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Chor Mikrofonierung

  • Mike[AUT]
  • 28. November 2004 um 08:52
  • Mike[AUT]
    Beiträge
    2
    • 28. November 2004 um 08:52
    • #1

    Hy,
    Habe da eine Frage zur Mikrofonierung eines Chors, vieleicht kann mir von euch da jemand weiterhelfen?!
    Und zwar.....
    Chor mit 50 Leuten in einer ziemlich großen Halle
    möchte aber keine Schöps-Mic´s verwenden (bisschen zu teuer)!!!
    Bitte um Alternativlösungen!!

    mfg
    Mike[AUT]

  • lok1414
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    1
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    287
    • 28. November 2004 um 14:25
    • #2

    http://www.stageaid.de/stageaid/stages6.htm

    Gruß
    Lok1414

  • Mike[AUT]
    Beiträge
    2
    • 28. November 2004 um 15:56
    • #3

    Danke,
    und kannst du mir Center- u. Stützmikros empfehlen?

    mfg
    Mike[AUT]

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 28. November 2004 um 20:43
    • #4

    AKG C451 sind schöne Chormics und immer noch viel günstiger als Schoeps...

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • vsvo82
    Profi
    Beiträge
    1.914
    • 29. November 2004 um 00:25
    • #5

    Hallo Mike,
    gehts um Aufnahme oder Übertragung ?
    Bei Aufnahme geht natürlich der Klang vor. Da solltest Du nicht am falschen Ende sparen.
    Schau Dir erst die Polardiagramme an und beurteile die Klangkriterien der Mikros...die sollten niemals "scharf" obenrum klingen ( wie z.B. das AKG C-1000). Wichtiges dazu findest Du unter http://www.sengpielaudio.com/
    Wenn Du Deinen Probeaufbau machst ( Du weißt ja davor, wo der Chor steht) kontrolliere die sektorielle "Abdeckung" Deiner Mikrofonaufstellung, indem Du jemand mit einem rauschenden UKW Handradio (kein Sender eingestellt) über die entsprechenden Chorpositionen schickst. Dabei solltest Du Mikrofontyp, Level, Klang und Pan-Einstellungen sowie die Ortsabbildung Deiner Aufstellung leicht optimieren können.....( als Hilfe ist da manchmal ein Kopfhörer viel wert). Notfalls 2 Leute mit 2 Radios losschicken.
    Genauso kannst Du auch "Live" verfahren, allerdings können die Mikros dort ruhig klanglich etwas anspruchsloser sein. Richtcharakteristik muß dort allerdings stimmen, Kugel ist eher verboten.
    Gruß
    Jörg
    Sorry, ich selber arbeite meist mit Sennheiser K-6 , den alten EV-BK1, MBs, Audix Schwanenhälsen ( Typ weiß ich grade nicht) oder Crown GLM-200......also nichts, was sehr verbreitet ist.
    PS: Der Stageaid Artikel ist übrigens von Rainer Gutberlet und mir und hier ist die erweiterte Ausgabe: http://www.stageaid.de/stageaid/stage17.htm

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • vsvo82
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    • 30. November 2004 um 23:09
    • #6

    Ich wünsche viel Spaß


    wollte eigentlich mal alle PA Bretter mit letztem Poster vsvo82 auf einmal sehen. Yep...hat geklappt :D
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • mirkot
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    • 14. März 2005 um 02:11
    • #7

    So ich bin dann auch mal mit nem Chor dran, allerdings leider kein schönes Standardprojekt sonder ein bisschen gemischt^^

    Also ich habe eine Bühne mit einer Breite von 9,20m und einer Tiefe von 5m.

    Es geht um die Abnahme eines Chores (~30Pers) und 10 Solisten.

    Die Solisten bekommen jeweils eine eigene Funkstrecke, die sind also nicht das Problem.

    Für den Chor sind 8*AKG C391B geplant.

    Problem ist das sowohl Chor als auch Solisten auf der Bühne immer in Bewegung sind. Daher geht es mir um die Aufstellung der Chormikros.

    Da Mikros die Mitten auf der Bühne stehen nicht möglich sind, es aber durchaus machbar wäre die Mics von oben herunterzulassen wollte ich mal hören wie erfolgversprechend das ist.

    Es gibt ca. alle 2m eine Traverse - würde also die 2. und 3. nehmen und jeweils 4 Stück runterlassen (und dann so ca. alle 1,5m ein Mic)

    Wie massiv werden die Probleme mit dem Monitoring sein?

    Als Monitore sollen Wedges zum Einsatz kommen,ich wollte nur 4 Stück am Bühnenrand platzieren, darauf sollen eigentlich dann nur die Solostimmen+Begleitung kommen.

    Begleitung sind 2 E-Pianos.
    Musikrichtung Musical.
    Ausgebildete Solisten, Amateurchor.
    500-600PAX.
    Keine Turnhalle (eigentlich ein sehr "gutmütiger" Raum, aber hat keine gute Akustik)

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • mirkot
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    • 14. März 2005 um 23:55
    • #8

    Eine Antwort innerhalb von 5min habe ich zwar nicht erwartet...aber das nach einem Tag immernoch niemand etwas dazu gesagt hat...schade.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • dirtyharry
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    • 15. März 2005 um 11:44
    • #9

    Das Abhängen ist ja quasi die einzige Möglichkeit - wenn Du die Mics nicht senkrecht nach unten hängen lässt, sondern schräg (mit Draht am Kabel o.ä.) anwinkeln kannst, dann Richtung Chor und weg von den Wedges drehen und auspendeln lässt, fängst Du bei Nierenmics etwas weniger Moitorsignal ein. Höhe bei 4 plus 4 Mics max. 1m über den Köpfen. Je "akustischer" das Ganze auf der Bühne, um so sauberer kriegst Du den Chor ins Pult, habe gute Erfahrungen damit gemacht.
    Gruss Harry

  • rlp
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    • 15. März 2005 um 13:21
    • #10

    ... nicht mit einem Draht am Kabel ... also wirklich ... da nimmt man folgende Klammer von Beyer Dynamic ... http://www.beyerdynamic.de/standard/images/big/mav800_bg.jpg

    Saludos,
    Rainer

  • klecks
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    • 15. März 2005 um 14:37
    • #11

    Monitoring und Abhängemics zusammen könnten schwierig werden.

    Besonders bei der Benutzung von Wedges tritt das Problem auf, dass diese ziemlich direkt in die Mics schallen werden. Das führt auch zu einem ekelhaften Klangbrei, wenn der Monitorsound wieder von den Abhängemics aufgenommen wird. Und im Gegensatz zum Pegel des Chores ist das wirklich nicht wenig.

    Sehr schön wäre deswegen geflogenes Monitoring über der Bühne (du sagtest, dass da Traversen wären). Wenn das nicht geht, würde ich mit sehr hoch gestellten und nach unten angewinkelten Sidefills arbeiten.

    Naja, viel Spaß beim Ausprobieren.

  • mirkot
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    • 15. März 2005 um 16:45
    • #12

    Der Tip mit dem anwinkeln der Mikros ist auf jeden Fall ganz gut,
    das werde ich vor Ort testen.

    Monitore fliegen scheidet aus - die Wedges sind nicht flugtauglich, andere beschaffen kommt nicht in Frage, Budget ist vollkommen ausgeschöpft.

    Werde dann wohl einfach mal testen müssen wie ich am besten hinkomme - werde auf den Monitoren keinen wahnsinnig hohen Pegel brauchen, das dürfte die Sache etwas erleichtern.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • dirtyharry
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    • 17. März 2005 um 23:04
    • #13

    rlp:
    danke für den Link von Beyer, wusste nicht das es sowas gibt, kenne leider nur die von Schoeps, das lag ja ausserhalb des Budgets. Forum lesen spart Produktkataloge wälzen und scrollen, danke, danke, danke...
    Gruss Harry

  • rockline
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    • 20. März 2005 um 09:06
    • #14

    Man verwende AudioTechnica AE3300. Möglichst in zwei Reihen aufstellen, Gruppen bilden. Mindestens 8 Stück aufbauen. Leicht schräg von oben mikrofonieren! Am Pult dringend die Tiefen begrenzen, die gesamte Ladung bei 2k etwas weicher filtern, schön Hall dabei - fertig!

    Superlaut wird das nicht, auch klingt das immer künstlich - ist aber brauchbar!
    Monitoring kann man nahezu vergessen, es geht nur wenig. Ein Chorsänger in der zweiten Reihe wird sich nie hören!! Nicht verrückt machen lassen, in der Kirche singen die auch ohne Monitor.
    Stefan

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