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Spec von 2x12" Horn

  • pa_spon
  • 17. Mai 2005 um 17:50
  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 25. Mai 2005 um 09:58
    • #21

    Moinmoin,

    hab mir auch gedacht, daß der Aufwand nicht lohnt. Es sei denn der Frequenzgang unterhalb der Resonanz bringt einen Gewinn. Hab jetzt mal mit anderen Speakern simuliert. Bei einem wirklichen low-cost-speaker (Eminence gamma-12) würde die Rückkammer mit 15L Sinn machen. Dann halt alles um 4dB rauf. Bringt dann bei 150Hz 5-6dB gegenüber dem EP200 ohne Rückkammer.

    Simulation mit Gamma

    schwarz der ep12 auf 15L, rot der Gamma12 auf 15L.

    Bei allen anderen Speakern steht der Aufwand nicht im Verhältnis zum Gewinn.
    Weiß nur nicht, ob der Gamma eine wirklich gute Alternative wäre... (Den EP200 würde ich jetzt eher mit dem Delta Pro 12 vergleichen.)
    Hat dazu jemand Erfahrung?

    viele Grüße
    pa_spon

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 25. Mai 2005 um 15:07
    • #22

    Moin,

    wobei der Gewinn doch eher ein Verlust bei höheren Frequenzen ist :lol: Das ist sicher keine Alternative für Hornanwendung.
    Du mußt wohl hinnehmen, daß diese Schwäche hornbedingt ist, wobei das ja eigentlich keine Schwäche ist, sondern nur eine leichte Nichtlinearität. Das Horn ist mit durchaus realistischen 108 dB/1W bei 150Hz sacklaut, damit hast Du in der Praxis genug Raum für Korrekturen am EQ, die auch bei Hörnern der Neuzeit immer nötig sind... und versteckt in Controllern vorgenommen werden....

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 25. Mai 2005 um 15:20
    • #23

    Hallo,

    bisher hab ich überhaupt keinen eq drin. Bis auf die Weiche und die Input-Regler an den Amps :) Und bis auf die klitzekleine Schwäche bei 150Hz bin ich mit dem Sound voll zufrieden. Ein grafischer EQ macht mir da wieder unzählbare Phasensauereien, oder? Ich denke die große Stärke dieses PA ist eben die Phasenlinearität. Wie ja auch der Hörtest mit der HR23 (24dB Linkwitz-Reiley) zeigt. Und mit dem Gamma und Rückkammer (wie ich jetzt gelern habe :D ) könnte ich die 150Hz noch etwas anheben. Mit dann vertretbarem Aufwand und Kosten (250,- für alle Speaker und Holz)
    Weiß eben nur nicht, ob ich mir mit dem Gamma andere Nachteile einhole.

    viele Grüße
    pa_spon

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 25. Mai 2005 um 22:03
    • #24

    Moin,

    :D nein, einen EQ klebe ich Dir sicher nicht an die Backe, nur so eine Möglichkeit... muß ja nicht graphisch sein.
    Klar ist der Gamma linearer in Deinem Horn, allerdings ja nicht weil er bei 150 Hz lauter ist sondern obendrüber 4 dB leiser. Darum würde ich das Geld ganz sicher woanders anlegen.....
    zum Beispiel in einen Freak der Deine Weiche um ein passendes Filter erweitert, das ja nicht so böse Sauereien machen muß wie ein graphischer EQ :wink:
    Wenn Du einen Schaltplan hast, begebe Dich doch mal ins Elektronik- Selbstbaubrett. Ich bin leider kein Filterspezialist. :cry:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 26. Mai 2005 um 18:19
    • #25
    Zitat von "Hörnli"

    Moin,

    zum Beispiel in einen Freak der Deine Weiche um ein passendes Filter erweitert, das ja nicht so böse Sauereien machen muß wie ein graphischer EQ :wink:

    Gruß

    also ich weiß ja nicht so - aber ein controller ist wohl der günstigere Spaß - vor allem flexibeler(auch wenn's Signal 2 mal gewandelt wird...)
    Ist ja mittlerweile ja mit wirklich kleinem Budget realisierbar - Da kann man dann auch mal so ein wenig mit den Filtern spielen... :twisted:

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 27. Mai 2005 um 11:32
    • #26

    Hi unbekannter 8) ,

    bin mir da nicht sicher, auch Controller könnten Phasensauerein machen. Es gibt Profi-Recordingprogramme, die damit werben eine Fouriertransformation durchzuführen mit irgendwelchen Phasenkorrekturen, um absolute Phasenstabilität zu gewährleisten und diese Programme werden in Studiokreisen hoch gelobt. Und ich vermute mal, daß bei diesen Controllern der Aufwand nicht getrieben wird...
    Wie gesagt, der Unterschied zw. Linkwitz-Reiley und Bessel ist bei der Anlage sehr deutlich zu hören...
    Mit Bessel klingt das Teil irgendwie nach HIFI, mit der anderen Weiche wie eine 'normale' PA. Würde die selbstgebaute Weiche nicht gegen das 5000,- DM-Teil tauschen. Habe aber einen modernen Controller noch nicht gehört.
    Hat da jemand Erfahrungen?

    Und ich stelle nochmal die Frage welchen Einfluß bzw. Sinn das Flies hat. :)

    viele Grüße
    pa_spon

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 27. Mai 2005 um 17:51
    • #27

    Moin,

    Das Vließ bedämpft stehende Wellen in der Rückammer, damit die nicht, oder zumindest weniger, auf die Membrane zurückwirken. Hab ganz vergessen zu schreiben, daß Vließ über dem Lautsprechermagneten ein guter Wärmeisolator ist. Vielleicht ist es besser dieses Stück an den Wartungsdeckel zu tackern...

    Filter: Bessel soll besser klingen da weniger Phasenverschiebungen im Nutzband auftreten. Wenn aber das Timealignment bei den Übergangsfrequenzen korrekt ist tut Butterworth oder LR auch. Selbst der billige Behringercontroller hat auch 24 dB Besselfilter.

    Was aber sicher kein Votum für Digitalcontroller ist. Allein die schnelle Möglichkeit alle Parameter per Knopfdruck, somit ohne Bauteilberechnung und Löterei ändern zu können macht sie populär. Das gewünschte Filter für 150+ Hz könntest Du mit nem Digitalding einfach mal programmieren und anhören........Akustische Vorteile gegenüber Analogtechnik sind kaum zu erwarten. Die digitalen Nachteile sind aber auch eher nicht zu hören......

    Die große Kunst besteht darin, die Hörphysiologie zu begreifen und die jeweilige Technik entsprechend zu nutzen :wink:

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 27. Mai 2005 um 20:52
    • #28

    N-Abend,

    die Super-X von Behringer, (die erste, also noch nicht low-cost-china?) klang eher so wie die HR23. Die Digitalteile kenn ich wie gesagt noch nicht.

    schönes Wochenende,
    pa_spon

  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 12. Juli 2005 um 07:47
    • #29

    Hallo,

    hier kommt noch ein Bild von der PA:

    klick

    viele Grüße
    pa_spon

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 12. Juli 2005 um 22:42
    • #30

    Moin,

    schick, sehr schick. Offensichtlich ist die PA angeschlossen. Hast Du mal mit unterschiedlichen Positionen der HTs experimentiert?

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • pa_spon
    Beiträge
    35
    • 13. Juli 2005 um 08:31
    • #31

    Hallo,

    hab vor Jahren (bevor ich die Mittenhörner ausgetauscht habe) mal mit Oszi und Messmikro den Phasenverlauf durchgemessen. Der war super. Hab mich damals zwar gewundert wie die Phase aussieht :? und warum die Mitten zu den Bässen "phasenverschoben" sind, aber als ich den ganzen Verlauf dann hatte und etwas drüber nachdachte, hat sichs geklärt :) Bei den HT weiß ichs nicht mehr genau, war glaubich schwierig zu messen. Allerdings war der Konstrukteur dieser Anlage recht fit und hat auf den EV-Hörnern Markierungen angebracht denen ich einfach glaube :D
    Wenn ich mal wieder viel Zeit habe, möchte ich den ganzen Turm nochmal mit SATlive (oder so?, von Tomy Neumann) durchmessen. Evtl. kriegts man ja dann auch hin die Trennfrequenz bei den Mitten etwas runterzusetzen und die Phase durch die Position auszugleichen um knapp unter 150 Hz etwas mehr Druck zu bekommen.
    Würdest Du den Punch der Basedrum so in diesem Bereich ansetzen?
    Mal sehen... angenommen ich habe eine Phasenverschiebung um 10° bei 130 Hz, dann müssten die Mitteltöner um ca 7cm verschoben werden. Wäre ja möglich. Wenn ich mit den 10° jetzt nicht total verhaut habe... :D
    Hast Du einen Anhaltspunkt für die Endstufendimensionierung für HT-Treiber? Hab da einen anderen Thread aufgemacht...

    viele Grüße
    pa_spon

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 14. Juli 2005 um 04:26
    • #32

    Moin,

    Bassdrums sind, nicht nur nach Musikstil, sehr unterschiedlich. Für Livemusik, wo einem eine einzige Bassdrum den ganzen Abend lang "begleitet" ist es schon sehr nervig, wenn die Anlage ausgerechnet mit dieser nicht zurechtkommt. Da spielt vor allem das Zeitverhalten (BR- Resonatoren und Hornresonanzen) eine entscheidende nicht EQ- bare Rolle. Darum sind BR- Direktstrahler so beliebt, da weiß man wo es dröhnt, nämlich immer auf der BR- Resonanz. Egal wie der Drummer die Bassdrum spielt, immer der gleiche Bumm, selbst wenn die Bassdrum garkeinen Bumm liefert, der BR machts. Langweilig, aber sehr zuverlässig. Wenn man aber eine nuanciert gespielte Bassdrum mal in ihrer tonalen Vielfalt erlebt hat.... Falls Du Messungen machst siehst Du die Nachschwinger im Wasserfall, die später den Bassdrumsound prägen. Andere Bassinstrumente reagieren weniger empfindlich.

    Ich würde jedenfalls erstmal sorgfältig messen, eventuell bringt eine zeitliche Anpassung schon den gewünschten Klang. Eigentlich müssten die W-Bins mit ihrer langen Schallführung in jedem Fall zu spät sein. Zudem kommst Du mit der tieferen Trennung in Bereiche wo das Mittenhorn nicht oder unzureichend lädt.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

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