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Monitorprobleme bei "leisen" Sängern

  • Ecto_Erwin
  • 21. November 2004 um 14:07
  • Inselgert
    Profi
    Beiträge
    717
    • 14. Dezember 2004 um 09:47
    • #41

    Das sehe ich im Prinzip genauso! Dafuer wird man ja bezahlt! Ich sehe das als teil der zu erbringenden Dienstleistung an!
    Es gibt da sicher grenzen!
    Es gibt viele Gruende warum jemand nicht laut singt! Mangelder Untericht ist vieleicht nur einer davon!
    Im richtigen Dienstleisterleben kann so eine Bemerkung sicher zur Kuendigung fuehren.
    Rein technisch sehe ich das Problem eher so!
    Erstmal alle moeglichen Mikrofone testen, keine Comps im Vocalmonitor und gute positionierung der Wedges.
    Wenn die Band sehr laut ist vieleicht In Ear vorschlagen!
    Es gibt aber nur zwei echte Moeglichkeiten!

    1 Gesang lauter machen

    2 Band leiser machen

    Gruss Gert

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 14. Dezember 2004 um 09:48
    • #42

    Soundklinik ist Musiker, ich ebenfalls.
    Ich habe allerdings auch Kompressoren dabei wenn ich als Tontechniker unterwegs bin, sehe es auch so dass man das beste aus der Band auf der Bühne herausholen sollte (wenn sie es einem ermöglicht).

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 14. Dezember 2004 um 09:53
    • #43
    Zitat von "Boerx"

    Ich als Musiker seh das ein bisschen anderst. Klar gehört zum Musiker sein, auch zu wissen wie man dem Gesamtsound dienen kann.


    ... ich bin mehr Musiker als "Mischer" (und mische meine Bands selbst von der Bühne aus) ... http://www.bettersound.de/crispy4 - ich bin der "Basser" ... :)

    Zitat von "Boerx"

    Als Mischer machst du es dir etwas leicht wenn du dann den schlechten Sound immer auf die Band schiebst. Zumal es dann kaum mehr Bands geben würde, wenn du diese Leute als unfahig bezeichnest. Die sind nämlich eher die Regel als die Ausnahme.

    ... die spielerischen Qualitäten bei "Musikern" sind z.T. grottenschlecht.
    Auch bei den "Profis" (sogar bei Produktionen, die in den Charts "laufen").

    Ich hatte mal in einem Interview den Gitarristen von TOTO gefragt, wie er denn so die Unterschiede bei Anforderungen an Musiker - Heute - und vor 20 ... 30 Jahren sah ...

    ... nachzulesen:
    http://www.rockszene.de/Reports/Interv…k/steveluka.php (Teil1)
    http://www.rockszene.de/Reports/Interv…/steveluka2.php (Teil2)

    ... der zweite Teil ist übrigens der interessantere ...

  • Boerx
    Beiträge
    143
    • 14. Dezember 2004 um 11:00
    • #44
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... ich bin mehr Musiker als "Mischer" (und mische meine Bands selbst von der Bühne aus) ... http://www.bettersound.de/crispy4 - ich bin der "Basser" ... :)


    ... die spielerischen Qualitäten bei "Musikern" sind z.T. grottenschlecht.
    Auch bei den "Profis" (sogar bei Produktionen, die in den Charts "laufen").

    Ich hatte mal in einem Interview den Gitarristen von TOTO gefragt, wie er denn so die Unterschiede bei Anforderungen an Musiker - Heute - und vor 20 ... 30 Jahren sah ...

    ... nachzulesen:
    http://www.rockszene.de/Reports/Interv…k/steveluka.php (Teil1)
    http://www.rockszene.de/Reports/Interv…/steveluka2.php (Teil2)

    ... der zweite Teil ist übrigens der interessantere ...

    Alles anzeigen

    Da hat er allerdings Recht. Streite ich auch nicht ab. Aber an dem Punkt wirst du nix ändern können.
    Ich denk das wichtigste ist, dass man den Musikern ein bisschen zeigt worauf es auf der Bühne ankommt. Aber das geht nur wenn beide Seiten zusammen arbeiten.
    Ich war vorletztes WE bei einer Coverband hier in der Gegend. Der Sound war so "naja". Da ich den Mischer kenn hab ich ihn gefragt was das Problem ist. Er meinte "Der Schlagzeuger". Ok der Schlagzeuger schlägt nicht immer genau gleich hart auf die Snare, aber der spielt schon Ewigkeiten live und hat einiges an Erfahrung. Ich finde das man es sich als Mischer dann zu einfach macht wenn man es einfach auf den Musiker schiebt. Es gibt sicher Situationen wo du nichts mehr retten kannst, aber es ist deren Job es wenigstens zu versuchen.

    btw. ich bin auch Basser :P

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 14. Dezember 2004 um 11:47
    • #45

    das problem mit den schlagzeugern ist nicht von der hand zu weisen...wenn der seine snare oder blech so knüppelt, das der sänger sich kaum hört und evt noch dazu leise singt, bist du auf verlorenem posten. extreme "knüppler" zwinge ich schon mal per monitor zum leiser spielen (snare auf den drum monitor und fett brett 8) ). teilweise funktionierts....bei metal bands eher nicht-scheinbar sind die meißten schon taub
    comps in den voc monitoren mag ich eher nicht. das bringt einen sänger/in schnell in dynamik schwierigkeiten und daraus folgernd den foh mann. ich seh den comp im moni weg mehr als "begrenzer".

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 14. Dezember 2004 um 16:45
    • #46

    Die minimale Empfindlichkeit *ist* bei 180 Grad, sonst ist es keine Niere!

  • ememix
    Beiträge
    152
    • 6. Januar 2005 um 01:21
    • #47

    für solche leisen sachen und vor allem frauenstimmen is das sm58 eher ungeeignet - daher schon vor dem gig drann denken andere mics einzupacken. sonnst kommt man irgendwohin und es sind evtl. nur sm58 oder ähnliche da.
    gute erfahrungen hab ich mit den beta87 köpfen von shure gemacht oder halt die om5 bzw om6 mics von audix - die ham ne sehr enge niere und extrem viel output.
    auch bei den monitoren is wichtig das man drauf achtet das man 12" am start hat - bei 15" monitoren und einer leise singenden frau is die sprachverständlichleit auf den boxen gleich hinüber.
    meistens hilft auch der vorsichtige einsatz eines compressors ist aber eher dafür gedacht alzu große schwankung in der dynamic auszugleichen.
    das wichtigste ist aber wie schon in den beiträgen über mir gesagt - viel zeit nehmen und die monitore sauber auspfeifen. notfalls mit nem analyser sich das genau anschaun und wenigstens mit einem 31 bänder besser mit notch filtern die störenden frequenzen rausziehen.

  • henningt-33
    Beiträge
    111
    • 6. Februar 2005 um 22:28
    • #48

    Das Problem wird die Sängerin wohl immer haben.Ne leise Stimme wird sich nich klar durchsetzen können.Zumal wenn schon bei Jazz diese Probleme auftauchen!Sie sollte sich vielleicht mal mit dem Gedanken beschäftigen,sich In Ear zu kaufen/leihen.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. Februar 2005 um 08:31
    • #49
    Zitat von "henningt-33"

    ... sie sollte sich vielleicht mal mit dem Gedanken beschäftigen,sich In Ear zu kaufen/leihen.

    ... oder besser Gesangsunterricht nehmen !

  • ibkoeppen
    Beiträge
    95
    • 7. Februar 2005 um 14:53
    • #50

    Hi -

    hab auf der shure.com Website gelesen, daß Suzanne Vega über Beta58 singt, und die hat ja ne sehr sanfte Stimme.
    Hat natürlich In-Ear-Monitoring, und sehr disziplinierte Mitspieler.

    mfG

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. Februar 2005 um 16:10
    • #51
    Zitat von "ibkoeppen"

    ... und sehr disziplinierte Mitspieler.

    ... sowas ist dann - ohne Gesangsunterricht - der letzte Ausweg ...

  • Campfire
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    1.356
    • 7. Februar 2005 um 18:33
    • #52

    Wie "Sanft" sich eine Stimme anhört sagt noch nicht unbedingt etwas über die Lautstärke aus in der Gesungen wird

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 7. Februar 2005 um 20:07
    • #53

    ... ich weiß nicht, wie "sanft" Suzanne Vega singt ... aber ich hab schon genug Negativerfahrungen mit derlei "sanftstimmigen" Sängerinnen, bei dem jeder dritte Satz lautet "... ich hör mich nicht ..." :wink:

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