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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Leichter 18" BR fürs Autodach

  • Hörnli
  • 5. November 2004 um 07:21
  • Hörnli
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    1.880
    • 5. November 2004 um 07:21
    • #1

    Moin,

    im Moment bin ich bei ca. 17kG je 18"BR.

    So solls werden:

    Material 10mm Pappel (nicht schreien, bitte weiterlesen)
    Würfel 60x60x60 Brutto Innenvolumen 58x58x54 = 181 Liter
    BR Ports 600cm^2 = 2x 300cm^2 = 2x 17,32x17,32cm
    daraus 4 Eckenports
    Abstimmung ( Quick & Dirty, meine Frage später) 45Hz
    Portlänge jeweils 37cm
    Portvolumen brutto alle 4 = 26,4 Liter
    daraus ergibt sich ein netto Gehäusevolumen von 181-26,4=154 Liter

    Mechanische Überlegungen:

    10mm Pappel, das ist eine weiche Angelegenheit.
    Die 4 großen Eckenports stützen die Seitenwände bis 37cm Boxtiefe.
    Die Rückwand wird von 2 diagonalen Brettern gehalten 80x22cm.
    Diese Rückwandversteifungen halten auch die inneren Portenden mittig
    und sind diagonal geplant damit sie der Strömung nicht zu sehr im Weg sind.

    Mein Baumarktpappelsperrholz wiegt übrigens 4,75 kG/m^2

    Bestückung 18- sound 18ND930 = 6kG
    ( es gibt wichtigere Daten, schon klar )


    Nun meine Fragen:

    Bei Eckenports verlängert sich die wirksame Portlänge.
    Wie sollte ich korrigieren?

    Der lineare Hub vom 18ND930 ist zurückgerechnet bei vermuteter
    Polplattenhöhe von 10mm +-5mm ( Wer weiß es besser? )
    Wenn ich das Konstrukt mit 30Hz Hochpass betreibe,
    bei wieviel Watt ( Sinuston, Freqenz für Hubmax, Vollaussteuerung )
    erreiche ich diesen Hub ???

    Antworten die ich schon habe:

    Man wird das "Ding" auf dem Boden festkleben müssen.
    Das "Ding" geht nicht linear bis 40Hz runter
    ( muß es nicht, resoniert ja !! )

    So, viel Text ( fehlt was? ) , aber ich meine das ernst, es muß sein,
    davon müssen 2 aufs Autodach - legal. Vielen Dank!

    Grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • lextrax
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    • 6. November 2004 um 20:46
    • #2

    hallo,

    nach meinen erfahrungen: korrekturfaktor für eckports 2.3-2.5!

    genau hilft eh nur impendanzmessung!

    lg alex

  • Hörnli
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    1.880
    • 6. November 2004 um 21:05
    • #3

    Moin,

    Danke Lextrax ! Impedanzmessung ist klar, vielleicht hab ich ja Glück beim ersten Versuch. Nur begreifen muß ich es noch. Durch die Anordnung wird der Port durch die Seitenwände verlängert? Muß ich jetzt die Portlänge mehr als halbieren? Oder die Fläche mehr als verdoppeln?
    Ich rechne mit den Berndt Stark Formeln ( :oops: ) Ich bin noch Computerdoofie, das unkaputtbare Suselinux ermöglicht es mir, hier zu schreiben. Ich frage nach weil mir der Faktor so groß erscheint. Bei Dreiecken in Schallwanddicke wäre mir das ein plausibles Verhältnis. Meine Ports sind quick and dirty 37cm lang.
    Bitte hab` Geduld mit mir.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • lextrax
    Profi
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    1.506
    • 7. November 2004 um 12:37
    • #4

    hallo hörnli!

    der angebene korrekturfaktor war zum einsetzen ins proggi "unibox"!!!
    ich würde dir empfehlen, das mal runterzuladen (ist freeware) und damit etwas herumzuspielen.

    für einen 18er in dem volumen kam ich immer auf ports um die 20-25 cm rum, allerdings bei etwas grösserer portfläche.

    wobei mir die ports mit 37 cm ohne korrektur zu lang vorkommen, aber ich hab nur wirkliche erfahrungen (also bis zum zusammenschrauben und durchmessen) mit den b&c-chassis...

    und ja, der port wird virtuell um die 2 seitenwände verlängert, an die er ja anschliesst.

    und noch was: schau drauf, dass der port minimum die halbe membranfläche hat, sonst läuft dir im grenzlastbereich die abstimmung davon (stichwort: portcompression!)

    lg alex

  • cyberlight
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    6.061
    • 7. November 2004 um 14:52
    • #5

    Ich hatte schonmal angedacht, eine Röhre statt eines eckigen Gehäuses zu verwenden, damit die kompletten Versteifungen entfallen können. (Bis auf die Rückwand!)
    Ich habe da zwar auch was gebaut, aber das war letztendlich nicht viel leichter als ein Holzgehäuse, weil es einfach an einem dünnwandigeren Rohr gescheitert ist, was ich leider nicht bekommen konnte.
    (Bild 1; Bild 2)
    Vielleicht könnte man sich ja selber was gebogenem Holz, Pappe oder GFK machen. Da das da oben nur ein Versuch war, hatte ich von solch zeitintensiven Experimenten abgesehen.

    Durch die Eckports kann man zusätzlich Volumen und damit auch Gewicht sparen und hat noch gute Versteifungen. Das kann man auch im Rohr anwenden.

    Du könntest natürlich auch Gewicht (durch Volumenreduzierung) sparen, indem du 15"-Treiber benutzt.

    Wenn das fertig ist, brauchen wir aber unbedingt ein Foto davon. Ist das für draussen oder drinnen? Wofür ist das überhaupt? Mir fällt auch gerade kein plausibler Grund ein, warum man sich sowas auf ein Autodach schnallen sollte. :roll:
    Mich interessiert eigentlich nur der Leichtbau-Gedanke.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Hörnli
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    1.880
    • 7. November 2004 um 20:43
    • #6

    Moin,

    Alex (lextrax)

    Daß das ein Faktor für ein Programm ist habe ich fast geahnt. Ich habe schon einen Computerfreak alarmiert, mir bei der Installation von Unibox zu helfen. Das geht halt nicht einfach so unter Suselinux 8.2 .

    Die 37cm, bei 600cm^2 Portfläche, Nettovolumen 154Liter (Ports abgezogen), 45 Hz Abstimmfrequenz, sind mit den (alten?) Berndt Stark Lautsprecher Handbuch Formeln gerechnet.
    Kommen Dir die 37cm(,) ohne Korrektur(,) zu lang vor? (da war kein Komma :wink: )

    Portcompression, geht klar. Da liege ich mit 600cm^2 ja garnicht schlecht. Ich muß halt einen Kompromiß mit der Nutzung der Ports als Wandversteifung finden. Wegen den statischen Überlegungen sollen die Ports die Seitenwände in 3 etwa gleiche Flächen teilen und die Seitenwände möglichst über die Hälfte in der Tiefe stützen.

    cyberlight

    Das, mit der Röhre habe ich hier rumliegen, von Blaupunkt, aus Pappe mit einer fürchterlichen Abstimmung (booaa eyy, drrückt krrass in Auto). Diese Gehäuseidee ist einfach klasse, Deine ist sicher ernsthafter abgestimmt. Pappröhren mit großem Durchmesser werden hergestellt, nur wo? Selbermachen ist auch mir zu anstrengend. Aber wenn ich Papprohre mit 60- 80cm Durchmesser bekäme.... .

    Übrigens, Deine Rohridee steckt in meinem Konstrukt, natürlich unvollkommen. das Volumen ist ein fast gleichseitiges 8- Eck, mit außenliegenden Ports damits nicht wegrollt.

    15", kleiner, leichter, sicher ja. Ich habe kein Problem damit mir einen Quader mit 100x100x200cm auf mein Auto zu schnallen. Jedoch ist die netto Dachlast (50kg minus Trägerschienen und Lautsprecherhalter auf etwa 38kg begrenzt.

    Das Material für die großen Sachen habe ich bei meinem Spedieur gelagert, auf Europaletten. Ich muß nichtmal selbst laden. Mit LKW, Terminen, Packlisten und Europaletten kennen sich Spediteure aus,
    solange keine Bluewheels dran sind.... . 8)
    Nun hat mich aber die hiesige Musikszene schon lange zum Tonguru erhoben. Ich werde also angerufen:"Duu, könntest Du bitte.......wenig Geld......coole Sache".
    Das finde ich natürlich toll, aber gigantisch wäre damit Geld zu verdienen. Also weg mit den Kosten: kein Transporter, kein Ladehelfer, kein Teil über 20kg. Also muß meine Zauberausrüstung in meinen Kleinwagen.
    Nun besteht ja so eine Bassreflexbox nur aus Luft, wenn der Behälter nicht wäre..... . Wasserempfindlich ist nur die Schallwandseite. Die Anschlüsse müssen ja nicht in die Rückwand. Ist das also der Teil meiner Anlage der zwar viel Platz, aber keine gefilterte trockene Luft braucht. Perfekt !!
    Das mit der Zauberausrüstung und meinem Kleinwagen habe ich schon einige Male gemacht. Ich bekomme aber meine 18"Bandpass Bässe nicht ohne Hilfe aufs Dach und 120kg auf dem Dach, der Elch ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
    Das einzige was ich nicht damit machen möchte ist auf dem Fastnachtszug mitfahren, aber auch nur weil in meinem Auto kein Platz für eine Band ist. Für Konserve zaubere ich nicht, da bleibt groß, schwer und schwarz, Standard eben.
    Obwohl, je 2 meiner Doppel 15" BR`s zwischen Werkstatt und Lager auch auf dem Dach waren. Die wiegen nur ca. 35kg/Stück, günstige Griffe, die hebe ich alleine überall hin.

    Selbstverständlich gibts dann Bilder und Pläne, wer mag messen (nein! nicht die Zentimeter). :wink:

    Leichtbau, ich träume von einer 3- Dimensionalen Struktur, wie das MERO- System, mit einer luftdichten Hülle, das baue ich aber erst wenn auf der IRS eine Band gebucht wird.
    :lol:

    Danke Euch beiden !!

    grüße

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • SRAM
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    • 7. November 2004 um 21:31
    • #7

    - Länge der diagonalen vier Eckports für 45 Hz: 35 cm (Abstimmung reagiert darüberhinaus innerhalb +-2 cm Portlängenvariantion nicht sensitiv)

    - das angegebene x_max wird etwa bei 800 Watt erreicht, der LC muß bei 35 Hz oder höher sitzen. Selbst bei der angegebenen peak-power bleibt das Teil dann innerhalb x_damage.

    - das Pappelholz solltest Du mit verdünntem Epoxidharz innen und außen imprägnieren, damit die Oberflächenschicht versteift (eingefärbtes Harz gibt auch einen sehr kratzfesten, tiefreichenden Anstrich).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • cyberlight
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    • 7. November 2004 um 21:50
    • #8
    Zitat

    Übrigens, Deine Rohridee steckt in meinem Konstrukt, natürlich unvollkommen. das Volumen ist ein fast gleichseitiges 8- Eck, mit außenliegenden Ports damits nicht wegrollt.


    Da hast du aber immernoch gerade und relativ grosse mitschwingende Flächen, die unbedingt versteift werden müssen.
    Wenn das allwettertauglich sein muss und sogar komplett wasserdicht, kannst du Pappe schon vergessen. Da findet sich immer ein Loch, durch dass sich die Pappe auflösen wird. Vielleicht kennst du ja jemanden, der dir sowas aus GFK oder wasserfestem Holz (rundgebogen) baut.

    Mein Sub hat mit den Superbilligst-Schuhkartonrecycling-Subs herzlich wenig zu tun.
    Das Rohr ist komplett aus unverwüstlichem Kunststoff. Da kann man sich auch ohen Bedenken draufstellen. Nur die Rückwand und der Einsatz ist aus OSB. Es gibt keine Versteifungen im Gehäuse.
    Beschichtung mit Filz kannst du dann auch komplett vergessen.
    Aussenliegende ports hatte ich aus designgründen nicht gemacht. Es sah so einfach besser aus und war viel einfacher zu bauen.
    Ich werde mal messen, ob in das Rohr auch 18" reinpassen würde. Für einen guten 18" (der mir für das Experiment zu teuer war) wäre das Volumen zwar ausreichend, aber man hätte dann vermutlich nicht mehr genug nutzbare portfläche zur Verfügung.

    Ich werde den nochmal auf die Waage stellen, damit man sehen kann, ob sich die Überlegung überhaupt lohnt. Ich hatte jedenfalls nichts anderes finden können.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Hörnli
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    • 8. November 2004 um 04:37
    • #9

    Moin,

    cyberlight

    Entschuldige den unfairen Vergleich :oops:

    Mit Zaponlack und Imprägnierspray kriegt man Pappe total dicht, zumindest die von Eminence. Erst die Kombination aus beidem hats gebracht. Man darf allerdings nur dran wackeln niemals reiben. Also nichts für Pappgehäuse.

    Mit den relativ großen Flächen hast Du natürlich recht, und ein Achteck ist noch weit weg von einem Kreis.
    Ich habe in diesem Frühjahr einige Doppel 15"er gebaut, 80x60x60cm , aus 12mm Kiefernsperrholz. Versteift mit ein paar Dachlatten. Wandflächen von immerhin 30cm zwischen der Dachlatten. Eigentlich nur aus einer galligen Laune herraus.
    Ich kenne die Regeln auch, 18mm etc.. War dann aber doch überrascht wie wenig die Wände geschwungen haben, im gänzlich irrelevanten Bereich. Gut, eine Latte mehr, quer durch die Box, werde ich bei der Serie II einbauen. Dann ist aber gut.

    Zum Verkaufen gieße ich die Rückwände mit Beton aus, erhöht den Wert.... :lol:

    Daß ich mich mit 10mm Pappel endgültig alle Regeln ad absurdum führen will, hat naturlich was mit Mut, der sich als Übermut entpuppen könnte zu tun.

    SRAM

    Ich hatte ja schon einen Überzug mit Kohlefaser angedacht, das ist aber doch eine ziemliche Fummelei. Auf die Idee einfach die vorhandenen Fasern zu nutzen bin ich nicht gekommen, das ist genial, respekt und danke !!
    Dann noch dazu der Mehrfachnutzen, was schon getränkt ist nimmt kein Wasser mehr auf. Und die Oberfläche, die bei Pappel schon irgendwie an Styropor erinnert, wird hart.
    Das alles ohne dicke, schwere Schicht, ich bin begeistert.

    Quellen für Epoxidharz und Färbung habe ich. Aber Verdünnung für Epoxidharz, davon habe ich noch nie gelesen. Darf ich den Alchemisten bitten? In meinen geheimen Briefkasten, ich bin echt scharf drauf?

    Herzlichen Dank fürs Nachrechnen. Im Zeitalter der Simulation mit vergilbtem Buch und Taschenrechner.... , ich war sehr unsicher.
    Und den Hub vorher schon kalkulieren zu können ist ein echter Fortschritt. Da komme ich mit dem Taschenrechner halt nicht hin. :(

    Jetzt bin ich aber erstmal beruhigt und will Späne fliegen sehen.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 8. November 2004 um 17:26
    • #10

    Als Verdünner ist der für Epoxidlacke geeignet.

    Ist aber normalerweise nicht unbedingt notwendig, wenn Epoxidharz ohne Verdicker verwendet wird (Verdicker wird beim freihandlaminieren oft verwendet, weil das Zeug sonst wie Wasser davonläuft), also unbedingt Harz OHNE thixothrophiermittel verwenden.

    Auf jeden Fall Probestück behandeln, aushärten lassen und durchsägen, um die Eindringtiefe zu bestimmen.

    Härter mit offenzeit zwischen 30 und 45 Minuten verwenden, damit Du das Ganze in einem Rutsch bekleckern kannst :wink: . Es gibt spezielle Härter zu diesem Zweck, nicht versuchen das über die Menge des Härters einzustellen ! Es ist notwendig, zumindest die gesamte Außenfläche in einem Rutsch durchzubeschichten, insbesondere auch um Ansätze und Verzug zu vermeiden.

    kleiner Tip: ich drehe zu diesem Zwecke immer lange Gewindestangen in die schon montierten Einschlagmuttern und stelle bzw. hänge das Teil dann daran auf um von allen seiten problemlos beschichten zu können.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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    straight razor, and surviving.

  • Hörnli
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    • 8. November 2004 um 20:08
    • #11

    Moin SRAM,

    Danke, wertvolle Tipps !!

    @ all : ich melde mich wenns was neues gibt.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Hörnli
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    • 12. November 2004 um 19:26
    • #12

    Moin,

    Geht ja gut los, die Plattensäge im Baumarkt ist total im Eimer.
    Betriebshure halt. 3mm !! Winkelabweichung bei 60x60cm. Das
    säge ich freihand besser. Ich habe zum Glück die ersten Bretter
    gleich kontrolliert. Der Sägemann war total entspannt: "Die Säge
    wird halt nie gewartet". Nie ?!

    Wie macht Ihr das ? Selbst ? Ich denke über die Anschaffung
    einer Festo Handkreissäge nach, mit Schiene natürlich.

    http://www.festool.de/mediandoweb/index.cfm?ID_O_TREE_GROUP=1629&ID_O_PRODUCT=104&BLATT=1&PARENT=1690

    Hat jemand damit Erfahrungen ? Sind auch genaue
    Gehrungsschnitte möglich ? Systeme anderer Hersteller ?

    Gruß

    PS Die aus Holz selbstzugebaute Sägeschiene kenne ich.
    Damit kann man jedoch keine Gehrungen schneiden !?
    Außerdem macht der mechanische Aufbau meiner Billigbosch
    genaue Schnitte sowieso unmöglich.

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Bassti
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    1.055
    • 12. November 2004 um 21:11
    • #13

    Also ich hab immer eine Alulatte mit zwei schraubzwingen hingespannt...
    Dann mit der Handkreissäge durch.

    Da gehen auch lange Schnitte problemlos gerade
    -is halt vor jedem Schitt ne Fummelei...

    Aber vielleicht solltest du den Baumarkt wechseln?
    Die letzten, die ich sägen lassen hab waren tadellos,
    so hätt ich´s daheim nie hingekriegt mit meinen mitteln.
    Nur gährungen machen die nicht, dass ist aber auch
    mit ner Handkreissäge schwierig :cry:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 13. November 2004 um 02:05
    • #14

    Moin,

    Naja Alulatte ist gerade, aber das Gefummel. Habe so mal 4 Elis gebaut. Die selbstgemachte Holzschiene kann man immerhin schon direkt auf den Anriß legen.
    Fehlen halt die Gehrungsschnitte, das geht damit auch, nur müsste man für jeden Gehrungswinkel eine eigene Schiene machen, damit das Anlegemaß stimmt. Die Festosägen haben eine Spezialmechanik zum Neigen des Sägeblattes. Dadurch hat das Sägeblatt immer den selben Abstand zur Sägengrundplatte, egal welche Neigung, das können andere nicht. Deshalb soll ( tuts das wirklich ?? )das direkte Anlegen der Schiene an den Anriß auch bei Gehrungen klappen
    Die Plattensägen ansich können die Genauigkeit natürlich. Wenn die Sägeleute die Platten mit Wucht auf die Aluminiumauflagen knallen... . Ich habe den Vorgang und das Ergebnis gesehen, da verbiegen die sich halt. Im zweiten Baumarkt war die Säge besser ( 2 statt 3 Millimeter ) der Sägemann hatte aber keine Lust den Anschlag genau einzustellen. Ergebnis: Ich hab nen Hals, aber kein Holz.

    Hat schonmal jemand mit so einem Schienensysten gearbeitet ? ( siehe Link oben )

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • alec
    Beiträge
    1.170
    • 14. November 2004 um 01:20
    • #15
    Zitat von "Hörnli"

    Wie macht Ihr das ? Selbst ? Ich denke über die Anschaffung
    einer Festo Handkreissäge nach, mit Schiene natürlich.

    http://www.festool.de/mediandoweb/index.cfm?ID_O_TREE_GROUP=1629&ID_O_PRODUCT=104&BLATT=1&PARENT=1690

    Hat jemand damit Erfahrungen ? Sind auch genaue
    Gehrungsschnitte möglich ?

    die festo handkreischsägen sind die besten-ich selber habe knapp 10jahre als tischler gearbeitet und diverse fabrikate kennengelernt.
    gehrungsschnitte sind mit ruhiger hand und dem entsprechenden blatt kein thema. die schiene ist absolut genial, auch für spätere arbeiten mit der handoberfräse etc.
    die gesamte produktreihe ist extrem durchdacht, profitools zum profipreis.

    H-AUDIO Elektroakustik

  • Hörnli
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    1.880
    • 14. November 2004 um 03:58
    • #16

    Moin,

    @ alec: Danke, dann kannst Du mir sicher, bitte, eine Spezialfrage beantworten. Die Schiene hat eine Hartgummilippe die beim ersten Sägen auf Maß gesägt wird, und dann als Anlegekante dient. Wenn ich die Säge auf Gehrung neige, bleibt die Kante unversehrt? Bleibt der Abstand: Sägeblatt - Gummikante immer gleich? Egal welche Neigung ?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • alec
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    1.170
    • 14. November 2004 um 14:49
    • #17
    Zitat von "Hörnli"

    Moin,

    @ alec: Danke, dann kannst Du mir sicher, bitte, eine Spezialfrage beantworten. Die Schiene hat eine Hartgummilippe die beim ersten Sägen auf Maß gesägt wird, und dann als Anlegekante dient. Wenn ich die Säge auf Gehrung neige, bleibt die Kante unversehrt? Bleibt der Abstand: Sägeblatt - Gummikante immer gleich? Egal welche Neigung ?

    Gruß

    die tauchsäge wird in richtung der schiene geneigt, somit wird die gummilippe leicht unterschnitten. die gummilippen kannst du nachkaufen, ist ein normales austauschteil. wenn du von oben fluchtest hast du auch bei unterschnittener lippe das exakte mass-halt so exakt wie es innerhalb der toleranz eben ist: anderes blatt, andere schränkung der zähne, neues blatt breiterer schnitt etc...
    bessere ergebnisse erzielt du nur mit tischkreissägen (tisch gibts auch von festo ;))

    H-AUDIO Elektroakustik

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 15. November 2004 um 05:04
    • #18

    Moin,

    @ alec:

    Professioneller, detailierter und schneller Rat, gigantisch, vielen Dank !

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 28. November 2004 um 00:22
    • #19

    Hat sich da inzwischen was getan?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Hörnli
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    1.880
    • 28. November 2004 um 04:25
    • #20

    Moin,

    Ja, am Montag kann ich ( endlich ) die Säge abholen. Dann mache ich mal wieder einen Job der mich von der Arbeit abhält.
    Danke der Nachfrage.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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