Wie lange kann man so ein Leutmittel benutzen?
MSR575/2 hält offiziell 750h aber wie lange kann man es übertreiben!
Stimmt das dass die explodieren können?Welche würdet ihr kaufen Osram oder Philips?
dat wars
MSR575/2 & HSR575/72
-
-
a) Grundsätzlich sollte man das LM wechseln, wenn sich die Farbtemperatur deutlich ändert. GE-Brenner MSD250 z.B. werden mehr oder weniger schlagartig braun, wenn sie fällig sind.
Problem bei Philips ist, daß die Farbtemperatur relativ gleichmäßig über die Zeit nachläßt. Damit siehst Du immer, wenn die LM unterschiedlich alt sind (und wer schafft es schon, einen größeren Pool an Lampen stets gleich lange im Einsatz zu halten... )
Osram dagegen hält die Temperatur länger konstant, und gibt erst ziemlich zum Ende der Lebensdauer sichtbar nach. Diese Philosophiefrage wurde aber sicher schon mal ausführlicher diskutiert, die Suchfunktion hilft Dir vermutlich weiter.b) die Lebensdauer gibt ja streng genommen nur an, für welche Einsatzdauer der Hersteller die zugesicherten Leuchteigenschaften garantiert. D.h. eine Lampe kann am ersten Tag, oder auch nach dem zehnfachen der angegebenen Lebensdauer den Dienst quittieren (insbesondere bei Glühlampen). Entladungslampen würde ich nach oben genanntem Kriterium aussortieren. Habe von 250 bis 4000 Watt schon geplatzte Leuchtmittel aus Lampen gekratzt, und dabei geht erfahrungsgemäß noch viel mehr zu Bruch, z.B. Hitzeschilde, Reflektoren, Linsen... Außerdem können Splitter sich irgendwo verhaken, oder im ungünstigsten Fall sich einen Weg durch Gehäuseöffnungen bahnen, dann regnet es heiße Glassplitter... Rentiert sich i.d.R. nicht, die Wechselintervalle künstlich hoch zu halten, rechnet sich eben indirekt.
-
sehr schwieriges thema das da angeschnitten wird...
grundsätzlich würde ich die lebensdauer der leuchtmittel keinesfalls versuchen auszureizen bzw. zu überziehen. alleine um schäden in der lampe zu vermeiden (gerne gehen z.b. beim mac2000 dabei farbflags mit kaputt - und die kosten fast mehr als ein neuer brenner...).
desweiteren ist die lebendauer der lampe vom hersteller unter optimalen betriebsbedingungen angegeben was sich speziell auf die kühlung bezieht. diese ist wie sich jeder denken kann in der enge in einem movinghead kaum gegeben. wenn dann noch schlechte lüfter und verschmutzung hinzukommen...
wie schon angeführt verändert sich die farbtemperatur und die spektrale lichtverteilung des brenner im laufe der zeit. erfahrungsgemäß ist die lichtqualität eines brenners schon lange vor dem ende seiner nominalen lebensdauer so schlecht dass man ihn tauschen muss (zumindest wenn man die lampe ernsthaft einsetzt), erfahrungsgemäß sind beispielsweise HMI/HTI 1200 nach ca. 300std "fällig"
zum thema osram/philips: bin derzeit von beiden herstellern nicht wirklich begeisters. die neue SharXS HTI-Serie von osram weist imho derzeit folgende probleme auf (abgesehen davon dass ich die spektrale lichtverteilung nicht so toll finde und die damit einhergehende subjektive größere helligkeit):
maßtoleranzen bis zu 1mm in der länge - folge schäden an den brennersockeln, probleme beim übergangswiderstand, höherer brennerstrom, zu geringe kontaktfläche
mehr brennerplatzer bei geringen brennerstunden (HTI400) zu beobachten
zündprobleme, ausgehende brenner, abweichende farbtemperaturen bei brenner die im herstellungsdatum weit auseinanderliegen (füllung verändert??)
philips hat derzeit auch probleme in den fertigungstoleranzen, allerdings zusätzlich zu den brennerabmessungen mit der position des lichtbogens was dann im gerät eingesetzt zu geringer lichtausbeute führt (optisches system passt nicht) und durch brennerjustage nur schwer korrigierbar ist.
desweiteren passen die philips-brenner in der farbtemperatur nicht zu den osram-brennern. mischen ist daher nicht möglich.