O.k.
Den Alpha 6 würde ich bei 800Hz trennen den ATP nicht unter 3500Hz.
Das ist eigentlich 'ne klassische 15/3 bzw. 12/3 Bestückung.
Hat dafür Eminence nicht auch gleich die passende Fertigweiche zu?
Mir war da so....
O.k.
Den Alpha 6 würde ich bei 800Hz trennen den ATP nicht unter 3500Hz.
Das ist eigentlich 'ne klassische 15/3 bzw. 12/3 Bestückung.
Hat dafür Eminence nicht auch gleich die passende Fertigweiche zu?
Mir war da so....
die haben 500 und 5000
oder
800 und 7000
500 und 3500
Aber eigentlich wollten wir jna die Weiche selber basteln. Ich selbst will das auch gerne, damit ich da noch was lernen kann
du hast da einen etwas anderen Link,
ich habe gleich beim Hall geschaut!
3-Weg Passivweiche als Einstieg in das Weichenbasteln ist dann aber gelinde gesagt evtl. etwas schwierig.
Da es nicht schaden kann kleinschwingspulige Hochtöner etwas höher zu trennen, der Alpha 6 bis da auch noch ganz gut hochläuft und der ATP tiefer getrennt denke ich eher etwas angestrengt klingt würde die 5kHz Trennung der pxb3:5k0 ja eigentlich Sinn machen.
Bei nur einem 12LF im Bass dürfte der 6"er bei 500Hz getrennt schon noch mitkommen.
Evtl. wenn du wirklich selber mit einer Weiche rumprobieren willst (man bedenke aber schon mal die Anschaffungskosten für eine paar Bauteile jeden Wertes bei R, L, und C zum rumexperimentieren
dann wäre es sicher auch nicht verkehrt sich mal eine solche Fertigweiche von Eminence als Ausgangsbasis für eigene "Erforschungen" zuzulegen.
Die fertingweichen sind aber qualitativ richtig übel.
sehr schlechte (minderwertige) bauteile und richtig teuer...
ich würde bei etwa 600-800hz und bei 4,5 khz trennen.
mhh falls jemand die komponenten schon gekauft hat und lust hat einen prototypen zu bauen könnte ich ja die weiche beisteuern.
Mir gings ja nicht darum die Bauteile "auszuschlachten" ![]()
sondern eher darum Startwerte für eine Weichenschaltung/-Dimensionierung zu haben.
Und wenn man den Aufwand einer 3-Weg-Weichen-Eigenentwicklung die mehr werden soll als nur die Lautsprecher vor unverdaulichen Signalen zu schützen, dann ist der Preis für die einfache Eminenceweiche mal so als Ideenquelle/ Bastelstarthilfe ja nicht so schlimm.
hehe ok wenn du das so gemeint hast, hast du sicherlich recht. ![]()
Also ich sehe das mit der Weiche so:
Ich werde eine Weiche xy berechnen und mir die notwendigen Bauteile beschaffen. Ein nettes "Ausweichsortiment" ist vorhanden, da ich bereits die eine oder andere Weiche gelötet habe. Ist als nicht meine erste Weiche, aber diese hier soll ja richtig auf die Treiber abgestimmt sein.
Mit wäre es ganz recht, wenn ich die Weiche einfach baue und dei erzielten Ergebnisse hier posten kann. Für diverse Hilfestellungen, falls Fragen aufkommen, wäre ich dann von eurer Seite ganz dankbar.
Einigen wir uns also darauf, dass man bei 4,5kHz den Ht trrennt und den Bass bei 700 Hz. Die Werte nehme ich jetzt mal so an, ich muss ja auch schauen, was ich noch an Teile vor Ort habe.
Meine weitere Vorgehensweise wird sein:
Eine Standartweiche berechnen, diese aufbauen und dann hören und messen.
Wie würdet ihr verfahren?
Hast du entsprechende Messmöglichkeiten zum Weichenselbstbau?
(Frequenzgang und Phase?) Mit einem RTA kannst du das vergessen.
Das mit der "Standardweiche" kannst du gleich wieder vergessen.
(bei einer 3-Weg Kombination schon 2x ![]()
Mess mal die einzelnen Komponenten einzeln "richtig" und schau zu aller erst mal wo sich diese "trennen lassen wollen".
Natürlich müssen die Dinger (Auch der Mitteltöner!) beim Messen in ihrem Gehäusen sein.
Dann würde ich bevor ich weitermache erst mal passend zur Induktivität des 12LF eine Impedanzentzerrung (RC-Glied) basteln.
Kannst ja dann hier über das weitere Vorgehen berichten.
...(online Weichenentwicklung...;-)
Phasengang messe ich mittels nem Oszi, dachte ich.
Was meinst du mit:
wo sie sich trennen lassen?
Das mit dem Oszi mußt du mir mal erklären, das hab ich och nicht probiert.
Zum "wo sie sich trennen lassen":
Das Chassis ist auch nur ein Mensch und du wirst keine guten Ergebnisse erwarten können bzw. dir die Sache unnötig schwer machen wenn du ihm unbedingt etwas wider seinem Willen aufzwingen willst ![]()
Etwas technischer..:
Angenommen ein Konuslautsprecher geht schön linear bis etwa 1300Hz hinauf um dann ohne laute Breakups mit einer schönen Flanke von 12dB/oct. abzufallen. Dann wird man doch einen Teufel tun und mit allen Mitteln versuchen (weil man sich das vor der Messung so in den Kopf gestzt hat) diesen bei 1000Hz abtrennen zu wollen.
Zwischen 1000 und 1300Hz mag das evtl. noch einigermaßen funktionieren, aber dann hat man in der Abfallenden Flanke einen zusätzlichen Knick drinnen der einem dann bei der Summation mit dem Treiber wahrscheinlich ordentlich das Leben schwer macht.
Also macht man sich den natürlichen Abfall zunutze und kombiniert diesen z.B: mit einem elektrichen Filter 2.ter Ordnung um auf eine akustische Flankensteilheit von 24dB/okt. zu kommen.
Entscheidend ist nämlich nicht nur daß der -3dB Punkt beim Hochtöner mit Weiche und dem Bass mit Weiche frequenzmäßig zusammenfallen, sondern daß in den etwa 2 Oktaven im Bereich der Trennfrequenz auch die Flanken schön zusammenpassen und nicht wilde Sachen machen...;-)
Hat hier der Treiber seinen systembedingten Mittenbuckel und fällt von mir aus unterhalb 2kHz mit 6dB/okt. nach unten (z.B. bis 500Hz ab, so kann es erfolgversprechend sein diesen so mit einem elektrischen 18dB Filter zu trennen daß sich im interessanten Bereich auch wieder eine akustische Flankensteilheit von 24dB/okt. einstellt.
Das ist jetzt kein Kochrezept, sondern soll nur mal veranschaulichen was ich meine mit "wo er sich trennen läßt".
Wenn also das Chassis bei 3500Hz einen riesen Mebranbreakup mit einer Überhöhung von 6dB und mehr hat, dann wirst du ohne größeren Aufwand mit schmalbandigen Entzerrungsgliedern (ist nicht so lustig) nicht so einfach bei 3000Hz eine saubere Trennung hinbekommen.
Wenn du das mit der Phase bei der Trennfrequenz ordentlich hinbekommen hast, merkst du das daran daß sich beim Verpolen bei der Übergangsfrequenz eine schöne Auslöschung einstellt und beim richtigrum anschließen alles gerade aussieht.
Wenn du in beiden Varianten mal mehr mal weniger einen Einbruch feststellst dann war das noch nicht die endgültige Lösung mit der Weiche...;-)
Und Messe öfter mal aus verschiedenen Winkeln, man wundert sich da immer wieder was aus dem doch eben noch so schnurgeraden Frequenzgang schnell wird....
Wenn es paßt sollten auch da keine all zu großen Sprünge auftreten.
Das mit dem "trennen läßt" habe ich dann schon richtig gerafft gehabt. Nach diesem Verfahren mache ich das schon immer. Danke aber für diese Erklärung, viele andere User werden dir dafür danken.
Thema Oszi:
Wenn ich die Phasenverschiebeung messen will, dann geeb ich mein Ursprungsignal auf Ch1, das was der Speaker wieder gibt auf CH2, sehe ich dann nicht wie sich meine Phasenlage zum Originalsignal ändert?
Ich dachte eigentlich schon. Wie mißt du das?
Da hast du doch die Laufzeit vom Chassis zum Mikro einfach auch mit auf dem Oszi. Was willst du denn dann da ablesen?
Je nach Mikroabstand und Frequenz zeigt dir da das Oszi was anderes an.
Und eine Darstellung Phase über die Frequenz ist so ja gar nicht möglich.
Ich habe mir da mal Hobbybox gekauft und messe damit.
Breitbandiges Impulssignal wird auf den Probanden gegeben, dann die Impulsantwort gemessen, und daraus dann Wasserfalldiagramme Frequenzgänge und Phasengänge errechnet.
(nicht zum PA Einmessen auf einer Veranstaltung, sondern zum Weichen basteln)
Wie nimmst du dann bei Hobbybox deine Signale ab?
Nach auch mit einem Mikrofon, wie sonst? ![]()
Aber die Software weiß ja wann sie den ersten Impuls rausgelassen hat und wann der erste Impuls am Micro wiederangekommen ist und rechnet sich so selbst die Laufzeit heraus (man kann, wenn man dem Programm nicht traut das auch grafisch am Bildschirm schön so hinschieben daß das zu verarbeitende Sample genau bei der ersten Impulsnadel anfängt.
Dachte ich mir schon- was hat das gekostet?
Ich bin übrigens von deinem Einsatz sehr begeistert. Es sind nicht viele Leute für solche Lehrstunden zu begeistern. Deshal auf jeden Fall mal Hut ab.
Ich denke, dass ich so weiter vorgehen werde:
Mittels meiner aktiven Weiche kann ich bestimmt die Punkte heraus finden, bei welchen man "gut" trennen kann. Mittels einem DB Meter kann man bestimmt auch einzelne Ergebnise besser raus messen, als mit dem RTA.
Wenn das passiert ist, dann habe ich auf jeden Fall mal meine "Frequenzpunkte" abgesteckt.
Kann man die Phasengeschichte auch noch anders in den Griff kriegen?
Was passiert, wenn man den Phasengang nicht optimal hinbekommt?
Ich hatte früher auch schon mit allem möglichen anderen rumprobiert. Wenn man messen will kommt man nicht um ein kleines Messsystem herum. Alles andere ist vergebene Liebesmüh.
Mit Pegelmessgeräten, Aktivweichenn, RTA, Oszi und Equalizern kann man keine vernünftig funktionierenden Frequenzweichen bauen.
Ich habe mir vor Jahren mal das Hobbybox gekauft:
http://www.speaker-online.de/hobbybox/index.html
Es gibt abr sicher noch jede Menge andere günstige Messsysteme.
Dazu habe ich einenen kleinen Mikrofonmessverstärker der zusammen mit den ganzen Anschlüssen und einer kleinen Endstufe in einem Profilgehäuse ist und quasi eine Art Interface zwischen Laptop, Mic, Lautsprecher usw. darstellt.
(Die in den PCs eingebauten Micpreamps sind meißt so grottenschlecht daß sich da eine Messung mit denen erübrigt. Die Lineeingänge gehen dann bei einigen Soundkarten so halbwegs, wobei da Hobbybox bei verbundenen Ein- und Ausgängen das ganze mal durchmisst und eine Kompensationsdatei erstellt)
Wenn ich mir das so anhöre, dann mißt dieses Programm eigentlich "nur" das Signal, welches man an den Speaker anlegt und welches dann wieder abgegeben wird.
Das wird dann verglichen und daraus resultiert dann die Verschiebung.
Wenn ich das mit nem Oszi machen wollte, müsste ich jedes mal den richtigen Abstand zwischen Speaker und Mikro beachten?
Wenn die Phase nicht passt klingt es schlecht. (mal vereinfacht ausgedrückt ![]()
Am schlimmsten merkst du es wenn du einen Radiosprecher dir über eine (vernünftig konstruierte) Fertigbox anhörst und dann mittendrin auf ein Selbstbaukonstrukt mit Phasensauereien umschaltest. (Da dürften schon so einige Weichenbauaspiranten dann die Flinte ins Korn geworfen haben und seit dem mit dem Spruch hausieren gehen "aktiv getrennt klingt besser". (Wobei bei der aktiven Trennung natürlich die Phase genauso wichtig ist, und nicht nur einfach Trennfrequenz einstellen und fertig ![]()
Wegend den Preisen fragst du am besten mal selber bei Walter Fröhlich (vgl. Link) an.
Jetzt bin ich vorerst mal bedient!
Aber keine Sorge, ich komme wieder.
Moin,
habe gerade mit nem Arbeitskollegen über das Thema Phasenverschiebung geredet. Der meinte auch, dass man mit dem Oszi das messen kann. Und zwar Frequenzgenerator auf Kanal1 und dann direkt am Lautsprecher abgreifen. Ohne Mikro also. Dann hätte ich doch mein Signal und kann die Schiebung sehen- oder?
Was mir als zweites einfiel:
Mit dem Edison von Behringer müsste man ja uch die Schiebung zwischen Eingangssignal und dem, was am Speaker ankommt messen können. Damit k´önnte man auch eine Phasenverschiebung feststellen.