Hallo zusammen,
nachdem mir auf einem Auftritt mehrere Netzteile kaputt gegangen sind, weil ein Spezi in einem Adapter auf eine Dose 2xPhase gelegt hatte (Bauigel!) hab ich für mein Gitarren-Rack folgende einfache Schaltung entworfen. Ich weiss, dass dies nur eine sehr einfache Variante ist und höchstwahrscheinlich keine Lösung für ein großes 3-Phasen-Amprack, aber vielleicht findet der eine oder andere die Schaltung interessant.
Stromversorgung wird gebildet direkt aus der Netzspannung über eine Serienkombination Diode (Hochvolt!)-Kondensator (X-Typ!!, 630V)-Lastwiderstand-Z-Diode; parallel zur Z-Diode noch ein Elko und fertig sind 12V. Die Komponenten sind so ausgelegt, dass die Erzeugung dauerhaft an 380V~ aber auch schon ab ca. 180V funktioniert. In einem zweiten Strang wird ebenfalls über eine Einweg-Gleichrichtung ein Spannungsteiler + Elko versorgt, an dem eine der Eingangsspannung annähernd proportionale Spannung anliegt. Diese geb ich auf einen popeligen LM3914, der mir an seinen LEDs also einen Spannungsbereich von ca. 190V-260V anzeigt. Dann habe ich noch die LED-Ausgänge des LMs so verknüpft, dass eine Freischaltung der einkommenden Netzspannung nur dann erfolgt, wenn die Spannung im erlaubten Fenster liegt (210V-240V). Die Freischaltung übernimmt ein Relais und von dort geht es auf die interne Rack-Verkabelung.
Dank der Elkos reagiert die Schaltung einigermaßen träge auf Spannungseinbrüche, Überspannungsspitzen filtert ein Eingangsfilter + nachgeschaltete Varistoren raus. Dadurch wird nicht bei jeder Schwankung das Rack abgeschaltet.
Der Aufbau muss natürlich nach VDE-Richtlinien erfolgen, weil die Schaltung direkt am Netz hängt.
CU,
AC.