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Warnung vor älteren Silverstar-Nebelmaschinen

  • ADMIN
  • 3. Juli 2005 um 00:49
  • ADMIN
    Administrator
    Reaktionen
    381
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    • 3. Juli 2005 um 00:49
    • #1

    Im Party-PA-Forum wurde eine Warnung vor Silverstar-Nebelmaschinen eingestellt: Bei älteren Modellen liegt wohl Netzspannung an einem XLR-Stecker an:

    http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?p=348932

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Sly-old-dog
    Beiträge
    273
    • 7. Oktober 2005 um 18:51
    • #2

    ADMIN

    bitte den Titel ändern. Ich habe gestern eine dieser Maschinen neu erhalten und heute durchgemessen. Im betriebsbereitem Zustand (nach der Aufheitzphase) liegt auf der XLR-Buchse für den Remotecontroller eine Spannung von 230V an.

    Da ich auch glaube das XLR Stecker nicht für diese Spannung ausgelegt sind, frage ich mich wie die Maschine das CE Zeichen bekommen konnte.

    greetz Sly

    Ich glaube ich bin bald taub!

  • Andreas Hannover
    Beiträge
    771
    • 7. Oktober 2005 um 19:33
    • #3

    äh ich denke das wurde geändert?

    Ein Party ist erst dann zuende wenn ich weg bin.

    Andreas Vespermann
    Bissendorfer Weg 33
    30855 Langenhagen
    0511/89897086
    http://www.av-veranstaltungsservice.de
    http://www.dj-andreas-hannover.de

  • Sly-old-dog
    Beiträge
    273
    • 8. Oktober 2005 um 00:05
    • #4

    Da ich keine Firma oder Hersteller schlecht reden will, hier nun die Antwort von dem Verkäufer der Geräte:

    Hallo Herr xxxxxx,

    vielen Dank für Ihre Mail.

    Sie haben in diesem Punkt Recht: auf den Adern der XLR Pole liegen 230V an,
    allerdings in sehr niedriger Stromstärke. Eine direkte Gefahr geht laut CE
    Prüfstelle daher nicht davon aus. Es ist speziell dafür auch ein
    Schutzmechanismus im Gerät verbaut. Es wurden von diesem Typ bereits große
    Stückzahlen über mehrere Jahre verkauft. Probleme mit der Steuerung oder
    Zwischenfälle mit Kabelbrüchen sind nicht bekannt - wenn mal was kaputt
    ging, dann das Heizelement oder die Pumpe
    Allerdings kann ich Ihre Bedenken natürlich nachvollziehen. Sollten Sie das
    Gerät aufgrund dieses Handicaps nicht behalten wollen, kein Problem. Geben
    Sie einfach Bescheid. Dann lassen wir sie abholen oder Sie schicken sie zu
    uns her!

    greetz Sly

    Ich glaube ich bin bald taub!

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 8. Oktober 2005 um 04:02
    • #5

    Daß er sie zurück nimmt, ist lobenswert.

    Aber der Spruch mit der Stromstärke ist schwach.
    Lass mal einen Techniker in 6m Höhe auf der Leiter stehen und tut an irgendeinem DMX Gerät herum. Einmal kurz erschrecken und er fällt von der Leiter.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 8. Oktober 2005 um 11:54
    • #6

    Es ist traurig, dass sich noch niemand die Mühe gemacht hat, wirklich mal den Strom zu messen. (seid Anfang Juli :!: :shock:)
    Aufgrund diesen Behauptungen hier, die ja sogar vom Admin unterstützt werden, finde ich das eine eher traurige Leistung des PA-Forums.

    Wer viel misst, misst manchmal Mist.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Mirko
    Verifiziert
    Beiträge
    354
    • 8. Oktober 2005 um 13:05
    • #7

    Egal wieviel Strom da fließt, oder auch nicht fließt -
    Netzspannung hat da an XLR nix zu suchen!

    MfG Mirko

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 8. Oktober 2005 um 13:12
    • #8

    Netztspannung liegt auch an haushaltsüblichen Dimmer mit "Sensorfläche" an!
    Bei einem sogenannten "Steckdosentester" auch Lügenstift genannt, steht auch Netzspannung hinten an der zu berührenden Fläche an.
    Auch dieser Lügenstift leuchtet, wenn man ihn an die Sensorfläche des Dimmers hält. Trotzdem fasse ich diese Fläche mehrmals täglich an ohne bisher tot umgefallen zu sein.

    Man sollte mal überlegen, welchen Schaden man der Firma mit einer solchen Behauptung zufügen kann.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Mirko
    Verifiziert
    Beiträge
    354
    • 9. Oktober 2005 um 13:35
    • #9

    Auszug von NEUTRIK höflicherweise entnommen. Bitte letzten Stichpunkt beachten.
    XLR-Verbindungen werden i.allg. vom Anwender als Kleinspannungs-Verbindung angesehen und dementsprechend behandelt.

    Beispiel: Bühne, Hektik beim Bandumbau, Mikros umsetzten u.s.w. und nun liegt da ein XLR-Kabel als möglicherweise Verlängerung der bandeigenen Nebelmaschine und der Toni auf Bühne versteckt sich mal. Passiert ja in der Hektik schonmal. Weitere darf sich jeder selbst ausmalen.....

    MfG Mirko

    ---------------------------------
    XLR Einbaubuchsen / P Serie
    XLR Einbaubuchsen- und -stecker mit grossen Lötpfannen.

    TECHNISCHE DATEN

    Elektrisch
    Anzahl Kontakte: 3 # 7 (ausser MP: 3-6)
    Nennstrom:
    3 polig: 16 A
    4 polig: 10 A
    5 und 6 polig: 7.5 A
    7 polig: 5 A
    Leiterquerschnitt:
    3 polig: 2.5 mm²/14 AWG
    4 polig: 1.5 mm²/16 AWG
    5 und 6 polig: 1.0 mm²/18 AWG
    7 polig: 1.0 mm²/18 AWG
    Kapazität zwischen Kontakten [C]:
    3 polig: 4 ≤ pF
    4 polig: ≤ 7 pF
    5 und 6 polig: ≤ 7 pF
    7 polig: ≤ 9 pF
    Nennspannung: 50 V ac

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. Oktober 2005 um 16:41
    • #10

    Multimeter haben einen Eingangswiderstand von mehreren MOhm.
    Ein Line-Signal "sieht" ca. 10kOhm oder weniger.
    Der Mensch hat einen Widerstand von etwa 1,7kOhm.

    Frage: Wie viel Innenwiderstand hat der Fernsteuerausgang der Nebelmaschine bzw. wie viel Spannung fällt an entsprechend eingestöpselten Widerständen ab?

    Einmal gemessen von Pin 2 nach 3 und dann nochmal gegen Erde.

    Man könnte auch einfach den Kurzschlussstrom messen. Geht ganz schnell und beseitigt alle Zweifel.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Mirko
    Verifiziert
    Beiträge
    354
    • 12. Oktober 2005 um 08:41
    • #11

    Na klar verkraftet ein gesunder Erwachsener möglicherweise nur wenige mA Netzspannung problemlos, aber Mikros,Pult,Siderackgeräte,Splittsystem und der ganze FoH-Krempel nicht.

    MfG Mirko

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 13. Oktober 2005 um 14:21
    • #12

    Hast du´s gemessen?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Mirko
    Verifiziert
    Beiträge
    354
    • 13. Oktober 2005 um 15:11
    • #13

    Ich habe in meinem Berufsleben vor meiner Bühnenzeit schon einiges an Strom verkraften müssen (Elektriker) und heil überstanden, aber unser FoH-Krempel übersteht Netzspannung NICHT, auch wenn's nur wenige mA sind!!!!

    MfG Mirko

    Schon ewig in der Branche tätig, Meister für VT.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 13. Oktober 2005 um 16:22
    • #14

    Reg dich doch nicht auf. :?
    Erst nachdenken, dann meckern.

    Liebe Kinder, bitte nicht zu Hause nachbasteln...

    Bei einigen Schaltplänen für Sensordimmern sind 3x4,7MOhm bis zur Netzspannung. Das ist zulässig und ich habe es am eigenen Leib erprobt. (und nichts gemerkt)

    Beispiel:
    Musiksignal:
    I=1V/10kOhm= 0,1mA

    Netzspannung mit Vorwiderstand:
    I=230/(3x4,7MOhm+10kOhm)= 0,016mA :!:
    Spannung am Line-Eingang: 0,16V :!:
    Das brummt höchstens leise...

    Noch Fragen?

    Diese Beispielrechnung wollte ich eigentlich vermeiden. Schliesslich weiss ich ja nicht, was in der Nebelmaschine drinsitzt.
    Dürfte aber ähnlich sein.

    Als Elektriker hättest du das auch selber vorrechnen können. Ich habe nichts anderes benutzt als R=U/I.

    Wenn ich da jetzt mit einem Multimeter rangehe, so hat das Ding meinetwegen 100MOhm am Eingang und zeigt etwa 200V an.
    Und das genau an der Fläche, wo ich gerade noch völlig gefahrlos angefasst habe.

    Eine Kurzschlusstrommessung an dem XLR ist innerhalb von Minuten gemacht und beseitigt alle Zweifel.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 13. Oktober 2005 um 18:28
    • #15

    Hab gerade mal nen Sensor Dimmer gemessen:

    is einer aus der Siemens Delta Reihe, scho n paar jährchen drauf (mind. 7), gemessen mit nem handelsüblichen Multimeter vom großem C:

    U=2,5V~

    rechtschriebfehler sind bugs im board

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