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Gerüstbauteile als Tragekonstruktion?

  • nasehase
  • 14. Februar 2005 um 12:49
  • nasehase
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    • 14. Februar 2005 um 12:49
    • #1

    Wir planen den Nebenraum eines Lokals, ca. 12x5m, 3m hoch, für kleine Bandauftritte, Auflegereien usw. zu adaptieren und möchten auch die Möglichkeit schaffen, Scheinwerfer/Lichteffekte unter der Decke zu montieren und in den Ecken Lautsprecher zu fliegen. Da nur sehr wenig Geld zur Verfügung steht stehen Mehrpunkttraversensysteme nicht zur Diskussion. Wir haben uns gedacht - und das sieht man ja auch öfters in Lokalen - (gebrauchte) Gerüststangen auf Distanz auf der Decke zu montieren oder sogar mit Kreuzklemmen ein Raster aufzubauen.
    Nur zur Klarstellung: Für die Montage an der Decke soll dann eine Fachfirma beauftragt werden. Uns interessiert vor allem
    - ist das generell zulässig?
    - gibt es für Stahl-Gerüststangen Belastungstabellen?
    - wo findet man Belastungsangaben für Gerüstklemmen?
    - wie kann das Ganze am besten mechanisch realisiert werden (Montage an der Decke, Beton)?

    Sorry für die vielen allgemeinen Fragen, aber ich hab schon im Forum gesucht und gegoogelt, aber nix brauchbares gefunden. Und wir möchten uns das gerne selbst im Detail überlegen und planen, weil mehr als die Montagearbeiten kann man z.B. von einer Baufirma nicht erwarten.

    Danke schon mal für eure Hilfe!

  • hs
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    • 14. Februar 2005 um 20:04
    • #2

    eigendlich sollte das kein problem darstellen! haben auch schonmal eine layer konstruktion ind eine halle eingebaut! allerdings steht diese auf dem boden auf da die deke nich belastet werden darf! belastungstabellen solltest du von layer bekommen! die deken anbauten werden sehr wahrscheinlich mit schwerlast ankern realisier! aber bitte immer auf die statik aufpassen

  • djobi
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    • 15. Februar 2005 um 09:11
    • #3

    zwecks Befestigung in der Decke gabs hier schon einige Infos:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=27214
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=24644

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
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  • Manuel001
    Beiträge
    73
    • 15. Februar 2005 um 10:43
    • #4

    Hallo,
    meines Wissens nach sind Gerüstteile schon zulässig und haben auch enorme Festigkeit.
    Wenn ein Gerüst dann irgendwie 30 m hoch ist, dann stehen ja da schon durch das Eigengewicht x Tonnen auf den Füssen.
    Und Statiktabellen gibts auch. Bei Layher ganz sicher. Aber so besonders billig ist das auch nicht. Billige Traversen alla Steinigke sind wahrscheinlich auch nicht viel teurer als ein Gitternetz aus Gerüstrohr. Allein Die Schellen kosten auch da richtig Geld.
    Für ganz billig einfach 50er Stahlrohr beim Eisenhändler kaufen, und halt einfach so aufhängen, dass sicher nix passiert. das gewisse übermass...
    Expressanker von Hilti oder vom Würth, M12 oder so, die ham so mords Belastungen, vor allem auf Zug, da kannst Tonnen dran hängen. Sind bei jeder Schachtel auch Tabellen dabei. Oder http://www.hilti.de , da stehen auch Technische Daten von jedem Dübel drin. Ausserdem gibts da was für jeden, wirklich jeden Untergrund. Aber vorsicht, für manche braucht man spezielle Setzwerkzeuge, die nicht immer billig sind, und auch spezielle Maschinen voraussetzen.

    Alle Angaben ohne Gewähr... :D

    MfG Manuel

  • funzelpit
    Beiträge
    360
    • 15. Februar 2005 um 12:41
    • #5

    Muss man denn da nicht jede Schraube prüfen / abnehmen lassen?

    Und rein theoretisch muß das Rohr ja auch gerechnet werden, aber das ist ja nicht wirklich viel aufwand

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 15. Februar 2005 um 23:23
    • #6

    Bitte macht es jetzt nicht wieder schwieriger als es ist. So etwas ist nun wirklich keine Aufgabe für den TÜV. Man muss natürlich schon wissen was man macht. Jeder Elektriker schraubt jeden Tag Dinge an eine Decke. Bei Hilti z.B. gibt es Düdel die eine allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung haben. Die Reaktionsanker sind sehr schön haben diese Zulassung aber nur sehr selten und auch nicht für alle Bereiche.

    Ich würde keine Rohre mit 50mm Durchmesser nehmen da nicht alle Schellen darauf passen. Bei Layer, Rux und wie die ganzen Gerüsthersteller heißen gibt es 48,3mm Rohr.

    Zm Thema Belastung:
    Wenn die Berechnung wirklich ein Thema wird, hängt zu viel in der Decke.
    Gerüstschellen würde ich für eine Festinstallation nicht nehmen. Alu und Zink haben einen sehr großen Abstand in der Spannungreihe.

    Das ganze ist eine ganz klassische Aufgabe für einen Schloßer. Der kennt sich mit Rohren aus, der kann Dübel setzen usw. und für Belastungen von z.B 50kg /m braucht der auch keinen Statiker

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 16. Februar 2005 um 08:38
    • #7
    Zitat von "Markus Verza"

    Das ganze ist eine ganz klassische Aufgabe für einen Schloßer. Der kennt sich mit Rohren aus, der kann Dübel setzen usw. und für Belastungen von z.B 50kg /m braucht der auch keinen Statiker

    Eben.
    Alles andere sind nur Fälle für Reichsbedenkenträger.

    Im Maschinenbau gibt's noch eine erkleckliche Auswahl an Verbindern für hü Gewinderohre, um an Maschinen und Anlagen sichere Absperungen und Geländer darzustellen.
    T-Stücke, Eckverbinder starr oder beweglich, Flansche, alles was man braucht.
    Dann sieht's auch noch hübsch aus... :wink:

  • nasehase
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    • 16. Februar 2005 um 09:10
    • #8

    danke schon mal für die tipps. also sollte es bei stahl-gerüstrohr keine grundsätzlichen bedenken, auch hinsichtlich der belastbarkeit, geben.

    ein raster ist bei der größe des raumes vermutlich eh übertrieben, aber nur einige quer verlaufende rohre, über 5 m mit drei oder vier befestigungspunkten, sollte dann ja auch OK gehen?

    dann werd ich mich mal noch bei den genannten firmen schlau machen was es da für material gibt, besonders als adapter von rohr auf z.b. montageplatte o.ä.

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