Hallo Leute,
mich würde mal interessieren, was man denn so als Meister für Veranstaltungstechnik so durchschnittlich verdient.
Gerne auch PM.
Fabian
Hallo Leute,
mich würde mal interessieren, was man denn so als Meister für Veranstaltungstechnik so durchschnittlich verdient.
Gerne auch PM.
Fabian
da es in letzter zeit (leider) eine ziemliche "meisterschwemme" auf dem freien markt gibt sind die gagen des meisters in der regel nicht über der eines "erfahrenen technikers" bzw. eines technikers in verantwortungsvoller position (also nicht nur einfacher lamp-hanger). dazu kommt dass es für die vielen meister die nun "am markt" sind eben nicht genügend jobs gibt bei denen die meisterqualifikation zwingend erforderlich wäre (z.B. verantwortlicher für va-technik lt. VStättV). und dann gibts eben keine meisterliche gage :cry:
das war jetzt mal eine kurze einschätzung des freien marktes. wie es bei den festangestellten aussieht hab ich leider keine ahnung...
das ist wie immer: angebot und nachfrage. hier werkelt gelegentlich ein meister für mich und der kostet so viel wie alle anderen auch. sonst würde ich sie auch nicht beschäftigen. im grunde bin ich aber mit meinem assi-schein ausreichend für meine jobs 'bewaffnet'.
Die Meister, die mir bisher über den Weg gelaufen sind, klagen alle genauso über wenige Jobs oder schlechte Bezahlung, wie alle Anderen in der Branche. Scheint also nicht, oder noch nicht, so zu sein, dass man als Meister ausgesorgt hat.
Womöglich ändert sich das ja noch, sieht ja ganz danach aus, als würde in Zukunft eine Ausbildung auf Papier gefragt sein. Dann werde ich mir als gelernter Kaufmann irgendwas einfallen lassen müssen ...
@ Carm und HMPF...
Der ideale Meister säße in einer Schlüsselposition, in der er:
1) als Betriebswirtschaftler und Aquisiteur/ Berater sein Gehalt aktiv durch optimierte Wertschöpfung mitbestimmen könnte.
2) die durch seine Qualifikation notwendige Arbeitszeit auf der Baustelle auf ein Minimum beschränken könnte ( Abnahme, Präsenz nur während der vorgeschriebenen Zeiten etc). Der Rest würde durch Fachkräfte ohne seine Präsenz erledigt.
3) für die fachlichen- und sicherheitsrelevanten Fragen auf Stundenbasis buchbar wäre.
4) in kleineren Betrieben die turnusmäßigen Materialprüfungen mitbetreuen könnte.
5)....ähnlich qualifizierte Aufgaben wie in 1) -4) erledigen könnte.
Die Praxis sieht wohl leider so aus, daß im Tagesgeschäft meist eine geringe ausbildungsspezifische Leistungsdichte abgefordert wird / werden kann. Der Großteil der Arbeit ist wohl oft abwärtskompatibel und kann auch nur so an den Kunden durchberechnet werden. Beispiel: Wenn unser Ingenier ein normales Kabel in der Werkstatt lötet, ist es auch nicht teurer als das vom Azubi.
Ich hoffe, mein Beitrag ist einigermaßen verständlich geschrieben. :lol:
Das sind meines Erachtens Gründe, die für die Unterbezahlung relevant sind.
Jörg
so sieht´s aus...
sobald dein kunde wegen vstättv einen meister stellen soll
und dich anruft, kannst du eine meisterliche gage berechnen -
wenn du als techniker gebucht wirst, interessiert der
meisterbrief kein schwein und du verdienst das gleiche.
stellt sich also die frage: wie viele vstättv-tage á wieviel
meisteraufschlag muß ich machen um 6500,- € für den
brief + xxxxx,- € ausfallzeit wieder einzuspielen ? :roll:
Mein Ansatz ( ich verdiene etwas mehr als eine Fachkraft):
Siehe Punkt 1) in meinen obigen Ausführungen:
Ich sitze an zentraler Position in der Kundenbetreuung und kann da öfter mal den notwendigen " Wert " von Dienstleistungen mit dem Kunden gemeinsam erörtern sowie die Notwendigkeit von "Sonderleistungen" klarstellen und definieren.
Außerdem kann ich die nötige Zeit für Anwesenheit von Fachpersonal festlegen und kalkulieren. Somit ergibt sich auch hier wieder die Möglichkeit für eine präventive Kostenkorrellation zum Kundenbedarf.
Da, wo ich selber auf der Baustelle auftauche, kann ich oft außer meiner notwendigen Präsenz nebenbei auch noch aktive Kundenpflege/ -Aquise betreiben.
Das alles dürfte dafür sorgen, daß meine Firma mit mir ( incl. Gehalt) eine größere Wertschöpfung erzielt als ohne mich( ohne Gehalt). Womit sich mein Gehalt schon von selbst im Mindestwert definiert.
Das alles ist ohne jegliche Überheblichkeit formuliert.
Gruß
Jörg
PS, wie üblich: Ich sorge dafür, daß bei uns durch meine Arbeit im Schnitt jeden Tag Bestellungen im 4-stelligen ( erste Zahl meist >> 1 )Bereich generiert werden....das bin ich uns, nach meiner Auffassung schuldig...dafür arbeite ich auch...
ein guter mann verdient sein gehalt für die firma. das ist leider in wenigen köpfen angekommen. ansonsten, so lange da keiner nach meister fragt ist dann halt auch keiner da. des weiteren, ist es immer so das mit dem meister ja nicht automatisch die jobs kommen. es ist ja auch noch immer ne persöhnliche note da. also wie man sich verkauft und so weiter
Zitat von "vsvo82"( ich verdiene etwas mehr als eine Fachkraft)
wieviel ist "etwas" denn in prozent umgerechnet ? ![]()
@ Hasenfuß...
Gute Frage. Die werde ich Dir aber im Forum nicht beantworten, zumal Fachkräfte regional und nach Arbeitseinsatz / Fertigkeiten, Festangestellt/ Freelancer unterschiedlich entlohnt werden.
Wenn du konkrete Fragen hast, wie Du möglicherweise Deinen Lohn / Wert steigern kannst, bitte erst mal PN an mich mit normaler Mail-Adresse ,Name und Tel-Nr.
EDIT, NACHDEM ICH DEIN PROFIL STUDIERT HABE. Ich bin kein DJ Berater. Ernsthafte VA- Aspiranten: Gerne
Danke
Jörg