Hallo,
hab mal ne kleine frage, und zwar ab welcher frequenz ungefähr
das Ohr die Richtung einer schallquelle hört ??
Tiefbass kann man ja nicht richtig orten, deshalb ja auch mono subwoofer.
Vielleicht hat da jemand ungefähre richtlinien.
Grüße
Hallo,
hab mal ne kleine frage, und zwar ab welcher frequenz ungefähr
das Ohr die Richtung einer schallquelle hört ??
Tiefbass kann man ja nicht richtig orten, deshalb ja auch mono subwoofer.
Vielleicht hat da jemand ungefähre richtlinien.
Grüße
Also ca. ab 250-300 Hz geht das los.
Deswegen nie drüber trennen.
Und je nach Möglichkeit und Konstruktion und Anwendung zwischen 120-200 Hz trennen.
Je nachdem wie verschieden die Aufstellungsorte von Sub und Top sind hört man das schon bei wesentlich tieferer Trennung wo der Bass steht.
Gerad bei geflogenen Tops würde ich nicht all zu hoch zu den Subs trennen, oder dann ein paar wenige Bässe mit fliegen.
(etwas o.T. aber immehin waren Syrincs Subs und JBL Coaxe die Kandidaten: Im Campingbus mit 2-Weg Coax Frontsystmen und hinten einem Syrincs Bandpass konnte man bei 120Hz Trennung genau hören daß der Bass von hinten kam. Bei 80Hz Trennung war zwar die Ortung in Ordnung, aber die zu kleinen Coax-Chassis vorne völlig überfordert)
Hoffentlich werde ich jetzt nicht in das Car Hifi Forum verschoben....;-)
@ Fux.....Ich darf Dich ja nicht verschieben und außerdem bin ich selber ja eher im Spaßforum zuhause.
Also tue ich hier mal so, als ob ich was weiß: Was recht wichtig ist, allerdings selten beachtet wird, sind Klirrkomponenten der Membran oder Strömungsabrißgeräusche am BR-Rohr bei nicht laminarem Verhalten. Damit ist das Sub Konstrukt unabhängig von der Trennfrequenz oft sehr leicht bei höheren Lautstärken zu orten.
Gruß
Jörg
Da es ein Bandpass war, darin ein etwas professionelleres
Chassis verbaut war, der Tunneldurchmesser und dessen Verrundung für die Chassisgröße eher sehr schön proportioniert war und ich diesen nur mit sehr wenig Leistung angetrieben habe kann ich solche Geräusche mit Sicherheit ausschließen ![]()
Klar doch....das mechanische Filter kommt dort auch, signalkettentechnisch gesehen, nach den Membranartefakten :lol:
Und außerdem verbaut Syrincs schon seit ca. 10 Jahren Rohre mit verrundeten Enden.
Mein Statement war eher global auf die " Nichtortbarkeit" von Bässen bezogen.
Wenn die Bässe mit den Tops eine Ebene ( z.B. im Heimbereich) aufspannen, kann die Trennfrequenz ( ausnahmsweise) auch manchmal etwas höher liegen. Dort kann man das Übertragungsverhalten auch hörplatzorientiert optimieren.
Jörg
PS: Ich kenne Syrincs Komponenten recht gut.
auf der diesjährigen TMT gab es ein interessantes experiment zu diesem thema:
je ein sub wurde links und rechts der zu beschallenden fläche aufgestellt. zunächst wurde eine durch elektrische addition erzeugt schwebung zweier schwingungen von 102,5 Hz und 97,5 Hz mono auf beide gegeben. resultat logischerweise eine klare mittenortung.
dann wurde auf einen sub die schwingung mit 102,5 Hz und auf den anderen die schwingung mit 97,5 Hz gegeben. eigentlich müsste durch die nichtortbarkeit tiefer töne eine ebensolche schwebung mit klarer mittenlokalisation entstehen.
dies war jedoch nicht der fall. stattdessen schien der schwebungsklang durch den raum zu wandern und war klar räumlich wahrzunehmen.
dies wurde mit weiteren frequenzen bis hinunter zu 40 Hz vorgeführt. ca. 90% der anwesenden waren in der lage bis ca. 60 Hz den unterschied zu hören. darunter wurden es dann weniger...
hintergrund war dort sicher nur die demonstration im rahmen einer absolut klangneutralen, originalgetreuen und hochwertigen tonübertragungssituation. für gängige anwendungen sollte das keine rolle spielen.
ganz unabhängig von alledem ist die aufstellung von subwoofern - egal ob nun mono oder stereo - eine kritische angelegenheit, die nicht lapidar mit der "nichtortbarkeit" tiefer töne abgehakt werden sollte!
sehe ich, bezogen auf Deinen letzten Satz, genauso....es gibt allerdings im Heimbereich die Möglichkeit, durch die Aufstellung einiger weniger Subs eine Linienquelle zu erzeugen und Raumresonanzen am Ende des Raumes durch exakt adaptierte aktive Absorber (= Lautsprecher) zu eleminieren.
Heimbereich deswegen, weil es sonst teuer und aufwendig wird.
Guessi.....kannst Du mir bitte zu dem Experiment mal was genaueres schicken.
Danke
Jörg
Ich würde eher sagen das die Ortung des Aito basses daran lag das der Später kam als die Front lag wohl daran das es im Auto Getrennt war und deswegen eine Laufzeit aufkam. Auch wenn die nur gering ist ab 8-10 ms nimmt man die war.
Hatte einfach evtl. vor meine 3-wege durch einen 4ten zu ergänzen,
noch nen HD-15 zb mono auf die bestehenden bässe so ab 100-120
zu legen als Kickbass hinauf bis 220-250 hz, da kommen die Tops nämlich
erst richtig in fahrt. müsste man jetzt halt einfach mal testen mit delay
dazu nen Ultradrive und steilflankig eintrennen mit 24-48 db zwischen
bass und bassmitten.
Gute Idee ??
Wenn man sich mit der Wiedergabe tiefer Töne in geschlossenen Räumen die nicht all zu riesig sind etwas auseinandersetzt (das Buch "Master Handbook of Acoustics" von Alton Everest ist da ganz brauchbar) muß man sich eh wundern wie der Mensch es fertig bringt da noch halbwegs vernünftig den Originalsound "herauszurechnen" ![]()
Ich hoffe da mit meiner 'direkt an der Wand Aufstellung' der Bässe schon mal weniger Probleme zu schaffen als wenn ich die auch noch 2m von der Wand wegrücken würde...
Die einigermaßen geschickten Seitenverhältnisse des Raumes und die eine schräge Wand lassen zumindest keine Häufungen von stehenden Wellen erwarten.
Wenn ich auf Absorber in den 2 Ecken bei den Bässen zur "Entdröhnung" verzichten könnte wäre ich nicht unglücklich ![]()
Aber mal schauen wie das wird.
workshop war W12 am sonntag 16:00
Referent: R. Miller
"Experiment über die räumliche Wahrnehmung in den beiden VLF-Oktaven 25-100Hz unter Zuhilfenahme von Binaural-Bassmanagement und zwei Subwoofern (Stereo-Bass)"
ob im Tagungsband evtl. noch mehr dazu steht...?