Auch wenn es nicht direkt Teil der VT-ler Ausbildung ist, so möchte ich doch gerne unseren Azubis im 1. Lehrjahr gewisse Grundlagen in der Bearbeitung von Metall, Holz, Kunststoff etc. mit auf den Weg geben, es wird ja immer wieder gebraucht.
Leider kam ich selber nie in den Genuss der klassischen Metallerausbildung, wo man erstmal feilen darf, bis die Finger wund sind.
Weiss also etwa jemand, wo man im evtl. im Netz, oder anderswo schöne Anleitungen, Lehrmaterial zum richtigen Umgang mit den passenden Werkzeugen oder Vorlagen für kleine, aber schön anzuschauende und vielleicht auch nützliche Handproben im Bereich Metall findet?
Holz hab ich selber nen ganzen Ordner voll da,
aber ich denke auch noch an die klassischen "Lötmännchen", gibt es dazu irgendwo Unterlagen?
Feilen, Raspeln, Löten für Azubis
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meine erste Feilarbeit:
einen mit der hubsäge (Behringer) von nem Vierkantstahl abgesägten Würfel eben Feilen (die Sägeflächen).
Zweite Feilarbeit:
ne Stativplatte, würde wieder mit der Hubsäge vom Flachstahl abgesägt, Sägeflächen eben feiln, n haufen Löcher, Senkungen, Gewinde rein, Graviern, dann die Oberfächen schlichten, und ab zum Vernickeln.Erste Lötarbeite:
n kleines Stück Lochrasterplatine, vom Rand beginnend mit ne Leiterbahn kreisförmig nach innen löten (Silberdraht - ecken biegen, mit Lötpunkten festlöten, blabla)
zweite Lötarbeit:
ne kleine Platine löten, mit vielen vielen LED's drauf, wenn mans richtig gemacht hat, blinkt "gut"
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So sind wir angefangen:
U-Stahl sägen (per Hand!)
Flächen geradefeilen.
Diverse Gewinde reinbohren. (in die lange Seite)
Lange Seite längs durchsägen.
Langlöcher anfertigen (in den schmalen Seiten)
überall anfasen
feilen und polieren, bis man sich darin spiegeln kann.
Blech biegen und abkanten.
Metalldraht Kegelförmig biegen.Voilá, ein hässlicher Lötkolbenständer. :?
Steht hier noch irgendwo rum.Natürlich alles auf 1/10 genau nach Zeichnung.
Dann:
Kupferösen mit der Spitzzange fachgerecht biegen und auf ein Brett mit Schrauben aufsetzen.Lötübung: Erst Gitter aus geraden Drähten löten und dann aus 6 solcher Gitter einen Würfel gebaut.
Sehr gute Übung!Aus PVC haben wir einen kleinen, geschlossenen Kasten gebaut und nachher einen selbstgelöteten Durchgangsprüfer eingesetzt.
Nachdem man tagelang auf Metall gefeilt hat, ist das gar nicht so einfach, sich da umzugewöhnen.
Ein 19"-Gehäuse haben wir auch noch aus Alu gebaut. (allerdings mit fertigen Profilen)
Elektro:
19"-Kasten:
Trafo gewickelt
Festspannungsnetzteil eingebaut
regelbares Netzteil eingebaut
Lötstation oder Akkulader eingebaut.
Platinen alle selber entworfen und geätzt.
Die Kiste benutze ich immernoch gern und häufig.Den Rest habe ich entweder vergessen oder verdrängt

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Hallo!
Ichhatte damals bei der Telekom das Mausy (Module Ausbildungs System). Dort bekamen wir zu jedem Werkstück was wir anfertigen sollten ein paar Blätter mit aufgabenstellung, Zeichnung und ein Paar Fragen die man vor der Auszuführenden Arbeit erst beantworten musste. Also erst Therorie reinpfeifen und dann Bauen. War eigentlich ne ganz runde sache.
Natürlich war auch das ominöse u-eisen dabei und ein Platinenhalter. Vielleicht hast du ja beziehung zur T-Com und kannst dir dort die sachen besorgen.....
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Das hört sich doch schon alles ganz brauchbar an, danke.
Mit T-com der Tip ist gut, da hab ich doch glatt "nen Draht" hin. -
Zitat von "Markus"
Mit T-com der Tip ist gut, da hab ich doch glatt "nen Draht" hin.
Ich auch... Über den telefonier ich

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ich hab ne ausbildung als goldschmiedin gemacht. damit man den ganzen futzelkram später mal richtig hinkriegt, wurde am anfang erst mit holz gearbeitet, dann selbst werkzeug hergestellt, auch ein bisschen grobschmieden war dabei.
prinzipiell würde ich mit holz anfangen.
sägen, feilen, schmirgeln, (alles von hand - grade flächen, grade kanten, parallele flächen, gleichmässige rundungen).
dann die wesentlichen maschinen.
(bohren, stichsäge...)
evtl ein paar vt-sinnige verbindungsarten (da kennst du dich wahrscheinlich eh besser aus als ich).dann dasselbe nochmal in metall
(auch interessant: die unterschiedlichen metalle - kupfer/messing/alu/stahl)
da käme dann noch draht biegen und löten dazu.mit plexiglas...
ausser verformen mit dem heissluftföhn, verkleben und nieten/schrauben kannst du da eh nicht viel machen.
mehr plastik kenn ich nicht .wenn du dir da ein paar sinnige sachen ausdenkst, dann ist dein azubi fit für die welt

just_blue
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Als Maschbau-Student habe ich mir das Grundpraktikum bei Bosch gegeben:
Ein Sattelschlepper aus Alu und Stahl!
Dabei:
Sägen, Feilen, Schlichten, Bohren (der U-Stahl...)
Fräsen, Drehen, Rändeln
Gewinde schneiden
Verstiften, Löten, Nieten (Hämmern und Blindnieten)Ich habe davon noch eine gewaltige Mappe mit allen Halbzeugen und Maßangaben - aber das ist wohl für den Zweck Overkill...
Grüße, Hendrik
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Während meise 6monatigen Grundpraktikums als Student durfte ich bei Krupp-Fördertechnik neben dem legendären LKW aus U-Stahl auch nen Zirkel fertigen. Der ist hin & wieder noch im Einsatz.
Aber ST37 rostet wie nix gutes... :cry:
Ich such mal nach den Praktikumsberichten.