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  5. Messtechnik

Frequenzgang messen mit 0-8-15 Mikro

  • Bassti
  • 1. Februar 2005 um 19:00
  • Bassti
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    1
    Beiträge
    1.055
    • 1. Februar 2005 um 19:00
    • #1

    Prinzipiell müsste das doch gehen in einem einmaligen Setup einen Frequenzgang einer x-beliebigen Box zu messen
    Parallel mit einem Messmikro und einem 0-8-15 Gesangsmikro (z.B. SM58)
    Davon also eine art Eichkurve aufnehmen, die man dann bei anderen Messungen rausrechnen kann.
    Oder ändert sich da sehr viel bei verschiedenen Pegeln im F-Gang des Mikros..

    Soll keine superpräzise Messung werden, sondern eher ein "Schätzeisen"

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • kater
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    2.304
    • 1. Februar 2005 um 22:30
    • #2
    Zitat von "Bassti"


    Soll keine superpräzise Messung werden, sondern eher ein "Schätzeisen"

    Dann kauf dir das Behringer-Mesmik, das is nich so teuer und ganz ok,.....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 2. Februar 2005 um 00:36
    • #3

    Ein Denkanstoß:
    Dann müsstest du zumindest bei den nachfolgenden Messungen das 58er (oder was auch immer) im gleichen Abstand/Position zur Box aufstellen wie bei der Eichung.
    Fast alle Mikros, die live verwendet werden, sind Druckgradientenempfänger, sprich der Frequenzgang ist entfernungsabhängig.

    Das wäre aber auch ein nur ein Faktor, der die Messung womöglich unbrauchbar machen könnte.

    Ansonsten such mal nach Beiträge der Sound-Klinik hier im Messtechnik-Forum. Der hat sich hier schon mehr als einmal die Seele herausgeschrieben. :wink:

  • ADMIN
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    • 2. Februar 2005 um 01:41
    • #4

    1.) Messen tut man mit einem Druckempfänger, also Richtcharakteristik Kugel. (Wenn man jetzt mal von ganz speziellen Messungen absieht, bei denen man zusätzlich einen Druckdifferenzempfänger, also Richtcharakterisik Acht verwendet. Aber so etwas wie den Scheitenschallgrad (Lateral Fraction) misst kaum ein Livetontechniker).

    2.) Wenn man so einen Druckempfänger nimmt, irgendein Condensor oder Electret, kann man schon nicht mehr viel falsch machen. Die Abweichungen liegen in einer Größenordnung, die man als Live-Tontechniker immer vernachlässigen kann und als LS-Entwickler meistens.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Sound-Klinik
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    • 2. Februar 2005 um 08:19
    • #5

    ... und unter 1 ... 2 kHz messen selbst billige Druckempfänger recht passabel. Die Probleme gehen dann im oberen Präsenzbereich - je nach Qualität mehr oder weniger - erst "los" ...

    Kleiner Tip "ganz nebenbei" für die "Einrauscher": Fernfeldmessungen mit statistischen Zufallsrauschen eignen sich weniger, um eine Anlage besser klingen zu lassen ... :wink:

  • Bassti
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    1.055
    • 2. Februar 2005 um 13:18
    • #6

    Ja kann ich dann im Bassbereich mit so ner billigen Elektretkapsel
    messen, ohne irgendwelche Eichkurven?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 2. Februar 2005 um 15:54
    • #7

    Bassti
    ... solange Du keine Absolut-SPL-Messungen machst (wg. Referenz !) ... und keine Klangregelung im Signalweg ist ... werden die Messungen bei tiefen Frequenzen brauchbar sein. Ich hab schon mal preiswertere Elektretkapseln (aber bitte: Kugelquarakteristik !!!) mit "etwas besseren" Mikros verglichen und war überrascht, wie gut die Dinger "unten" einen Frequenzverlauf messen ...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 26. März 2005 um 07:31
    • #8

    SK das ist aber auch unebenes Gelände :D

    ich weiß nicht was eine elektretkapsel für 5 euro für eine Charakteristik hat, vermutlich ein Oster-Ei :D
    Wenn es also unbedingt Kugel sein muß dann besser ein Mic das definitiv auch Kugel hat.

    Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 28. März 2005 um 13:32
    • #9

    manuela

    .. ich meine keine Kapseln, mit denen - hängend an Zuleitungsdrähten - gemessen wird, sondern preiswerte Elektret-Mikrofone mit Kugelcharakteristik.

    Da ich gelegentlich für Besitzer solcher Mikrofone die Empfindlihkeit ermittle (mit Klasse 0/1-Schallpegelkalibrator ...), schaut man sich manchmal auch die Übertragungseigenschaften an (... Referenzmessung mit "richtigem" Mikrofon - dann Messung der Abweichungen beim Preiswertmikro).

    "Richtige" Probleme hatten die dann eher im Präsenzbereich ... und darüber ...

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