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Ansteck Mikros

  • Fisga
  • 27. Februar 2005 um 14:18
  • Fisga
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    39
    • 27. Februar 2005 um 14:18
    • #1

    Hallo,
    suche ansteck Mikros für Moderatoren! Wer kann mir was empfehlen?
    Danke schönen Sonntag

  • wora
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    • 27. Februar 2005 um 16:30
    • #2

    dazu müsste man eigentlich noch wissen, ob die signale im selben raum über lautsprecher wiedergegeben werden sollen. das ist nämlich nicht ganz unkritisch.
    diese mikrofone sind ja eigentlich nur für die aufnahmesituation im fernsehstudio entwickelt worden, da gibt es keine feedbackprobleme.
    hier klingt natürlich ein mikrofon mit kugelcharakteristik am besten.

    gute mikrofontypen hierfür:
    DPA (Typ fällt mir gerade nicht ein)
    Sennheiser ME2 (oder MKE2?)
    Shure WL183
    AudioTechnica AT 803

    bei verwendung von lautsprechern im raum funktionieren unidirektionale typen in der regel weitaus besser, wenngleich die arbeit unter diesen bedingungen auch oft sehr grenzwertig ist.

    gute mikrofontypen hierfür:
    DPA (Typ fällt mir gerade nicht ein)
    Sennheiser ME4
    Shure WL184
    AudioTechnica AT 831

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fisga
    Beiträge
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    • 27. Februar 2005 um 16:58
    • #3

    Hallo,
    die Mic´s sollen bei einem Indoor Tanzfestivel zum Einsatz kommen! Ansteck Mic´s wird vom Veranstalter verlangt! Boxen stehen im gleichen Raum!

  • Tobias Zw.
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    • 27. Februar 2005 um 17:01
    • #4

    Da muß ich dem Kollegen Wora Recht geben: Qualitativ ist das Ergebnis bei Beschallung im gleichen Raum - selbst bei gerichteten Mikrotypen - oft bestenfalls grenzwertig. Ich habe mit den Sennheiser-Mikros beschallungsmäßig verhältnismäßig gute Erfahrungen gemacht, die DPAs kenne ich nur von der Anwendung bei Übertragungsjobs und war von der Qualität her sehr zufrieden. Du solltest Dir auf jeden Fall darüber im Klaren sein, daß sich gehobene Lautstärken mit Lavaliermikros nur mit großem Konzeptionierungs-, Aufbau- und Einmeßaufwand erreichen lassen.

    MfG Tobias Zw.

    Nachtrag: Wären vielleicht Headsets eine Alternative?

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Fisga
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    • 27. Februar 2005 um 17:06
    • #5

    Naja......kennst ja die Mädels wegen Frisur usw. Notfalls muss der Veranstalter dort ein kompromiss eingehen!!!

  • Tobias Zw.
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    • 27. Februar 2005 um 17:12
    • #6

    Eine Möglichkeit, ein bißchen mehr Saft auf die Mühle zu bekommen und so den Abstand zum Feedback zu vergrößern, ist, die Mikros auf die Stirn der Protagonisten zu kleben und zu überschminken oder in Frisur bzw. Perücke einzuflechten. Das ist eine Variante, die bei Musicalproduktionen immer wieder ganz gut funktioniert.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • nouve
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    • 27. Februar 2005 um 18:17
    • #7

    Und wahrscheinlich auch ein Feedbackkiller. Ein kleine Sabine Solo 820 hat mir damals das Leben erleichtert.
    mfG

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • wora
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    • 28. Februar 2005 um 00:12
    • #8

    ja, es hat schon seinen grund, warum bei musikproduktionen die mikros nicht am hemdkragen getragen werden :wink:

    auch bei film und fernsehen sind hier handmikros üblich, ab und an sieht man auch ein headset oder bei musicals - wie tobias erwähnte - an die stirn oder die backe gepfriemelte mikrofone.
    eine normale lavalier-position an der krawatte ist hier nicht möglich.
    das hat eben physikalische gründe, die lassen sich so leicht nicht austricksen.
    wenn dein veranstalter unbedingt darauf besteht, dann kläre ihn wenigstens auf das man dann unter umständen nix versteht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Markus Verza
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    • 28. Februar 2005 um 00:24
    • #9

    Damit geht auch sehr viel:

    leider nicht ganz Preiswert, ist halt ein DPA

    Bei den Anstecktern würde ich mit Sennheiser MKE2 oder MKE104 arbeiten. Natürlich ist größte Sorgfallt bei der Auswahl der Lautsprecher zu walten zu lassen. Hier sind Systeme mit einem möglist guter Richtwirkung zu wählen. WICHTIG die sollte nicht nur auf dem Papier bestehen sondern breitbandig im Sprachbereich vorhanden sein. Fedbackkiller haben sich in solchen Anwendungen nicht als das Heilmittel erwiesen. Das ist was für Hausmeister die nicht wissen was Sie tun. Ein Laptop mit Smaart und ein parametricher EQ (zB Klark DN410) oder auch eine gute Weiche (FDS366 oder Lake Contour) sind hier das Maß der Dinge

  • Soundworld
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    • 28. Februar 2005 um 04:01
    • #10

    Um hier mal die andere Fraktion zu vertreten:

    Klar, Anstecker sind kritisch, was Feedback angeht, ABER:

    Wir haben bei uns im Theater mit Ansteckern, die nicht eingeschminkt waren, sondern ganz regulär an der Krawatte bzw. am Hemd auf Brusthöhe befestigt waren, sogar schon Rock'N'Roll-Nummern mit angemessener Lautstärke bewerkstelligen können... Mikrofone waren hierbei Sennheiser MKE-2 (Black) mit Kugel (man beachte!)

    Wichtig ist das ganze sorgfältig einzupfeifen und auch extreme (Redner bewegen sich plötzlich direkt vor den Lautsprechern / Monitoren oder verdeckt die Kapsel mit der Hans) Situationen mit einfließen zu lassen bei der Einrichtung...

    ABER:

    Wesentlich einfacher, ungefährlicher und inzwischen auch akzeptiert sind Headsets (dezent)....

    MfG,

    Thilo Schack

  • wora
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    • 28. Februar 2005 um 11:10
    • #11

    die akustik des raumes und die von den rednern gelieferten pegel spielen hierbei natürlich eine sehr, sehr große rolle.
    unter idealen bedingungen und mit idealer auswahl und positionierung der lautsprecher kann man schon recht gute ergebnisse erzielen.
    klar.

    aber mal ehrlich:
    wie oft findet man sie vor, die idealen vorraussetzungen ?? :wink:

    stimmt:
    so gut wie nie!

    aus diesem grunde werden natürlich von den leuten, die sowas schon öfter gemacht haben, headsets bevorzugt.
    sie erlauben deutlich höhere feedbackabstände und klingen deshalb auch besser.


    wer natürlich in einer location arbeiten kann, die beste vorraussetzungen bietet, der kann sich wirklich glücklich schätzen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • fks
    Beiträge
    354
    • 1. März 2005 um 19:20
    • #12

    Eine optisch unauffällige Alternative zu Nackenbügel-Mikrofonen sind Kragen-Mikrofone - hierbei befindet sich die Mikrofonkapsel direkt unterhalb vom Kinn. Erfahrungsgemäß ist das Rückkopplungsrisiko ähnlich günstig wie bei guten Nackenbügel-Mikrofonen .

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