von dir lass borg ich mir keinen heizlüfter aus ![]()
Woher nehmen Digital-Amps ihre Power
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Ich ergenne an deinem Post, dass du nen
Amp mit gleichgerichteter Nezspannung versorgen willst :mrgreen:
-Hab ich mir auch scon überlegt.. aber die Elkos dürften teuer werden :cry:
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Möge der Bass mit euch sein! :mrgreen: -
Zitat von "SRAM"
by the way:
....gibt es Amps, die zwar eine sehr hohe Spannung und Strom abgeben können, dies aber nur für sagen wir mal 100 ms und falls dann noch immer ein Signal mit Vollaussteuerung anliegt auf so ungefähr -10 dB zurückregeln ? (also quasi ein Amp mit eingebautem fest eingestelltem limiter, der verhindert, daß der Amp permanent die durch die Versorgungsspannung vorgegebene Leistung abgeben kann und deshalb darauf dimensioniert werden muß ?)...
Ja, gibt es. Schau dir z.B. mal die Tecton von Camco an, genauso macht sie das (die 32.4 z.B. regelt zeitwertmäßig auf 500 W runter). -
Wenn RMS doch so ne Art Heizleistung ist, wie Patrick schrieb,
dann kapier ichs trotzdem nicht! :x
Wenn da dieser ominöse Crestfaktor schon mit eingerechnet ist,
dann ist das <b>keine RMS mehr</b>... Das geht dann schon eher in Richtung <b>PMPO</b> :mrgreen:Es sei denn es gibt einen aufschlussreichen Link... :shock:
Ausser Blubb hab ich nix gefunden
Lass mich gerne Belehren :wink:
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Eine Endstufe, mit der man nicht schweissen kann,
ist unterdimensioniert! :mrgreen: -
Das M in RMS steht für Mittelung. Eine Frage ist nun, mit welcher Zeitkonstante sie durchgeführt wird. Die Leistungsregelung von Endstufen, die mit mehr Leistung prahlen, also das Stromnetz dauerhaft bereitstellen kann, wird wohl berücksichtigen, wie hoch die typische Wärmekapazität der Komponenten des Stromnetzes ist, wie lange es also braucht, bis die Kabelummantelung schmilzt oder so weich wird, daß schon leichter Druck sie schert.
Das Stromnetz ist überdimensioniert, so etwa, um Blindströme zu ertragen. Das Eisen der Umspanntrafos ist irgendwann magnetisch gesättigt, sodaß dann eine niedrigere rechteckige statt sinusförmige Spannung abgegeben wird. Lautsprecher ziehen knapp oberhalb ihrer Resonanzfrequenz heftige Blindströme. Wenn mehr Strom gezogen wird, fällt auch mehr Spannung ab, sodaß die Kabelverluste knapp im Quadrat steigen. Das kann dann sehr schnell in die Hose gehen, wie man bei durchgeschmorter Verkabelung von Halogenstrahlern häufig sieht. Ich bin mit den Regelwerken der VDE nicht so vertraut, daß ich sagen könnte, wie die maximal entnehmbare Spannung, Strom und Phasenwinkel genau festgelegt sind, aber kurzfristig übertretbare Leistungsspitzen wurden nur erlaubt, damit schwere Motoren anlaufen können, und nicht 120 mal in der Minute. Ab einer gewissen Motorgröße sind Anlaufmotoren und Kupplungen vorgesehen.
Eine alte Endstufe, die keine oder eine nur für die Erfordernisse der Leistungstransistoren dimensionierte Strombegrenzung besitzt, kann lauter sein als eine Endstufe, die beim Erreichen einer durch die VDE oder sonstwen vorgegebenen Grenze Halt macht.
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Zitat von "Bassti"
Wenn RMS doch so ne Art Heizleistung ist, wie Patrick schrieb,
dann kapier ichs trotzdem nicht! :x
Wenn da dieser ominöse Crestfaktor schon mit eingerechnet ist,
dann ist das <b>keine RMS mehr</b>... Das geht dann schon eher in Richtung <b>PMPO</b> :mrgreen:Man misst die Leistung bei der die Endstufe anfängt zu verzerren. Das passiert beim Erreichen der Railspannung. Der Crestfaktor gibt nun an wie stark sich Durchschnittspegel und Spitzenpegel unterscheiden. Der Spitzenpegel ist fest und durch die Railspannung vorgegeben. Also sinkt bei steigendem Crest der Durschnittspegel und damit die Ausgangsleistung.
Man gibt Verstärkerleistung üblicherweise bei 6 dB Crest an, das ist ein Minimalfall, Musik hat fast immer mehr.
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Die Definition steht oben (Google liefert Dir sowas in einigen Sekunden), Verwirrung schaffen die Angaben einiger Hersteller, die offenbar was verbergen wollen oder selbst bei guten Produkten der Meinung sind Sie müßten flunkern.
Eine ordentliche Angabe sieht so aus:
Spitzenspannung am Ausgang ohne Last: 149 Volt
(--> ergäbe 105 Volt RMS bei einem Sinussignal und eine Leistung von 1387 Watt an 8 Ohm)
Die Spannung kann aber unter Last einbrechen. Der Hersteller gibt an:
104 Volt RMS an 8 Ohm
(--> das entspräche 1352 Watt RMS. Folgerung: sehr stabiles Netzteil, das geht nur mit einem geregelten Netzteil, ein ungeregeltes wäre hier schon gnadenlos eingebrochen)
Leistungsangabe des Herstellers: 1300 Watt und zusätzlich der Wert für 0.1% Verzerrung von 1280 Watt
(--> nun die Gegenprobe: es kann nur rauskommen was reingeht !)
Maximale Stromaufnahme bei 230 Volt: 20 Ampere RMS (Abregelstrom)
(--> macht 4.6 kW, also 2.3 kW pro Kanal. Diese Werte sind bei 4 Ohm angegeben, mann kann also nicht direkt den Wirkungsgrad bestimmen. Da ich der Stufe aber Wirkungsgrade deutlich größer 50% zugestehe ist damit die Lieferfähigkeit des Netzteiles bei Betrieb an 8 Ohm mehr als ausreichend.)
Das ist aber nur, was die Stufe elektrisch kann. Darüber, ob die dabei entstehende Wärme auch AUF DAUER abgeführt werden kann sagen die Messwerte nur insoweit was aus, wie in der EIA Standardprozedur eine Zeitdauer definiert wurde: hat jemand das Originalblatt von EIA ?
Würde mich mal echt interessieren.
Gruß SRAM
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> ... damit die Lieferfähigkeit des Netzteiles bei Betrieb an 8 Ohm mehr als ausreichend
Naja, vielleicht so gerade eben. Eine traditionellere Endstufe mit großen Elkos kann mitunter höhere Ströme abgeben.
Wielange die Dauer ist, weiß ich auch nicht. Bei der alten DIN-Norm waren es glaube ich 10 Minuten. Allerdings sind die Meßprozeduren sowieso unvollständig. Blindströme belasten die Endstufe viel stärker als Wirkströme. Dem kann man durch Schaltungstricks (kaskadierte oder variable Netzspannung, "Class AA", PCM, Digital, usw...) entgegenwirken.
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Zitat
Eine traditionellere Endstufe mit großen Elkos kann mitunter höhere Ströme abgeben.
Betonung liegt auf "mitunter": dann nämlich, wenn vorher die Leistungsanforderung deutlich geringer war und die Elkos voll geladen sind (womöglich mit der peakspannung des Netzteiles). Damit hängt aber das Verhalten bei einem bestimmten Signal von der Vorgeschichte ab.
Mir sind reproduzierbare Ergebnisse lieber :wink:
Gruß SRAM
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Nur der Faktor Mensch bleibt unreproduzierbar. Die Technik hat sich geändert, doch abrauchen tut sie immer noch.
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die Spitzenleistung die die DIGAM abgibt wird bei Powersoft in einem seeeeehhhr kleinen Zeitfenster gemessen: 200ms!
das erkärt dann auch warum die Leistung besonders im Bassbetrieb bei schneller Mucke in den Keller geht.
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