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In Ear Monitoring...

  • bertz
  • 8. Juni 2005 um 11:22
  • bertz
    Profi
    Beiträge
    387
    • 8. Juni 2005 um 11:22
    • #1

    Hallo,

    ersteinmal das, was ich mit diesem Thread nicht will:

    1.) Grundsatzdiskussion über InEarMonitoring
    2.) Herstellernamen und Diskussion, welche Hersteller besser sind...etc.

    Jetzt aber zum Thema:

    Ich hab in letzter Zeit festgestellt, dass es verschiedene Handhabung in dem gibt, was die Company stellt, was die Künstler haben müssen, was der Monitoroperateur mitbringt, oder selber hat...

    Wie ist das bei euch???

    OK. Sender und Empfänger stellt die Company.

    1.) Wer bringt die Ohrhörer mit??

    2.) Die müssen doch auf die angepassten Inlays passen... gibt es "genormte" Hörer, wo verschiedene Hersteller auf das selbe Inlay passen???

    3.) Die Inlays müssen doch nach dem Hörer angefertigt werden.. Werden bei euch die Künstler alle in einem Waschgang zu Abdruck machen zitiert (bei den Tourproben?)???

    3.) b) gibt man jedem Künstler einen Hörer mit zum Hörgerätemann seines Vertrauens, dass der das anpassen kann???

    Ich hoffe auf Beiträge, die zeigen, wie es gehen kann... möglichst unkompliziert. Mich persönlich nervt der Orga-Streß vor solchen Produktionen. Wie kann man das minimieren??? Deshalb auch die "newbie"-anmutenden fragen. erstmal dummstellen...

    http://www.klanggeschaeft.de

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 8. Juni 2005 um 11:29
    • #2

    Also, wir stellen Sender und Empfänger. Den Rest der Künstler. Ob er jetzt einen billigen Hörer (Sony), einen teuren (Shure, o.ä.), mit Schaumstoff, Tannenbäumen oder Gummilippen verwendet, oder ein angepasstes Ohrstück hat, oder sich für seine (schon vorhandenen) Elacin Adapter kauft, damit der Shure reinpasst, ist uns egal.

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 8. Juni 2005 um 12:47
    • #3

    erstmal muss ich sagen, dass die umstellung von wedge auf IEM ne angelegenheit ist die ihre zeit braucht. ich würde keinem artist ein IEM aufdrücken, wenn er damit noch nie gespielt hat. man sollte sich zeit nehmen verschieden hörersysteme zu testen. der eine mags geschlossen, der andere halboffen usw usf...

    nach erfolgtem abguss, sollte der artist so clever sein sich ein sparepäärchen
    bauen zu lassen, falls eines mal verunfallt.

    man sollte sich wiederum zeit nehmen den sound hinzubasteln, damitta künsla sich auch wohlfühlt.

    in der regel wird auf tour eh komplett das eigene mat mitgenommen, schliesslich gibt es ja gewisse firmen die dafür nichts haben wollen, ausser bühnenpräsenz.

    wir sind während der letzten tour bei einer ungenannten firma in köln eingeritten, haben gemeinschaftlich die hörer getestet, abguss machen lassen und kaffe getrunken.

    schon nette leute die HEARSAFE`s ! :D und die SENNIES sind auch nich von schlechten eltern... :oops:

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 9. Juni 2005 um 00:30
    • #4

    Ich empfehle als Notnagel ein paar Koss "The Plug" zu kaufen. Gibt es im Netz bereits für 19,90 und sind durchaus brauchbar.

  • nudelhirsch
    Beiträge
    59
    • 9. Juni 2005 um 07:32
    • #5

    Wir (Festinstallation) arbeiten mit In-Ear. Einige haben eigene Molds, die anderen bekommen von uns E3. Die passformen von den E3 (Schaum oder Gummi) reinigen wir in einem Netz in der Waschmaschine, klappt super.
    Nicht jede Band hat In-Ear-Hoerer parat, oder oft nicht fuer alle. Shure hat auch grad neue in mittlerer Qualitaet rausgebracht, e4 oder wie die heissen...
    Wer Passformen hat, der hat eh einen eigenen Hoerer. Wenn also der Vermieter langfristig einen Satz E2 anschafft, dann ist das ganz gut, wer eigene Phones hat, nutzt dann die...

    Wer hat schon wieder das Gaffa geklaut?

  • Audiobuddy
    Profi
    Beiträge
    357
    • 9. Juni 2005 um 09:02
    • #6

    Um auf bertz Frage zurüchzukommen:

    Aus welchem Winkel bzw. von welcher Seite aus stelltst Du Deine Fragen?
    Bist Du selber Künstler? Techniker der Band? Oder local Technik Provider?

    Wenn Du local Provider bist, dann Standard Hörer (E1; E3..) einpacken und gut ist. Wenn der Künstler/ Montech Sonderwünsche hat, muß er sich selber kümmern.

    Bist Du Bandtech, solltest Du wissen, was für Geschmäcker Deine Musiker haben. Um oops Ansatz aufzugreifen, jemanden zu InEar zwingen, wird dauerhaft nicht funktionieren, ebenso wenig die Idee, ab morgen haben wir Inear auf der Bühne. Dafür braucht man Proben, und verschiedene Hörer, damit die Musiker selbst checken können, was ihnen gefällt. Im Idealfall haben alle dieselben Hörer, inkl. Tech, damit man ne Referenz hat, was die anderen denn so auf ihren Ohren hören. Bei einer meiner Bands hört mittlerweile jeder mit einem anderen Hörer, was viel Anpassung und Hörtaining erfordert.... Was jeder einzelne tatsächlich zwischen den Hörern, also in seiner Birne hört, kann keiner von uns so richtig ermitteln...
    Extrem wichtig hierbei ist jedoch die Führung durch eine ruhige, erfahrene Hand, die dem zögerndem Musiker die Angst nimmt und Vertrauen gibt. Dazu gehört auch eine disziplinerte Bühnenarbeit seitens der Musiker und Techniker, um ohrschädigende Knackser oder Kracher zu vermeiden...

    Wenn Du Musiker bist, empfehle ich, genauso heranzugehen. Besorg Dir meherere Hörersysteme, offen geschlossen.. Genau kann man es nicht sagen, aber Du bekommst einen Eindruck vermittelt, wenn Du dir bspw. einen Sony Hörer ziemlich dicht ins Ohr schiebst, wie dieser dann mit Otoplast klingen würde.

    So genug geschwafelt, HTH,

    audiobuddy,

  • treibsand
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    1
    • 9. Juni 2005 um 09:59
    • #7

    Ich halte das sowohl als Haustechie, wie auch als Bandtech folgendermassen:
    Wenn ein Künstler IEM haben will, soll er es mitbringen/bezahlen.
    Für den Verleih ist das IMHO (noch) nichts, da es zu viele verschiedene Systeme mit zu vielen verschiedenen Präferenzen gibt. Ich sehe das IE, incl. Stöpsel und passendem Tech als eine Einheit, zumindest um einen guten Erfolg für den Kunstler zu haben.

    Ich bin gerne bereit, einen Musiker zu beraten und verschiedene Komponenten des Systems (incl. Mischermann) auszuprobieren.

    Genauso gerne besorge ich einem Künstler sein entsprechendes IE für eine Tour oder Einzelgigs, wenn seines Kaputt ist/nicht mitkommt. Auch die entsprechenden Hörer.
    Aber er muß (möglichst genau) vorgeben, was er/sie/es denn haben will.
    Und seine Höhrer/Orthoplasten sollte er schon selbst mitbringen. Die brauchen keinen Platz.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • bertz
    Profi
    Beiträge
    387
    • 9. Juni 2005 um 14:10
    • #8

    danke für die antworten. ich selbst bin tech. sowohl für eine company, als auch fest bei ner band.

    wir selber machen das auch so, dass die sender, empfänger und spare E3 eingepackt wird. wollt bloß mal wissen, wie das andere machen. hatte neulich mal ne ganze band auszustatten. die wollten dann auch "ganz oder garnicht" und haben sich alle otoplasten anfertigen lassen. das haben wir aber über die company gemanaged, was streß war, die künstler möglichst auf einem termin zu erwischen, etc.

    alles in allem decken sich die statements mit meiner meinung!!!

    noch ne frage zum schluß: wie sieht das mit testen einzelner hörer bei versch. händlern aus???
    kriegt man die mal auf nem gig ausgeliehen, weil alle fabrikate haben wir nun auch nicht in der company liegen. sind die meisten kulant und machen das, oder muss man in den sauren apfel beißen, und die paar hunderter zum testen investieren???

    http://www.klanggeschaeft.de

  • oops
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    868
    • 9. Juni 2005 um 18:00
    • #9

    wenn du `n bisl clever bist und dich ein wenig aus`m fenster lehnst, bekommste auch testpiece. allerding kann ich empfehlen, die tests vor ort bei der entsprechenden hertellerfirma zu machen bzw. einen termin mit einem mitarbeiter zu vereinbaren. das problem ist nämlich, dass hörer ohne otoplastik komplett anders klingen und da kann der fachkundige beratend eingreifen !

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