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Anlage im Schwimbad

  • 3000 gt
  • 28. Dezember 2004 um 10:51
  • 3000 gt
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    163
    • 28. Dezember 2004 um 10:51
    • #1

    Hallo Jungs

    wir suchen eine Endstufe um ein Schwimbad zu beschallen :oops:
    im Schwimbad sind 16 Boselautsprecher eingebaut (keine 100V) mit jeweils 4 Ohm der Vor Techniker hatte da einfach eine Hifi Denon Enstufe angeschlossen die nach ca 20 mim ausging.
    Die Kabel liegen einzeln zu jedem lautsprecher zwischen 20 und 80 Meter :?

    was holt man sich da für eine Endstufe ?

  • soundworx
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    • 28. Dezember 2004 um 11:21
    • #2

    Alleine schon wegen der Kabellängen würde ich Dir empfehlen, die Speaker mit 100V Übertragern nachzurüsten und dann einen entsprechenden 100V Amp zu verwenden.
    Die Übertrager gibt es in verschiedenen Anpassungen und kosten nicht die Welt. Such mal bei Monacor nach 100V Audio Transformatoren.

    Anlagen mit grossen Kabellängen und vielen Speakern sind geradezu predestiniert für 100V Technik. Und das letzte bisschen Bassdruck brauchst Du im Schwimmbad wohl sowieso nicht... 8)

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • djvomght
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    • 28. Dezember 2004 um 11:28
    • #3

    Hallo,

    bei den Leitungslängen, mit denen du zu tun hast, würde ich wahrscheinlich auf 100V- Technik umrüsten, zumal der "Techniker" sicherlich nichts besseres als Klingeldraht zu den LS verlegt hat. Ich vermute mal, daß auch alle LS parallel geschaltet sind,, kein Wunder, daß die Denon abschaltet. Passende Übertrager und Endstufen gibts günstig bei Monacor.

    HTH Jörg

    Edit: Huch, da war jemand schneller.

  • Online
    Thomas Knappich
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    • 28. Dezember 2004 um 11:45
    • #4

    ich kann mich da nur zustimmen, rüste das einfach auf 100V um

    Grüße aus Friedberg

    Thomas Knappich
    Klangwerk
    Beschallungs-und Veranstaltungstechnik

  • MIKE
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    • 28. Dezember 2004 um 12:32
    • #5

    Da kann man auch jede Amp für nutzen die einen Bestimmetn Leistungs Satz nicht überwindet und los gehts. P:S Bitte Die Amp gut belüften, denn in Schwimmbädern ist es immer WARM!!!!!

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • audionrg
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    • 28. Dezember 2004 um 13:15
    • #6

    Hallo

    von powersoft gibts ne 4 kanal endstufen die 1 ohm stabil ist.
    das wären dann 4 ls pro kanal ergibt 16.
    Ist aber ziemlich teuer.
    Hat glaub ich 1000 w pro kanal an 1 ohm.
    gruß tobi

  • wora
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    • 28. Dezember 2004 um 13:43
    • #7

    nun ja, da war wohl wieder mal ein "spezialist" am werk :D

    ich würde ebenfalls eine 100V lösung bevorzugen, denn dann kann man vermutlich auch den denon amp behalten und muss nur ein paar trafos kaufen.

    mit einem einzigen amp an solch geringen impedanzen ist das jedenfalls nicht so gut machbar, denn die dauerbelastung ist doch schon ziemlich heftig...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Scanco1
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    • 28. Dezember 2004 um 13:53
    • #8

    Wenn alle Lautsprecherleitungen bis zum Technikraum ( AMP ) ausgeführt sind,würde ich die Lautsprecher seriell verschalten um auf 8 Ohm zu kommen. Kostet nichts und man kann die vorhandene Endstufe weiterbenutzen.
    MFG Guido

    Ton macht nur mit Licht Spass

  • wora
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    • 28. Dezember 2004 um 14:46
    • #9
    Zitat von "Scanco1"

    Wenn alle Lautsprecherleitungen bis zum Technikraum ( AMP ) ausgeführt sind,würde ich die Lautsprecher seriell verschalten um auf 8 Ohm zu kommen. Kostet nichts und man kann die vorhandene Endstufe weiterbenutzen.
    MFG Guido

    ...mit der kleinen einschränkung, dann möglicherweise mehrere hundert meter kabellänge zu haben?
    wenn du die so verschaltest, das sie zum teil in reihe hängen, dann muss das signal ja vom amp zum +pol des 1. speakers, dann vom -pol wieder das ganze kabel zurück bis in den technikraum, dann durch das ganze kabel zum +pol des 2. speakers... usw.
    ich schätze dann wird er schon noch einen stärkeren amp brauchen, um wenigstens genug spannung für die verluste erzeugen zu können.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MIKE
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    • 28. Dezember 2004 um 17:07
    • #10

    Nicht zu vergessen das mehr Strom auf der Leitung bleibt als Am LS ankommt.

    Jungs Beschäftigt Euch mal mit Kirchhoff bevor hier wieder solche Sachen gepostet werden...

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • TomyN
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    • 28. Dezember 2004 um 19:25
    • #11
    Zitat von "MIKE"

    Nicht zu vergessen das mehr Strom auf der Leitung bleibt als Am LS ankommt.

    Jungs Beschäftigt Euch mal mit Kirchhoff bevor hier wieder solche Sachen gepostet werden...

    :D Du solltest mal damit anfangen :)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
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  • Scanco1
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    • 28. Dezember 2004 um 20:14
    • #12

    Wir reden hier von Schwimmbad Hintergrundbeschallung und nicht vom Megarave. Bevor dort mit viel Arbeit und Geld die bestehende Anlage
    umgebaut wird, sollte man erst den einfachen Weg gehen und die Anlage
    seriell verschalten. Vieleicht reicht es mit der Lautstärke und alle sind zufrieden.
    MFG Guido

    Ton macht nur mit Licht Spass

  • stl
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    • 28. Dezember 2004 um 23:38
    • #13

    Noch ein Tip aus der Installationspraxis: Den Niedervoltübertrager (NVÜ 100) von WHD kaufen, zwischen Amp-Out und LS-Abgang klemmen und fertig.

    Hier der Link zu dem Teil:
    http://www.db.whd.de/deutsch/seite4.php?art=1808&grp=108

    Übrigens: Über Qualität hin oder her will ich garnicht diskutieren, sondern nur eine praxisgerechte Lösungsmöglichkeit zeigen.

    STL

  • wora
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    • 29. Dezember 2004 um 00:54
    • #14
    Zitat von "Scanco1"

    Wir reden hier von Schwimmbad Hintergrundbeschallung und nicht vom Megarave. Bevor dort mit viel Arbeit und Geld die bestehende Anlage
    umgebaut wird, sollte man erst den einfachen Weg gehen und die Anlage
    seriell verschalten. Vieleicht reicht es mit der Lautstärke und alle sind zufrieden.
    MFG Guido

    nach den heute anerkannten regeln der elektrotechnik ist aber eine solche verschaltung sehr wahrscheinlich weit jenseits von allen grenzwerten.
    es geht ja schliesslich - wie oben erwähnt - um einzellautsprecher mit 4 ohm und 20m bis 80m(!) kabellänge!
    gut, was in der angabe fehlt ist der querschnitt der leitung.

    da ich nicht davon ausgehe, das hierbei mit 16mm² kabeln gearbeitet wurde sondern wohl eher die standart-2,5mm²-leitung kann man mit sicherheit sagen, das in diesem falle eine 100V installation die einzig sinnvolle alternative darstellt.
    wohlgemerkt, nach den annerkannten regeln der elektrotechnik.

    natürlich geht es auch "irgendwie" anders, aber das ist flickschusterei und die kann ich nicht wirklich ernst nehmen.
    sorry, aber ich dürfte sowas als "fachmann" niemals empfehlen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkadib
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    • 29. Dezember 2004 um 10:30
    • #15

    wora:

    Sehr schön geschrieben.
    Nicht immer gilt "viel hilft viel", weder bei Verstärkerleistung (das Bad wird man mit vielleicht 20-50W hinreichend beschallen können) noch bei Leitungslängen. Diese können zudem eine beträchtliche kapazitive Last für den Verstärker darstellen; auch damit lassen sich prima Verstärker ausglühen. Die fachgerechte Lösung ist wirklich nur der Umbau auf 100V.

    MfG

    DirkB

  • 3000 gt
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    • 29. Dezember 2004 um 12:54
    • #16

    Hallo Jungs

    Vielen dank für die vielen beiträge :D

    das ganze auf 100V umzubauen ist leider nicht möglich oder mit einem Großem aufwand :shock: die ganze decke muss ab :?

    wenn wie einfach eine zb. Dynacord L1000 oder L500 holen und die Lautsprecher paralen und in reihe schalten das wir 2x 4-8 ohm haben würde das Funktionieren ?
    die Anlage wird für maximal eine Stunde laufen und nur als Hintergrundbeschallung bei diversen Schwimm Kursen

    Danke Alex

  • tufkadib
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    • 29. Dezember 2004 um 13:20
    • #17

    Hallo,

    wieso soll kein Umbau möglich sein? Wenn Du die Lautsprecher siehst (was für Teile überhaupt, Deckeneinbau, Wandanbau,...), mußt Du sie doch auch abschrauben und / oder zerlegen können. Irgendwie müssen die Teile bei Defekten (die werden in der Gewächshausluft schneller auftreten als vermutet) doch auch gewechselt werden können.
    So, und dort müssen dann Übertrager ran. So ein Aufriß ist das doch nun nicht.
    Auf jeden Fall dürfte die Variante Übertrager + Ela-Verstärker billiger und zielführender sein als irgendein Dickschiff von Endstufe.

    Das Problem der Leitungsverluste ändert sich auch durch Reihenschaltung nicht, vom Herstellernamen einer Endstufe lassen sich auch nur Menschen beeindrucken, aber keine Leitungswiderstände.

    MfG

    DirkB

  • 3000 gt
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    • 29. Dezember 2004 um 16:40
    • #18

    Hallo Disk B

    Das Ganze ist auch EDV Technisch nicht erlaubt wegen der Feuchtigkeit

  • TomyN
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    • 29. Dezember 2004 um 17:07
    • #19

    :?::?::?:

    Äh, was ist bitte EDV technisch nicht erlaubt?
    Bei einer 100V Anlage hast du die Schutzmassnahme Schutztrennung.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • wora
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    • 29. Dezember 2004 um 17:30
    • #20

    EDV technisch nicht erlaubt?
    wer hat denn diesen blödsinn jetzt wieder losgelassen?
    lass dich doch nicht verarschen von leuten die offensichtlich keine ahnung haben.

    ich versuche das jetzt mal anders:
    da es sich hier ja offenbar um eine öffentliche anlage handelt (schwimmbad) müsste doch irgend ein amt für die korrekte installation zuständig sein... wer kennt denn hier die zuständigkeiten?

    und zu diesem amt würde ich dann mal gehen und die sachlage darlegen. nach der inspektion der tonanlage durch den zuständigen fachmann wirst du sehen, das es dann plötzlich doch möglich ist in die lautsprecher übertrager einzubauen.

    das ist auch überhaupt kein hexenwerk und kostet auch nicht wesentlich mehr als eine neue professionelle endstufe, deren installation zudem eher fragwürdig wäre.
    wie DirkB schon schrieb, muss man ja zu wartungszwecken irgendwie an die LS drankommen.
    wenn es sich bei den bose-typen um deren deckenlautsprecher handelt, dann musst du nur aussen am rand der speaker ein bisschen ziehen, die sind über ein federsystem in der decke montiert. dann lassen sie sich einfach aus der decke ziehen und leicht demontieren. das einzige was man dafür braucht ist ein schraubendreher und eine leiter.

    dann musst du nur bei bose die passenden übertrager kaufen und in die speaker reinschrauben. hinter die endstufe machst du dann einen oder zwei leistungsübertrager (gibts günstig bei monacor).

    also wirklich, man sollte doch gerade in öffentlich genutzten räumlichkeiten darauf achten, das alles seine richtigkeit hat.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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