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Erfahrungen mit d&b C4 und Q1? Empfehlungen?

  • micmusic
  • 20. Februar 2005 um 13:40
  • micmusic
    Beiträge
    4
    • 20. Februar 2005 um 13:40
    • #1

    Hallo!

    Wir sind eine Top40 Tanz-/Coverband mit rund 30 Gigs im Jahr und auf der Suche nach einer neuen P.A. für die kommende Saison. Letzte Saison haben wir hauptsächlich über eine gemietet H&K-Anlage gespielt - aber die war nicht der Bringer! Getestete EAW klingen sehr mittig und rockig.
    Den letzten Gig haben wir über eine d&b C4 gespielt; der absolute Wahnsinn. Mächtig Druck!

    Nach einem Gespräch mit dem Verleiher ist jetzt die Frage, ob wir die Saison mit einer gemieteten C4, oder der Q1 (die uns vom Verleiher empfohlen wurde...) spielen sollen.

    Kennt jemand beide Systeme und würde eine Empfehlung nenne?? Oder gibt es gute Alternativen?

    Ausschlaggebend für die Marke d&b ist der enorme Bassdruck - vor allendingen im unteren Frequenz-Bereich. Genau in diese Richtung soll auch die Soundvorstellung gehen. Mächtig Druck, kein zu aufdringlicher Klang. Klingt auch leise sehr ausgewogen und nicht zu scharf in den Höhen.

    Karneval haben wir z.B. über eine (kostenlos zur Verfügung gestellten) Peavy-P.A. Anlage gespielt. Aber die kann nicht mal annähernd mit dem Soundspektrum und dem Druck der d&b mithalten.

    Bin dankbar für jeden Tipp!

    Michael

  • Machtl
    Verifiziert
    Beiträge
    705
    • 20. Februar 2005 um 14:28
    • #2

    Welche Konfiguration mit der Q1? 3xQ-Sub und 2xQ1 Pro Seite?

    Also, wenn ihr noch keine C4 habt, dann würde ich auf die Q-Serie setzen, schließlich läßt sich die ja dann auch mit z.B. 4 Q1 mehr also mit 4 Stück pro Seite als kleine Banane schon als sehr geiles Mini-Linearray betreiben...

    Ciao
    Martin

    MEB Veranstaltungstechnik
    Chamsys MagicQ Forum

  • Campfire
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    Beiträge
    1.356
    • 20. Februar 2005 um 14:59
    • #3

    Ich persöhnlich würde auch eher Q nehmen, im Stimmbereich besser als C-serie, kleiner, leichter......
    C-serie hat halt mehr lowmids, billiger, und sieht nach mehr aus (Größer).
    Dass so meine Eindrücke.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • guma
    Moderator
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    6
    • 20. Februar 2005 um 15:07
    • #4

    Wenn Ihr über Q spielen wollt, wäre es schön, wenn der Verleiher nicht nur die groundstack-Variante anbietet sondern auch verschiedene Riggingmöglichkeiten für Q1 z.B. die Flybar mit der man ein kleines Setup ( 3 pro seite ) auch an einer kleinen Fronttruss mit 200 Kg Liften fliegen kann, oder eine Variante für kleinere Venues mit zwei subs und je nach Saalformat mit einer Q7 oder einer Q10 auf Schwenkbügel. Also will sagen nicht ein Pauschalangebot für alle Gigs sondern innerhalb des Q-Systems veschiedene Varianten für verschiedene Venues.

  • hwb
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    252
    • 20. Februar 2005 um 15:41
    • #5

    Da kann ich guma nur zustimmen, nicht auf eine Konfiguration festlegen wo man mit der Q-Serie alle Möglichkeiten der Welt hat.

    Bei den Bässen würd ich schauen, dass ich sie möglichst als CSA baue, das dämpft den nach hinten abgestrahlten Schall der Subs. Dadurch hast du einerseits deutlich weniger Mulm auf der Bühne und zudem bei Räumen mit schlechten Eigenschaften im Bassbereich weniger Probleme.

    Wenn du von enormem Bassdruck sprichst, waren bei euerem Gig B2 am Start? Da würde ich mir überlegen ob du sie wirklich brauchst, denn für den Gewinn untenherum machst du dir auf der anderen Seite die oben genannten Vorteile wieder kaputt.

  • stl
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    288
    • 21. Februar 2005 um 22:02
    • #6

    Hi,

    ich mag den vorherigen Empfehlungen nicht ganz zustimmen. Fakt: Der Q-Sub ist ok, der C4-Sub allein nicht 'rund und warm' genug für moderne Bassansprüche. Im Low- und Highmid ist das C4 eindeutig besser, weil neutraler, aufgestellt im direkten Vergleich zur Q1. Sicherlich hängt es zum einen von der Länge der Line, des Curvings und noch vielen anderen Faktoren ab. Aber: Macht ein Tech bei der Q nur einen Fehler, stimmt das Ergebnis kaum noch. Dagegen wirkt sich der eine oder andere Aufstellungsfehler bei den C4 nicht ganz so dramatisch aus. Nichts desto trotz ist eine falsche Aufstellung ein Hindernis für ein gutes Ergebnis.

    Noch etwas zur Überlegung: Eine C4-Konfiguration kann deutlich lauter werden als eine Q-Kombi. D.h. der Headroom ist bei C4 höher - der Sound kann also unangestrengter klingen als bei einer auf Anschlag gefahrenen Q.

    Ich würde euch zu zwei Prebegigs in ein und derselben Location, mal mit Q und mal mit C4 raten, dann wüsstet ihr grob eure persönliche Tendenz einzuordnen.

    Ach ja, ein guter Tonkutscher kann auch noch Wunder bewirken.

    Gruß
    STL

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 22. Februar 2005 um 00:20
    • #7

    Welche EAW habt ihr denn getestet ?

  • micmusic
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    4
    • 25. Februar 2005 um 00:08
    • #8

    Erstmal danke für die große Resonanz!
    Was ich wohl nicht bedacht habe, dass viele meinen, wir würden das System "fliegen". Nein, es ist als ganz normales Stack gedacht.

    Bei Seitenbühnen (z.B. bei Zeltveranstaltungen) reichen "kleine" Systeme i.d.R. aus. Aber bei Kopfbühne wird es schwierig, wenn's 8 oder mehr Bahnen sind. Da kommt hinten nur noch Brei an. Delay-Lines sind nicht das Problem. Aber die übertragen ja nur Mitten/Höhen. Bei der C4 haben wir die Erfahrung gemacht, das sogar am Zeltende noch Bässe und Druck ankommen.

    Wie die genauen Bezeichnungen der von uns bisher verwendeten Anlagen ist weiß ich nicht. Aber da waren EAW, Dynacord, Axys, H&K, JBL, usw. bei.
    Alle gespielten Anlagen haben ihre Vor-/Nachteile. Aber keine der von uns
    bisher getesteten Anlagen haben auf unsere Ohren einen so ausgewogenen, harmonischen Klang gehabt. Sogar die Leute, die immer gerne vor den Boxen Platz nehmen haben sich nicht über die Lautstärke beschwert! Nur einmal kam jemand zum Mischer und meinte, ob wir die Bässe etwas herausnehmen könnten - nur ein wenig... :)

    So long - wir werden die Aussagen von euch mal auswerten und vielleicht die ein oder andere Anlage auch mal in Betracht ziehen.

    Nochmal vielen Dank!!!!

    Michael

  • guma
    Moderator
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    • 26. Februar 2005 um 20:20
    • #9

    @ MicMusic

    Wir haben Dich schon richtig verstanden, allerdings ist es tatsächlich so, daß es Q-Konfigurationen gibt, die auch mit wenig Aufwand fliegen können, wo bisher über fliegen garnicht nachgedacht wurde. So wiegt beispielsweise eine 3 x Q1 mit Flybar Konfiguration nur 67 Kg, ist aber flexibler winkelbar als das Groundstack.

    Für die Seitenbühnen Variante käme z.B. eine Q10 pro seite auf Distanzrohr mit zwei Bässen pro Seite in Frage.

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