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Raumakustik

  • Patric A.
  • 20. Mai 2005 um 16:09
  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 20. Mai 2005 um 16:09
    • #1

    Hallo,
    ich habe gerade einmal mit einer Testversoin von SmaartLive meinen Amateur-Hörraum ausgemessen.


    Die Ergebnisse OHNE Behandlung.

    Die Überhöhung nache 3kHz kam von Tischreflexionen - Ich habe hier Maßnahmen ergriffen und den Hochtonbereich relativ sauber bekommen.

    Im Bassbereich und den Tiefen mitten sieht es aber nach wie vor unschön aus.
    Ich habe vorübergehend mit einem linearphasigen EQ einmal bei 70 Hz angehoben, die Resonanz bei 140 etwas gedrückt und bei 200Hz ebenfalls ein wenig rausgezogen.
    Das Ergebnis ist schon jetzt ein deutlich angenehmeres Klangbild.


    (Das Messmikro ist linear bis ca 14kHz)

    Das ganze ist nur leider ja keine wirkliche LÖSUNG der Problematik.
    Ich frage mich zur Zeit besonders, was es mit der tiefen Senke bei 70Hz auf sich hat - Ich vermute hier eine stehende Welle auf deren Minimum ich sitze?

    Des weiteren habe ich überlegt mit Platten- bzw Helmholtz-Resonatoren die unteren Peaks bei ca 43 und 140Hz zu bekämpfen.

    Was meint ihr denn zu dem Raum?

    PS: An der Rückwand steht in der Mitte ein E-Piano und dahinter eine dicke, schwere Schaumstoff-Matratze. Links und rechts wäre Platz für schlanke Resos. Seitlich and den Wänden zwischen Hörplatz und Boxen habe ich großmaschig gestrickte Vorhänge gerafft aufgehängt.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • kater
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    2.304
    • 21. Mai 2005 um 17:05
    • #2

    Ohne die Auflösung zu wissen hat das überhaupt keinen Sinn ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 21. Mai 2005 um 17:24
    • #3

    oh, du hast recht :oops:

    6dB sind ein Raster

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 21. Mai 2005 um 18:21
    • #4

    Raumresonsnzen: http://www.visaton-bausaetze.de/tools/index.ht…/t_raum_res.htm

    Mit 2,4 3,44 und 3,75m

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 21. Mai 2005 um 19:17
    • #5

    Ganz wichtig zu bedenken ist, dass das, was du da gemessen hast, die überlagerte Energie des Direktschalls und aller Raumrefelxionen (Diffusfeld) ist.

    Ich vermute, dass die Nachhallzeit und damit der Pegel des Diffusfeldes im Mittel- und Hochtonbereich eher klein ist. Dadurch ist dieser Einfluss recht gering und im Mittel- und Hochtonbereich misst du damit im Wesentlichen den Direktschall.

    Im Tieftonbereich spielen aber zunehmend Raummoden eine Rolle. Hier gibt es lokal sehr große Pegel unterschiede, wie im konkreten Fall ja auch sehr schön zu sehen ist. Raummoden entstehen auch durch die Überlagerung von Direktschall und Reflexionen. Überall dort wo der Pegel des Direktschalls und der Reflexion(en) in Phase sind gibt es eine Überhöhung im Frequenzgang (theoretisch bis zu +6 dB) und überall dort wo der Pegel des Direktschalls und der Reflexion(en) nicht in Phase sind gibt es einen Einbruch im Frequenzgang (theoretisch bis -oo).

    Nun ist es aber so, dass der Klangeindruck im Wesentlichen vom Direktschall gebildet wird. Reflexionen haben einen geringeren Einfluss. Genau das wird in einem solchen Frequenzschrieb aber nicht berücksichtigt, denn hier haben die Reflexionen gewissermaßen die gleiche Gewichtung wie der Direktschall.
    (Es gibt Möglichkeiten mit einem Fenster quasi das Hörempfinden nachzubilden, allerdings ist das sehr kompromissbehaftet.)

    Im konkreten Fall würde man vielleicht gut daran tun, die scheinbaren Überhöhungen im Frequenzgang nicht so stark abzusenken. Für scheinbare Senken im Frequenzgang gilt fast allgemeingültig, dass diese auf gar keinen Fall angehoben werden sollten.

    @Mod: Diesen Thread bitte nach Messtechnik verschieben!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Patric A.
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    • 21. Mai 2005 um 22:50
    • #6

    Ich sollte mir also vielleicht eher ein Programm für MLS suchen?

    Ich hatte angedacht, einen Resonator für die beiden Peaks im Bassbereich zu bauen. Dann könnte ich mir hier das EQing vieleicht ganz sparen.
    Was haltet ihr davon?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • kater
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    • 21. Mai 2005 um 22:57
    • #7
    Zitat von "Patric A."

    Ich sollte mir also vielleicht eher ein Programm für MLS suchen?

    http://www.take-sat.de

    :wink:

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Patric A.
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    • 22. Mai 2005 um 12:09
    • #8

    Danke danke :)

    Hab jetzt nochmal gemessen und verglichen.

    Es bleibt der Einbruch -6dB bei 73Hz, der Peak bei 400(+6dB) und 200Hz(+7dB)

    Ich habe die Peaks jetzt mal mit der Hälfte des gemessenen Wertes rausgezogen und werde hierfür wohl 2 Platten doer Helmholtz-Resonatoren bauen.
    Im Bassbereich klingt es mit einer leichten Anhebung bei 75Hz etas runder, deshalb wird sie drinbleiben.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • TomyN
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    • 28. Mai 2005 um 23:07
    • #9
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ganz wichtig zu bedenken ist, dass das, was du da gemessen hast, die überlagerte Energie des Direktschalls und aller Raumrefelxionen (Diffusfeld) ist.

    Hi Volker,

    da liegst du nicht richtig.
    Smaart macht durchaus eine Fensterung, sogar mit frequenzvariabler Fensterlänge.

    Grüße

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Volker Holtmeyer
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    • 29. Mai 2005 um 12:41
    • #10

    Ja danke Tomy, hast natürlich recht. Beim ersten Gedanken an Smaart hab ich halt immer noch einen gewöhnlichen RTA vor Augen ... :?
    (Aber richtig einstellen muss man das Fenster dann aber auch noch!)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 29. Mai 2005 um 12:49
    • #11
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    (Aber richtig einstellen muss man das Fenster dann aber auch noch!)

    Kann man das beim Smaart? Ich denke, es macht es automatisch, sobald man eine FPPO Messung macht. Kenn mich da nicht so wirklich aus, denn ich mess ja immer mit nem andern Programm :)

    Tomy

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  • Patric A.
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    • 11. Juni 2005 um 10:29
    • #12

    Wie beurteilt ihr denn die Messergebnisse Smaart-Live gegen SATlive?

    Wie ist der MIR(?) (Also für musik-Vergleichsmessungen) beim SAT-Live im Vergleich zum Smaart-Live?

    Die Demos laufen bald ab und ich muss mich entscheiden ;)
    Als nächstes Steht die Messung des K&F Systems + Buffet-Fill + evt. Delayline http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38000 an.

    Für SAT-Live spräche natürlich der deutlich günstigere Preis 8)

    MfG
    Patric Ackermann
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  • TomyN
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    • 11. Juni 2005 um 13:16
    • #13

    Hi,

    also MIR (Music Impulse Response) liefert als Resultat primär die Impulsantwort. Das hat den Vorteil, dass man das Delayadjustment schon mit drin hat.
    Der Nachteil ist der, dass es keinerlei 'Qualitätssicherung' gibt, d.h. weder Amplituden noch Korrelations Schwellwerte.
    Die gibt's dann im MAT Modul von SATlive. Alles in allem ist auch das MAT Modul mehr der Teil von SATlive, der in Richtung smaart geht.
    Welcher Bereich sinnvoller ist, hängt von der Anwendung ab. Für normalen Setup und Delayline einstellung steht ich immer noch auf die MLS. Falls du viel mit Musik überwachen (bewusst sag ich jetzt nicht messen) willst, sollte es ein Dual Channel FFT System sein (SATlive MAT module, smaart live oder SIM II(I) ).


    Tomy

    P.S: Seit gestern gibt es eine neue SATlive Version, in der einige Fehler beseitigt wurden.[/code]

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