Ist es üblich bei einem Auftrag von über 10.000 € eine Vorrauszahlung zu nehmen ???
Vorrauskasse bei Auftrag über 10.000€ ???
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Es ist schon weit drunter üblich.
1/3 2-4 Wochen vorher, 1/3 nach Aufbau, vor VA, rest während oder danach.
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Zitat von "Radio-Aktiv"
Ist es üblich bei einem Auftrag von über 10.000 € eine Vorrauszahlung zu nehmen ???
Nun, es ist natürlich so eine Sache, der Kunde wird ungern 10000 EUR auf den Tisch legen ohne auch nur eine Schraube gesehen zu haben.
Auf der anderen Seite stehst Du und hast natürlich auch Verplichtungen gegenüber deinen Lieferanten. Was sich natürlich auch rächen könnte wenn dein Hof voll mit Installationsmaterial steht und der Kunde Dir den Mittelfinger zeigt...
Ich beziehe das jetzt mal auf eine Installationssache. Wir haben früher immer geschaut das wir eine Anzahlung herausgehandelt haben das unsere Ausstände weitgehend gedeckt waren. Oft ist dadurch auch ein Deal geplatzt, da der Kunde (oft Gastronomie) etwas andere Vorstellungen zum Bezahlen von Rechnungen hatte. Aber meine Zukunft war mir wichtiger

Grüßle
Sven
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Nimm mindestens soviel Vorauskasse, daß Du rauskommst. Im Zweifel wars dan eine Nullnummer, aber Du hast wenigstens kein Geld mitgebracht. Üblich ist die Hälfte im Vorraus der Rest am Abend z.B. nach der Abendkasse. Da hat man noch immer ein Druckmittel wenn Ihm dann einfällt kein Geld zu haben....
Siehs mal anderstrum wenn Du 10 T€ kaputt machst ist das eine Sache aber dafür auch noch arbeiten zu müssen ist die andere.... Meistens haben nur die Kunden ein Problem mit einer Vorauskasse, bei denen Sie am nötigsten ist.
Gruß
Jürgen
P.S. Unsere Einstellung hat uns mindestens schon 2 mal vor dem Schlimmerern bewart. Der den Job dann gemacht hat dürfte Arbeiten und hat nie einen Cent dafür gesehen
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hier sollte eindeutig unterschieden werden, ob bereits gute geschäftsbeziehungen bestehen oder ob es sich um einen neukunden handelt. und natürlich ist die auftragssumme relevant.
unprofessionelle veranstalter erträumen sich häufig fantasieumsätze und bitten den pa-lieferanten nach der va dann um großzügige rabatte, weil es nicht zufriedenstellend lief. das ist jedoch unternehmerisches risiko. bei neukunden und relativ hohen beträgen (5-stellig) sehen wir zu, dass die die auftragssumme vollständig spätestens nach erledigten aufbau erhalten.
nach der va hat man kein druckmittel mehr.andererseits nehme ich einen 20-teur-gig auch auf rechnung an, wenn ich bereits viele gute erfahrungen mit einem bekannten kunden gemacht habe, und ich mir über dessen liquidität keine sorgen mache. auch wir können auf rechnung dryhirern.
kleinere gigs (0815-betriebsfeste bspw.) gehen immer auf rechnung, auch für neukunden.
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Mann muss hier jeden Fall neu beurteilen...
Zitat von "f8274"unprofessionelle veranstalter erträumen sich häufig fantasieumsätze und bitten den pa-lieferanten nach der va dann um großzügige rabatte, weil es nicht zufriedenstellend lief.
Auf eine Vorkasse werden sich die wenigsten einlassen und sich vielleicht einen anderen Verleiher suchen.
Ich würde den Auftrag annehmen, aber vereinbaren das vor Beginn der VA gezahlt wird - dann kannst Du kurz vor Beginn Deine Sachen wieder abbauen und die VA fällt aus! Das ist das beste Druckmittel - ausser der Veranstalter ist völlig pleite und wollte mit der VA wieder ins Leben zurückfinden. Dafür gibts aber z.B. die Schufa...Zitat von "f8274"andererseits nehme ich einen 20-teur-gig auch auf rechnung an, wenn ich bereits viele gute erfahrungen mit einem bekannten kunden gemacht habe, und ich mir über dessen liquidität keine sorgen mache.
Mache ich genau so, auch bei Installationen - bei guten Geschäftsbeziehungen sollte es da auch keine Probleme geben!Zitat von "pm-acustics"
Ich beziehe das jetzt mal auf eine Installationssache. Wir haben früher immer geschaut das wir eine Anzahlung herausgehandelt haben das unsere Ausstände weitgehend gedeckt waren.
Hier ist äußerste Vorsicht geboten - manche Diskotheken Betreiber sind Schw***e. Wenn sie erfahren sind und auch noch merken, dass Du auf die Kohle angewiesen bist, kannst Du wirklich Dein blaues Wunder erleben!
Wenn Sie sich nicht auf Vorkasse einlassen, dann solltest Du aber das Geld für das Material bei Lieferung bekommen und den Restbetrag nach erfolgter Installation. Wenn Du gute Kontakte zu Deinem Händler hast, wird er das Material auch wieder zurücknehmen falls Dein Kunde plötzlich doch nicht mehr will... -
CGVS: die zahlungsvereinbarung nach erfolgtem aufbau löst aber nicht das problem zum teil hoher fixkosten, die bis dahin bereits angefallen sind (manpower, lkw-miete, dry-hire-kosten). man kann bei nichtzahlung dann zwar abbauen, bleibt aber auf seinen kosten sitzen.
hinsichtlich kleinerer gastronomiebetriebe lassen wir im zweifel eher die finger weg.
zum glück sind unsere rechnungen bis heute immer beglichen worden.
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Auf diesen Kosten würde man nach meiner Abbau-Methode durchaus sitzen bleiben. Nur bei einer VA, eben in der 10.000 EU-Verleih Größenordnung wird ein Abbau kurz vor Öffnung, den Veranstalter sehr hart treffen daher sollte er keine andere Wahl haben als zu zahlen.
Ob man die Finger weg lässt oder nicht muss jeder selbst wissen, leider können die meisten nicht nur mit Ihren zuverlässigen Stammkunden Geschäfte machen.
Die Kunst ist es einen gesunden Mittelweg zu finden und zu hoffen das man nicht auf schwarze Schafe trifft... -
tja liebe jungs
die meisten veranstalter handeln aber auf risiko... wenn sie eine pa anlage ausleihen haben sie das geld noch garnicht. das können sie meist erst nach der veranstaltung bezahlen... wenn die besucher den eintritt berabt und einiges getrunken haben. es gibt nicht viele leute die sich 5000 euro aus dem arm schütteln.ausserdem würde ich gerne sehen wie eine PA-VERLEIH Firma vor der veranstaltung wieder abbaut weil sie das restliche geld nicht bekommen hat.
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Zitat von "squini"
es gibt nicht viele leute die sich 5000 euro aus dem arm schütteln.
...und genau auf diese Art von Veranstaltern kann ich verzichten! Nehmen wir mal an die Veranstaltung geht in die Hose, dann stehen dem Veranstalter mit 0 Kapital eine ganze Reihe Forderungen gegenüber. Diese werden dann wohl zu Mahnverfahren und irgendwann wird der Kamerad eine EV ablegen und der Verleiher bleibt auf all seinen Kosten sitzen...
Wenn ein Veranstalter das finanzielle Risiko einer Veranstaltung nicht tragen kann sollte er es sein lassen und nicht versuchen PA-Verleiher für Kredite zu benutzen, die Ihm eine Bank nicht einräumt!Zitat von "squini"ausserdem würde ich gerne sehen wie eine PA-VERLEIH Firma vor der veranstaltung wieder abbaut weil sie das restliche geld nicht bekommen hat.
Wo ist das Problem? Wenn es warscheinlich eh kein Geld gibt, dann kann auch die Veranstaltung ausfallen...je nachdem was im Vorfeld abgesprochen wurde... -
CGVS:
vollste zustimmung -
also Standart ist 50% Anzahlung und den Rest bei Lieferung - wir händeln das immer so und es funktioniert super - außer bei unseren super treuen Kunden, irgendwelchen Modeagenturen, da mache ich mir nie sorgen das die Zahlen, die buchen dann aber auch 40x im Jahr was und Rechnungen ziehen sich nie länger als 6 Wochen!
bei Installationen machen wir 50% Anzahlung - selbst bei einer großen Versicherung haben wir das so gehandhabt und es hatte auch keiner ein Problem damit - das geht bei ner Installation ganz schnell 10.000 für nen beamer mit zubehör bischen leinwand, bischen boxen, bischen konferenzsystem - zack 50.000 €
also lieber vorsichtig sein!
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ich bin es gewohnt 50% vk zu bezahlen und den Rest nach erbrachter Leistung ( worunter ich das Ende der Veranstaltung sehe, wenn die Arbeit schlecht war ist es eine nicht korrekt erbrachte Leistung die den Rest-Betrag mindern würde... ).
Wer sich eine 50%ige Vorkasse nicht leisten kann darf nicht auftreten, das ist hart aber wahr ! Singen ist kein Lotto.Manuela ( Kundin )