Ich betreibe den Subwoofer RCF1018 mit einer TA1100 im Briged Mode(1200Watt@8Ohm) Davor habe ich eine aktive Frequenzweiche-musste also die passive Frequenzweiche nicht eingeschaltet haben, doch wenn ich diese noch zusätzlich einschalte ist der Bass lauter und drückt mehr. Liegt es daran, dass die passive Freq.weiche die Freq. unter 40Hz abschneidet und somit die Endstufe entlastet?? Würde der Bass auch druckvoller sein, wenn ich einen Low Cut vor die aktive Freq.weiche setzte? - Oder liegt es an dem vielleicht höheren Wiedertand den die Box bei eingeschalteter Freq.weiche bietet und somit die Endstufe mehr Dämpfungsfaktor hat???
Warum hat der RCF1018 bei mir mit eingeschalteter Freq.weich
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Anonymous -
27. November 2002 um 13:28
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Grüsze!
Bist du sicher das die passive Frequenzweiche einen Hochpaß hat? Sowas ist eigentlich recht "aufwendig" (kostet ein paar € mehr) zu bauen ...
Zur Lösung:
Mit der Weiche SINKT der Dämpfungsfaktor am Lautsprecher deutlich und die Abstimmung des Reflexgehäuses ändert sich. Wahrscheinlich in eine Richtung, die dir gefällt oder eben besser paßt.mfg
JFp.s.: Den 40hz Hochpaß unbedingt auch per Aktivweiche machen!
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Die Weiche hat keine Hochpass bei 40Hz. Nur einen bei 120Hz 6dB/Oct für ein Top-Teil und ein Tiefpass bei 120Hz 12dB/Oct für den Bass.
Gruss Dirk -
Also soll ich das so verstehen, dass in diesem Fall die Abstimmung, wenn ich die Freq.weiche ausgeschaltet habe tiefer ist und wenn ich sie eingeschaltet habe höher liegt und somit der eindruck besteht, dass die Box lauter spielt, da die Abstimmung nun höher ist.
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Hallo habe die bässe auch sogar 4Stück davon und betreibe die auch am liebsten mit der internen Weiche weil sie dann einfach besser knallen (also ganz ohne Aktive Weiche) Die sache ist hier auch schon mal diskutiert worden aber mir glaubt ja keiner das die Psiv besser gehen als aktiv aber mal schön zu hören das das nocheiner so sieht. Nur die tops soltest du besser aktiv von den tiefen Bässen trennen.
Gruß Bernd -
Mal ein einfacher Versuch:
Miß den Widerstand (nimm ein Ohmmeter bzw. borge eines) des Lautsprechers einmal mit und einmal ohne Weiche!Je nach dem wie groß hier der Unterschied ist kann man ein wenig Rückschlüsse auf die Beeinflussung der Weiche auf die Abstimmung schließen.
mfg
JF -
Hi,
meine Theorie dazu, Passivweichen haben ja die "Angewohnheit" Phasenverschiebungen zu verursachen (bei 6 dB 45°).Vielleicht gibt es im Aktivbetrieb Phasenauslöschungen mit den Topteilen, die vielleicht durch die leichte Phasenverschiebung durch den passiven Filter verhindert werden, wäre immerhin eine Möglichkeit.So zum Thema "passiv besser als aktiv".
Wenn du deine Bässe aktiv mit meinetwegen 24dB abtrennst und dann nur mit 6dB mit der Passivweiche, klingt die passive Variante insofern lauter, dass noch mehr MidBass dabei ist als bei der steil getrennten Aktivvariante. Dadurch kommen einem Bässe durchaus lauter vor, weil man Tiefbass nicht so sehr hört (sondern mehr fühlt) als MidBass. Inwiefern das erwünscht ist, ist eine andere Sache, meine jedenfalls nicht :smile:CU Stefan
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Hab das gerade mal durch die Simu geschickt:
Durch die Spule vor dem Speaker und deren Widerstand bzw Induktivität entsteht eine etwas andere Abstimmung...
Es entsteht ein leichter Buckel bei 60Hz, so etwa 3-4dB...
Das ist wahrscheinlich so der Grund. Wir haben auch noch ein paar davon, werd das mal testen.
Gruss Dirk -
Die Passivweiche arbeitet an dem komplexen Abschlußwiderstand der Lautsprecher/Gehäuse-Kombination. Je nach Frequenz wird die Passivweiche kapazitiv, real oder induktiv belastet. In diesem Fall bildet sich ein Resonanzzustand aus, der einen deutlichen Pegelanstieg bei ca 80Hz verursacht. Dieser Pegelanstieg hat jedoch eine deutliche Reduzierung der Impedanz in diesem Frequenzbereich zur Folge.
Pegelveränderung durch Passivweiche:
50Hz ca.-2db / 80Hz ca.+3db
...nichts ist umsonst!Grüße Herwig Rabeneck
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("Wenn du deine Bässe aktiv mit meinetwegen 24dB abtrennst und dann nur mit 6dB mit der Passivweiche, klingt die passive Variante insofern lauter, dass noch mehr MidBass dabei ist als bei der steil getrennten Aktivvariante.") In meinem Fall spielt dies keine rolle, da ich den Subwoofer auch noch zusätzlich aktiv bei 120Hz trenne. Und bei ein/ausschalten der Weiche hört/spürt man den Unterschied. -Wenn ich also beim Equilizer die genannten Werte ändere, müsste ich sogar noch ein besseres Ergebniss erzielen, da ich mehr Dämpfungsfaktor zur verfügung habe-???
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Jein, ein passiver EQ (und das ist es letzten Endes, wenn die Weiche ausser ihrer Pass-Funktion noch den Frequenzgang verändert), der mehr Pegel bringt, muss die zusätzliche Energie irgendwoher nehmen. Nun kann er nicht zaubern oder "die Macht" nutzen, sondern er holt sie aus der Endstufe, indem die Impedanz, die die Endstufe sieht, sinkt. Wenn du einen 3dB Huppel mit Passiv-Weiche hast, heißt das, dass die Impedanz auf die Hälfte sinkt, also 4 Ohm statt 8 Ohm bei der Huppelfrequenz. Wenn da dann eine gebrückte Endstufe dran ist, die keine 4 Ohm gebrückt auf Dauer bewältigen kann, kannst du ein Problem bekommen. Oder auch, wenn deine Endstufe 4 Ohm gebrückt kann und du deswegen gleich zwei dieser Eigentlich-8Ohm-Boxen dranhängst...... Aber für den Einzelbetrieb an passenden Endstufen bringt es eben Vorteile, weil du mehr Leistung nutzbar machst. Eine saubere Lösung ist das aber nicht. Wie schonmal gesagt, die Passivweiche wurde integriert, um den Wert zu erhöhen, wahrscheinlich vom Marketing-Büro aus.......
Den gleichen Effekt erzielt man, indem man eine dickere Endstufe nimmt und die Änderung am EQ macht, ausser, dass diese Lösung "sauberer" ist.
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Clipt eigentlich die Endstufe dann auch schneller bei eingeschalteter Frequenzweiche?(4Ohm bei 80Hz)
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Ja, etwas..... Die Endstufe müsste an vier Ohm genau die doppelte Maximalleistung haben wie an 8 Ohm, damit es nicht früher clippt. Da das aber sehr sehr selten der Fall ist, clippts halt was früher.... je nach Amp und Frequenz bis gut 2 dB.
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Scheint aber auch nur bei den Rcf br`s so zu sein, wenn ich meine Bässe (hörner) aufdrehe, mit passiv ,klingts total schwammig und die chassis haben mehr excursion als wenn ich aktiv trenne, da klingts zudem viel trockner und kontrollierter, zudem ein tick lauter.
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Naja, über den Klang mit der Passivweiche hat sich ja keiner recht ausgelassen..... nur mehr laut solls sein. Aber sowas KANN nur von Impedanz-Verringerung herrühren. Niemand "zaubert" da mehr Leistung rein.
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jup .das wär ja auch ein physikalisches wunder, energie zu erzeugen, ohne sie hinein zuschicken.
Ein mobilee perpetum gibts leider nit
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Ist doch eigentlich gar nicht so schwer :
Frequenzweiche ist wahrscheinlich für 8 Ohm ausgelegt, Filtergüte ist proportional zur Impedanz, und da bei Reflexkombinationen Impedanzhöcker von 50-60 Ohm ( un mal eine Hausnummer zu nennen ) entstehen, kommt es an diesen Stellen zu Überschwingern. Das können einige dB mehr sein gegenüber dem unbeschalteten Zustand, jedoch wird natürlich mit steigender Filtergüte das Impulsverhalten grauselig. Man erkauft sich also den Pegelgewinn mit einem deutlich weicheren Bass ( nichts für Puristen, die aber auch keine 1018 kaufen ).
Gruss Jürgen -
Bevor ich es vergesse :
Die Impedanz der Maximas geht natürlich mit der Beschaltung in den Keller, soviel zum physikalischen Wunder.
Gruss Jürgen -
@ aw-audio: Genau, wer auf diesem Board postet, hat gefälligst den Gesetzen der Thermodynamik zu gehorchen!
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