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Solton/Craaft Line-Array ...

  • Machtl
  • 23. Dezember 2004 um 18:18
  • Jelly
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    154
    • 23. August 2005 um 09:38
    • #61
    Zitat von "krisusound"


    wie wora bereits weiter oben schrieb würde ich auch gerne wissen wie das verhindern des Verrutschens gelöst ist
    gruß kux

    ich steh grad vollkommen am schlauch, was meint ihr mit "nach vorne und nach hinten rutschen"???

    ich glaub ich steh im wald...

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  • timotimo
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    • 23. August 2005 um 10:13
    • #62

    Wenn wie hier abgebildet: http://www.novacoustic.com/html/flying.html nur steels (Drahtseile) verwendet werden, wird sich das untere Top ja senkrecht unter dem oberen einpendeln, und nicht der Steel, wie abgebildet schräg nach hinten gehen.

  • Jelly
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    154
    • 23. August 2005 um 16:01
    • #63

    wird er doch... es sind ja zwei steels und die box pendelt sich nach den eingestellten längen ein.

    sogar eine art "curving" stellt sich dadurch ein..

    steinigt micht nicht wenn ich mich irre

    Jelly

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  • wora
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    • 25. August 2005 um 20:57
    • #64

    nein, mit seilen allein geht das nicht. es muss zusätzlich irgendeine vorrichting da sein, die das verrutschen verhindert.

    denke doch nur mal an die schwerkraft:
    wenn man gewichte untereinanderhängt, dann wollen sie immer senkrecht nach unten.
    wenn die seile vorne und hinten unterschiedlich lange sind, dann wird der körper nur gedreht, aber er schwenkt freiwillig nie nach hinten weg...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jelly
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    • 25. August 2005 um 21:11
    • #65

    stimmt... also die "banane" muss mal wohl nach hinten hochziehen.

    mich würd nur interessieren, wie das in der praxis aussieht...

    PA-Forum - Da werden Sie geholfen

  • wora
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    • 26. August 2005 um 00:07
    • #66

    jede "banane" muss man hinten hochziehen, damit sie mit ihrem oberen bereich nicht nach oben strahlt.
    ich hab das wohl noch nicht richtig beschrieben.
    bei anderen linearrays ist die verbindung zwischen den einzelnen boxen so gelöst, das sie sich nicht gegeneinander verschieben können (oder nur minimal).
    das geht mit dieser seil-lösung aber nicht.
    es muss also irgendeinen mechanismus ausser den seilen geben, der die boxen untereinander stabilisiert. sonst funktioniert das nicht!


    was mit dieser seil-lösung übrigens auch nicht geht ist das "ground-stacking" ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JF
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    • 27. August 2005 um 03:45
    • #67

    Grüsze,

    Also ich hab' das Array auch noch nicht gehört, aber ein Tech meines Vertrauens ;) ist begeistert davon, besonders von den Bässen.

    Was mich aber auch irritiert sind die 2.800Hz Trennfrequenz. Schätze mal, dass ab einer variablen Frequenz nur mehr ein 12"er spielet? Und je nachdem welcher und bei welcher Frequenz kann man dann in einem betimmten Frequenzbereich Abstrahlkeulen erzwugen.
    Aber von 200-10kHz funktioniert DAS nicht ... ?!
    IST EINE REINE MUTMASZUNG!

    So long,
    JF

  • AFi
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    • 30. August 2005 um 17:14
    • #68

    Moin.

    Also, ein Line-Array ist das aber nicht, Freunde! Ein Array von Boxen untereinander lass ich mir noch gefallen, aber ein Line-Array??? Mit Verlaub, definitiv nicht! Beim Curven werden die Abstände zwischen den akkustischen Zentren variiert, was bis zu einem gewissen Grad noch funktionieren könnte, aber irgendwann ist Schluss. Und wenn dann schon Abstände im Raum stehen von 7cm??? Bis zu welcher Frequenz spielt das Ding denn kohärent? Ist das auch irgendwo angegeben?

    Gruss
    Alex

  • wora
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    • 30. August 2005 um 17:51
    • #69

    darf ich zu diesem einwand anmerken, das dann auch das VDOSC kein linearray sein kann...

    und die firma BOSE verkauft sogar ihre zeilenlautsprecher als linearray.


    und welches linearray funktioniert denn überhaupt über sagen wir mal 12kHz noch als Linienquelle?


    es steht also die frage im raum:
    ab wann darf man etwas "LineArray" nennen?
    was ist die genaue definition dafür??

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • AFi
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    • 30. August 2005 um 19:11
    • #70

    wora: Sehr berechtigte Frage! Bis knapp 10kHz kann es funktionieren, wenn man eben die Boxen nicht vorne curvt, sondern hinten (wie z.B. bei Nexo, Cohedra oder auch dem ACL-Array). Aber dennoch: Bis zu welcher Frequenz muss/soll denn ein Line-Array als solches funktionieren? Bis 10kHz wäre meines Erachtens schon sehr wünschenswert, natürlich wenn's höher ginge, wäre das super! Dennoch ist das mal eine sehr interessante Frage...

    Gruss
    Alex

  • Kracky
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    • 30. August 2005 um 20:05
    • #71

    Kenne bis jetzt zwei Systeme denen ich den Namen geben würde, LA5A von Coda und Clia von Föön, da beide ehr kompromisslos entwickelt, jedes LA das mit Kompromisen arbeitet ist meiner Ansich nach kein wirkliches, dann würde das aber auf wirklich alle größeren Produkte zutreffen da bei 15" oder 12" Speakern alleine schon das Prodbelm des Abstand der Punktquellen gegeben ist und damit die extrem niedrige Grundfrequenz. Bei Produkten die das durch 3 Wege z.B. 15"-8"-1.5" oder so auffangen kann man sich dann drüber streiten. Das ist meine Ansicht dazu. Leider beinhaltet das auch wieder das die kleinen, kompromisslosen, wirklich funktionierenden LAs einfach begrenzt in ihren Möglichkeiten sind.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • wora
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    • 30. August 2005 um 20:53
    • #72

    also ich würde jetzt mal behaupten, das es kein "kompromissloses" lautsprecherdesign gibt!
    jeder hersteller muss immer wieder aufs neue entscheiden, ob er die physik in diese oder in die entgegengesetzte richtung beeinflussen möchte. das war jetzt sehr bildlich gesprochen, ich hoffe du verstehst was ich meine.
    kleines beispiel:
    nimmt man jetzt 1" oder 2"?
    ein 2" kann tiefer getrennt werden und ist somit in der ankopplung an die pappen der mitteltöner gutmütiger, dafür klingt er obenrum nicht mehr so gut. ein 1" ist obenrum im vorteil und liefert da auch nicht weniger pegel, aber die trennfrequenz darf nicht zu tief liegen... da geht es also schon los mit den kompromissen.

    was die obere grenzfrequenz bei linearrays betrifft:
    ich kann nicht sagen, was da das kriterium sein sollte.
    sicherlich braucht man keine wirkung bis 20kHz, denn wie weit soll das teil denn in dem bereich schiessen? wir wissen ja, das für hohe frequenzen die linie immer kürzer werden darf. und von der konstruktion her lässt sich das wohl sowieso nicht vernünftig realisieren, sonst gäbs sowas doch schon.
    ideal wäre es meiner meinung nach, wenn der hochton so weit schiessen würde wie der mittel- und tiefton... dafür braucht man aus den erwähnten gründen obenrum aber wirklich keine durchgehende linie.

    streng genommen ist also ein linearray kein wirklicher linienstrahler, sondern nur eine praxisgerechte annäherung an diesen.
    so muss jeder hersteller sich selbst gegenüber verantworten, was er als linearray verkaufen will. denn es gibt meines wissens keine allgemeingültige definition!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 31. August 2005 um 14:43
    • #73

    Kompromisslos bedeutet in diesem Fall das alle Vorraussetzungen die ein LA haben muß eingehalten werden. Beispiel LA5A, Hier geht man von zwei Theorien aus, die erste ist das allgemeingültige Punktstrahler im Abstand unter Lambda/2, die zweite Theorie ist das wir eine Line erhalten wenn der Anteil der abstrahlenden Fläche mindestens 90% ist.

    Beides wurde beim LA5A eingehalten, die 4x5" Speaker sitzen eng genug zu sammen um die Trennfrequenz zu den zwei übereinanderliegenden Planaravetreiber brauchbar hoch zu bringen, leider habe ich die Daten nichtmehr genau im Kopf, ich dachte es wird bei 1000 Hz getrennt. Die Planarwavetreiber können auch ganz gut bis dort runter spielen und haben zusammen immer 92% der abstrahlenden Fläche, weshalb bei diesem System der Hochton eben nicht bei 10000 Hz aufhören muß.

    Das Föön Clia ist sogar noch einen Schritt weiter, hier gehen wir nur von der Theorie der Punktstrahlerquellen aus, realisiet hier mit einer patentierten Leiste mit 8 übereinanderliegenden 1" Kalotten. Die zwei 5,6" Low-Mids sind auch hier innerhalb der Maßvorgabe von Lambda halbe, über den ganzen abgegebenen Frequenzbereich, die 8 1"er koppeln entsprechend gut zusammen das diese tief genug kommen für eine korrekte Trennung und spielen hier auch bis hoch, dazu gibt es vom Hornspezialisten noch ein paar Konstruktionszugaben die sich günstig auf den Sensitivity auswirken und wir haben auch hier ein kompromissloses LA. Aber, einfach Bauartbedingt muß man sagen, es geht auch nur in dieser Größe die dann natürlich durch die kleinen, nicht so kräftig dimensionierten Bauteile entsprechend begrenzt ist.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    2 Mal editiert, zuletzt von Kracky (1. September 2005 um 15:42)

  • AFi
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    • 1. September 2005 um 14:31
    • #74

    Kracky: Es heißt "Lambda", nur mal so zur Info. Den griechischen Buchstaben dafür gibt's leider auf der Tastatur nicht.

    Dass es wirklich ein System gibt, dass über 10kHz koheränt spielt, wage ich mal ernsthaft zu bezweifeln. Theoretisch gerne, aber praktisch? Das ist mal das eine. Das Andere: Wenn ich Eure Meinungen/Theorien hier richtig verstehe, wäre ja auch die altbewährte Kirchenzeile ein Line-Array! Also Jungs, Ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass Ihr damit ein 10.000er Open-Air beschallen wollt, weil's ein Line-Array ist!?!?!? Irgendwo muss ja eine Grenze definiert sein, kann mir nicht vorstellen, dass jeder behaupten kann, ein paar untereinanderhängende Boxen seien ein Line-Array.

    By the way: Theoretisch wären dann alle gestackten und geclusterten Boxentürme ein Line-Array, denn irgendeine Frequenz wird da bestimmt auch koppeln und irgendwie koheränt daherkommen. Das kann ja dann wohl nicht das Kriterium sein, oder :?:

    Nochwas zum Einwand mit V-Dosc: V-Dosc war eines der ersten (wenn nicht DAS erste) Line-Array-System, dass da dann noch nicht alle Kriterien erfüllt wurden, sollte jedem klar sein. Beim DV-Dosc sieht's dann aber z.B. wieder ganz anders aus!

    Gruss
    Alex

  • Kracky
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    • 1. September 2005 um 15:41
    • #75

    AFi, danke für den Hinweis auf den Schreibfehler.

    Hab dir auch was zum lernen, was heißt den Line Array auf Deutsch?

    Line= Linien
    Array= Reihe

    Also Linienreihe oder wie es richtig übersetzt wird Linien- oder Zeilenstrahler!

    Und wie Kalla von Föön so schön sagt, das Clia ist ein aufgemotzter Kirchenlautsprecher.

    Ganz ganau so ist es, eine Kirchenzeile deren Speakerabstand klein genug ist und die lang genug ist, ist ein LA. Auch hier mit dem Kompromiss das hier mit Breitbandspeakern oder ähnlichem gearbeitet wird, daher der Speakerabstand für Hochtöne zu groß ist und leider sind diese Speaker meißt sehr schwach auf der Brust, darum das ganze sehr begrenzt. Aber definitiv du hast das richtig gesehen. Einzigster Unterschied der LAs heute ist das hier wesentlich Leistungsfähigere Lautsprecher zum Einsatz kommen und das die Konzepte noch viel durchdachter sind.

    Schau doch mal so eine Kirche an, meißt recht großer Raum und gerade mal ein paar Zeilen. und es reicht aus um alles und überall verständlich zu beschallen. Sprache liegt eh viel im Mitteltonbereich, tief müssen sie auch nur verhältnismäßig können, perfekt!

    Warum bezweifelst du das es LAs gibt die über 10KHz können, das ist ganz einfache Physik. Es ist ganz einfach so wenn man sich daran hält. Sollte es nicht so sein, stimmt das ganze auch nicht für den tieferen Tonbereich und LAs wären Legenden.

    Übrigens es sind keine eigenen Theorien sondern Physikalische Grundlagen.

    Einfach nur boxen untereinanderhängen funktioniert nicht bzw. bedingt, siehe beispiel das Linarray das hier den Thread gestartet hat.

    Wir haben hier 12"er die in einer Linie übereinander hängen, ein solcher Speaker hat ca. 300mm Durchmesser, soll heißen wenn diese ohne Abstand übereinander hängen habe ich einen Abstand von Kugelstrahlermitte bis Kugelstrahlermitte von 300mm, leider kommt hier ja dann auch noch ein Montagerand des Korbs hinzu und das Gehäuse. So das im Idealfall bei 12"ern ein Abstand von ca. 360-380mm realisierbar ist. Bei Lambda/2=380mm haben wir eine max. Frequenz von 434 Hz, bis hier hin spielen die Speaker zusammen, alles was darüber hinaus ist kann nicht mehr zusammenkoppeln und ist daher nicht koheränt. Also muß hier etwas anschließen das ab 430 Hz den Bereich an oben erledigt. Sollte in dem Fall ja dieser 4 fach Hochtöner machen, leider sind diese Hochtöner kostruktionsbedingt sehr kurz und dazu gibt sie Solton mit einer Trennfrequenz von 2800Hz an, so das wir hier ein richtiges Problem haben, die 12"er spielen nur bis 430 Hz koheränt, dann kommt lange nichts, und dann setzen irgendwann die Hochtöner ein, wenn wirklich erst bei 2800 Hz dann wurde hier ein riesen Loch offen gelassen. Klar spielt der 12"er hier auch noch nur halt nicht wie er soll und entsprechend muß das Ergebniss sein. Und auch die Angabe bis 20KHz bezweifle ich da der Abstand der Hochtöner hier wohl auch nicht mitspielt, ich denke das wird ehr so im Bereich bis 14 KHz liegen.

    In diesem Fall also ehr quer gehängte Boxen anstatt wirkliches LA.

    Das Vdosc ist da was anderes. Hier werkeln für Low zwei 15"er die was auch realistisch erscheint bis 200 Hz arbeiten, das reicht locker um Lambda/2 ein zu halten. Dann kommen vier 7"er zum Einsatz, immer zwei übereinander angeordnet neben den 15"ern. Dies machen nun den Bereich von 200-1300 Hz, auch das ist realistisch da Lambda/2=126,9mm und ab 1300 Hz greifen dann die zwei übereinanderliegenden Wavetreiber in der Mitte der Box, die dann da leider nicht abstrahlende Fläche > 90% nur bis ca. 16 KHz koheränt zusammenspielen. Aber wir sehen bis auf diesen Kompromiss, der nicht wirklich schlimm ist ein vollwertiges LA.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • AFi
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    • 2. September 2005 um 11:47
    • #76

    Kracky: Danke zurück, für die Belehrung und die tolle Ausführung. Wusste ich zwar schon, aber für die Allgemeinheit gut beschrieben. Und Physik ist Physik, die lässt nunmal eben keine Eigeninterpretationen zu.

    Was die Kirchenzeile angeht: Logisch genügt das in den Kirchen, dort geht es meist nur um Sprachübertragung, die Formanten für Sprache liegen irgendwo zwischen 2kHz und 3kHz, je nach Stimme, wäre Quatsch, wenn das dort noch bis 20kHz koheränt spielen müsste. Trotzdem würde ich eine Kirchenzeile nicht unbedingt als Line-Array in dem Sinne, in dem wir es normalerweise betrachten, sehen.

    Was die Koheränz bis 20kHz angeht: Nimm mal Deine Rechnung und schau mal, welchen Abstand Du bekommst. Das wäre schon minimal winzig, ist meiner Meinung nach technisch einfach nicht möglich. Lasse mich da aber auch gerne eines Besseren belehren.

    Gruss
    Alex

  • wetbf
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    • 2. September 2005 um 11:59
    • #77

    AFi:
    Um bei hohen Frequenzen noch Kohärenz zu gewährleisten werden in 'echten' Linearrays oberhalb der Tief/Mitteltöner Waveguides eingesetzt bei denen am Austritt eine kohärente Wellenfront erscheint obwohl die Treibersysteme relativ weit auseinanderliegen.

    Wie gut oder wie schlecht das jeweils gemacht ist kann man aus PP Tests ersehen. Ein 'guter' Waveguide wird zu hohen und höchsten Frequenzen im Vertikalöffnungswinkel kontinuierlich kleiner, ein 'schlechter' bricht zu hohen Frequenzen hin plötzlich auf, zeigt ein unregelmässiges Abstrahlverhalten vertikal.

    Die Zeile ist für tiefe und mittlere Frequenzen wie ein Linearray zu betrachten, nicht aber oberhalb der über den Lautsprecherabstand festgelegten lambda/2 Frequenz. That's the difference.

    wetbf

  • Kracky
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    • 2. September 2005 um 14:28
    • #78

    So, hab mir da auch kurz die mühe gemacht. 1 Zoll sind ja bekanntlich 2,54cm, im Fall Clia also mit 1 Zöllern fast direkt nebeneinander denke ich liegen wir im Abstand von knapp unter 3cm was heißt wir wären bei 5500-5800 Hz, hier hinzu kommt jedoch noch der konstruierte Hornvorsatz und auch wieder die Regel von über 90% Abstrahlende Fläche, darum funktioniert es auch sehr gut hochwärts. LA5A hat hier zwei Planarwavetriber übereinander die ja ansich schon ihres tun, dazu dann auch über 90% Abstrahlende Fläche.

    Hier könnte dieses Novarray ja wirklich Punkte sammeln weil die Abstrahlende Fläche der Hochtonsektion recht groß ist, leider denke ich kommt man aber Konstruktionsbedingt, durch den Abstand der Lautsprecher trotzdem nicht auf eine gesamtabstrahlende Fläche von über 90%.

    Ach ja, 20000 Hz sind 0.83cm Abstand.

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  • Ansch
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    • 3. September 2005 um 00:39
    • #79

    etwas OT:

    Zitat von "Kracky"

    ....über 90% Abstrahlende Fläche.

    .... leider denke ich kommt man aber Konstruktionsbedingt, durch den Abstand der Lautsprecher trotzdem nicht auf eine gesamtabstrahlende Fläche von über 90%.

    Ach ja, 20000 Hz sind 0.83cm Abstand.

    Hallo Kracky,

    irgendwo muss ich bei der Line Array Theorie was vertrieft haben und kann gerade mit den "90% abstrahlende Fläche" nix anfangen und steh auf dem Schlauch. Könntest Du mich bitte aufklären oder einen Link zum nachschlagen angeben? Bitte, Bitte!!!

  • Volker Holtmeyer
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    • 3. September 2005 um 01:20
    • #80

    Die 90 % sind mir auch neu. Mir sind indes 82 % bekannt, was aus einem der so genannten WST-Kriterien hervor geht, die von L-Acoustics aufgestellt wurden. Dort wird der "Active Radiating Faktor (AFR)" zu 82 % bestimmt.

    Hier nochmal alle fünf WST-Kriterien, wie sie von Trius in einer Schrift zum KUDO zitiert werden:

    Zitat

    1.) Form: Die Oberfläche der von den einzelnen Quellen des Arrays abgestrahlten Wellenfronten beträgt mindestens 80% der Gesamtfläche (siehe auch Bedingung 3).

    2.) Frequenz: Der Abstand der akustischen Zentren der einzelnen Quellen muss kleiner sein, als die
    halbe Wellenlänge bei allen Frequenzen des gesamten genutzten Frequenzbandes.

    3.) Die Abweichung von der idealen Wellen-Front (flach oder gebogen) darf höchstens ein viertel
    der Wellenlänge der höchsten Nutzfrequenz betragen (d.h. < 5mm @ 16 kHz)

    4.) Bei konvexen Arrays muss die Winkelung umgekehrt proportional zur Hörer-Distanz sein (d.h.
    die Winkelung des Arrays muss so gewählt werden, dass die theoretischen Zielpunkte der
    einzelnen Elemente gleichmässig über die gesamte Hörerdistanz verteilt sind.)

    5.) Es gelten bestimmte Grenzen hinsichtlich der Grösse eines einzelnen Elementes, der minimalen
    Hörerdistanz und der Winkel zwischen den einzelnen Elementen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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