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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Kühlung von Lautsprechern

  • Anonymous
  • 9. Dezember 2002 um 10:25
  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 23. Dezember 2002 um 23:36
    • #41

    An Jens

    Wie soll das denn dicht sein, wenn Luft von aussen zugeführt wird? Wie macht das denn diese Frirma, na, dingens, Airforce-Zeug?
    Warum nicht die Luft von einer relativ kühlen Stelle innerhalb der Box ansaugen?
    Wie wäre es mit einem kleinen (6mm) Schlauch, der durch die Polkernbohrung bis ans vordere Ende des Polkerns geht? Wenn Deine Theorie stimmt, dann müsste ja relativ wenig Luft/min reichen ...
    Und mit der Speisung aus dem Musiksignal, das klappt schon (glaube ich). Und die Elektronik kostet wahrscheinlich nicht mehr als zwei gute Steckverbinder zur Stromversorgung.

    An den Volt-Vorschlager

    2 bis 3 Nachteile
    - nicht nachrüstbar
    - Speaker ist stärker verdreckungsgefährdet.
    - teuer (?)

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 24. Dezember 2002 um 00:54
    • #42

    Und schon wieder muß ich Adam (teilweise)recht geben. Warum macht ihr es euch so kompliziert?
    Nicht überall in der Box wird die Luft erwärmt! (Ich denke jetzt nicht in erster Linie an Hörner mit extrem kleiner Rearkammer)
    Man sollte die Luft aus dem innerern der Box nehmen. Da bei stehender Luft in einem LSGehäuse nur die Luft in unmittelbarer Nähe um den heißen Magneten sich erwärmt, und dann nicht genügend abgeführt wird
    (nur durch die Eigenschaft das warme Luft aufsteigt und kalte nachgezogen wird). Würde es schon extrem helfen wenn man einfach die Luft in der Box ständig "umwälzen" würde. Um diesen Effekt noch zuerhöhen würde ich denn Lüfter noch direkt auf den Magneten richten.
    Geht nicht in den Lautsprecher! Ihr würdet zwar dort direkt an der Hitzequelle sein, aber ihr wißt auch was dadrin schon ein etwas zugroßes Staubkorn anrichten kann. Außerdem wozu?? Ich hatte es weiter vorne schon einmal erwähnt. Was wollt Ihr damit erreichen? Wollt Ihr euer 200W Chassis mit 1000W befeuern?!!! Das kann es doch nicht sein! Sinn würde ich in der ganzen Sache sehen, wenn ihr Chassis längere Zeit mit Maximallast fahrt und ihr das Material Thermisch entlasten wollt. Und dafür würde schon ein Lüfter im Gehäuse und auf den Magneten gerichtet helfend und ausreichend sein.<p> Strom für den Lüfter von außen? Naja...Ok, bei aktiv Boxen wenn ohnehin Netzspannung an der Box ist, aber sonst würde ich die aus dem Verstärker nehmen.(Es geht hier nur um ca. 12 Watt)

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: McGyver am 2002-12-24 00:54 ]</font>

  • frank
    Verifiziert
    Beiträge
    495
    • 24. Dezember 2002 um 01:09
    • #43

    hallo adam,

    > An den Volt-Vorschlager

    darfst mich auch mit namen ansprechen :wink:

    > 2 bis 3 Nachteile

    war ohnehin nicht so ganz ernst gemein. mir fiel das eben nur gerade mal so ein, um einen neuen aspekt einzuwerfen. ich find die wärme-problematik ohnehin nicht kritisch, da mir der sinn nicht klar ist. wie eingangs schon gesagt wurde... nimmst halt einfach ´nen zweiten. ein mehr an elektrischer leistung verpufft bei einem wirkungsgrad von 1% weitgehend ungenutzt. das ist eben die falsche richtung, um mehr output zu erzeugen. hub = wind und nicht gleich laut.

    > - nicht nachrüstbar

    stimmt, man kann sich aber bei neukauf dafür entscheiden. einzigartige optik und sicher nicht schlechter als der rest.

    > - Speaker ist stärker verdreckungsgefährdet.

    stimmt, alle grabbeln den korb an. aber sonst?!

    - teuer (?)

    leider zum teil ja, das pfund steht ungünstig.

    gruß

    frank

  • Tobi
    Beiträge
    417
    • 24. Dezember 2002 um 01:25
    • #44

    Meiner Meinung nach, ist der Nutzen dieser Aktionen sowieso ziemlich eingeschränkt. Jeder moderne Speaker hält doch elektrisch mehr aus als mechanisch. Zumindest im Low und Low-Mid Bereich. Einzig die Power-Compression könnte man ein wenig einschränken.

  • maha
    Beiträge
    663
    • 24. Dezember 2002 um 01:47
    • #45

    Hallo!

    1.)Lüfter im Gehäuse
    Ein nominal 20 elektrische Watt aufnehmender Lüfter wird mechanisch etwa 5 Watt abgeben. Toll!
    Der EINGEBAUTE Lüfter, die Membrane bewegt sich ja und pumpt Luft, verschlingt ein Mehrfaches. Und leistet ein mehrfaches. Das drückt sich (auch) durch den Einfluß der mechanischen Bedämpfung aus! (Denktip!!)
    Es lüftet also genug...... wenn´s gut gebaut ist.

    2.) Wie aber diese "abgeblasene" Wärme abführen?
    - BR und Polkernbohrung.... Bläst der heiße Polkernwind direkt auf die BR-Öffnung, dann
    wird die Wärme schnell ins Aus befördert.
    - CB und Polkernbohrung.... Bierdosen sind aus Alu... aufgefächerte Bierdosen lassen sich mit einer Alurückwand verschrauben.....
    Nebstbei tun sie auch die spezifische Wärmekapazität verändern, was V-schall verringert und somit auch das benötigte Boxenvolumen. (nächster Denktip!)

    Frohes Fest, maha
    *ggg* Nix ernst nehmen!

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 26. Dezember 2002 um 16:54
    • #46

    Es geht mir hierbei sogar einzig und allein um Powercompression.....

    Natürlich muss vor den Lüfter eine Art Filter. Einige gute LS haben einen solchen sogar in der Polkernbohrung.

    Der Hub der Membran kühlt leider nicht genug, denn die Luft wird vielmehr nur hin- und hergeschaukelt. Es kommt immer nur sehr wenig neue Luft dazu. Ein Lüfter könnte dafür sorgen, dass direkt um die Schwingspule immer recht kühle Luft ist.

    Nur den Magneten zu kühlen bringt bei normalen LS höchstens im Dauereinsatz über viele viele Stunden hinweg etwas, und dann auch nicht viel. Da eine direkte Wärmekopplung zur Spule fehlt, wäre ein Einfluss auf die Spulentemperatur sehr marginal.

    Ich habe mich schon einige Zeit mit der Kühlung von Leistungselektrik/-elektronik beschäftige. Ich kann wirklich nur sagen, ein kleiner Luftzug kühler Luft direkt an der benötigten Stelle bringt einen RIESEN Unterschied.

    Beispiel: Endstufe. Lüfter aus, Endstufe nach 10 min. thermische Sicherung. Jetzt Lüfter mit niedriger Drehzahl betrieben (so niedrig, dass man fast noch selber mitzählen kann, wieviel UPM es sind, gerade so, dass man den Luftzug am Tunnelausgang spüren kann) und die Endstufe läuft die ganze Nacht!

  • Anonymous
    Gast
    • 27. Dezember 2002 um 21:13
    • #47

    Mit Lüftern wird es m.E. nicht funktionieren.
    Man hätte im Bereich der Zentrierung und innen/außerhalb der Schwingspule Druckunterschiede, die Probleme bereiten könnten.
    Außerdem: das Wichtigste wäre, die Hitze direkt von der Schwingspule wegzubekommen.

    Es liefen schon Versuche mit geschwärzten Schwingspulen und Trägern. Wenn der Polkern/die Polplatte auch geschwärzt werden (schwarz heißt hier: für Infrarotstrahlung schwarz !!!), so stellt sich ein thermisches Gleichgewicht ein und die Wärmeabstrahlung und der Weitertransport wird effektiver. Leider ist der Effekt nicht sehr stark.

    Wie wäre es denn mit einer aktiven Kühlung durch ein Peltierelement ?
    Diese Bauteil schaffen ein Temperaturgefälle durch einen elektrischen Strom. Das kühle Ende müßte möglichst nah an die Schwingspule - das warme Ende durch Wärmeleitung mit der "Außenwelt" einen guten thermischen KOntakt bekommen.

    Nur mal eine Anregung von ...

    http://www.Sound-Klinik.de

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