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Einsatz von Backing Vocals in sehr lauter Band

  • Seven
  • 1. November 2004 um 11:53
  • Seven
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    4.376
    • 1. November 2004 um 11:53
    • #1

    Moin
    wie geht ihr mit wenig genutzten Backing Mikros um, wenn auf der Bühne ein ordentlicher Krach herrscht und die Sänger mit der Stimme kaum mehr Pegel haben.

    Problem ist dann, dass ein Gate kaum nutzbar ist weil ich leisere Passagen der meist mäßigen Backing Sänger damit rausschneide.

    Den Fader einfach 10 db ziehen und bei Bedarf / Gesang hoch ziehen? Also quasi ein sehr langsames "persönliches" Gate? :D

    Dann kanns aber auch passieren, dass ich, wenn ich das Material nicht (gut) kenne, einige Passagen zu leise rüberkommen.

    Also wie geht ihr mit dieser Problematik um?

    gruß
    Jan

  • PA-Peter
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    • 1. November 2004 um 12:39
    • #2

    Die richtigen Mics verwenden....
    ...also mal auf jeden Fall Mics mit recht ausgeprägtem Nahbesprechungseffekt!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • monithor
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    1
    • 1. November 2004 um 13:14
    • #3

    moinsen,

    wenn man das material gut kennt fader rauf und runter oder sogar muten. ansonsten eine lösung mit dem infrarotnäherungsgate, oder gates mit triggermatten die vor dem mikro liegen. je nachdem was man bereit ist für einen aufwand zu treiben.

    gruß
    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • Seven
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    • 1. November 2004 um 15:57
    • #4

    Die richtigen Mics klar gerne. Nur hab ich oft als Gastechniker auf wechselndem Equipment zu arbeiten und OM-7 haben halt leider die wenigsten, so dass man oft mit SM-58 arbeiten muss.

  • vsvo82
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    • 1. November 2004 um 16:17
    • #5

    Kennst Du das Crown CM-310 ??

    http://www.audio-pro.de/live/crown_5200_DEU_AP.html


    Wenn Deine Leute damit üben, ist das genau das richtige: Muß halt nah an den Mund. Blendet dann sogar Schlagzeug aus und Monitoring geht viel lauter. Funkioniert mit 2 gegenphasig geschalteten Kapseln und gibts auch als Headset.
    Klanglich ist es " einpassbar"
    Gruß
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Janko
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    318
    • 1. November 2004 um 18:55
    • #6

    Ich bevorzuge da die "Manual Fader" Methode. Am besten habe ich dabei die Backings noch auf einer Subgruppe, da muß ich nur einen Fader greifen. Aber so hat man sein Signal noch halbwegs sauber. Es gibt nichts schlimmeres als Beckengeklirre und Snare-Gekrache über sinnlos aufgerissene Vocal-Mics.

    Es nervt natürlich schon ein bißchen, wenn man unbedingt jeden für Vocals mikrofonieren muß (Kommentar beim Soundcheck: "Ich sing da nur so ein bißchen mit, bei manchen Songs"), sich noch auf der Playlist ankreuzen läßt, wann meinethalben der vom FOH nicht sichtbare Schlagzeuger auch singt, damit man das Gekrache nicht die ganze Zeit über die Vocals mit einfängt, und dann den ganzen Abend vergeblich drauf wartet. Ich habe mich schon so oft beim Griff zum Kopfhörer ertappt ("kommt da was? [außer Umgebungskrawall]")....
    Wenn ich das Spielchen über habe und wieder so Ankündigungen kommen ("Ich brumm nur manchmal so mit."), dann bleibt der Fader bei -10 und die "Backing Vocals" kommen eben nur aus dem Monitor.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • Seven
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    4.376
    • 1. November 2004 um 19:38
    • #7

    Das Problem ist halt primär dann akut, wenn ich die Band und das Material nicht kenne.
    Hatte halt am WE ne sehr gute aber noch lautere Band mit guten Backings und nem homogenen Chor. Da tuts schon in der Seele weh, wenn ich die Choreinsätze um ein paar Sekunden verpasse und dann erst die 10 db "aufhole". Weil richtig schön gesetzter Chor in nem schön arrangierten Stück ist halt immer ein bissi wie Sahne obendrauf.

    Aber bei ner Clubbühne mit keinen 4 Meter Tiefe und dem Schlagzeug mittendrin, hab ich halt einiges an Snare und Becken drauf.

    Aprospos:
    Schlagzeuger die nur Rimshots spielen können gehören die Sticks entzogen!!! "Sonst macht es doch keinen Spass"
    :evil::evil::evil:

  • wora
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    • 2. November 2004 um 00:29
    • #8

    schau dir nochmal die antwort von monithor an:

    da gibt es z.b. infrarotgesteuerte gates, die nur öffnen wenn sich ein kopf dem mikro nähert... ich weiss jetzt bloss nicht mehr genau wo ich das schonmal gesehen habe.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • vsvo82
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    • 2. November 2004 um 14:50
    • #9

    http://www.optogate.com
    Usermeinungen gibts im Knieschewski Forum
    .....wobei die Crown Lösung ( eingewiesene Sänger !!!! ) sehr gut funktioniert. Selbstkontrolle: Wenn man zuweit weg ist, merkt man das sofort auf dem Monitor.
    Grade auf kleinen Bühnen mit hohem Umgebungslärm kennne ich nichts Vergleichbares, was eine so hohe Kanaltrennung erzeugt.

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