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extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

  • wora
  • 4. Mai 2005 um 17:41
  • manuela
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    • 4. Mai 2005 um 23:01
    • #21

    Admin um all diese Fragen sofort zu beantworten :D

    Jede Box die auf und wieder abgebaut wird hat jemanden arbeiten lassen. Und würde man das einsparen wäre er arbeitslos !
    Ich finde das prima. Die füttern davon alle ihre Kinder :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 00:18
    • #22

    tja, endlich mal ein ganzes bündel an vorschlägen.
    das thema scheint ja reges interesse zu finden, das zeigt doch das es hier handlungsbedarf gibt.

    Zitat von "ADMIN"

    Ideen...

    1.) Es gibt hier in der Republik einen ganzen Haufen Hallen, und es gibt einen Haufen Holz. Warum muss eigentlich das Holz dauernd auf- und abgebaut werden?

    nun, jeder verleiher will eben "sein" material vermieten.
    und die eine band will diese lautsprecher, die andere einen anderen typ.
    daran werden wir sicherlich so schnell nix ändern können...

    man könnte aber darüber nachdenken, ob man den hallenbetreibern nicht eine dauermiete anbieten könnte. wenn alle verleiher im umkreis mit einbezogen werden - warum denn nicht?
    allerdings sehe ich da arge überzeugungs-probleme...

    Zitat von "ADMIN"


    2.) Warum müssen die Fahrzeuge geladen und entladen werden?


    weil nicht jede firma ihr eigenes fahrzeug hat und doch sehr oft mietwagen geliehen werden. das macht aus betriebswirtschaftlicher sicht durchaus sinn.

    Zitat von "ADMIN"


    3.) Warum macht die Firma aus A einen Gig in B und die Firma B gleichzeitig einen Gig in A? Oder umgekehrt gefragt: Warum Fahrzeiten über 30 Minuten (meinetwegen 60 Minuten) ?


    das ist in der tat manchmal schwer zu verstehen...
    aber es liegt sicherlich daran, das die verleiher untereinander meist eine sehr schlechte (bis gar keine) kommunikation betreiben.
    ich habe das mehrmals mit verschiedenen verleihern gemacht, die vor ort waren... aber danach kam kein einziger von denen mehr auf mich zu, ob ich das auch mal machen könnte :?
    handaufhalten und gut... so ist mittlerweile die mentalität in deutschland.
    traurig.

    Zitat von "ADMIN"


    4.) Warum werden Techniker oft nach Tagen und nicht nach Stunden bezahlt? Wer sollte dann Interesse daran haben, deren Arbeitszeiten zu verkürzen?


    ahaaa!
    das könnte ein sinnvoller ansatzpunkt sein.
    das problem dabei: arbeiten werden vermutlich nicht mehr sorgfältig genug ausgeführt, weil alles viel viel schneller gehen muss.
    aber die grundidee hat was...

    Zitat von "ADMIN"


    5.) Warum müssen bei Aufbau eines Frontplatzes mehr als zwei Harting und zwei Schukos gesteckt werden? Warum stehen keine Sub-Multicore zur Verfügung?


    das ist doch sehr oft standard, ich glaube wenn sowas schon fehlt dann ist es eine reine hobbyfirma.

    Zitat von "ADMIN"


    6.) Warum sind nicht Stromanschlüsse in ausreichender Menge direkt an der Bühne? Warum kann man nicht mit dem LKW an eine Rampe fahren und eben reinschieben?

    das ist das selbe thema wie unter punkt 4)
    es gab bisher keinen anlass, an den arbeitszeiten von veranstaltungstechnikern zu sparen.
    man sieht doch vielen hallen an, das über solche für uns wichtige sachen kein gedanke verschwendet wird...
    sinnvolle zugänge? - warum?
    gute akustik?? - für was?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • uifei
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    • 5. Mai 2005 um 00:39
    • #23

    Personal-Organisation und Koordinierung

    VA => 8 Schritte Programm:

    1. Schritt:
    Material - Vorbereitung und Verladung => Ort: Lager
    => z.B. Lagerist und Logistikteam (Hands)

    2. Schritt:
    Anfahrt und Abladung (Positionierung der Cases auf dem VA-Ort=> Ort: VA-Ort
    => Logistikteam ( Hands )

    3. Schritt:
    Aufbau => VA-Ort
    => Veranstaltungstechniker und Hands (Teams z.B.: 3 Äreas = 3 Teams)
    => Abschlußprüfung durch Hauptverantwortlichen

    4. Schritt:
    Ablauf der Veranstaltung => VA-Ort
    => Hauptverantwortlicher, Lightjockey und Techniker

    5. Schritt:
    Abbau => VA-Ort
    => Veranstaltungstechniker und Hands (Teams z.B.: 3 Äreas = 3 Teams)
    => End-Kontrolle durch Hauptverantwortlichen

    6. Schritt:
    Verladung und Abfahrt ins Lager => VA-Ort
    => Logistikteam ( Hands )

    7. Schritt:
    Abladen und Qualitycheck => Lager
    => Logistikteam ( Hands ) und Lagerist

    8 Schritt:
    Sortierung => Lager
    => Lagerist


    Personalstärke + X
    Lager= 1 Person
    Logistik=2 Personen + X
    Aufbau= 1 + 4 Personen + X
    Veranstaltung= 1 + 1 + 1 +X
    Abbau= 1 + 4 Personen + X
    Logistik=2 Personen + X
    Lager=1 Person + X

    z.B.:
    Aufbau einer Bühne mit mehr als 10 Elementen 4 Personen einrechnen!

    Je nach Firmengröße müssen Abstriche bzw. Zuzählungen gemacht werden! Die VA-Größe ist hierbei auch entscheidend! siehe Beispiel mit Bühnenelementen!

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • karel noon
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    • 5. Mai 2005 um 00:54
    • #24

    Also hier mal meine bescheidenen ansätze: voraussetzung ist bezahlung nach stunden:
    Crew1 läd den truck, zwei mann fahren zur VA,
    Crew 1 und 2 laden aus, danach hat crew 1 frei, wenn langer weg vor ort, sonnst ab nach hause.

    crew2 baut auf, techniker und hauptansprechpartner kommen etwas später dazu, wenn alle großen kisten an ort und stelle stehen, (gute crew vorausgesetzt)

    techniker machen die show,

    crew 3 baut ab! oder haöt ne kombi aus crew1 und 3.

    das wichtigste ist aber das wir ALLE aufhören sollten unseren job zu unterschätzen, vor allem die stunden. Disponenten sollten da realistisch planen, zur not muß man dem veranstalllter auch mal sagen das es nicht mit zwei man geht, wenn er ne andere firma bucht würde ich nicht davor zurückschrecken auch mal das ordnungsamt anzurufen. klingt radikal,
    aber man muß sich auch vor diskobeschallern schützen, die es als hobby machen, und deswegen niedrigere preise machen.

    ich persönlich habe auch in meinen verträgen maximalstundenzahlen drinn, und es ist zumeist von vorneherein klar das es schief gehen könnte, man informiert sich ja über die VA und crew.
    Ich lasse KEINE VA vor ort platzen, da sag ich lieber vorher meine meinung, auch wenn mich das schon einige aufträge gekostet hat, einer ist immer billiger und muß sich noch mit 24stunden schichten profilieren!

    ich glaube wir sollten uns darüber bewust werden welche verantwortung bei uns technikern liegt, sowohl für den Spaß des publikums, als auch bei deren sicherheit!
    und genau da lassen auch veranstallter meist mit sich reden, wenn es nicht so ist, sollte auch wieder das ordnungsamt ins spiel gebracht werden.
    Klar sollte es auch möglich sein in kleinem budgetrahmen was zu machen, oder benefizdinge etc. aber dann muß man das vorher besprechen, und einfahc mehr leute fragen ob sie bereit sind für solche dinge bei den gagen ausnahmen zu machen (nur bei nachgewiesener wohltätigkeit).

    Es ist ein schwoeriges feld, und meine gedanken sind auch nicht abschließend zu ende geführt, aber ein ansatz ist es glaube ich.

    das wichtigste ist endlich den mund auf zu machen, und nicht immer zu sagen geht ja jetzt nicht anders!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 08:02
    • #25

    ich gehöre zum Vorstand eines Vereins der im Herbst eine große VA hat, kenne daher auch die Seite des Veranstalters recht fein :)

    1.) kalkulierbare Preise machen zur Bedingung daß man Pauschalangebote verlangt. Wenn die Jungs es in der Zeit nicht schaffen, die sie uns angeboten haben ist das ihr eingenes Problem... FESTPREIS. Anbieter die mit Stundenlöhnen ankommen lassen wir somit erstmal in der hinteren Reihe da es sonst unmöglich ist die Gesammtkosten der VA zu kalkulieren, diese müssen aber da sie vom Vorstand zu genehmigen sind feststehen.

    2.) "Bedingungen" stellt der Veranstalter, nicht die beauftragte Firma. Wenn jemand Auflagen macht die den Erfolg der VA in Frage stellen können ist er aus dem Angebotsverfahren auszuschließen wegen Nicht-Eignung. Bauliche Eignung ist vor Angebotsabgabe festzustellen.

    3.) Die fachliche Qualifikation der Fa ist nachzuweisen. Wer keinen Meister VT hat ist keine für den Auftrag geeignete Fa. , Die verwendung von nicht zulässigen Materialien und unfachgerechte Durchführung gilt als Vertragsbruch.

    4.) Die Fa baut die VA gemäß ihrem Auftrag auf und hat dafür ausreichend viele Mitarbeiter und das Material zu stellen, wenn kurz vor Beginn offensichtlich wird daß sie das nicht schafft ist der Veranstalter berechtigt zusätzliche Helfer und Material zu stellen und deren Entgeld dem Festpreis der beauftragten Firma in Abzug zu bringen, ebenso wird damit festgestellt daß die vereinbarte Leistung nicht erbracht worden ist (Vertragsbruch), daraus ergibt sich auch ein Regressanspruch gegen die beauftrage Fa. falls die vereinbarte Leistung zum Beginn der Veranstaltung nicht erbracht werden kann.

    5. Wenn mehrere Firmen vor Ort beauftragt sind geht der Regressanspruch aller beteiligten Firmen auf die Firmen über die die vertraglich vereinbarte Leistung nicht zeitgemäß erbracht haben (Vertragsbruch).

    6.) Gewinnausfälle des Veranstalters die sich daraus ergeben sind im Regress einbezogen.


    so :D

    Das sind so die üblichen Sachen am grünen Tisch. Wer damit klarkommt ist dabei. Alles andere fliegt aus dem Boot weil es den Ablauf der VA in Frage stellen würde.
    Ich hab das hier mal gelistet um aufzuzeigen wie das im wahren Leben aussieht. Es ist also immer Sache der Chefs, die Arbeit einzuteilen. Als Veranstalter achten wir lediglich darauf das im Verlauf der VA Pausen einbezogen sind die eine Überlastung der Techniker und der Beteiligten vermeiden, da wo das nicht geht verlangen wir ausreichend viel Personal (innerhalb des Pauschalpreises)...


    Bei ganz großen Geschichten gibts auchnoch Bonitäts- und Referenzenprüfung der Anbieter und Ausschluß von Subunternehmern zur Sicherung der vereinbarten Qualität. Ebenso kann ma neine Band die nicht antritt (Vertragsbruch) mit Regress belegen, das ist auch nicht unüblich.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • kater
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    • 5. Mai 2005 um 12:22
    • #26
    Zitat von "Manuela"


    ich hab vorhin eine Tour nach Bayern geladen. Schön Gruß aus Hessen :D

    Aber wir lassen euch nicht rein! :D:D:D

    Hinzu kommt ( für Freiberufler :(

    Wenn ich morgens um 8 Aufsteh, gegen 10 in den LKW hüpf, dan eine dieser Monsterschichten schieb von denen hier die Rede ist, irgendwann gegen 5 das letzte Case ind den Truck roll und gegen 6 ins Bett krache, was mach ich wenn der nächste Truck schon um 9 rollt? Wenn er von der selbe Company kommt is es denen meist egal, wenns ne andre ist, die bekommt dann nen ausgebrannten Tech ohne was dafür zu können. Oder man lässt es ganz sein und gönnt sich nen Tag schlaf, aber die VA Häufen sich eben am Wochenende, von irgendwas muss man ja leben ....

    Auch hier wäre mehr Verantwortungsbewusstsein die einzige Lösung die alle glücklich macht.

    edit: Rechtschreibfehler

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

    Einmal editiert, zuletzt von kater (5. Mai 2005 um 20:18)

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 20:16
    • #27

    wow, hier wird aber viel geschrieben...


    uifei:
    das ist sehr schön was du da aufgelistet hast.
    logistik eben.
    ich denke auch, das mit einer solchen vorgehensweise (vorplanung) einigen firmen schon gut geholfen wäre ;)

    mediennutte (konntest du dir nicht nen schöneren namen suchen?)
    die idee mit dem ordnungsamt ist zwar ein bisschen hart, aber vielleicht hilft es ja schon, die veranstalter darauf aufmerksam zu machen.
    naja, das ist auf jedenfall eine frage des feingefühls, sowas kann auch nach hinten losgehen.

    wie du schon sagtest, sollten die probleme der extrem langen arbeitszeiten ruhig mal angesprochen werden. deshalb hab ich ja auch diesen thread gestartet. ;)


    manuela:
    aus veranstaltersicht sind die argumente klar.
    man muss eine VA vorher planen können, dazu gehören auch feste preise.
    nur, wenn es firmen gibt, die dermaßen unterhalb sinnvoller preise anbieten und sich und ihre leute "verheizen", was soll man denn dagegen tun? dem veranstalter kann das doch in erster linie egal sein. hauptsache die VA wird ohne probleme durchgeführt - was ja meistens auch zutrifft.

    zum punkt 3:

    Zitat


    3.) Die fachliche Qualifikation der Fa ist nachzuweisen. Wer keinen Meister VT hat ist keine für den Auftrag geeignete Fa. , Die verwendung von nicht zulässigen Materialien und unfachgerechte Durchführung gilt als Vertragsbruch.


    soweit ich informiert bin, gibt es da schon ein paar regelungen - die ich aber nicht genau kenne.
    ABER: die wenigsten veranstalter haben je davon gehört, das ausgebildete leute auf ne VA gehören!
    und welcher veranstalter kenn sich mit "zulässigen materialien" aus?

    kater:
    du plädierst für mehr verantwortungsbewusstsein?
    das ehrt dich, aber die erfahrung zeigt doch, das da viele offenbar überhaupt nicht drüber nachdenken.


    fazit:
    die veranstalter sollten in zukunft besser informiert werden.
    da liegt wohl vor allem der hund begraben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kater
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    • 5. Mai 2005 um 20:25
    • #28
    Zitat von "wora"


    kater:
    du plädierst für mehr verantwortungsbewusstsein?
    das ehrt dich, aber die erfahrung zeigt doch, das da viele offenbar überhaupt nicht drüber nachdenken.

    Ja verdammt nochmal, darf man nichmal mehr an nem Feiertag ein wenig träumen?! :wink:


    Sicher, Deppen gibt es immer, aber z.B. gibt es auch nen Haufen Leute die sich hier aus einem absolut verantwortungsvollen Sichwinkel heraus darüber unterhalten!

    Nur weil einem das Leben lehrt sich nicht auf das Verantwortungs andrer Leute zu verlassen, wird mich nie daran hindern dafür zu appellieren...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 20:30
    • #29
    Zitat von "wora"

    fazit:
    die veranstalter sollten in zukunft besser informiert werden.
    da liegt wohl vor allem der hund begraben.

    Momento..

    deinen Veranstalter interessiert nur seine VA.
    Und zwar vom Beginn bis zum Abpfiff. Für das andere hat er bezahlt damit es dein Problem ist. Da liegt der Hund begraben :!:

    Somit kannst du mit dem Veranstalter die Programmgestaltung soweit abklären daß auch Pausen für deine Leute enthalten sind, alternativ zum aufpreis für Austauschpersonal. Das sieht jeder Veranstalter gern und verständnisvoll ein.
    Das gilt aber nicht für Auf- und Abbau der VA, damit hat er euch beauftragt, das selbstständig durchzuführen und an der Gestaltung davon ist er nicht beteiligt ! Somit deine Sache da für Pausen und Ablöse zu sorgen 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 20:35
    • #30

    kater:
    ja nee, schon klar... :wink:

    aber ich meine noch nichtmal die "deppen", sondern sogar die überwiegende mehrheit. hier in deutschland findet man sich einfach viel zu schnell mit schlechten bedingungen ab und vergisst dann jahrelang drüber nachzudenken...

    man sollte die veranstalter darauf hinweisen, welche rechtlichen bestimmungen heute gegeben sind.
    nur - wie macht man das?
    ein merkblatt?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kater
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    • 5. Mai 2005 um 20:38
    • #31
    Zitat von "wora"


    nur - wie macht man das?
    ein merkblatt?

    Da war doch was :wink:

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 20:40
    • #32

    manuela:

    klar interessiert den veranstalter nur die VA und deren preis.
    aber ich meine, wenn die veranstalter wüssten, das z.b. ausgebildete fachkräfte vorgeschrieben sind (ist das schon so?), dann wären sie auf diesem auge vielleicht etwas weniger blind.
    verstehste?
    bisher werden viel zu oft einfach die billigsten gebucht, egal ob sie vorschriften und gesetze brechen oder nicht... weil es keiner weiss.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 20:40
    • #33
    Zitat von "wora"

    man sollte die veranstalter darauf hinweisen, welche rechtlichen bestimmungen heute gegeben sind.
    nur - wie macht man das?
    ein merkblatt?

    Nö das Angebot !

    Wenn da ausreichend Personal drinsteht um Ablöse sicherzustellen ist es nach geltendem Recht ordentlich angeboten. Das die Firmen weniger Leute anbieten und hinschicken ist deren Kram, sie wollen so besser verdienen und Konkurenz ausbooten.

    und eine Lösung gibts dafür nicht.

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  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 20:42
    • #34

    wenn die Fa einen Meister VT vor Ort hat ist das fachgerechte Arbeit. Er hat seine Köche, Kellner und Fliesenleger eben anzuweisen 8)

    absolut korrektes Worx

    es gibt übrigends Köche die sind an der Konsole besser als studierte Tontechniker weil sie schon 10 jahre mixen ..

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 20:50
    • #35

    das angebot.
    OK, das ist ein weg.
    man könnte darin auf verschiedenes hinweisen, aber obs gelesen wird?

    na ja, irgendwie muss jedenfalls mal langsam ein umdenken stattfinden.


    z.b. sowas:
    ich habe neulich mal ein angebot gemacht, mit ner anlage für 350pax in die kölner gegend. licht und ton.
    nix großes.
    aber anhand der anfallenden arbeitszeit habe ich hotelzimmer gefordert.
    ist ja klar.

    bekommen hat die sache eine andere firma aus dem schwäbischen, also luftlinie eher noch etwas weiter weg als ich.
    und die machen das jetzt satte 1000EUR billiger und OHNE übernachtung!!!
    das heisst quer durch die republik, aufbauen, soundcheck, VA, abbauen, paar hundert kilometer wieder heimfahren.
    das muss man sich mal reinziehen!!!
    ich bin natürlich trotzdem als mischer der band gebucht und werde die herren dann echt mal zur rede stellen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (5. Mai 2005 um 20:55)

  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 20:55
    • #36

    als Chef mußt du immer eines vor Augen haben:
    deine Männer und Frauen wollen Arbeit und ihre Kinder davon füttern. Deine Ansichten in Ehren aber das hat nunmal eine Priorität für jeden Unternehmer.
    Nimm mal ein anderes Beispiel:
    Du hast einen Kranwagen und 2 Mann, ich hab Handkettenzüge und 4 Mann. Was es kostet legen wir selber fest. Und das günstigere bekommt nun den Zuschlag.
    Ich kann nun sagen meine 4 Leute kosten mehr Geld, ich brauch noch einen zur Ablöse. Und du hast das Rig in 2 Std gerichtet mit deinem Kranwagen, somit gehts ohne Ablöse.

    Wir beide haben gemeinsam das wir den auftrag gern haben möchten, das ist Arbeit :)

    Und nu?

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    • 5. Mai 2005 um 20:58
    • #37

    Meine Fresse schreibt ihr alle schnell und schön und viel...
    Wollte auch mal meinen Senf dazugeben, aber der ist nach zweimal Korrekturlesen ja schon wieder fast zu alt für den Thread und seinen Themenbezug - egal, da issser...

    (Ich nenn ihn mal "Ansichten eines freiberuflichen Nutznießers der modernen Spaßgesellschaft"...)


    Ich habe mit den die Arbeitszeit- und Bedingungen betreffenden Problemen zwar noch nicht meinen endgültigen Frieden gefunden, aber ein paar Ansätze um ihm zumindest ein wenig näher zu kommen...

    - Immer meckern, wenn was nicht paßt. Entweder die Company nimmt Dich aus dem Programm, oder Dein (natürlich gerechtfertigtes) Gemeckere ändert was.

    - Hand aufhalten. Grundsätzlich bei Jobs, die zeitlich aus dem Ruder laufen mit den verantwortlichen Projektleitern "nachkarteln". Manchmal geht da noch was. Damit ist zwar nicht das Übel bekämpft, aber am schmerzempfindlichsten Organ der Geschäftsleitung (dem Geldbeutel eben...) wieder mal in Erinnerung gerufen worden.

    - Mit den Kollegen zusammenspielen und absprechen. Häufig lassen sich längere Jobs statt in eine größere Gage in zwei kleinere aufteilen. Dann hat eben nicht einer den dicken Fisch an Land gezogen, sondern zwei Leutz zumindest faires Geld für faire Belastung kassiert. (Häufig kommt dies dann beiden Kollegen auch in ihrer Terminplanung zugute- der eine stört sich villeicht nicht, nachts noch was wegzurupfen, während der andere am nächsten Tag vieleicht wesentlich entspannter auf dem nächsten Job aufkreuzen kann...)

    - nach dem Job Analyse betreiben, woran es denn eigentlich gehakt hat. Vielleicht lassen sich gerade so Schwachstellen aufdecken, die vorher nicht an dieser Stelle vermutet wurden. Im Idealfall z.B. locationbezogen dokumentieren. (Wie breit muß nochmal die Fronttruss sein, welches Pult passte gerade nicht in den Aufzug, wo war doch noch der zusätzliche Stromanschluß auf dem Rang etc. Auch so läßt sich überflüssige und damit zeitraubende Belastung zumindest zukünftig reduzieren.

    - Teams "richtig" zusammenstellen - nur eine Mannschaft die routiniert miteinander spielt, kann wirklich gute Arbeit leisten. Dabei wird der Job nicht zwangsweise schneller gehen, aber die Zeit vergeht angenehmer, und man ist im Kreise netter Kollegen einfach motivierter. (Abgesehen davon kann man mit einer lockeren Crew grundsätzlich gaaanz wertvolle Punkte beim Kunden abgreifen...)
    (btw: zu einem guten Team gehört für mich eigentlich auch ein guter Caterer... oder zumindest jemand, der sich VORHER schon um die lästigen Fragen wie Getränke und Verpflegung gekümmert hat. Ohne Getränke und was zu Knabbern auf Job ist einfach albern...)

    - Die Klappe aufreißen, wenn etwas GUT war!!! Nix tut der Obrigkeit besser, als wenn man die positiven Dinge auch mal zur Sprache bringt.
    Kritk ist beinhaltet ja nicht nur schlechte Dinge... Mut zum Feedback - oder so ;)

    - auf sich selber aufpassen. Auch mal NEIN sagen, oder zumindest SO NICHT, SONDERN... und dann eine Lösung im gemeinschaftlichen Interesse finden.
    Letztendlich definiert sich ja doch jeder irgendwie über seinen Preis. Nur wer zeigt, dass er es nicht nötig hat, sich für einen Hungerlohn kaputtzurödeln, wird auf Dauer ernstgenommen.

    Abschließend noch das Wort zum Feiertag:

    Pillen schmeißen o.Ä. ist absolut unterste Liga.
    (den Job ohne ehrliche innere Überzeugung machen und dann meckern übrigens auch...)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • wora
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    • 5. Mai 2005 um 21:00
    • #38

    manuela:

    anhand deines beispieles ist die sache recht einfach zu beantorten.


    bei meinem beispiel kann ich nur sagen:
    da ist jemand fast schon lebensmüde...
    ich weiss nicht, ob solch ein verhalten das eines vernünftigen familienvaters sein kann...

    nochmal zurück zu den vorschriften:
    ist es tatsächlich so, das auf einer VA ein meister der VA-technik anwesend sein muss?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
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    • 5. Mai 2005 um 21:03
    • #39

    das ist abhängig von ihrer Größe und dem pax* (Veranstaltungsleitung),
    und zum Aufbau von Dingen die das erfordern ebenso, sonst ist es keine Facharbeit.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    2 Mal editiert, zuletzt von manuela (5. Mai 2005 um 21:19)

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    • 5. Mai 2005 um 21:16
    • #40

    so, ich nehme mal etwas tempo raus ;)
    ist mir auch ein bissl zu viel...

    skyper:
    schöne rede, wäre nett wenn das mehr leute machen würden.

    ich gehöre auch zu denen, die von einigen beschallern nicht mehr gebucht werden weil ich misstände einfach ansprechen MUSS. ich kann nix dafür, das hat man mir so beigebracht.

    aber gemotzt wird von den meisten leuten nur in ABWESENHEIT DER CHEFS!
    dadurch wird sich natürlich nie was ändern, ausser das man immer wieder gerne gebucht wird weil man ja "problemlos" ist..
    wenn manche verleih-chefs wüssten, wie hinter ihrem rücken über sie gescholten wird... mann o mann.
    ich gehöre dann oft auch zu denen, die sie in schutz nehmen soweit sie das verdient haben, aber das kriegen sie wiederum nicht mit.
    was solls, ich bin mit mir jedenfalls "im reinen".

    das war jetzt aber off topic - gell?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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