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Elektrische Seilwinde zum Verfahren des Groundsupports

  • FOCUTEC
  • 24. Februar 2005 um 18:51
  • FOCUTEC
    Beiträge
    61
    • 24. Februar 2005 um 18:51
    • #1

    Ich würde gerne Eure Meinung zu folgender Idee erfahren:

    Elektrische Seilwinden zum Verfahren eines Groundsupports

    Elektrische Kettenzüge nach entsprechender Verordnung kosten mit entsprechender Steuerung ein Vermögen. Deswegen werden mittlerweile ja auch Tower mit Hand-Kettenzügen oder Hand-Kurbel-Seilwinden angeboten. Ich stelle mir das Hochfahren eines Groundsupports mit diesen Mitteln eher wie ein Alptraum vor. Kann dies überhaupt gleichmäßig gelingen?

    Aus diesem Grunde habe ich folgende Idee. Die allseits bekannten elektrischen Seilwinden für den Werkstattgebrauch gibt es auch in Ausführungen, die bis zu einer halben Tonne heben können. Mit Umlenkung also bis zu einer Tonne. Wenn ein solche Seilwinde einerseits am Rigg angeschlagen wird, das Seil dann über das Tower-Top läuft und der Haken dann am Schlitten angschlagen wird, dann zieht die Winde sich selbst und das Rigg nach oben.
    Diese Seilzüge werden meist mit einer Handflasche ausgeliefert. Wenn die Ansteuerung entsprechend modifiziert wird, dann müsste es möglich sein, vier dieser Winden synchron zu steuern.
    Anschließend wird tot gehängt und der Stecker gezogen. Während dem liften darf sich natürlich niemand unter dieser Konstruktion aufhalten.

    OK, keine amtliche Lösung, aber das Rigg bekommt man dennoch nach oben und entsprechend gesichert kann ja auch nichts passieren.

    Johannes Harter
    Freiburg

  • test
    Profi
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    993
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    10.225
    Marktplatz Einträge
    4
    • 24. Februar 2005 um 19:15
    • #2

    wie willst du denn gewährleisten, das alle winden gleich schnell laufen?
    deine lösung wird letztendlich sicher genauso viel kosten wie die normale lösung.
    ce-zeichen, hersteller haftung, prüfung der drahtseile?

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Steffen
    Profi
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    1.817
    • 24. Februar 2005 um 22:42
    • #3

    Solange diese Winden BGV D8 tauglich sind und der Groundsupport nicht in den Zügen hängen gelassen wird sondern gepipt oder in Steels abgelassen wird und somit die WInde entlastet wird seh ich da keine Probleme. Es gibts ja auch genug Groundsupports mit ALKO-Winden...

  • hs
    Beiträge
    683
    • 25. Februar 2005 um 13:10
    • #4
    Zitat von "FOCUTEC"

    Ich würde gerne Eure Meinung zu folgender Idee erfahren:

    Elektrische Seilwinden zum Verfahren eines Groundsupports

    Elektrische Kettenzüge nach entsprechender Verordnung kosten mit entsprechender Steuerung ein Vermögen. Deswegen werden mittlerweile ja auch Tower mit Hand-Kettenzügen oder Hand-Kurbel-Seilwinden angeboten. Ich stelle mir das Hochfahren eines Groundsupports mit diesen Mitteln eher wie ein Alptraum vor. Kann dies überhaupt gleichmäßig gelingen?

    Aus diesem Grunde habe ich folgende Idee. Die allseits bekannten elektrischen Seilwinden für den Werkstattgebrauch gibt es auch in Ausführungen, die bis zu einer halben Tonne heben können. Mit Umlenkung also bis zu einer Tonne. Wenn ein solche Seilwinde einerseits am Rigg angeschlagen wird, das Seil dann über das Tower-Top läuft und der Haken dann am Schlitten angschlagen wird, dann zieht die Winde sich selbst und das Rigg nach oben.
    Diese Seilzüge werden meist mit einer Handflasche ausgeliefert. Wenn die Ansteuerung entsprechend modifiziert wird, dann müsste es möglich sein, vier dieser Winden synchron zu steuern.
    Anschließend wird tot gehängt und der Stecker gezogen. Während dem liften darf sich natürlich niemand unter dieser Konstruktion aufhalten.

    OK, keine amtliche Lösung, aber das Rigg bekommt man dennoch nach oben und entsprechend gesichert kann ja auch nichts passieren.


    verstehe nicht ganz wo dein problem mit Handkettenzügen ist!

    wir machen das bei kleinen groundsupports immer so und hatten noch nie probleme! musst halt beim hochfahren etwas mehr aufpassen als mit motoren aber sonst ist es sehr einfach! und ob du jetzt motoren oder elektrischen Seilwinden nach BGV D8 nimmst, das wird sich wohl im preis nicht viel geben!

  • FOCUTEC
    Beiträge
    61
    • 3. März 2005 um 16:05
    • #5

    Es ist unbqequem, da man vier zuverlässige Leute braucht.

    Nach BGV D8 muss eine jährliche Prüfung durch einen Sachkundigen durchgeführt werden. Wer ist sachkundig? TÜV/DEKRA?

    Johannes Harter
    Freiburg

  • Markus Verza
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.756
    • 3. März 2005 um 21:22
    • #6

    -Seilwinden
    würde ich nicht machen, bei einem Ketten zug läuft die Kette relativ gleichmäßig in den verschiedenen Kettenzügen. Bei den Seilzügen kommt es darauf an in welcher Seilage auf der Trommel das Seil läuft. Sagt jetzt bitte nicht das müste bei allen ja die gleiche sein, ist es nicht. Machbar ist das mit sogenannten Reibradzügen bei denen das Seil nicht aif eine Trommel aufgerollt wird. Das ist so eine Art Greifzug nur kontinuierlich in der Bewegung. Die Dinger sind aber min. so teuer wie ein Kettenzug.

    -Sachkundig
    Sachkundig ist wer eben Kunde sprich Kenntnis / Ahnung von dieser Sache hat. In der regel ist das nicht der Fall wenn man selber der Meinung ist man hätte Ahnung. In der Regel darf man dafon ausgehen wenn eine entsprechende Schulung besucht wird. Meist wird einem am ende dieser Schulung die Sachkunde auch bestätigt.

    -Sachverständig
    ist in der Regel der welcher im entsprechenden Bereich ein Studium abgeschlossen hat und entsprechen auch gearbeitet hat. Im Bereich der Bühnen und Studios ermächtigt die BG die Ing. zu Sachverständigen. Manchmal wird diese Ermächtigung auch nur für Teile erteilt.

  • FOCUTEC
    Beiträge
    61
    • 4. März 2005 um 11:24
    • #7

    Hmmm, das ist schon richtig, das Seil wird auf jeder Trommel verschieden aufgewickelt, d.h. die Seillänge wird unterschiedlich lang. Ist halt nur die Frage, vieviel cm das ausmacht. Ab wieviel "cm-Schieflage" wird es denn kritisch? Man könnte ja dann die betreffende Winde in einer Einzelfahrt korrigieren.

    Ich nehme auch gerne Angebote für gebrauchte BGV D8-Kettenzüge entgegen. :D

    Bei welchem Hersteller gibts denn einen 500 kg-Zug unter 1000,- EUR?

    Ich habe Preise für folgende Hersteller vorliegen:
    Movecat
    Verlinde
    Chainmaster
    CM
    ASM

    Gibts noch einen, den ich übersehen habe?

    Johannes Harter
    Freiburg

  • Jarus
    Beiträge
    81
    • 24. März 2005 um 14:36
    • #8

    Ich habe einmal ein rig mit 6xGroundsupport nach oben gezogen mit diesen sogennnaten handseilzügen die standart mässig beim tower dabei sind.

    Beim Abbau könnte ich an mehrer Trussen die im tower verbaut waren mehrere platte stellen finden die darufhin deuten das der sleeve block nich gerade sonder schief gelaufen ist und die innenliegenden walzen, räder etc die truss einfach plattgedrückt haben.

    daraufhin habe ich mir sofort für den nächsten aufbau kettenzüge nach bgv d8 bestellt und habe seitdem diesen problem nichtmehr.

    Die allseitbekannten Seilzüge aus dem baumarkt sind überhaupt nicht zu empfehlen da iwe oben beschrieben sie nicht gleichmässig laufen das heisst du kannst es machen wie du willst die ziehst das rig schief.

    desweiteren sind diese züge auch nicht zugelassen.

    Und ganz ehrlich den dünne stahlseilchen da vertrau ich mal nicht.

    Catherine Media Group GmbH

    Dörnbergstrasse 35a
    34289 Zierenberg

  • niggles
    Profi
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    843
    Beiträge
    4.312
    • 24. März 2005 um 20:51
    • #9
    Zitat von "Jarus"

    Ich habe einmal ein rig mit 6xGroundsupport nach oben gezogen mit diesen sogennnaten handseilzügen die standart mässig beim tower dabei sind.

    ...so was macht man ja auch nicht. Einen einfachen GS mit 4 Stützen kann man durchaus mit Handkettenzügen oder Winden auf- und abbauen, aber schon da muß man höllisch aufpassen daß sich nichts verkantet. Wenn mir solche Konstrukte bisher begegnet sind, hatten die Besitzer eigentlich immer ihre eigenen Methoden entwickelt um das zu vermeiden. Bei Winden geht es ganz gut wenn jemand den "Takt" angibt ("los-halb-stop"), ein andermal hatten die Kollegen 4 kleine elektronische Wasserwaagen aus dem Baumarkt mittig mit Kabelbindern unter die Trusses gezippt. Wenn alles waagerecht war blieb es ruhig, bei Neigung nach links kam ein hoher Piepton und bei Neigung nach rechts ein etwas tieferer, zusätzlich jeweils eine LED an der Seite die tiefer lag. Ging erstaunlich gut, obwohl das Rig schon recht groß war...
    Mit Baumarkt-Elektroseilzügen hat man für solche Sachen einfach zuwenig Gefühl, von der Zulässigkeit mal ganz abgesehen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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