglichst eng zusammenhängen, damit die ortung erschwert wird.
    die äusseren wird man aber sicherlich trotzdem leicht wiedererkennen, doch dorthin könnte man ja die für die wertung weniger wichtigen vergleichssysteme hängen.
    - die flughöhe und
    - die länge der arrays sollte vorgegeben werden, um jede unnötige täuschung auszuschließen.


    zum messen:
    könnte es u.u. auch sinnvoll sein, außer den frequenzgängen die STI werte zu ermitteln?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 7. September 2004 um 16:58
    • #5
    Zitat


    Es macht auch keinen Sinn, eine bestimmte Enfernung direkt vorzugeben, besser hätte man sagen sollen: Entfernung zwischen 5 und 60 m, und dann hätte man die Position zufällig wählen sollen, vielleicht auch Tests in zwei Entfernungen.


    Ich denke sogar, das sollte in die Bewertung mit eingehen! Einen bestimmten Punkt "schön" zu machen ist nicht so das Problem; die Stärke eines Line-Arrays sollte es sein, über eine große Distanz ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

    Zitat


    Leider hat es auch nicht so richtig funktioniert,
    etwas zum Thema Sprache zu organisieren.


    Im Download der Demo-Version von Ulysses ist ein Sprach-File (Audio-d.wav) enthalten. :wink:

    Zitat


    zum messen:
    könnte es u.u. auch sinnvoll sein, außer den frequenzgängen die STI werte zu ermitteln?


    Macht open air nicht wirklich Sinn.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • test
    Profi
    Reaktionen
    990
    Beiträge
    10.215
    Marktplatz Einträge
    4
    • 7. September 2004 um 17:57
    • #6

    was ist denn ein sti-wert?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.413
    Beiträge
    27.256
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 8. September 2004 um 03:03
    • #7

    STI:
    Speech Transmission Index

    meßmethode zur ermittlung der sprachverständlichkeit.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  2. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  3. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  4. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  5. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  6. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  7. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  8. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  9. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  10. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™