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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

"Bauvorschlag" für die Freunde des Kickbasses ;-)

  • Anonymous
  • 3. November 2002 um 21:30
  • Anonymous
    Gast
    • 3. November 2002 um 21:30
    • #1

    Hallo,

    Auf der Homepage von Selenium sind "Bauvorschläge" für die Bestückung eines LKW für diese "Musik-Umzüge".
    Bei dem Stacking könnte da sogar so ansatzweise Tiefbass rauskommen...
    Aber über 60Hz bläst das einem wohl den Kopf weg.
    Wie es wohl klingt?

    http://www.selenium.com.br/site2000/index.html#
    Dann "entre",
    dann "projetos"
    und dann "trio eletrico"

    (War glaub ich auch schon mal ein Bericht im PP drinnen)

    Grüße,
    Fux

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 3. November 2002 um 21:47
    • #2

    Ist ziemlich genau mein Kickbass!
    Leider sind die 15er in 3-4er Stacking dann auch schon mit Kickbass Überfordert,als 1er oder 2er Stack "Kickt" es vom feinsten.
    Bestens Passend zum "ÖrpZ"

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Anonymous
    Gast
    • 3. November 2002 um 21:53
    • #3

    Die 15er an der Front und Rückseite des Wagens, die da in dem etwa ein Meter langen ungefalteten "Horn" arbeiten (eher "Schallführung") müßten bei der Menge auch schon relativ tief gehen und übel laut sein...

    Fux

  • Anonymous
    Gast
    • 3. November 2002 um 21:58
    • #4

    Für den "Normalanwender" ist aber wohl diese heftig verstrebte doppel 15" Wickelhornkiste mit fast ohne Vorkammer am interessantesten.

    Ganz anderes Thema:

    Warum handeln 90% der Threads immer von Bassboxen, wo sich doch das meiste bei der Musik eigentlich in den Topteilen abspielt?

    Grüße,
    Fux

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 3. November 2002 um 22:01
    • #5

    Alle wollen nur das eine BaZZZZ

    Ich oute mich hiermit auch eher als Freund der Hochwertigen Mitten eben 10"/6,5"
    MPA1/Dosc/EAW

    BaZZ=Geil..the "Fun-Factor"
    Mitten=Die Musik
    Höhen=Sahnehäubchen

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Anonymous
    Gast
    • 3. November 2002 um 22:07
    • #6

    Schon mal probeweise CD-Musik über 'ne ganz normale Marshall 4x12 laufen lassen?
    Geht weitaus besser als man im allgemeinen denkt;-)

    ..Tiefbaß geht ab, Mitten kommen etwas verfärbt (Präsenzen zu laut) und echte Höhen kommen auch keine, aber Gitarre, E-Baß, Snare und Stimme usw. sind so schlecht nicht...

    Fux

  • Anton A.
    Beiträge
    164
    • 3. November 2002 um 22:52
    • #7
    Zitat


    Ich oute mich hiermit auch eher als Freund der Hochwertigen Mitten eben 10"/6,5"
    MPA1/Dosc/EAW


    Könntest du damit bei Techno-OAs Geld verdienen?
    :smile:
    cheers,
    ein Bassfreund

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 4. November 2002 um 00:01
    • #8

    die dinger funktionieren, davon konnte ich mich schon überzeugen :smile:
    im großstack geht das sicher teif - auch mit dem stummelhorn - aber das kapieren hier sowieso wenige wieso wenns am BL mangelt dann halt nimmer so kickig.

    Mitten klar sind mitten wichtig, nur ist es so, dass es einige hersteller gibt die wenigstens den mitten / hochtonbereich im griff haben (z.B. Nexo M3 finde ich gut, KS auch noch im guten bereich) im bass kann auf fast ganzer HerstellerFront totales versagen festgestellt werden :/ (Hersteller die nicht mal topteile hinbekommen lasse ich mal weg)

    ausser der MEyer ds2p (15er kurzhorn) und die älteren Turobsound 15er hörnchen fällt mir gerade nicht viel taugliches im bass ein
    früher konnte sogar nexo noch bässe produzieren (TS2400) mitlerweile nur noch Standard (in div. variationen im einheitsbrei) mehr oder weniger untauglich.

    was dann noch lustigerweise dazu führt das Bass XYZ sehr gut für Hip hop sei ABC für Rock und CDE für Klassik

    nur Bass wo alles kann ist anscheinend kein markt da ???
    ferner scheinen alle davon auszugehen dass man immer nur eine bassbox hinstellt und der schöne Fgang dafür garantiert dass das klingt
    wenn nicht ist immer der Raum oder die fürdie Box unpassende Musikrichtung schuld "nie" die Box ... komisch

    anscheinend fällt manchen auf dass es bes. im bassberich harpert deshlab die vielen Fragen nach Bassboxen?

    gute mittentops Selber zu designen ist auch nicht ganz so "trivial" wie Bässe v.a. phasepluged Mid tops halte ich fürn nicht unkritisch - das fängt schon bei der auswahl an (Durchmesser, Hersteller) Im hochton rettet BMS - was anderes kommt sowieso fast nicht in frage :smile:

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Anonymous
    Gast
    • 4. November 2002 um 19:12
    • #9

    Hallo,

    Weil du sagst im Bass bringt kein Hersteller was zustande. Also ich fand den doppel 15"er Hornbass vom Martin Audio F2 schon irgendwie besonders gut. Den hast du wohl noch zu erwähnen vergessen;-)
    Die dazugehörigen Tops (In der tight-pack Konfiguration) klangen auch wunderbar, nur tragen/stacken möchte ich das nicht....
    ...und 5-weg aktiv....:wink:

    Grüße,
    Fux

    Übrigens,
    Die KS gefallen mir in den Mitten eigentlich gar nicht.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 4. November 2002 um 23:50
    • #10

    martinaudio hatte ich leider noch nicht das vergnügen ausgiebig zu hören (hier in de rgegend gibts fast gar nix vernünftiges - wobei meine Anspüche "hart" sind manches "auswärts" gehört aber martin leider noch nciht aufgefallen nur "Pfiremeltops" (billigserie?) 15" 2wege die waren auf inakzeptablen niveau)
    KS finde ich MId / high schon brauchbar - gut es gibt da ja untersch. serien - das 12er?doppelhorn + HF triaxiale system meine ich - für das das so "große" mitten drin sind nicht schlecht, Nexo hat ja in der alpha 10" vorteile logisch klingt das noch besser, klönnte aber mti dem klang o.g. KS druchaus gut leben
    mir ist aber auch klar dass Highend klang nicht mit einer Standard PA erreicht werden kann
    was noch auch noch im Top bereich geht- allerdings schlecht eingestellt gehört - hört sich aber nach potential an: JBL HLA Tops (wenn man da richtig einstellt und richtig aufstellt) der Sub ist schlicht absolut unbrauchbar da kommt ausser müdem langweiligem geblubbere auf ziemlich genau 1,5 Frequenzen nix raus da muss man aufpassen welches Musikstück man präsentiert - es könnte basslos enden :smile:

    das ist das komische: Bassboxen kriegt fast keiner (mir bek. Markenhersteller) hin - wie auch machen ja fast alle das selbe was prinzipiell fast immer ähnlich klingt (mal bagesehn von untersch. pappen)

    das versagen bzgl. Bass meine ich damit dass das mir zuerst auffällt: KS indiskutabel steht in keinem Verhältnis zu den Tops, Nexo indiskutabel merkwürdig Tops haben sie ja hinbekommen das meine ich
    es gibt wenig brauchbares aufm markt deshlab vermtulich immer die selbstbauanfragen im bass?

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Anonymous
    Gast
    • 5. November 2002 um 16:38
    • #11

    Und was ist mit diesen alten 4x15" von Concert Systems?

  • Anonymous
    Gast
    • 6. November 2002 um 22:01
    • #12

    Hallo,

    Dass der Bass auf vielen VA's merkwürdig klingt, leigt meiner Meinung nach zu über 50% an der Aufstellung der Bässe oder am Raum, und nur zu einem geringerem Teil an den Bässen.
    Was ich auch nicht so ganz nachvollziehen kann ist, daß immer alle Angst haben, daß ohne extra Kickbass zwischen 100 und 200 Hz zu wenig rauskommt und wenn man dan die Master-EQ's anschaut, dann zieht da jeder Mensch (verständlicherweise) genau in diesem Bereich ordentlich raus, da hier bei niedrigen Räumen genau die stehenden Wellen zwischen Boden und Decke sind und die den Sound unnatürlich aufblähen und alles vermatschen.
    "Wunder" in Bezug auf diese ekelhaften Interferenzmuster und Bassauslöschungen wirkt auch, wenn die Bässe nicht nur links und rechts als "Unterbau" zum Stacken der Tops stehen, sondern zwischen den beiden Stacks noch Bässe vor der Bühne verteilt werden. (sieht man leider auch sehr selten auf kleineren VA's)

    Bass nur in der Mitte ist meisten unpraktikabel, wenn man die Tops nicht fliegen kann, weil man kann ja schlecht 2 oder mehr Horntops auf ein Boxenstativ stellen und 3m hochkurbeln;-)

    Was für "Tricks" zum plazieren der Bässe habt ihr sonst schon so ausprobiert.
    (Delays auf einem Teil der Bässe?!)

    Grüße,
    Fux

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 6. November 2002 um 22:54
    • #13

    wie erwähnt ... meistens wirds aufden raum usw. geschoben nie auf die Bässe
    ich kaufe doch keine Bässe für raum A welche für raum B und welche für Openair ...
    wenn ein bass "schnellÖ" im bezug auf group delay ist dann geht das immer!
    mal ganz kurze ausführung dazu ein rum hat meistens eine ewig lange group delay das heisst langes aus aber auch einschwingen
    wenn die box in 3 ms schon "da" ist und auchshcnel lwieder weg dann hat der raum wenig chancen
    merkwürdigerweise sind dei raumeniflüsse mit vernünftigen bässen fast nie ein problem

    Bass: da kenne ich nur monocluster in der mitte - ausnhame gewisse problemboxen - da muss man das cluster auseinanderreissen - sonst kollabieren die Pappen

    wie schon mal erwähnt zZt am besten von dnekaufboxen gefältl mir MEyer ds2p monocluster mit "gewalt" EQ teif druckvoll pegelstark komtm zwar ncihtan urps hin aber D&B usw. firrelfanzbässe deklassiert das lockerst

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    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Anonymous
    Gast
    • 6. November 2002 um 23:05
    • #14

    Die Interferenzen hab ich doch egal wie "schnell" ein Bass ist. Das eine hat doch mit dem anderen überhaupt nix zu tun.
    Und wenn ich eine stehende Welle im Raum habe, dann schwingt die normalerweise so lange nach, daß ich da um Zehnerptenzen wo anders bin wie beim Ein- und Ausschwingimpuls eines Lautsprechers.
    Oder sehe ich da was falsch?

    Grüße,
    Fux

    P.S. Hat da schon einer was mit Delayen von verschiedenen Bassgruppen probiert?

  • shiva
    Beiträge
    95
    • 6. November 2002 um 23:09
    • #15

    Hatten kuerzlich eine Festinstallation in einer akustisch eher etwas "schwierigen" Halle (ca 600 Pers.). Nebenbei galt es auch noch Laerm Emmissions Probleme zu beruecksichtigen. Hatten dies folgendermassen in den Griff gekriegt:
    Um Loecher/Ausloeschungen zu vermindern, resp. eine horizontale Richtwirkung zu erzielen, wurden 6 stk. 1x18 BR in die Buehnenvorderkante geschnitten/gelegt (hineingeschoben u. abgedichtet). Davon haben wir 4 stk. 18" in die Raum resp. Buehnenmitte unmittelbar aneinander gebaut. Links resp. Rechts mit einem Abstand von total 5.12 Meter jeweils noch ein weiterer 18" gelegt (somit tatal 6 stk. 18").
    Der oftmals kritische Bereich um ca. 70 bis 350 Hz wurde durch eine einfache "cardioid" Anordnung entschaerft, indem beim geflogenen Fullrange Set (pro Seite 1x15"midbass 70bis350Hz/1xFullrange 70-20000 Hz)auf der Rueckseite nach hinten abstrahlend noch einmal ein Midbass (70-350Hz) angebracht wurde. Dieser Midbass wurde zusammen mit dem nach vorne strahlenden Midbass an einer Endstufe betrieben, jedoch aber verpolt (180o). Eine sep. Ansteuerung des cardioids war aus finanziellen Gruenden nicht moeglich. Das Setup wurde anschliessend noch eingemessen und pasta. Konnten Raumprobleme mit einfachsten Mitteln massiv verbessern. In einer weiteren Phase wurden (nach RT 60 Messung)noch gezielt Basstraps sowie Mittel/Hochton Absorber angebracht. Dies ist allerdings noch nicht ganz fertiggestellt. Ist klar, letztgenanntes ist Festinstallationen vorbehalten.

    Gruesse Stefan

  • shiva
    Beiträge
    95
    • 6. November 2002 um 23:14
    • #16

    Ach ja Delays, hab ich ganz vergessen, wurde unterhalb den 18" subs keins gemacht (auch finanz. Probl.). Sorry wenn etwas off topic, ist auf obenstehendes Posting bezogen.
    Fux, es gab schon mal nen thread wo es um Bassdelays ging, ca. 14 Tg. her.

    lo long

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 7. November 2002 um 00:23
    • #17

    vorab sory ...das Thema wird gefährlich weit verlassen :smile:
    interfernezen sind fast kein Problem da im bass nur ein einziger stack da steht - ich weiss "meine aufstellungen" sind krank das EQing ist noch kranker das ganze setup ist krank merkwürdigerweise funktioniert es aber perfekt udn wird auch klanglich gelobt (es geht allerdigns nicht um operette sondern DnB Techno etc.)

    das mit der DS2p beispiel deshlab weil man das mit den Trio Elctrico bässen - vorausgesetzt gute speaker sicherlich auch machen kann

    Bässe:
    es war selbe location - auch eine PRoblemfall Location " höhe = ca. breite = ca länge (nciht erade optimal oder?) ferner schach bedämpft betonwände pur
    mti den vorhandenen 4 doppel18ern reflex braucht man nicht anzufangen das ist einfach inakzeptabel schlcht dröhn brummel brei

    dann war da: D&B Bässe: B2 und C4bass monocluster nach vielem hin und her schieben rausnehmen von Frequenzen am EQ konnte ein akzeptables - für mich unbefriedigendes ergebnis erzeilt werden (ehrlich gesagt ich war entsetzt was da D&B im bass da so macht)

    mit 4 x Meyer 650P Reflex wars ähnlich katastrophal (man muss ja immer sehen was das kostet im verhältnis zu dem was da rauskommt) es dröhnte auch nur tiefer als D&B was zwar angenehmer "auszuhalten" war aber kein zustand

    dann die MeyerDSP2 kurzkickhörner die ja lt. aussagen hier im forum keinen tiefbass können
    (können sie ohne Brutal EQ auch nicht ...es geht um Drumm & bass sehr tief sehr laut und druck braucht man auch noch)
    besser ginge das nat. mit 8"...10"ern im bass :smile: - nur liegen da halt gerade keine rum deshlab mal notlösung per DS2p

    und zwar um gleich mal Aufzuschrecken:
    Basscluster (3 doppel15er) monostack in die Raumecke am EQ (das foto ist noch im PA für DnB Party thread drin) Foltereinstellung im bass bis zu 18 dB geboostet (tiefstbass bei 20 hz)

    Fazit: kein Dröhnen pegelt mehr als bisheriges und geht auch noch teifer als D&B wo man das hinstellt ist fast egal - nur leiser wirs halt auf der tanzfläche (logisch entfernung größer ...) einziges problem sit noch die "einflugschneisse" richtig zu wählen - den notausgang soltle man nciht zustellen :smile: da msus evtl. noch rumdelayed werden zZT ist halt ausser EQ nix da Solton kann keine DX26 liefern .. :sad:

    kurzum wenn der bass geclosed ist wie trio electrico Kick auch; kann man am EQ in gewissem Rahmen "vergewaltigen"

    Monostack wenig interfernezen maximale kopplung der boxen

    schnelle Boxen - sprich groupdelay schneller als das groupdelay des raumes (auch der raum hat einen Phasengang - groupdelay sit ja ein resonator) dann wird der raum weniger angeregt

    ich kann das phänomen wenig raumanregung täglich beobachten daheim
    früher REflexe (ACR, JBL infinity usw. merhere probiert) gehabt dröhn total (Raumgröße = 5 x 5 x 2,5 meter - tolles mass :smile: mit wenig bedämpfung) trotz bass rausziehen

    jetzt 6 x 8" urps (in der ecke aus platzgründen): nix mehr dröhnt dafür geht der bass teifer und präziser

    sprich wenn die Box wenig groupdelay hat gibts weniger dröhneffekte
    kommt man allerdigns sehr weit weg von der box also der direktschall sinkt weit ab 'singt' der raum auch mit aber auf normale wurfweite gesehn eben nicht

    noch ein hinweise bei reflexboxen keinesfalls im bass boosten - dei sind dan nklinisch tot :smile:

    -------------------------------------------------------
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  • Jens Droessler
    Reaktionen
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    Beiträge
    9.074
    • 7. November 2002 um 00:39
    • #18

    @ tbf: Das Groupdelay bezieht sich nur auf den Einschwingvorgang. Lange Ausschwingzeiten werden da nicht erfasst. Da liegt auch der Hauptunterschied zwischen Resonatoren und Hörnern/Geschlossen/URPS, im Ausschwingen. Denn den Einschwingvorgang könnte man kompensieren, das Auschwingen nicht (zumindest nicht so einfach.... FIR könnte da helfen!)

    Natürlich macht ein langes Ausschwingen Raumresonanzen noch schlimmer, aber zu behaupten, dass es keine Raumresonanzen gibt, wenn man schnell ein- und ausschwingende Subs hat, ist nicht richtig. Meiner Erfahrung nach kann man Raumresonanzen im Bassbereich sehr gut mit dem EQ zu Leibe rücken, man muss sich nur die Mühe machen. Viele Bands, DJs und auch Verleiher machen sie sich nicht! Auch das längere Auschwingen kann man "kompensieren", indem man den betreffenden Frequenzbereich noch ein, zwei dB weiter runter zieht (langes Ausschwingen wirkt auf das Ohr wie ein höherer Pegel. Psychoakustik).

    Was deinen speziellen Fall betrifft.... vielleicht EQst du einfach nur deutlich besser als deine "Vor-Beschaller" oder deine Boxen haben genau an der betreffenden Frequenz ein kleines Loch...... :smile:

    Ich mache mir die Mühe, wenn es nötig ist. Ich habe schon so oft "Problem-Räume" mit gewöhnlichen 18er BRs beschallt..... und die Leute waren immer ganz erstaunt.... "Gestern, als die xxxxx dawaren, da hat alles nur gebrummelt.... aber bei euch...." Und wieder ein zufriedener Kunde mehr! Da muss man, wenns nötig ist, 50Hz mal um 10dB ziehen.....

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