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Reichweite von Boxen

  • Anonymous
  • 28. Oktober 2002 um 12:25
  • Anonymous
    Gast
    • 28. Oktober 2002 um 12:25
    • #1

    Hier könnten sich ein paar Leute mit Erfahrung über ein paar Boxen auslassen. Mich interessiert hier nur die Reichweite der jeweiligen Boxen. Es geht nicht um Sprache sondern um gemäßigten Rock oder um Konservenmusik. Interessieren würde mich:

    - Dynacord F12
    - Acousticline K2
    - Nexo PS 15
    - Acousticline TSM 15
    - GAE Director Top
    - db Max 12
    - Fohhn RT4


    Das hat jetzt keine besondere Reihenfolge, mich würde es einfach mal interessieren wie weit die jeweiligen Boxen können.

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    3.316
    • 28. Oktober 2002 um 12:45
    • #2

    Du vergleichst hier Direktstrahler (z.B. PS 15 oder Max) mit kompl. Horngeladen Tops (F12/ K2).

    Das Apel mit Birnen ...

    Horn trägt natürlich weiter!

  • Anonymous
    Gast
    • 28. Oktober 2002 um 12:47
    • #3

    ich vergleiche ja auch nicht die boxen, sonder ich interessiere mich hier nur für die reichweiten.

  • Anonymous
    Gast
    • 28. Oktober 2002 um 12:50
    • #4

    Äpfel mit Birnen... Egal ob Horn oder nicht. Entscheidend ist wohl eher der Abstrahlwinkel und die Abstrahlart (Zylinderwelle o.ä.) zudem kommt es auf den Anfangspegel an. Den Rest besorgt die Physik!

  • BVC
    Beiträge
    650
    • 28. Oktober 2002 um 12:50
    • #5

    Die Antwort war auch darauf bezogen!
    Ein Horn kommt natürlich weiter, wer hätte das gedacht.

  • Inselgert
    Profi
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    717
    • 28. Oktober 2002 um 13:14
    • #6

    Da must Du dich wohl mal mit den normalen Gesetzen der Beschallung auseinander setzen. Also PS 15 alleine vieleicht 20m zwei uebereinander immer noch 20 m nur lauter. 2 uebereinander mit Hornanbindung vieleicht 30 m nur klingt scheisse. Will also sagen. So einfach geht das nicht. Mal eben sagen wie weit?

  • wora
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    11
    • 28. Oktober 2002 um 13:35
    • #7

    von den obengenannten LS kenne ich nur PS15 und GAE Director, bei der dynacord bin ich mir nicht sicher, ob ich die schonmal vor der nase hatte. aber dynacord finde ich klanglich nicht so den renner...
    in punkto reichweite wird ein direktstrahler immer probleme gegen ein hornsystem haben, das ist klar. wenn eine direktabstrahlende box in 20m entfernung noch druck macht, ist das schon enorm viel. bei einer gut gemachten hornbox ist es so, das sie direkt vor dem horn sogar leiser zu sein scheint, der druck fängt erst nach ein paar metern an...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Anonymous
    Gast
    • 28. Oktober 2002 um 14:58
    • #8

    das ist doch schon mal eine hausnummer. 20 meter. es geht mir darum ob ich mich mit der anschaffung von direktabtrahlenden multifunktionsboxen a la db max glücklich mache, weil ich sie auch mal als top nutzen kann oder nicht. bis zu welchem rahmen (reichweite, publikumsmenge) würdet ihr eine kombi aus multifunktionsbox mit einem sub (15"/18") (aktiv gefahren) nutzen?
    hier geht es mir momentan nicht um einen mörderdruck, sondern um eine angemessene beschallung kleinerer veranstaltungen.
    oder muss ich um variabel zu sein eine horngeladene box anschaffen?

  • JF
    Verifiziert
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    2.934
    • 28. Oktober 2002 um 16:12
    • #9

    Viele kleine und Delaylines.
    Aus tontechnischer sicht wahrscheinlich meistens vorzuziehen, kann man aber nicht überall aufbauen ...

    mfg
    JF

  • PA-Peter
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    • 29. Oktober 2002 um 09:52
    • #10

    Mit der Max gibt es vermutlich Probleme mit der Reichweite!

    Das sind Coaxe! Also richtig kleines HF-Horn!

    Eine PS15 wird deutlich weiter gehen...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Oktober 2002 um 10:04
    • #11

    dirketstrahler werfen realistisch so um die 10-15m egal waws da drauf steht.

    Horn systeme sotten 20-40m locker machen.


    Wurf weite hngt immer von der tiefe des horns ab.

    tiefe horn in cm gleich wurfweite in m

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • wora
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    11
    • 29. Oktober 2002 um 12:55
    • #12
    Zitat


    tthorsten schrieb am 2002-10-29 10:04 :
    ...tiefe horn in cm gleich wurfweite in m

    interessante formel, werde das mal checken.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Holger
    Profi
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    589
    • 29. Oktober 2002 um 13:10
    • #13

    Ich stell mal eine kleine Theorie auf.
    gesetz dem Fall ein Horn hat eine tiefe von
    100cm wäre die Reichweite des horngeladenen Systems bei gleichem Schalldruck 1W/1m doppelt so hoch.
    Also Horn hat in 32m die gleiche Lautstärke
    wie direkt in 16m.
    Wenn man jetzt noch einen um 6db höheren Wirkungsgrad vorraussetzt dann erhöht sich die Reichweite des Horns auf 64m, im vergleich zum Direkt mit 16m.

    Das ist vermute ich auch der Hauptgrund warum Baßhörner weiter gehen oder auf größere
    Distanzen weniger verlust haben als Reflexe,
    obwohl bei 1W/1m gleich Laut.
    Das Abstrahlverhalten hat auf die Reichweite
    ( wenn man den erhöhten Wirkungsgrad ausklammert) keinen einfluß. Entscheidend ist die tiefe des Horns.

    Mal ganz krass gerechnet:
    Horn hat länge von 8m
    Wirkungsgrad von Horn und Reflex in 1m =
    100dB
    in 16m Entfernung hat das Horn noch 94dB
    der Reflex nur mehr 76dB

    Hab ich nen Denkfehler?
    ok, ist theorie aber trotzdem richtig!

    Viel Spass beim dementieren
    Holger

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 29. Oktober 2002 um 13:52
    • #14

    @ holger

    das war auf Mitteo und hochtonhörnernen gesehen.

    Bass hörner taugen leider nix.

    insofern es nicht ein shearere oder ein leviathan horn ist.

    BR geht da genaus so wiet

    vorallem wenn es ein ESX ist.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Holger
    Profi
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    589
    • 29. Oktober 2002 um 14:49
    • #15

    thorsten
    ob Bass oder Mittelton ist egal, der
    Grundsatz -6dB je Entfernungsverdoppelung
    ist ja nicht nicht Frequenzabhängig. Das da noch andere Faktoren mit einspielen die die Reichweite beeinflußen ist auch klar aber damit haben beide Systeme zu kämpfen.

    Das Horn, BP oder BR Geschmackssache sind ist richtig, das hörner aber aus genannten Gründen weiter gehen auch.

    Den Standpunkt vertret ich jetzt einfach mal.

    Gruß Holger

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 29. Oktober 2002 um 16:14
    • #16

    HI@All!
    Ich würde Dir für Universaleinsatz das GAE Director empfehlen. Ist zwar nicht ganz so Kompakt wie ne RT4,PS15 o.ä.,aber für Innen und Aussen gut.Macht immer Druck und klingt sehr gut.
    Gruss Dirk

  • Jens Droessler
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    2
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    9.074
    • 30. Oktober 2002 um 16:45
    • #17

    Open Air ist es VOLLKOMMEN egal, ob ein System horngeladen ist oder nicht. Es wirft genauso weit, wenn es den gleichen Schalldruck erzeugen kann (was es aber wahrscheinlich nicht kann, es sei denn, man geht zu RatSound).

    In Hallen ist das was anderes. Da kann man dank hornmäßiger Directivity den Schall möglichst von den Wänden und Decken weghalten, sodass möglichst nur sauberer Direktschall ans Ohr gelangt, ohne von Reflektionen und Reflektions-Reflektionen vermatscht zu werden.

    Bei Bässen ha tthorsten recht, es macht wirklich keinerlei Unterschied, ob man ein Horn hat oder BR..... wenn der Pegel gleich ist, drückt es auch gleich weit.

    Die Faustformel mit dem 6dB-Verlust pro Verdoppelung stimmt für Entfernungen über 1m von der Quelle sehr gut. Es gibt eben nur noch "Vermatschung" zu beachten und eventuelle anderslautende Gesetze, z.B. bei LineArrays.

    Weiterhin muss man natürlich sehen, dass bei breitwinkligen Hörnern der Schall sich schneller verbreitet und daher grundlegend geringer ist.

    Man sehe sich SPL-TD1 an. Da ist ein recht kleines 1" Horn drin, dass aber trotzdem ordentlich weit wirft.

  • Anonymous
    Gast
    • 30. Oktober 2002 um 23:41
    • #18

    thorsten und jens
    Warum hörner weiter gehen!
    Stellt euch vor ihr habt eine BR-Box und ein ungefaltetes Horn mit 1m tiefe.
    Beide Lautsprecher hätten bei 1W/1m 100dB also gleichen Schalldruck. Jetzt ist die Entfernung vom Horntreiber eigentlich schon 2m(bei 1m vor Box da das Horn 1m tief ist).
    Wenn du jetzt die -6dB pro Entfernungsverdoppelung ansetzt dann hat die BR bei 4m noch 88dB.(2x verdoppelung dann 4m=
    -12dB)
    Die Hornbox 94dB.( Da von 2m auf 4m nur eine verdoppelung also -6dB)
    Für die Praxis bedeutet das für das Horn gleichen Schalldruck bei doppelter Entfernung zur Box

    Gruß Holger

  • Holger
    Profi
    Beiträge
    589
    • 30. Oktober 2002 um 23:50
    • #19

    Hab ich noch vergessen
    Wir haben keine Hörner mehr nur noch BR´s
    Nicht das der Eindruck entsteht ich steh auf
    Hörner :smile:
    Gruß Holger

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 31. Oktober 2002 um 13:37
    • #20

    @ Holger: Ich bin eigentlich vom Schalldruck ab Membran ausgegangen. Aber jetzt, wo dus sagst.... ja, man könnte das auch anders verstehen.....

    Im und direkt vor dem Horn stimmen die -6dB pro Verdoppelung nicht so gut wie im freien Raum (es sind weniger dB), weil da etwas andere Druckverhältnisse herrschen (und Strahlungswiderstand usw.). Das aber dann quantisieren zu wollen, wäre Beckmesserei.

    Trotz alle dem spielen die Reflektionen in Gebäuden auch eine wichtige Rolle für die subjektiv empfundene Wurfweite. Wenn dank breiter Abstrahlung schon nach 20m alles eingematscht wird, leidet der Hochtonbereich am meisten darunter und man sagt "Ey, wirft nicht!"

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