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L1 gegen N getauscht, Technik abgeraucht - Wer zahlt?

  • PMN-Concepts
  • 18. Mai 2005 um 15:21
  • manuela
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    • 19. Mai 2005 um 22:15
    • #21

    ach übrigends gibts "Überspannungsschutz" auch als Zwischen-Schukostecker und -Leiste, kann das nur wärmstens empfehlen ! Und wer eine Digitalkonsole mithat ist mit einer kleinen USV davor superglücklich, sogar wenn der Generator mal ausgeht (Benzin alle) hat man 15min Zeit ihn wieder anzubekommen ohne das das die Konsole beeindrucken könnte :)
    Die Anschaffungspreise dafür sind wirklich sehr gering !

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • djobi
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    • 23. Mai 2005 um 09:49
    • #22

    also manchmal kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln ..
    Hier fragt einer um Rat wie er sein Geld wiederkriegen kann und prompt geht ne Diskussion um Überspannungsschutz und USV´s los ...

    [Leider hab ich auch schon Erfahrungen mit schluddrigen Elektrikern gemacht - darum lieber selbst legen oder direkt nachmessen .. (ok, hilft jetzt auch nicht mehr)]

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • KREISS
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    • 23. Mai 2005 um 10:13
    • #23
    Zitat von "DirkB"

    AMLB:


    Diese Auslegung halte ich ehrlich gesagt für eine Zumutung.
    Man muß also damit rechnen, daß man irgendwo auf einer Schukodose 400V oder keinen PE hat?

    So, nun versetzt Euch mal in die Situation des kleinen Alleinunterhalters, der mit dem Keyboard unter dem Arm und Powermixer/Plasteboxen aufm Rentnermercedes ankommt. Und der soll dann auch allen Ernstes noch einen Haufen HighTech mithaben, die die Schusseligkeit anderer Leute ausbügelt? Na, ich weiß ja nicht...

    MfG

    DirkB

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    Nun, nen Duspol würde ich nicht unbedingt als Hightech bezeichnen - allerdings als äußerst nützliches Tool.

    In diesem Sinne
    Kai

  • mringhoff
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    • 25. Mai 2005 um 19:44
    • #24
    Zitat von "PMN-Concepts"

    Habe diesen Typischen Satz (den wohl jeder Verleiher hat): "Der Mieter haftet insbesondere für Schäden, die durch unsachgemäße Benutzung der Geräte, durch sorglosen Umgang mit dem gemieteten Material, durch Vorsatz/Versehen Dritter, durch Vorgabe nicht ordnungsgemäßer Vorraussetzungen (Stromanschlüsse, Bühnenstabilität, etc.), durch Erschütterung oder falsche Spannung an Lampen oder Elektrogeräten, durch eigenverschuldeten oder zufälligen Verlust, Diebstahl bzw. Untergang des gemieteten Materials oder durch die vom gemieteten Gegenstand ausgehende Betriebsgefahr entstehen. "

    Ich sehe diese Formulierung eher skeptisch. AGBs werden im Erstfall gerne angefochten und der Richter entscheidet dann meist nach anderen Maßstäben. Diese Formulierung ist also kein Freischein für sorgloses Arbeiten.
    Wir als gewerbetreibende FACH-Kräfte haben vor jedem Job unsere Stromversorgung zu kontrollieren, das lernt inzwischen jeder Azubi. Die 400V sind übrigens leider keine Seltenheit... Insofern kann ich die berufsgenossenschaftliche Verordnung vollends verstehen. Wenn aber während des Betriebes etwas schiefläuft, was nicht in unserem Verantwortungsbereich fällt, dann kann ich den Mieter/Veranstalter dafür haftbar machen.

    PMN-Concepts:
    Du kannst es ja trotzdem mal probieren, dem Veranstalter/Mieter mit dem Hinweis auf deine AGB die Rechnung zu stellen. Es gibt dann drei Möglichkeiten: Entweder der Veranstalter denkt nicht weiter drüber nach oder ist Dir gut gesonnen und zahlt, zweitens: er verweigert die Zahlung mit obiger Begründung und es blieb beim Versuch des Rechnungsstellens. Drittens: Du strengst einen Rechtsstreit an, nachdem der Veranstalter die Rechnung verweigert hat. Der Ausgang ist aber sehr ungewiss (vielleicht ist wie schon beschrieben ein Vergleich drin), Dir bleiben Kosten vom Anwalt und verlierst einen Kunden.
    Der Elektromeister spielt für Dich keine Rolle, der wurde vom Veranstalter beauftragt. Notfalls kann der Veranstalter diesen dann zur Rechenschaft ziehen, das hat Dich aber weniger zu interessieren.

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  • Oliver
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    • 26. Mai 2005 um 13:37
    • #25

    Naja, muss denn der Elektriker nicht auch messen ob er alles richtig gemacht hat und ein Messprotokoll abliefern? Da sollte man sich eigentlich erkundigen und wenns nicht vorliegt mal den Duspol oder den ProFitest auspacken...


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • treibsand
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    • 27. Mai 2005 um 10:10
    • #26
    Zitat von "Kai Reiss"


    Nun, nen Duspol würde ich nicht unbedingt als Hightech bezeichnen - allerdings als äußerst nützliches Tool.

    In diesem Sinne
    Kai

    Ist vielleicht nicht HiTech, hat aber trotzdem nicht unbedingt in die Finger eines HKS unterster Kategorie zu landen.
    Der nette Alleinunterhalter ohne elektrisches Basiswissen kann damit auch schon einiges an Unfug anstellen... auch wenns "nur" ein Meßgerät ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • barni
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    • 4. Juni 2005 um 13:52
    • #27

    auf einer kirchweihveranstaltung ist auch etwas ähnlich passiert.
    niemand beim aufbau dabei gewesen der ahnung von technik hatte, ehrenamtlich helfer haben für stromversorgung verlängerungskabel und verteiler von einer baufirma geliehen. bei einem 32A kabel war aber die phase vertauscht. folge war das auf der bühne einiges abgeraucht ist.
    amps der musiker, monitormischpult, effektgeräte usw.

    aber da hat die versicherung ohne nachfrage sofort gezahlt. vielleicht hat es etwas damit zu tun das alles über die kirche lief, manche institutionen sind eben doch ein wenig gleicher

  • Crossfader
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    • 4. Juni 2005 um 14:09
    • #28

    Also imho kann wirklich nicht von jmd. verlangt werden, dass er ohne jegliche elektrotechnische Grundkenntnisse anfangen muss, mit einem Duspol die Phasen zu prüfen.

    Von einem E-Meister sollte man erwarten können, dass sowas reibunglos und ohne jegliche Probleme aufgebaut wird. Wozu ist der gute Mann denn Meister?

    Ich würde mit dem Verein sprechen oder dem E-Mann mit dem Anwalt drohen. Wenn sich dann nix tut das ganze als Lehrgeld verbuchen, klagen wird sich bei dem Wert nicht lohnen.
    Du bist in Sachen E-Technik bestimmt nicht dumm wenn du einen VT-Betrieb hast und solltest sowas selbstständig durchmessen können und zukünftig dann auch tun. Vertrau in solchen Sachen nie auf andere Leute, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

  • EventService
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    • 4. Juni 2005 um 14:58
    • #29

    >>Also imho kann wirklich nicht von jmd. verlangt werden, dass er ohne >>jegliche elektrotechnische Grundkenntnisse anfangen muss, mit einem >>Duspol die Phasen zu prüfen.

    es gibt kleine niedliche stecker für 3euro irgendwas mit GUT / SCHLECHT Anzeige. ( Für schuko , cekon sind en bissel teurer )

    Jeder wo auch null ahnung von strom hat wird wohl mit sowas zurechtkommen.

    Wer nicht selber misst ist meines erachtens selbst schuld , denn woher willst du wissen , das nicht nach dem Errichten der Verkabelung und evtl. messung ein Dritter kommt und meint er muss von daheim noch irgend en kabel/Adapter mitbringen und dazwischenhängen und somit eine Fehlerquelle einbaut.

    Bei großveranstaltungen mag man ja auf den stromer vertrauen können , aber bei Vereinen und derartiges gibt es doch immer wieder Sezialisten wo meinen sie müssen jetzt unbedingt irgend was erweitern, verändern usw. ohne den für den Strom zuständigen zu informieren.

    daher selber messen , protokoll machen , und wenn danach was ist , dann kannst du dem veranstalter darlegen das nachträglich rumgepfuscht wurde.

    Das eigene Equipment sollte einem die Zeit schon wert sein , auch wenn nicht immer genügen Zeit da ist.

  • timotimo
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    • 5. Juni 2005 um 09:52
    • #30
    Zitat von "EventService"

    es gibt kleine niedliche stecker für 3euro irgendwas mit GUT / SCHLECHT Anzeige. ( Für schuko , cekon sind en bissel teurer )

    Hört sich interessant an. Hast Du eine Bezugsquelle? (In großen Stromverteilern hat man ja meist Überwachungen, gegen Verpolungen usw. Aber wie oft hat man nur einezelnen Dimmer dabei, eine kleine Gesangsanlage, o.ä. Da wär sowas DAS Tool....)

  • EventService
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    • 5. Juni 2005 um 11:51
    • #31

    Find sie momentan grad niergends , aber so sehen die teile aus :

    oder

    hab meine damals bei westfalia bestellt. conrad hat aber glaub auch sowas in der art.

    Einmal editiert, zuletzt von EventService (5. Juni 2005 um 11:57)

  • karel noon
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    • 5. Juni 2005 um 11:54
    • #32

    Äh, link geht nicht!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • EventService
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    • 5. Juni 2005 um 11:58
    • #33

    gerade eben editiert habs auch bemerkt :)

  • timotimo
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    • 5. Juni 2005 um 12:25
    • #34

    Super! Danke!

  • GETEC
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    • 5. Juni 2005 um 12:44
    • #35

    wir hatten den fall mal in der schweiz, risen einkaufszentrum, 12 tonnen anlage mit, und irgendwo im haus so ein komischer *weissnichtwiederheisst3phasenschukostecker* eben eine art perilex der 3phasen anschluss hat, ebenfalls l1 und null vertauscht, der prüfstecker ( 3 lampen jeweils zwischen l und n geschalten hat ok gesagt ( wer sieht bei megahellerleuchteter bühne dass die 2 heller sind? ) war ja nur kontrolle ob n vorhanden, auf die idee dass in einem neuen zentrum so ein fehler passiert..

    zum glück war der schaden relativ glimpflich, der cd player hat weitergespielt und geflimmert, das pult hat auch einigermassen gut gearbeitet und in den crown amps war jeweils lediglich eine sicherung hin.
    kaputt waren ein multiform scorpio netzteil, ein dimmerpack, und ein md player.

    der elektrikermeister der sofort gerufen wurde hat sich abgeschüttelt und gemeint wir wären fürs testen vor dem anstecken verantwortlich usw.

    der richter hat das dann sehr eindeutig gesehen: das zur verfügung stellen einer steckdose beinhaltet auch die überprüfung auf ordnungsgemässe funktion, und daher waren viele tausend franken gerichtskosten, unsere anwaltskosten seine anwaltskosten und einiges an reise und schadenskosten vom elektriker zu brezahlen.

    Unser Anwalt hat dann weitergeforscht : wenn ich ein starkstromkabel jemandem im gesteckten zustand zur verfügung stelle hafte ich, wenn er es selbst steckt und das kabel belegungsfehler hat ebenfalls.

    achja die versicherung des elektrikers hat sich dann auch abgeschüttelt, da der fehler grob fahrlässig war, mit der begründung wenn er PE und L vertauscht hätte gäbe es evtl tote.......

    lg getec

  • EventService
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    • 5. Juni 2005 um 13:08
    • #36

    Da war der tester wohl en Witz :) en bissel elektronik sollte schon drin sein , sonst kann man grad ne glühbirne+fassung zum testen nehmen :)

    Danke für dein Bericht über die Schweizer Reaktion , bin auch öfters da und ist gut zu wissen , auch wenn ich grundsätzlich selber messe.

    Eine Deutsche Rechtssprechung wäre mal interesannt.

  • timotimo
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    • 5. Juni 2005 um 13:16
    • #37

    na dann jetzt die Frage: funktioniert obiger Tester zuverlässig?

  • EventService
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    • 5. Juni 2005 um 13:45
    • #38

    kann ich dir leider nicht sagen was er an 400V macht , hab die dinger nicht mehr sonst würds ich mal probieren.

    am günstigen ist es wenn man sich ein Multimeter für paar euro(für simple spannungsmessungen reicht das allemal) kauft und sich mal erklären lässt wie man die verschiedenen dosen genau misst .
    Alternativ halt Duspol oder en gescheites Multimeter.

    mit einem DMM kannst alle verschiedenen Dosen messen (egal ob schuko , euro , cee , oder schweizer dosen ), brauchst nicht mehere prüfstecker, und kannst es auch noch für die prüfung von geräten verwenden.

  • timotimo
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    • 5. Juni 2005 um 13:54
    • #39

    Ist mir schon klar. Hab ich auch hier. Dachte es gbt eine idiotensichere Möglichkeit, und so ein Prüfstecker geht mir die ganze Zeit schon durch den Kopf.

  • Kracky
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    • 6. Juni 2005 um 09:17
    • #40

    Wer hat nicht schon diese leidige Erfahrung gemacht. Bei uns war es ein Bauadapter eines Gipsers der mir mein DJ Case und die Frequenzweiche abgeschossen hat. Hier war das schlechte das alle Phasen zwar richtig angehängt waren aber da 4 Poliges Kabel kein N angehängt war und auch keine Brücke vom Erdleiter gelegt worden ist. Beim nomalem Messen hinter unserem eigenen Verteiler mit einem Duspol war komischerweise nichts, der Elektriker der von uns aus dabei war, war etwas perplex, aber mit dem normalen Messgerät wurden alle drei Phasen schön angezeigt (Da keine Last).

    Am ersten Abend war wohl auffällig es stimmte was mit dem Strom nicht so das ich darauf bestand nur mit Firmeninternem Material zu verkabeln und siehe da alles Super! Was ich nicht wußte, der VA hatte für den zweiten Tag weil vermutet das das Aggregat defekt ist ein neues bestellt das dann auch größer war und um uns einen Gefallen zu tun wurden wir ohne es zu wissen umgestöpselt, und das dann mit diesem dusseligen Bauadapter der dann innehalb kürzester Zeit durch Sternpunkverschiebung alles kurz hell erleutet hat und dann war Schicht im Schacht!

    Gezahlt hat die Haftpflicht des Bauunternehmers, zum Glück.

    Bin schon die ganze Zeit daran mir nen Prüfstecker für Starkstrom von meinem elektriker machen zu lassen komme aber nicht dazu. Großes Drehspulen Voltmeter in ein Gehäuse, Glöckner-Möller Schalter daneben mit dem ich dann wie bei Industrieschaltschränken alles gegeneinander messen kann, 1-2, 2-3, 3-1, 1-N, 2-N, 3-N wenn da alles korekt ist sollte der Anschluß ok sein. Vorne am Prüfkasten ein 32A Einbaustecker so das ich mit zwei drei kurzen Adaptern jede Dosengröße messen kann bei 125A hilft eh nur richtig messen hier wird ja meist eh fest verdrahtet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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