Im Party-PA-Forum wurde eine Warnung vor Silverstar-Nebelmaschinen eingestellt: Bei älteren Modellen liegt wohl Netzspannung an einem XLR-Stecker an:
Warnung vor älteren Silverstar-Nebelmaschinen
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bitte den Titel ändern. Ich habe gestern eine dieser Maschinen neu erhalten und heute durchgemessen. Im betriebsbereitem Zustand (nach der Aufheitzphase) liegt auf der XLR-Buchse für den Remotecontroller eine Spannung von 230V an.
Da ich auch glaube das XLR Stecker nicht für diese Spannung ausgelegt sind, frage ich mich wie die Maschine das CE Zeichen bekommen konnte.
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äh ich denke das wurde geändert?
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Da ich keine Firma oder Hersteller schlecht reden will, hier nun die Antwort von dem Verkäufer der Geräte:
Hallo Herr xxxxxx,
vielen Dank für Ihre Mail.
Sie haben in diesem Punkt Recht: auf den Adern der XLR Pole liegen 230V an,
allerdings in sehr niedriger Stromstärke. Eine direkte Gefahr geht laut CE
Prüfstelle daher nicht davon aus. Es ist speziell dafür auch ein
Schutzmechanismus im Gerät verbaut. Es wurden von diesem Typ bereits große
Stückzahlen über mehrere Jahre verkauft. Probleme mit der Steuerung oder
Zwischenfälle mit Kabelbrüchen sind nicht bekannt - wenn mal was kaputt
ging, dann das Heizelement oder die Pumpe
Allerdings kann ich Ihre Bedenken natürlich nachvollziehen. Sollten Sie das
Gerät aufgrund dieses Handicaps nicht behalten wollen, kein Problem. Geben
Sie einfach Bescheid. Dann lassen wir sie abholen oder Sie schicken sie zu
uns her! -
Daß er sie zurück nimmt, ist lobenswert.
Aber der Spruch mit der Stromstärke ist schwach.
Lass mal einen Techniker in 6m Höhe auf der Leiter stehen und tut an irgendeinem DMX Gerät herum. Einmal kurz erschrecken und er fällt von der Leiter. -
Es ist traurig, dass sich noch niemand die Mühe gemacht hat, wirklich mal den Strom zu messen. (seid Anfang Juli
:shock:)
Aufgrund diesen Behauptungen hier, die ja sogar vom Admin unterstützt werden, finde ich das eine eher traurige Leistung des PA-Forums.Wer viel misst, misst manchmal Mist.
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Egal wieviel Strom da fließt, oder auch nicht fließt -
Netzspannung hat da an XLR nix zu suchen!MfG Mirko
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Netztspannung liegt auch an haushaltsüblichen Dimmer mit "Sensorfläche" an!
Bei einem sogenannten "Steckdosentester" auch Lügenstift genannt, steht auch Netzspannung hinten an der zu berührenden Fläche an.
Auch dieser Lügenstift leuchtet, wenn man ihn an die Sensorfläche des Dimmers hält. Trotzdem fasse ich diese Fläche mehrmals täglich an ohne bisher tot umgefallen zu sein.Man sollte mal überlegen, welchen Schaden man der Firma mit einer solchen Behauptung zufügen kann.
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Auszug von NEUTRIK höflicherweise entnommen. Bitte letzten Stichpunkt beachten.
XLR-Verbindungen werden i.allg. vom Anwender als Kleinspannungs-Verbindung angesehen und dementsprechend behandelt.Beispiel: Bühne, Hektik beim Bandumbau, Mikros umsetzten u.s.w. und nun liegt da ein XLR-Kabel als möglicherweise Verlängerung der bandeigenen Nebelmaschine und der Toni auf Bühne versteckt sich mal. Passiert ja in der Hektik schonmal. Weitere darf sich jeder selbst ausmalen.....
MfG Mirko
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XLR Einbaubuchsen / P Serie
XLR Einbaubuchsen- und -stecker mit grossen Lötpfannen.TECHNISCHE DATEN
Elektrisch
Anzahl Kontakte: 3 # 7 (ausser MP: 3-6)
Nennstrom:
3 polig: 16 A
4 polig: 10 A
5 und 6 polig: 7.5 A
7 polig: 5 A
Leiterquerschnitt:
3 polig: 2.5 mm²/14 AWG
4 polig: 1.5 mm²/16 AWG
5 und 6 polig: 1.0 mm²/18 AWG
7 polig: 1.0 mm²/18 AWG
Kapazität zwischen Kontakten [C]:
3 polig: 4 ≤ pF
4 polig: ≤ 7 pF
5 und 6 polig: ≤ 7 pF
7 polig: ≤ 9 pF
Nennspannung: 50 V ac -
Multimeter haben einen Eingangswiderstand von mehreren MOhm.
Ein Line-Signal "sieht" ca. 10kOhm oder weniger.
Der Mensch hat einen Widerstand von etwa 1,7kOhm.Frage: Wie viel Innenwiderstand hat der Fernsteuerausgang der Nebelmaschine bzw. wie viel Spannung fällt an entsprechend eingestöpselten Widerständen ab?
Einmal gemessen von Pin 2 nach 3 und dann nochmal gegen Erde.
Man könnte auch einfach den Kurzschlussstrom messen. Geht ganz schnell und beseitigt alle Zweifel.
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Na klar verkraftet ein gesunder Erwachsener möglicherweise nur wenige mA Netzspannung problemlos, aber Mikros,Pult,Siderackgeräte,Splittsystem und der ganze FoH-Krempel nicht.
MfG Mirko
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Hast du´s gemessen?
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Ich habe in meinem Berufsleben vor meiner Bühnenzeit schon einiges an Strom verkraften müssen (Elektriker) und heil überstanden, aber unser FoH-Krempel übersteht Netzspannung NICHT, auch wenn's nur wenige mA sind!!!!
MfG Mirko
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Reg dich doch nicht auf. :?
Erst nachdenken, dann meckern.Liebe Kinder, bitte nicht zu Hause nachbasteln...
Bei einigen Schaltplänen für Sensordimmern sind 3x4,7MOhm bis zur Netzspannung. Das ist zulässig und ich habe es am eigenen Leib erprobt. (und nichts gemerkt)
Beispiel:
Musiksignal:
I=1V/10kOhm= 0,1mANetzspannung mit Vorwiderstand:
I=230/(3x4,7MOhm+10kOhm)= 0,016mA
Spannung am Line-Eingang: 0,16V
Das brummt höchstens leise...Noch Fragen?
Diese Beispielrechnung wollte ich eigentlich vermeiden. Schliesslich weiss ich ja nicht, was in der Nebelmaschine drinsitzt.
Dürfte aber ähnlich sein.Als Elektriker hättest du das auch selber vorrechnen können. Ich habe nichts anderes benutzt als R=U/I.
Wenn ich da jetzt mit einem Multimeter rangehe, so hat das Ding meinetwegen 100MOhm am Eingang und zeigt etwa 200V an.
Und das genau an der Fläche, wo ich gerade noch völlig gefahrlos angefasst habe.Eine Kurzschlusstrommessung an dem XLR ist innerhalb von Minuten gemacht und beseitigt alle Zweifel.
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Hab gerade mal nen Sensor Dimmer gemessen:
is einer aus der Siemens Delta Reihe, scho n paar jährchen drauf (mind. 7), gemessen mit nem handelsüblichen Multimeter vom großem C:
U=2,5V~