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Selbstbau von Bühnenpodesten??

  • thebassbox
  • 4. September 2005 um 15:58
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. September 2005 um 20:25
    • #21
    Zitat von "login"

    Interessant wäre dann auf welcher Seite die Beweispflicht liegt ?

    ich sag mal dieses: der Veranstalter !
    Weil der sich selbst darum zu kümmern hat was da aufgebaut wird und was besser nicht. Es sei denn er hat Spezialisten damit beauftragt und die Verantwortung als Teil des Auftrags ausdrücklich an diese abgegeben.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 6. September 2005 um 21:18
    • #22

    normal hat man doch als Techniker die Pflicht, seine Komponenten sicher aufzubauen.
    Nehmen wir als Bespiel mal eine Stadtfestbühne, da ist die Stadt der Veranstalter, trotzdem muss sich die ausführernde Company doch darum kümmern, dass z.B. das Rigging fachgerecht ausgeführt wird, oder etwa nicht?

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 6. September 2005 um 21:46
    • #23
    Zitat von "Schrecki7289"

    Nehmen wir als Bespiel mal eine Stadtfestbühne, da ist die Stadt der Veranstalter, trotzdem muss sich die ausführernde Company doch darum kümmern, dass z.B. das Rigging fachgerecht ausgeführt wird, oder etwa nicht?

    Solch eine Frage gehört ganz klar ins PA-Forum :P

    Die ausführende Company muß sich darum kümmern daß das Rigging fachgerecht ausgeführt wird. Und die Stadt hat das zu kontrollieren und trägt als Veranstalter auch die Verantwortung sofern sie diese nicht abgetreten hat.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 7. September 2005 um 02:23
    • #24

    Manuela's Ansatz mit dem Stahlrahmen ist doch ein sehr guter um ein DJ-Podest für sich selber zu haben.
    Meine Überlegungen dazu gehen in die selbe Richtung, allerdings mit dem Unterschied, dass ich als Füße keine 4-Kant-Rohre nehme, sondern die "Layher Spindelfüße" (dieselben wie bei den Gerüsten). Somit kann ich bis zu 60cm (weiss die Spindellänge nicht auswendig und bin auch zu faul jetzt zum suchen) Höhenunterschiede, ohen Werkzeug, ausgleichen (nivilieren).

    Die Größe wäre dann 2,50m x 1,25m (genau so groß, wie die Birkenmultiplex vom Handel).
    2 Stück von Denen (mit Füßen) und 1es als Zwischenelement zum einhängen, dann haben ich eine Größe vom 2,50m x 3,75m als Podest für mich allein als DJ.
    Müsste doch reichen :wink:

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. September 2005 um 10:48
    • #25

    ich mach mal folgenden Vorschalg:

    wir knobeln ein Teil genau aus, stellen die technische Detailzeichnung hier online und lassen dann die Fachleute wie zB ADMIN mal das Ganze begutachten (auch statisch), bessern den Etwurf dann nach deren Ratschlägen aus und dann wird gebastelt !

    Als Voraussetzung setze ich mal "fachgerechtes Herstellen einer Schweißverbindung, entweder mit Eletroden ummantelt, oder Autogen linksgeschweißt, jeweils mit Schweißvorbereitung (eingezeichnete Phasen).
    Und der Vorschlag schnelleinstellbarer Füße wird übernommen.

    8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • thebassbox
    Beiträge
    107
    • 7. September 2005 um 11:16
    • #26

    hey leute das geht ja genau in meine richtung hin!

    ich setzte michg dann heute abend mal hin und zeichne das mail auf cad wie ich mir das vorstelle und stell es dann online!

    wie wäre es das ganze aus alu zu machen und nur schrauben statt schweisen?

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 7. September 2005 um 11:32
    • #27

    bei Alu hasste immer dass Problem, dass es nicht Jeder schweissen kann.
    Und Schrauben ist nur möglich, wenn Du bei jeder Verbindung die nötige Materialstärke hast und an jeder Verbindung (Loch für die Schraube) eine Messinghülse eingepresst wird.
    Schweineviel arbeit, Drehmaschine nötig, Werkzeug zum einpressen.....

    Sorry, aber ich würde Dir von der Idee abraten, weil Du da echt Wissen musst was Du tust.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • thebassbox
    Beiträge
    107
    • 7. September 2005 um 11:55
    • #28

    drehmaschine und co alles kein problem

    ich würde ein alu rohr mit 5mm wandstärke verwenden.

    aber es wäre sicher einfacher und billiger das ganze aus stahl zu machen

    ich schau mal was das so kosten wird aus stahl das zu machen

  • c h
    Beiträge
    291
    • 7. September 2005 um 12:06
    • #29

    Hallo,
    jetzt misch ich mich auch mal ein.

    Brauch nämlich auch ein paar kleine Podeste.

    Warum nicht Stahl? Ist nicht so teuer und hält mehr aus und das bisschen mehr Gewicht find ich nicht so schlimm.

    Bin auch eher fürs Schrauben, find ich von der Verbindung her am besten. Hab mir selber auch schon vor kurzem soetwas zusammengezeichnet. Die gesamte Konstruktion besteht aus rechteckigen Formrohren. Loch durchbohren, Sechskantschraube durch, Mutter drauf und mit Drehmomentschlüssel ! Anziehen -fertig.
    Berechnung kommt wenn die Konstruktion klar ist, warte aber erst mal das Ergebnis hier ab, vielleicht kommt noch die ein oder andere Idee.

    Grüße Christian

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. September 2005 um 12:29
    • #30

    ich bin absolut gegen Schrauben als Lastverbindung.
    Sie zählen zu den lösbaren Verbindungen. Ist mal was locker = Sicherheit adé

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • c h
    Beiträge
    291
    • 7. September 2005 um 12:42
    • #31

    @ Manuela
    hast ja recht, aber wenn eine Schweißnaht schlecht ist bricht die bei der ersten hohen Beanspruchung.
    Eine Schraubverbindung wird zuerst locker bevor sie nicht mehr will. Und wenn ich soetwas baue sichere ich die Schrauben noch (Selbstsichernde,Splint).

    Nur mal so ein Denkansatz: Schrauben und Schweißen? sozusagen eine Safty für Podeste.

    Grüße Christian

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. September 2005 um 12:45
    • #32

    Man sollte das Schweißen und auch ordentliche dreieckige Stegbleche reinmachen um die Ecken zu entlasten. Und zusätzlich in die Holzplatten ein par Spaxe drehen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • c h
    Beiträge
    291
    • 7. September 2005 um 12:49
    • #33

    muss nur kurz rumzicken:
    http://www.thomann.de/artikel-148678…529e4880ab320c1
    is auch für Bühnen und eine böse Schraubverbindung...

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 7. September 2005 um 13:15
    • #34

    es hat nie jemand behauptet amtliches Gerät wäre stets auch das Bessere !
    Fakt ist daß eine Unmenge veralteter und nichtmehr zeitgemäßer Kram lediglich deswegen angewendet wird weil es zulässig ist, im Gegensatz zu besseren Dingen auf die das nicht zutrifft. Das sind die Vorteile unserer Vorschriftenlandschaft :P
    Wenn es gekracht hat wird man das nicht wissen wollen, sehr wohl aber ob es zulässig war oder nicht.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • ohu
    Beiträge
    602
    • 7. September 2005 um 13:49
    • #35

    Der Sinn des obigen T-Artikels ergibt sich mir nicht ganz, scheint aber, als ob er zum Verbinden von Podesten untereinander bestimmt ist - klar, zusammengeschweißte Podeste lassen sich schlecht transportieren. :)

    Wenn man das mit Schraubverbindungen macht, ist das zum einen wesentlich aufwändiger als ne Schweißverbindung (wie wollt ich das realisieren? ich kanns mir ehrlichgesagt nicht praktikabel vorstellen) zum anderen ist ne schraube eine relativ kleine Flächenlast, so dass eigentlich die Hauptgefahr beim Ausleiern der Bohrungen liegt. (Drehmomentschlüssel bringt da nicht viel. ein Aufrütteln der Mutter ist eher unwahrscheinlich bei sowas)

    Aluschweißen ist wirklich so eine Sache, ich kanns zwar, würde mir aber nicht zutrauen, sowas zu schweissen. Da brauchts schon relativ viel Erfahrung diesbezüglich, wesentlich unkritischer wäre die geschweisste Stahlvariante.

    2 x 1 m Rahmen aus 30 x 30er Winkelprofil, an die Ecken 10 cm 50er Vierkantrohr senkrecht untendran, Knotenbleche, dann Mutter draufgeschweisst und durchgebohrt. In die 50er Stücke kommt dann 40er Vierkant als Füße (oder alternativ Layher 8) ), das über Rändelschraube (in der drangeschweissten Mutter) gegen rausfallen geklemmt wird (evtl. Füße angebohrt).

    Stellt sich nur die Frage, ob der Rahmen und die Holzplatte genügend Stabilität aufweisen, um die 2 Meter Spannweite ohne großartiges Durchbiegen und daraus folgender Materialermüdung zu tragen (gerade bei solchen Wechsellasten). Die kaufbaren Podeste haben diese doch recht groß erscheinenden Vierkantrohre nicht grundlos...

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 7. September 2005 um 14:58
    • #36
    Zitat von "C H"

    .......aber wenn eine Schweißnaht schlecht ist bricht die bei der ersten hohen Beanspruchung.

    Die Aussage ist Falsch :!:
    Richtig wäre, dass eine Schweissnaht (vorrausgesetzt sie wurde ordentlich gemacht) eine Feste Verbindung ist und nicht mehr reist/bricht. Wenn sie reisst/bricht, dann ist es neben dr Schweissnaht.
    Wenn die Schweissnaht schlecht wäre, reisst sie schon beim anheben ab, dann ist sie nur geheftet oder hat schon gar keine Verbindung.
    Wohl angemerkt, dass sich das auf Stahl bezieht.

    Zitat von "ohu"

    2 x 1 m Rahmen aus 30 x 30er Winkelprofil, an die Ecken 10 cm 50er Vierkantrohr senkrecht untendran, Knotenbleche, dann Mutter draufgeschweisst und durchgebohrt. In die 50er Stücke kommt dann 40er Vierkant als Füße (oder alternativ Layher ), das über Rändelschraube (in der drangeschweissten Mutter) gegen rausfallen geklemmt wird (evtl. Füße angebohrt).

    Stellt sich nur die Frage, ob der Rahmen und die Holzplatte genügend Stabilität aufweisen, um die 2 Meter Spannweite ohne großartiges Durchbiegen und daraus folgender Materialermüdung zu tragen (gerade bei solchen Wechsellasten). Die kaufbaren Podeste haben diese doch recht groß erscheinenden Vierkantrohre nicht grundlos...


    Wir haben gerade beim Mittagessen darüber gesprochen, dass ein 4-Kant-Rohr mit 40x30 mm und 2mm Wandung komplett ausreicht, wenn die BirkenMPX komplett aufliegt. Bitte fragt mich jetzt nicht, wieviel es genau aushält, dass muss zuerst noch gerechnet werden.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • c h
    Beiträge
    291
    • 7. September 2005 um 15:30
    • #37

    Reini
    ich glaub wir meinen das gleiche.
    Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass eine Schweißverbindung welche aufgrund mangelnder Erfahrung schlech geschweißt wurde (z.B. falsche Temperatur) ein größeres Risiko ist, als eine Schraubverbindung.

    Falsche Temperatur bringt ,vor allem bei Alu, eine ganz andere Belastbarkeit des Materials mit sich und dann ist es entweder ein Hartlöten oder ein Grillen. Wenn das Ding dann nicht beim ersten "Härtetest" auf geraden Boden auseinander fällt kommt es zum nächsten Kindergartenfest wo es in der Wiese steht. Schlechte Voraussetzungenen für jedes Podest aber wenn die schlecht geschweißte Naht plötzlich unter der Last von 10 Kindern nicht mehr will, hat der Erbauer ein Problem.
    Auf ein Podest welches schon 5cm wackelt ohne das jemand darauf steht wird eher unbenutzt bleiben als ein scheinbar sicheres.

    Ein Podest zu bauen welches gänzlich geschraubt ist, ist wirklich recht schwer und sieht auch nicht so besonders toll aus- dafür ist es aber geschraubt.

    Grüße Christian

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 7. September 2005 um 18:28
    • #38

    mann muss bei diesem Thema doch recht Vorsichtig sein, denn es lesen ja auch Leute mit, die absolut keine Ahnung von Material und Verarbeitungstechniken haben.
    Gehen diese dann hin, kaufen bei OBI ein Schweissgerät und fangen an zu bruzzeln, könnte dies dan schon recht gefährlich werde.

    Meine Meinung hierzu kommt daher, weil ich sehr viel in den Foren lese, und immer wieder outed sich einer, wo ich mir denke, dass Dieser besser in die Baumschule gehen soll, als eine VA beliefern.

    So, nun zurück zum Thema Podest.
    Wenn ich hergehe und einen Wahnsinnigen Aufwand betreibe um ein Podest zu schrauben, dann kann ich doch gleich mir ein Bütec rauslassen.
    Zumindest was die Kosten anbelangt.

    Meine Überlegung zu den Kosten:
    Je nach dem wo ich mein MPX beziehe, werde ich um die 20,-€qm bezahlen --> sprich 65,-€ / Platte
    Stahl dazu ~ 50,-€
    Spindelfüße ~ 40,-€
    Hammerit 15,-€
    dazu kommen noch die Fertigungskosten.
    dann habe ich ein Fertiges Podest für um die 170,-€ rum..........
    ....gegenüber den Amtlichen Herstellern :)

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • c h
    Beiträge
    291
    • 7. September 2005 um 18:59
    • #39

    Genau diese bedenken habe ich wegen der Schweißung auch.
    Ihr habt mich aber mitlerweile überzeugt und ich werde auch schweißen (ich hab das gelernt und kann mit Schweißgeräten umgehen; Autogen, Elektrode, MIG).

    Grüße Christian

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 8. September 2005 um 15:25
    • #40

    Hier hab ich mal meine Gedanke etwas auf Papier gebracht.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

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