Hallo,
ich habe gerade einmal mit einer Testversoin von SmaartLive meinen Amateur-Hörraum ausgemessen.
Die Ergebnisse OHNE Behandlung.
Die Überhöhung nache 3kHz kam von Tischreflexionen - Ich habe hier Maßnahmen ergriffen und den Hochtonbereich relativ sauber bekommen.
Im Bassbereich und den Tiefen mitten sieht es aber nach wie vor unschön aus.
Ich habe vorübergehend mit einem linearphasigen EQ einmal bei 70 Hz angehoben, die Resonanz bei 140 etwas gedrückt und bei 200Hz ebenfalls ein wenig rausgezogen.
Das Ergebnis ist schon jetzt ein deutlich angenehmeres Klangbild.
(Das Messmikro ist linear bis ca 14kHz)
Das ganze ist nur leider ja keine wirkliche LÖSUNG der Problematik.
Ich frage mich zur Zeit besonders, was es mit der tiefen Senke bei 70Hz auf sich hat - Ich vermute hier eine stehende Welle auf deren Minimum ich sitze?
Des weiteren habe ich überlegt mit Platten- bzw Helmholtz-Resonatoren die unteren Peaks bei ca 43 und 140Hz zu bekämpfen.
Was meint ihr denn zu dem Raum?
PS: An der Rückwand steht in der Mitte ein E-Piano und dahinter eine dicke, schwere Schaumstoff-Matratze. Links und rechts wäre Platz für schlanke Resos. Seitlich and den Wänden zwischen Hörplatz und Boxen habe ich großmaschig gestrickte Vorhänge gerafft aufgehängt.