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Flankensteilheit

  • Manu1987
  • 17. November 2004 um 20:14
  • Manu1987
    Beiträge
    421
    • 17. November 2004 um 20:14
    • #1

    Tach zusammen!

    Ich stell mir grade die Frage, wie sinnvoll es denn ist zum beispiel eine Flankensteilheit von 48 einzustellen?

    Was macht das für einen klanglichen Unterschied, wenn es nicht 24 sondern 48 ist - kann es auch schlecht klingen eine höhere Flankensteilheit zu haben??

    Danke für Eure Antworten

    Beste Grüße,
    Manuel

  • showdepot
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    713
    • 17. November 2004 um 21:31
    • #2

    Hochpass im Bass kommt mit 48dB nicht so besonders gut.

    Wat mutt, dat mutt

  • vsvo82
    Profi
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    1.914
    • 18. November 2004 um 01:33
    • #3

    Moin,
    was willst du machen ??
    Ich habe keine Lust, Dir hier was über Filtertheorien, FIR oder IIR zu schreiben, wenn Du ne Behringer Weiche daheim an Deine DAP Boxen anschließen willst. Gruppenlaufzeitverzögerungen oder Filterlatenzen gehören dort nicht hin.
    Gruß
    Jörg

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  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 18. November 2004 um 14:09
    • #4

    Je größer die Steilheit ist, desto mehr wird auch die Phase beeinflusst; das kann sich (auch klanglich) negativ auswirken - vor allem im Tieftonbereich.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Manu1987
    Beiträge
    421
    • 18. November 2004 um 14:32
    • #5

    Hi!

    Hab ich irgendetwas von Behringer oder DAP gesagt? Ich glaube nicht, ich wollte lediglich wissen, wie man das zu betrachten hat mit 24 oder 48 flankensteilheit.

    Danke für die Antwort Volker.

    Beste Grüße,
    Manuel

  • showdepot
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    • 23. November 2004 um 00:39
    • #6

    @ vsvo82

    Der Mann hat ganz sachlich gefragt. Hättest Du ihn gefragt
    1) was willst du machen?
    wäre doch alles okay gewesen!

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=265320&highlight
    --------------------------------------------------------------------------

    Zitat

    ...wenn Du ne Behringer Weiche daheim an Deine DAP Boxen anschließen willst. Gruppenlaufzeitverzögerungen oder Filterlatenzen gehören dort nicht hin.

    Warum nicht? Klar kann man mit einer Behringer Weiche die DAP auf Laufzeit optimieren. Ob es sinnvoll ist, steht woanders geschrieben.

    Zitat

    Je größer die Steilheit ist, desto mehr wird auch die Phase beeinflusst; das kann sich (auch klanglich) negativ auswirken - vor allem im Tieftonbereich.


    Richtig. Darum wird auch manchmal die Phase gedreht. Wenn du z.B. nicht 24dB sondern jetzt 48dB nimmst, dann kann sich die Phase auch wieder richtig hindrehen.
    Filterexperte (wie der Jörg) bin ich leider nicht.

    Wat mutt, dat mutt

  • vsvo82
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    • 23. November 2004 um 01:19
    • #7
    Zitat von "showdepot"

    @ vsvo82

    Der Mann hat ganz sachlich gefragt. Hättest Du ihn gefragt
    1) was willst du machen?
    wäre doch alles okay gewesen!

    .


    Klar Showdepot.....Du hast recht. Meinte nur, daß sich im Billigsement auch mit viel Technik kaum was Ultimatives reißen läßt.
    Ein bißchen kann ich zu Filtern schon sagen.
    Bei analogen Filtern gilt: Je höher die Filtersteilheit, desto größer die Phasendrehung und somit der zeitliche Versatz (= Änderung der Gruppenlaufzeit) im Filterbereich. Das gleiche gilt grundsätzlich auch bei digitaler IIR Filterung (+ Prozessorlatenz). Besonders schlimm kanns im Bassbereich werden, wenn ein steiler Hochpass, gefolgt von einer Amplitudenlinearisierung sowie den mechanischen Filtern ( Baßreflex ) zusammenkommen. Das kann bis zu ca 50 ms :shock: ausmachen.
    All das kann man mit FIR Filterung umgehen: Man hat zwar insgesamt eine relativ hohe Gesamtlatenz, kann aber Amplitude und Phase unabhängig voneinander einstellen. Somit erhält man ein Gesamtsystem mit konstanter Gruppenlaufzeit ( Linearphasig) und glatter Amplitude.
    Gruß, besonders an Showdepot :wink:
    Jörg

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  • Manu1987
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    421
    • 23. November 2004 um 20:23
    • #8

    Aso, ok. Vielen Dank für die Hilfe :)

    Seits eh alle komptetent :)


    Habts mir gut geholfen, jetz weis ich ja, was ich machn muss :)

    Beste Grüße,
    Manuel

  • vsvo82
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    • 23. November 2004 um 20:38
    • #9

    Hallo Manu,
    Dein :o sieht nicht sehr überzeugt aus. Zuviel Theorie ?? oder denk ich mir das nur :roll: , wobei ich Volker Holtmayer noch mal ggf. um berichtigende oder ergänzende Statements bitten würde. Polstellen in der kompexen 3-D Ebene o.ä: das kann ich nicht :roll: , bin halt eher der Praktiker mit etwas notwendigem Unterbau....für die komplexen Sachen haben wir halt nen Ing.
    Jörg

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    Einmal editiert, zuletzt von vsvo82 (23. November 2004 um 20:52)

  • showdepot
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    • 23. November 2004 um 20:44
    • #10

    @ vsvo82

    :lol: :lol: :lol:
    ja, so würde ich mich von Dir gerne beraten lassen und Dich gerne auch mal öfter was fragen.
    Danke

    Wat mutt, dat mutt

  • vsvo82
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    • 23. November 2004 um 20:51
    • #11

    @ Showdepot.....Noch vielen Dank für Deinen Wink, meist sieht man so was garnicht selber.
    :wink: Jörg
    PS: Edit oben war nur ein Rechtschreibefehler....ich habe schlechte Augen und komme mit der Schrift im Posterfenster nicht gut klar.

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  • Bassti
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    • 23. November 2004 um 20:58
    • #12

    auch auf die Gefahr hin, dass mich jetzt alle hauen :cry:

    Was sollen diese irrsinnigen Flankensteilheiten bringen?
    Dass ein C ausm Bass kommt und das Cis dann vom Top?

    ich meine Ok, 6 und 12dB sind zu wenig, aber 48... :?:


    Was für Vorteile würden entstehen wenn man 96dB hätte?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • vsvo82
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    • 23. November 2004 um 21:07
    • #13

    ganz einfach.....es gibt
    1)" sinnvolle" akustische Flanken ( OK)
    2) notwendige Flanken, um Lautsprecher innerhalb Ihrer Möglichkeiten resonanzfrei bis an Ihre Bandenden zu quälen. Die sind, mit Blick zum Speaker für den nächsthöheren Bereich, gerne steil......weil.....je weiter man hochkommt, desto billiger kann der sein, bzw. desto mehr verträgt der ( Gutes Design oder Sparmaßnahme.....je nachdem)
    3) Können steilflankige Filter im Großsignalbetrieb die Zerstörung der Speaker verhindern......Und dort ist "Sound" nicht mehr das 1. Kriterium.
    4) Hochpässe sind halt fast immer primär Hubbremsen gegen mechaniche Zerstörung.
    Gruß
    Jörg

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  • Volker Holtmeyer
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    • 23. November 2004 um 22:10
    • #14
    Zitat


    Was sollen diese irrsinnigen Flankensteilheiten bringen?


    Nunja, je steiler die Filter sind, desto kleiner ist der Übernahmebereich - also der Bereich wo beide Wandler gleichzeitig arbeiten. Und wer weiß was eine Interferenz ist, der weiß, was passiert, wenn zwei Quellen das gleiche Signal wiedergeben ...

    Daher könnte man meinen: Je steiler die Filter, desto besser. Aber da spielt eben noch die Phase eine Rolle, die genau das gegenteilige Verhalten zeigt: Je flacher die Filter, desto gutmütiger die Phase.

    Der Kaipi ( :D ) hat eine Tabele aus dem Omnidrive-Manual, die hilft diese Vor- und Nachteile bei verschiedenen Filtertypen abzuwägen, freundlicherweise mal gepostet:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=266921&highlight=#266921

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • vsvo82
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    • 23. November 2004 um 22:15
    • #15

    @ Volker Holtmayer.....Kannst Du bitte mal über meine Beiträge drüberschaun...Könnte ja was falsch sein.
    Gruß + Danke

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

    Einmal editiert, zuletzt von vsvo82 (29. Dezember 2005 um 16:44)

  • Volker Holtmeyer
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    • 23. November 2004 um 23:23
    • #16
    Zitat


    @ Volker Holtmayer.....Kannst Du bitte mal über meine Beiträge drüberschaun...Könnte ja was falsch sein.


    ... dann hätt ich schon gemeckert! *g*

    Zitat


    PS: Hat Dir Jürgen Bossung nen Gruß von mir ausgerichtet, auch unbekannterweise ?


    Nö, hat er nicht! :evil:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Bassti
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    • 24. November 2004 um 11:17
    • #17

    Genau das mit dem Übernahmebereich war ja die Frage...
    (Hubbremse -ok seh ich ein)
    Mal abgesehen von Interferenzen:
    Ein Ton wird aus nem Sub anders klingen als ein Ton eine Terz höher
    ausm Top... (nicht wegen der terz, sondern einfach von der Abstrahlung her boden vs. geflogen...oder anderes
    ob das immer gut tut?

    btw: wie ist das mit Einschwingen der Filter x-ter Ordnung?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Volker Holtmeyer
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    • 24. November 2004 um 13:13
    • #18
    Zitat


    Ein Ton wird aus nem Sub anders klingen als ein Ton eine Terz höher
    ausm Top... (nicht wegen der terz, sondern einfach von der Abstrahlung her boden vs. geflogen...oder anderes
    ob das immer gut tut?


    Na, das hoffe ich doch, dass ein Ton eine Terz höher anders klingt! *lol*
    Nein, in Ernst - natürlich klingt es anders wenn der gleiche Ton einmal vom Top und einmal vom Sub wiedergegeben wird. Aber was willst du machen?! Irgendwo muss man nun mal die Trennung setzen.

    Zitat


    btw: wie ist das mit Einschwingen der Filter x-ter Ordnung?


    Meinst du jetzt tatsächlich das zeitliche Einschwingen oder die Welligkeit der Filter?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Bassti
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    • 24. November 2004 um 16:30
    • #19

    ob die aber sooo scharf sein muss, dass da 24dB nicht reichen?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

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