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Eine unheimliche Begegnung der Dritten Art

  • gerald1
  • 21. Juni 2005 um 10:45
  • stefan-369
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    26
    • 21. Juni 2005 um 14:26
    • #21

    ... und gibt sie überall:
    unsereins geht mit amtlichem Material an den Start, orientiert sich an den Ridern (es gibt ja immer mal Kleinigkeiten, über die man reden kann) und kalkuliert dann dementsprechend den Preis. Dann kommt die Mobildiscofraktion (gegen die ich ja nix hab, solange sie vernünftig arbeiten und nichts tun, wovon sie nix verstehen), stellt ihre selbstgebauten Speaker auf, so hübsch mit Alukanten und Kugelecken außen dran, abgerockt und Live-untauglich und dem Veranstalter ist's egal. Weil billig und öffentlich ausgeschrieben und von dem Material versteht er ja eh nix. "Ist ja alles das gleiche Zeug". Dazu gibt's dann noch buntes Gummibärchenlicht; halt wie in der Disco. Na egal, hauptsache billig. Immer schön den Standard nach unten ziehen. Qualität? Wofür, geht doch. Hut ab Gerald, einfach mal knallhart NEIN sagen. Das geht auch und muss öfter mal sein. Wie gesagt, ich hab's erst wieder letztes WE hier gesehen. Kann ich nicht verstehen, wie sich eine Band auf das eingelassen hat was da steht, wenn man den Rider gesehen hat. Von der Oberliga zur Kreisliga. Da müssen echt die Veranstalter auch mal eins drüber kriegen, die da nicht hinsehen.

    Schöne Restwoche...
    Stefan

  • ADMIN
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    • 21. Juni 2005 um 17:51
    • #22
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Ob Rock-Dinos oder nicht:
    Wenn mehr Bands konsequent den Gig verweigern würden, sofern das Material nicht dem Rider (=Vertragsbestandteil) entspricht, hätten wir vielleicht (hoffentlich) als Folge in Zukunft weniger Mobildisco-Hampelmänner, die sich in ne Livenummer reindumpen.

    Meine Meinung: Wenn die Anlage nicht das ist, was man angefordert hat, dann kann man es sich überlegen. Es wäre sicher insgesamt hilfreich, wenn da mehr Bands Rückgrat beweisen würden.

    Wenn aber die Sicherheit erkennbar nicht gegeben ist, dann sollte man schon aus Gründen der Generalprävention (schönes Wort, gell... :D ) den Auftritt verweigern.


    Juristisch korrektes Vorgehen: Man teilt dem Veranstalter die Mängel mit, fordert die Beseitigung und weist darauf hin, dass man erst dann mit dem Soundcheck (ggf. Auftritt) beginnt, wenn die Sicherheit und die vereinbarte Anlage gegeben ist.

    Bei geringfügigen Mängeln (fehlendes SPX) begibt man sich hier allerdings auf juristisch sehr heikles Terrain.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • mischpultschorsch
    Profi
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    3.503
    • 21. Juni 2005 um 19:14
    • #23
    Zitat von "ADMIN"

    Meine Meinung: Wenn die Anlage nicht das ist, was man angefordert hat, dann kann man es sich überlegen. Es wäre sicher insgesamt hilfreich, wenn da mehr Bands Rückgrat beweisen würden.

    Wenn aber die Sicherheit erkennbar nicht gegeben ist, dann sollte man schon aus Gründen der Generalprävention (schönes Wort, gell... :D ) den Auftritt verweigern.

    Bei geringfügigen Mängeln (fehlendes SPX) begibt man sich hier allerdings auf juristisch sehr heikles Terrain.

    Keine Frage, jede Combo gäbe sich der Lächerlichkeit preis, würde sie wegen eines nicht vorhandenen FX den Gig platzen lassen.

    Wenn aber ein paar tausend Leute in Erwartung von deftigem Coverrock sich einem für diese Veranstaltung und Bühnengröße angemessenem Drumfill als Front-PA gegenübersehen, und somit die Band den Auftritt weit unterhalb ihrer Möglichkeiten durchführen müsste, so hielte ich eine Auftrittsverweigerung für legitim.
    Leider ist man als Bandtech meist aber doch so kulant, daß man die Nummer halt "irgendwie" hinbiegt - auch wenn das Material des Verleihers und die Reputation der Kapelle u.U. darunter leiden mag...

    Bei offenkundlichen Sicherheitsmängeln steht ein Auftritt (wegen der Generalprävention :D ) ohnehin überhaupt nicht zur Debatte.

  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 22. Juni 2005 um 01:03
    • #24

    Wenn ich das als Discoschlampe :oops: hier lese bekomme ich das kotzen und kann Euch "Profis" verstehen. :shock:

    Bei mir läuft so etwas wie folgt ab: 8)

    Anfrage kommt rein - ich rufe meine div. Verleiher des Vertrauens an und wir ziehen den Job gemeinsam durch. Ich verdiene beim vermitteln und als (gehobener) Hand meine Kohle. fertig. :D:D

    BSP. Im Juli haben wir eine Firmenfeier auf einem Schiff und der Kunde will unbedingt den DJ xyz. Aber es gibt eine (so hoffe ich) geile Gospel Sängerin.
    Ich also Tonmeister xyz angerufen und technik geklärt (den Ryder besprochen!!!!!!!) und Preis von Ihm in mein Angebot eingebunden und fertig.

    Resultat wird sein (und ich bin kein Seher) DJ Geil Gig wird Geil Kunde zufrieden Tonmeister zufrieden Kunde zahlt und ruft nächstes Jahr wieder an.
    Sollte der Kunde nicht zahlen und einen billigen nehmen - bitte übernächstes Jahr ruft der dann garantiert wieder an.

    Jetz die Frage an alle HKS: Wo ist das problem????????

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • mirkot
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.404
    • 22. Juni 2005 um 08:52
    • #25

    Naja...in dem kleinen Rahmen ist das ja noch locker zu machen...aber bei einer großen VA hat der Tonmeister XY vllt kein Interesse für dich zu arbeiten weil er selber an der Ausschreibung teilnimmt.

    Evtl hat er sogar das Material um den Rider zu erfüllen, du müsstest das komplett zumieten und wärst daher wesentlich teuerer.

    Jetzt kann man ja auf die Idee kommen - scheiß auf den Rider, meine PA die ausdrücklich nicht erwünscht ist macht auch laut und wumms und das Mischpult das ich vor 5 Jahren gebraucht für 500Mark gekauft habe is auch super krass...dann ist man halt deutlich billiger als derjenige der amtliches Material angeboten hat, oder alle die amtliches Material anbieten bleiben auf der Strecke...zumindest bis die Band heimgeht ohne zu spielen.

    Oft sind die Leute z.B. bei Gemeinden die solche Veranstaltungen planen müssen technisch gesehen absolute Laien...die lassen sich leider oft viel erzählen.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

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