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Wie wichtig sind mp3 auf Jobs?

  • mringhoff
  • 9. August 2005 um 17:19
  • mringhoff
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    5.262
    • 9. August 2005 um 17:19
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe schon mit diversen Kollegen das Thema mp3 diskutiert und mich interessiert auch noch Eure Meinung.

    Verwendet Ihr mp3 auf Jobs?

    Zahlreiche, vor allem jüngere Kollegen sehen da eine äußerst günstige Lösung, an ein großes Musikarchiv zu kommen. Doch viele mp3 stammen aus Saugcentern aus dem www und sind demensprechend stark komprimiert, sprich schlecht in der Qualität. Wenn wir größere Jobs haben, also große Anlagen, dann hört man diesen Unterschied zu gut produzierten CDs sehr deutlich. Alles wird schwammiger, die Transparenz lässt grüssen, ebenso hat der Bass nur noch eine Alibifunktion.

    Das schlimmste ist dann, wenn sich DJs nicht mal die Mühe machen, mp3 auf CD zu brennen, sondern gleich mit dem Laptop ankommen und ohne Mixer, nur mittels Software eine Playlist herunterleiern. Wo bleibt da der künstlerische Ursprung eines DJs? Wie schaut denn das aus, wenn auf Hochzeiten ein DJ hinter seinem Laptop sitzt und eher wie ein Systemadministrator fungiert?

    Ich bin der Meinung, mp3 gehören in den Privatbereich oder zu einer Notausstattung eines DJs, wenn mal grad das ein oder andere seltene Lied gespielt werden muss (und dann als CD gebrannt, damits der Kunde nicht merkt).

    Es soll auch manche geben, die ihren CD-Bestand auf mp3-Format komprimieren (in hoher Qualität), um dann weniger Gewicht dabei zu haben. Aber das CD-Cover wird schon sehr unübersichtlich, wenn da 60-80 Titel drauf stehen sollen....

    Wie seht Ihr das?

    In diesem Zuge auch die Frage: wie wichtig sind also CD-Player mit mp3-Lesefähigkeit?

    (Was wir hier nicht diskutieren, ist die Rechtmässigkeit des Erwerbs so mancher mp3 Dateien, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Abmahnwütige Anwaltskanzleien gibts inzwischen mehrere...)

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  • f8274
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    • 9. August 2005 um 18:23
    • #2

    Sehe das ähnlich wie du. klar meinen viele besitzer eines notebooks, per download über nacht zum dj werden zu können, jedoch habe ich die gleichen bedenken, die du schon angedeutet hast.

    und: wer mit selbst gebranntem musikarchiv auf ner va auftaucht beschert dem veranstalter einen um 30% erhöhten gema-beitrag, das sage ich auch meinen kunden. mit original-cds habe ich ja schon die gema-gebühr bezahlt, und da fällt lt. gema nur der normal übliche satz an.

    einen pcdj habe ich mal ellenlang in einem aktenordner voll titellisten zu seiner festplatte nach einem titel suchen sehen, sah aus wie ein büromensch, dazu das mausgetippe, nee danke. auch kann das mixen am pc niemanden optisch begeistern. "das kann ich ja auch", wird sich so mancher gast sagen, und fragen, warum der dj eigentlich so teuer ist?

    openair hatte die sonne außerdem dem dj die sicht auf sein screen genommen. also ich möchte das hier nicht vertiefen, aber pcdj-ing käme bei meinen kunden nicht so an.

    das abspielen auf üblichen dj-cd-playern halte ich dagegen für akzeptabel, wenn man den unterschied nicht hören kann. bisher konnte ich es. und wir geben keine unsummen für gutes equipment aus, um dessen vorteile anschließend mit schlechter musik-software zunichte zu machen. für hintergrundgedudel i.o., bei größeren und lauten discogigs sollten dagegen originaltronttäger eingesetzt werden.

    soweit meine ganz persönliche sicht zum thema mp3 auf veranstaltungen.

  • montesuma
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    • 9. August 2005 um 18:44
    • #3

    Ich lege nur noch selten auf, und wenn, dann nur kostenlos als Notprogramm, da darf auch schon mal ein PC abspielen und ich feiere fleissig auf der Bierbank mit :D

    Bei der Auswahl von MP3 Liedern ignoriere ich schon mal grundsätzlich alles, was unter 192kBit komprimiert ist. In der Klasse über 192kBit kann man schon sagen, daß 99% aller Lieder noch nicht von den Tauschforen verhunackelt sind. Ich mache mich grundsätzliche erst einmal auf die Suche nach 320kBit Liedern bzw kopiere diese schon in der Qualität von CD auf die Platte.

    Das mit dem Administrator ist in der Tat ein ernstes Argument. Es sieht nicht gut aus. Der DJ selbst merkt davon jedoch nichts, aber die Leute auf jeden Fall. Wenn also schon mit MP3 mixen, dann aber mit so einem 19" Bedienteil und nicht mit der Maus oder mit Tastaturkürzel der standard Tastatur.


    Es kommt immer darauf an, was für eine Veranstaltung es ist. Bei einer Techno oder Hip Hop Party schauen sie Dich gleich schräg an. Bei Hochzeiten oder Geburtstagen kümmert sich kein Schwein darum, sondern sind auch Glücklich, daß noch Reste von Rex Gildo auf der Platte liegen, die man nie und nimmer freiwillig als echte CD mitnehmen würde.

  • 2Fanatic
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    1.579
    • 9. August 2005 um 18:48
    • #4

    Ich nehme seid kurzer Zeit zusätlich bei kleinen und bei großen Jobs nen Notbook mit MP3 mit und merke das das das bei den leuten eigentlich recht gut ankoomt bei Älteren Besser als bei jüngeren den gerade auf wünsche kann man sehr schnel eingehen da man alles schnelle findet.
    Aber nur woolte ich damit auch nicht arbeiten habe das Notebook nur als zusätzliche Quelle an meinem Mixer und auf den könnte ich nie verzichten.

    2Fanatic Veranstaltungsservice
    DJ Service, Vermietung, Verkauf und Installation
    von Licht- und Tonanlagen

  • RA-CG
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    • 9. August 2005 um 19:26
    • #5

    Hi!

    MP3 haben bei machen Beschallungsaufgaben durchaus ihre Vorzüge.
    Habe einmal im Jahr den örtlichen Fußballverein auf der Matte stehen und soll ihm was für die Hintergrundbeschallung tagsüber hinstellen. Nicht nur PA, sonder auch gleich Musik.
    Beim ersten Mal hab ich denen dann einfach ein paar passende CDs hingelegt mit dem Effekt das das garnicht hingehauen hat. Entweder sie haben einfach nur wieder auf Play gedrückt nachdem die CD am Ende war oder sie haben schlicht garnix gemacht weil nur absolute Nixblicker vor Ort waren :roll:
    Im Jahr drauf hab ich dann die passenden CDs einfach auf einen mp3 Player mit Festplatte gezogen und ne Playlist in Überlänge hinterlegt mit dem Ergebniss das die immer schön ihre Musik hatten tagsüber. Dank Autostart hat das sogar funktioniert wenn mal ein Genie den Player abgeschaltet hatte 8)
    Für die Art von Beschallungsaufgabe gibt's nix besseres.

    Aber um live eingreifen zu können, also für DJ Jobs, find ich die MP3 Geschichte von der Platte auch nicht überragend. Gibt Leute die kommen damit klasse zurecht, ich hab aber immer noch lieber ne richtige CD in der Hand :wink:

  • outliner
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    • 9. August 2005 um 21:27
    • #6
    Zitat von "Montesuma"

    Es kommt immer darauf an, was für eine Veranstaltung es ist. Bei einer Techno oder Hip Hop Party schauen sie Dich gleich schräg an. Bei Hochzeiten oder Geburtstagen kümmert sich kein Schwein darum, sondern sind auch Glücklich, daß noch Reste von Rex Gildo auf der Platte liegen, die man nie und nimmer freiwillig als echte CD mitnehmen würde.


    ganz genau!ich bemitleide die leute,die mit zig cd-koffern auf ne party kommen,nur um gegen jeden musikwunsch "gewappnet" zu sein.habe immer nur zwei cd-taschen dabei.und für spezielles oder hintergrund ist der läppi einfach gold wert.und ich spare mir das suchen in hunderten cd nach titeln.und mal ehrlich,was sieht blöder aus:ein hilfloser dj,der einen musikwunsch nach dem anderen in koffern erkramt,oder einer,der in fünf sekunden genau diesen gast zufrieden stellen kann?

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • supernail
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    33
    • 10. August 2005 um 02:17
    • #7

    Echt klasse, den Gast in 5 Sekunden zufrieden zu stellen. Was muss bei einigen "D.J.´s" für ein Durcheinander an Musik laufen!? Ist es nicht meistens so, dass der Wunschtitel gerade nicht zum laufenden passt? Naja egal.
    Mal ne Frage an die Notebook-Freaks: Spielt ihr irgendetwas noch mal spontan? Meistens laufen doch jeden Abend die gleichen Playlists. Beim "wühlen" in meinen CD-Koffern finde ich immer wieder tolle Titel auf die man sonst vielleicht gar nicht komme würde. So ist es für einen selber auch nicht so langweilig.
    Und ich bin nach wie vor seit 25 Jahren "Disc-Jockey und nicht "PC-Jockey".
    Ach ja, MP3 - für zu hause völlig in Ordnung.

  • DJ_Uwe
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    791
    • 10. August 2005 um 08:55
    • #8

    Hallo!

    Ich würde mal so sagen: Das richtige Werkzeug für den richtigen Zweck. Ich möchte meinen Laptop nicht missen aber auch meine Cd´s nicht. Als vor Vielen Jahren der CD Brenner für unter 2000 DM rauskam habe ich ihn mir gekauft. Das war damals der HP 4020 i. Der konnte sage und schreibe 2 Fach brennen. Da man ja heute kaum noch in einem Club genügend Platz bekommt um 1000 Tonträger abzustellen war es für mich eine eerhebliche erleichterung mir meine CDs selbst zusammen stellen zu können. Heutzutage habe ich eine Mappe dabei in der ca 250 CDs sind mit dem Besten aus allen Musikrichtungen. Ob Schlager, Rock, NDW oder Charts. Damit kann ich auf jeden Fall (fast) jede Party retten. Für die Ausgefallenen Sachen sowie die Hintergrundbeschallung beim Empfang btw Essen habe ich diverse Playlisten mit reichlich überlänge die man schön Shuffeln kann , so das man immer wieder was anderes hört. Weiterhin nutze ich BPM-Studio um schon mal die Wunschtitel im Player zu haben. Sonst vergisst man ja so schnell einiges. Auch bei Geroßveranstaltungen im Zelt macht ein Laptop durchaus sinn. ZUm Beispiel Titel wie Sirtaki , Cotton Eye Joe oder Sieben Tage Lang spiele ich da fast Grundsätzlich vom Laptop aus weil das zelt dabei ganz schön ins Beben kommt und ich keine Lust habe eine Mördermäßig komplizierte Konstruktion zu bauen das der CD-player bei erdbebenähnlichen erschütterungen nicht springt. Bei Open Airs hat es sich als sinnvoll eriwesen den Laptop in den Deckel vom Winkelrack zu stellen. So bekommt der Laptop keine Sonne ab und keiner sieht was man da wirklcih macht (Kommt auch bei anderen Großveranstaltungen gut). Wenn sich ein Kunde dagegen sträubt den Gema-aufschlag zu zahlen bezahlt er bei mri etwas mehr weil ich dann meine CD-Wand zuhause ausräume und alles mitnehme was man gebrauchen kann, oder es gibt nur 2 CD-Koffer und man hat eine Begrenzte Auswahl an Titeln vor Ort. Was ja eigentlich auch nicht so tragisch ist bei großveranstaltungen da es ja eigentlich immer wieder auf die selben 400 titel zzgl ein paar outsidern raus kommt....
    Achja... Bei den meisten Veranstaltungen (Hochzeiten und co) steuer ich die 4 Scanner hinter mir auch über den Laptop, so gucken die meisten Leute nciht auf das Laufende BPM Studio sondern auf das Steuerungsprogramm für die Scanner.
    Und noch ein Pro für den Laptop bei kleinveranstaltungen. Die Veranstalter fragen oft danach ob man auch mit dem PC musik macht weil sie die Vielfalt wollen die dadurch möglich ist, obwohl sie ja eigentlich auch immer wieder nur das hören wollen was in meiner Tasche schon drinne ist....

    Discjockey Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Dj Hochzeit
    Fotobox-mieten

  • outliner
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    3.031
    • 10. August 2005 um 09:37
    • #9
    Zitat von "Supernail"

    Echt klasse, den Gast in 5 Sekunden zufrieden zu stellen. Was muss bei einigen "D.J.´s" für ein Durcheinander an Musik laufen!? Ist es nicht meistens so, dass der Wunschtitel gerade nicht zum laufenden passt? Naja egal.

    man kann nat. alles falsch verstehen,wenn man nur will... :? sicher werden die wunschtitel so zusammengesetzt,dass es passt,auch wenn beim gast das verständnis dafür oft fehlt.und wenn der veranstalter unbedingt JETZT ein bestimmtes lied hören will,dann mach ich das.
    "wes brot ich ess,dess lied ich sing..."

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Johnny
    Verifiziert
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    474
    • 10. August 2005 um 09:43
    • #10
    Zitat von "Outliner"

    und mal ehrlich,was sieht blöder aus:ein hilfloser dj,der einen musikwunsch nach dem anderen in koffern erkramt,oder einer,der in fünf sekunden genau diesen gast zufrieden stellen kann?

    Das "hilflos" nimmt Deinem evtl. gut gemeintem Vergleich jegliche Objektivität. Ein hilfloser DJ wird es im schlimmsten Fall auch schaffen, die Festplatte des Laptops zu formatieren und steht dann ziemlich blöd da, weil er natürlich kein Backup dabei hat. Das Wühlen/Kramen/Blättern in CDs betrachte ich nun wirklich nicht als sonderlich problematisch und bis heute ist mir nicht bewusst, dass es mir in irgendeiner Form Nachteile bereitet hätte. Das Laptop betrachte ich daher lediglich als Arbeitserleichterung und nicht als vollwertigen Ersatz. Ohnehin überlasse ich es in der Regel den Kunden, ob ich es im Hinblick auf die zu entrichtende GEMA-Abgabe überhaupt mitbringen soll oder nicht - in dem Fall stehen dann die zusätzlichen Plattenspieler auf der Mietrechnung.
    Sowohl in der Quantität als auch in der Qualität des eingesetzten Repertoires sollte das grundsätzlich keinen für den Kunden (der zu locker 90% eben nicht so audiophil veranlagt ist, zwischen einem 192er MP3 und dem Original zu differenzieren, andernfalls hat er in der Regel auch die Kohle um die Alternative zu wählen) erkennbaren Unterschied ausmachen.

    Johnny
    just enjoy it! - meet Johnny B. & friends at the DJFactory
    Handyfragen? - Hier gibt's die Antworten

  • montesuma
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    • 10. August 2005 um 09:53
    • #11
    Zitat von "Supernail"

    Was muss bei einigen "D.J.´s" für ein Durcheinander an Musik laufen!? Ist es nicht meistens so, dass der Wunschtitel gerade nicht zum laufenden passt? Spielt ihr irgendetwas noch mal spontan? Beim "wühlen" in meinen CD-Koffern finde ich immer wieder tolle Titel auf die man sonst vielleicht gar nicht komme würde.

    Deine Argumente sind berechtigt, wobei Sie jedoch nur auf die jungen noch oberflächlichen DJs zutreffen. Mit zunehmenden Alter und zunehmender Erfahrung wählt man sich schon die richtigen Lieder aus. Irgendwann denkt man über das Level drüber, ob man jetzt strikt seine Richtung einhält, oder man überlegt, wie man den Umsatz der Getränke steigern kann. Spätestens dann ist es egal, was man als Mendium benutzt, Schallplatten, CD´s, MP3, Video-CDs/DVDs, ich habe sogar noch Titel auf der Mini-Disc.

    Das Durcheinander der Musik hängt vom Alkoholpegel ab. Wenn die Gäste schon so lallen, daß man sie kaum versteht, braucht man auch nicht mehr die Richtungen einzuhalten. Der DJ versucht natürlich alle Wünsche zu erfüllen - vorausgesetzt der Wunsch ist kein Partykiller. Die Spontanität gewinnt sogar am Wert, wenn man den zufällig passenden Titel gleich spielen kann. Die Spontanität verliert am Wert, wenn man dem Gast erst sagen muss, daß es gerade nicht hinein passt. Zuerst kommt eine Rock Runde, danach eine Reaggae Runde, danach die Fox Runde , und danach kannst Du Deinen Titel hören, weil zwischen Rock und Reaggae ist gerade so ein toller passender Übergang, daß ich Dein Hip Hop nicht dazwischen schieben will und die Fox Runde hat sich schon jemand vor Dir gewünscht und wartet schon lange und wenn ich Dein Hip Hop spiele, muss ich eine ganze Runde daraus machen.

    Ein krasser Richtungswechsel hängt natürlich auch von der Menge der Gäste ab. Eine Firmenfeier erlaubt solche Richtungswechsel sofort. Eine kommerzielle Veranstaltung eher weniger.

    Man bleibt trotz der großen Auswahl spontan. Oft steht man da - und zwar ohne auf den Bildschirm zu gucken, sondern auf die tanzenden Gäste - und überlegt sich: Was könnte drauf passen. Und gibt den Titel einfach in die Datenbank ein. Und wenn einem wirklich nichts einfällt, dann ist die Datenbank ums mehrfache schneller durchstöbert, als ein CD-Koffer - oder sogar mit mithören im Kopfhörer, sogar sortiert nach Musikrichtung, Erscheinungsjahr, BPM Geschwindigkeit usw... Und beim Scrollen mit der Cursor Taste finde ich immer wieder tolle Titel auf die man sonst vielleicht gar nicht komme würde :wink: Deja Vue?

    Natürlich fehlt hier dann das stolze präsentieren der Scheibe in der Luft, wenn man was gefunden hat :D das vermisse ich auch 8)

    In der Tat sollte man die Playlist abhängig zur Stimmung erstellen und nicht einfach die Playlist der letzten Party starten. Mehr als eine Musikrichtung sollte man dabei nicht in die Playlist schieben. Eine Umschwankung der Musikrichtung sollte immer gut überlegt sein - je nach dem, wie die Leute auf das letzte Lied abgefahren sind. Ich mache also damit die Playlist nie länger als 5 Lieder oder unterbreche oder bearbeite sie, wenn ich eine bessere Idee bekomme. Oft reicht als Initiator dafür eine tanzende Frau, die auf einmal mit den Hüften so schwingt, daß man sie einschätzen würde, daß sie sich bei Joe Cockers "You can leave your hat on" gleich ausziehen wird :D Es gibt solche Frauen, die alleine dafür sorgen, daß 150 Männer wie richtantennen Ihre Köpfe in ihre Richtung halten und so lange bleiben, solange auch sie da ist (ohne sich auszuziehen) Sowas nütze ich natürlich gnadenlos aus und ändere die Musikrichtung sofort :twisted:

    Dafür habe ich mir auch einen Sample zugelegt, das sich so anhört, als ob ich die Plattennadel quer über die Platte wegziehen würde :twisted:

  • mringhoff
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    • 10. August 2005 um 10:12
    • #12

    Diese Platzfetischisten kann ich aber nicht so ganz verstehen, ich bin mit 4-5 CD-Taschen unterwegs und da ist zu 98% alles drin, was ich in letzter Zeit alles gebraucht hatte. Die CD-Taschen brauchen im Gegensatz zu den Koffern voller CDs mit Hüllen wenig Platz, die kann man auch gut übereinander legen. Ich behaupte mal, ich verbrauche damit genausoviel Platz als einer, der mit zwei Taschen und einem Laptop kommt.

    Zweitens muss ein DJ ja auch nicht immer alle Wünsche dabei haben. Es soll allen Gästen zusammen gefallen und man muss keine Meisterschaft aufstellen, wer wie schnell die exotischten Wünsche bedienen kann. Manchmal ist es sogar besser, diverse Wünsche nicht zu spielen. Ein DJ ist ein Teil der Show, ein Künstler im weitläufigen Sinne und kein Musikarchiv.

    Drittens Gema: Der DJ ist nicht für die Gema verantwortlich, sondern der Veranstalter. Insofern spielt das für und wider mp3 auch keine Rolle. Und bei vielen Jobs handelt es sich auch um private Veranstaltungen (Hochzeit, Geburtstag etc.), da fällt für den Veranstalter sowieso keine Gemagebühr an.

    Viertens Hintergrund: Einerseits sicher praktisch, weil sich die Qualitätsfrage nicht stellt, aber eigentlich reicht dazu auch ein paar CDs einzulegen und fertig?
    Allein RA-CG kann ich verstehen, in seinem Fall sicher eine gute Lösung.
    Wenn man aber nach einer Hintergrundmusik irgendwann später mal loslegt, dann hat man doch seine CDs dabei und für Hintergrund reichts doch allemal, wenn man mal ein paar CDs rauskramt und auf "Play" drückt. Wozu dann extra Laptop mitschleppen?

    Fünftens Ordnung im Sytem: Die meisten DJs kennen ihre CDs und ihre Sortierung gut, da findet man alles wichtige recht schnell. Mit den CD-Taschen bleibt auch alles immer in der selben Ordnung. Ein langes Suchen ist also eher nur Ausnahme, wenn mal ein exotischer Wunsch kommt, aber das ist eher selten. Außerdem sagt ja kein Gast etwas, wenn der Wunsch erst 10 min später erfüllt wird. Für mich ist es wichtig, daß dieser ins musikalische Konzept passt und nicht, daß ich ihn schnell erfülle.

    Sechstens Großveranstaltungen: Gerade da sollten eingentlich mp3 tabu sein. Da investiert man Unsummen in eine gute Anlage und dann kommt der DJ mit mp3 daher...

    Siebtens Inspiration: Gerade das Durchblättern von CDs bringt mich auf die ein oder andere Idee. Manchmal fällt mir auch der ein oder ander Titel oder Interpret nicht ein, weiß aber wonach ich suche, aber das ist wohl eher meine subjektive Einstellung...

    Achtens Innovationsdarbietung: Ich habe so das Gefühl, manche machen nur mit dem Laptop Musik, weil es gerade so modern und innovativ ist. Bei manchen Laien (incl. Veranstaltern) scheint dies in Zeiten von i-pod & co. auch die Meinung zu sein. Wenn ich aber diese Leute aufkläre, daß es für sie viel qualitativ viel besser ist, wenn der DJ von CD spielt kommt das aha-Erlebnis...

    Neuntens DJ-Schwemme: Das aber nur mal am Rande. Jetzt, wo jeder Laptopbesitzer über ein gigantisches Musikarchiv verfügen kann, was sich sonst früher nur Profi-DJs leisten konnten, fühlen sich viele auch gleich als DJ berufen und tummeln sich auf Hochzeiten, Geburtstage und anderen Jobs. Es gibts sogar schon Agenturen, die irgendwelche Schüler mit Laptops auf einen Job schicken (mit fertigen Playlists und Musikvorschlägen). Diese Leute sind natürlich alle extrem preiswert. Der gewöhnliche Kunde sieht darin ja meist nur einen Vorteil und die Preise wandern auf breiter Front in den Keller, weil die anderen DJs mithalten wollen. Wer also mp3 propagiert, der sollte sich auch nicht darüber ärgern, daß es immer mehr Billig/Dumping-DJs gibt.
    Solange der Kunde auch der Meinung ist, daß mp3 modern und toll sind, werden die Discount-DJs immer mehr. Aufklärung tut also Not.

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  • Florian Mock
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    • 10. August 2005 um 13:41
    • #13

    Da möchte ich mich doch auch gerne mal zu äußern und auch hier und da mal ein paar Irrtümer korregieren:

    1) Nicht jeder der mit mp3's durch die Gegend läuft hat automatisch nen billigen Laptop ohne Mischpult usw. da stehen.
    Es gibt auch Menschen die haben nen großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System.

    Mich erinnert die Diskussion auch teilweise immer wieder an die Diskussion zwischen Vinyl und CD. Es gibt Leute die sind auch der Überzeugung, sie hören einen Unterschied zwischen Vinyl und CD. Aber mal ehrlich, wen interessiert dieser Unterschied auf einer Hochzeit, oder einem 40. Geburtstag?

    Desweiteren sind nicht alle mp3 Besitzer schlechte Menschen, es soll tatsächlich Leute geben, die haben keine Lust mehr darauf ihre ganzen CDs mitzuschleppen. Warum streubt man sich gegen den Fortschritt?

    Und zur Kunst des DJ's. Also da ne CD reinzulegen und den Play Knopf zu drücken ist für mich nicht mehr und nicht weniger Kunst als 2x einen Mausknopf zu drücken und dann das externe Bedienteil von Alcatech zu nutzen welches einem CD Bedienteil erstaunlicherweise verdammt ähnlich ist!?!
    Wo ist da jetzt der Kunst Unterschied, ausser dass die Sortierung der Titel viel einfacher fällt?

    Und zu der Geschichte, dass man immer nur gleichen Playlists rattert.
    Blödsinn!
    Das würden die Kunden merken, weil viele von denen auch auf anderen Veranstaltungen sind wo ich auflege, und ich dann durch gute Musik auffalle und dort dann auch Musik mache. Heisst also dass die das merken würden wenn ich einfach wieder von vorne Anfange.

    Zitat

    Sechstens Großveranstaltungen: Gerade da sollten eingentlich mp3 tabu sein. Da investiert man Unsummen in eine gute Anlage und dann kommt der DJ mit mp3 daher...


    Das möchte ich sehen, dass du den Unterschied zwischen einer in 240 kbit komprimierten mp3 Datei und der CD hörst. Und selbst wenn du ihn hörst, wie viel Prozent des Publikums hören den Unterschied?

    Das einzige was ich verstehen kann ist, dass dadurch eine Flut von neuen Dj's kommt. Aber das ist auch zu vertragen wenn man auf einem gewissen Niveau arbeitet sollte es kein Problem sein auch mit REchner ein gewisses Niveau zu halten.

    So viel von meiner Seite

  • f8274
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    • 10. August 2005 um 14:40
    • #14
    Zitat

    mringhoff: Drittens Gema: Der DJ ist nicht für die Gema verantwortlich, sondern der Veranstalter. Insofern spielt das für und wider mp3 auch keine Rolle.

    Spielt doch eine Rolle für den DJ: Ich musste vor kurzem einen höheren Preis als ein Mitbewerber rechtfertigen, der grundsätzlich mit selbst gebrannten CDs arbeitet. Da habe ich zum VA gesagt, dass er bei mir keine um 30% höhere Gema-Rechnung erhält, weil ich ausschließlich Originaltonträger dabei habe. Also: Der DJ mit Originalen darf mehr kosten als ein DJ mit selbstgebrantem Archiv, für den VA schon ein wichtiges Argument, zumal es um einen richtig hohen Gemabetrag ging (soviel verdienen einige mobildiscos das ganze jahr nicht).

    Zum Thema PCDJ: vielen kunden wäre es am liebsten, der dj würde noch mit vinyl auflegen, weil das etwas für die augen ist. da ist schon das arbeiten mit 2,3 CDJ 1000 weniger Show dagegen. Das alleinige Schaffen am PC verbannt den DJ stets hinter seinem Bildschirm, wodurch dieser ziemlich statisch rüberkommt, wi eein beamter. Optisch hat das am wenigsten Reize für die Kunden.

  • mringhoff
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    • 10. August 2005 um 14:59
    • #15
    Zitat von "DeadLegion"


    Nicht jeder der mit mp3's durch die Gegend läuft hat automatisch nen billigen Laptop ohne Mischpult usw. da stehen.
    Es gibt auch Menschen die haben nen großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System.

    Kenne zwar bisher keinen, der das so aufwendig macht, aber ich denke mal 90% oder mehr stehen mit Laptop und davon die Hälfte sogar ohne Mixer auf dem Job...

    Zitat von "DeadLegion"

    Desweiteren sind nicht alle mp3 Besitzer schlechte Menschen, es soll tatsächlich Leute geben, die haben keine Lust mehr darauf ihre ganzen CDs mitzuschleppen.


    Aber sie schleppen dann ein "großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System" mit... :)

    Zitat von "DeadLegion"


    Und zu der Geschichte, dass man immer nur gleichen Playlists rattert.
    Blödsinn!


    glaub ich auch nicht, daß das jemand macht, es wäre ja sonst sehr langweilig auf dem Job.

    Zitat von "DeadLegion"

    Das möchte ich sehen, dass du den Unterschied zwischen einer in 240 kbit komprimierten mp3 Datei und der CD hörst. Und selbst wenn du ihn hörst, wie viel Prozent des Publikums hören den Unterschied?


    Die meisten Anwender haben doch Musik mit einer weitaus geringeren Komprimierung. Die ganzen Tauschbörsen sind voll davon. Ich rede hier von den üblichen PC-DJs, nicht von ein paar Profis, die ihre Songs selbst komprimieren oder hochwertige MP3s kaufen.

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  • Florian Mock
    Beiträge
    405
    Marktplatz Einträge
    1
    • 10. August 2005 um 15:19
    • #16
    Zitat

    Kenne zwar bisher keinen, der das so aufwendig macht, aber ich denke mal 90% oder mehr stehen mit Laptop und davon die Hälfte sogar ohne Mixer auf dem Job...


    Okay das mag vielleicht sein. Aber wenn der Kunde sich sowas ins Boot holt, hätte der mit Sicherheit eh keinen professionellen genommen. Solche Leute kommen meistens aus der Verwantschaft/Bekanntschaft und machens für Lau.

    Zitat

    Aber sie schleppen dann ein "großes Rack mit Mischpult, Rechner mit Server Gehäuse und einem Raid System" mit... :)

    Hat rollen :P

    Zitat

    Die meisten Anwender haben doch Musik mit einer weitaus geringeren Komprimierung. Die ganzen Tauschbörsen sind voll davon. Ich rede hier von den üblichen PC-DJs, nicht von ein paar Profis, die ihre Songs selbst komprimieren oder hochwertige MP3s kaufen.

    Okay das mag leider sein.


    Und zum Thema Kosten.
    Ein vernünftiges MP3 System kostet in der Anschaffung nicht weniger als ne ganze Disco Ausrüstung. Eher mehr.

    Professionelle Soundkarte 200 Euro.
    BPM Studio 500 Euro
    Bedienteil nochmal 1400 Euro
    + Rechner 800 Euro
    + Mischpult

    Da kommt auch ein nettes Sümmchen zusammen. Da kann wer mit Laptop mit eingebauter Soundkarte nicht mithalten.

    Aber hier kommt halt die Unterscheidung zwischen Profi und normalen menschen. Da kann auch einer mit nem Stageline mischpult und zwei hifi cd playern um die ecke kommen. Das macht das ganze in meinen augen auch nicht seriöser als einen Laptop DJ

  • TheN
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    • 10. August 2005 um 18:09
    • #17

    Möchte auch mal meinen Senf dazu geben:

    Ich würde mich persönlich als "Hybrid-DJ" bezeichnen:

    Wir haben im Rack einen Denon DN 4000 Doppel CD Player mit MP3 Funktion , aber auch einen PC mit umfangreichem Archiv.

    Auf den meisten Jobs rücke ich mit einem Koffer CDs, einer Tasche gebrannter CDs und dem Rechner an.

    Im Rechner werkelt eine anständige Terratec Phase 44, als Software nutze ich Traktor DJ Studio von Native Instruments (deutlich besser und Funktionsreicher als BPM Studio IMO), selbstverständlich nutze ich 2 Ausgänge der Soundkate, so dass ich bei Traktor wirklich 2 getrennte Player habe, die wie beim CD-Player übers Pult abgemischt werden.
    Ich behaupte mal dass die meisten ernst zu nehmenden PCDJs so arbeiten!

    In kürze wird noch ein externes Bedienteil fürs bessere Handling der Traktorsoftware folgen.

    Den CD-Player möchte ich dabei nie missen, 1. wgn ausfallsicherheit, ein PC kann immer mal abstürzen oder der Strom fällt kurz aus und die Kiste muss erst neu booten.
    2. Handling: Da wir noch kein Bedienteil für den Rechner haben, ist bei echtem Mixing der Player einfach besser.
    3. kommt es immer wieder vor dass Gäste oder Veranstalter einem ne CD in die Hand drücken: spiel mal Lied Nr 4!
    Zur MP3 Funktion: nettes Feature, aber wir nutzen es weniger als erwartet, da der Player dann deutlich langsamer ist, man für MP3 CDs keine Titelübersicht aufs Cover bekommt und die Scheiben dann in 90% der anderen Playern nicht nutzbar sind.

    Warum nutzen wir den PC trotzdem:
    1. Wenn ich mein PC-Archiv auf Audio-CDs brennen wollte, müsste ich meine CD-Sammlung mit nem Kleinbus transportieren!
    2. Musikwünsche oder auch Titel für die Playlist sind in Sekunden gefunden.
    3. Ich hab fast alles (was nicht heißt dass ich alles spiele!)
    4. Verschiedene Sortierungen, fertige Playlists, Autoplay, alles nicht möglich bei CD
    5. Mehr Mölichkeiten was Effekte, Filter, Samples etc angeht

    Zur Gema:
    Wenn die höheren Gebühren nicht entrichtet sind, kann das auch für den DJ SEEHR teuer werden, kann man für gebrannte/ MP3s keine Originalvorlagen vorweisen, ist das eine Urheberechtsverletzung, für die man von der GEMA ordentlich zur Kasse gebeten wird. Das geht schnell in die 1000e € !!! also vorsicht mit gesaugtem Zeug!!

    Zur Qualität:
    ab 192KBit höre ich den Unterschied nicht mehr, und ich hab kein schlechtes Gehör und achte drauf. Die meisten Gäste haben kein gutes Gehör, keine Ahnung und intressieren sich eh nicht dafür so lange der Mix und die Titelauswahl stimmt. Gegentleiligen stimmen glaub ich pauschal erstmal nicht (zumahl es genug Tests gab bei denen rennomierte Toningeneure im Studio-vergleichshöhren die Art der Quelle nicht sicher bestimmen konnten...)

    Zur Optik:
    Ist dass denn soooo wichtig? Ich dachte immer die Leute buchen mich wegen der Musik, sonst würden sie doch nen Clown nehmen... der braucht auch nicht so viel Strom :wink:

    Zur DJ-Schwemme:
    Gäbs keine Laptops würden die Kiddies den Kram halt vorher brennen... bei den wegwerfpreisen für Rohlinge. Das machts nun echt nich...

    Zu guter letzt:
    Jedem das seine: wer mit seiner Technik zufrieden ist und nen guten Job hinlegt, an dem gibt es auch keine Grund rum zu meckern.
    Schlechte DJs gibt es mit CDs oder auch PC, aber das liegt am Können und nicht an der Art des Mediums!
    Technisch gesehen ist es jedenfalls kein Problem den selben Professionalitätsgrad mit einem PC zu erreichen, wie mit CDs oder auch Turntables (Final Scratch und Co lässt grüßen)!!

  • lenor66
    Beiträge
    27
    • 11. August 2005 um 17:43
    • #18

    Ich will nun auch mal was äussern..

    Wenn wir ( ein Kollege ) auflegen, dann wird Grundsätzlich mit beiden Varianten gearbeitet. Habe immer meinen Koffer mit ca. 1000 CD`s dabei ( wie auch schon hier geschrieben ohne Hüllen, damits was leichter ist :)
    Und zusätzlich den Schlepptop. Denn ich bin der Meinung, es kann manchmal ziemlich schwierig sein, alles auf CD zu haben.
    Was ich allerdings nicht mache ist, die Musik nach einer Playlist laufen zu lassen, das halte ich für Stumpfsinnig, und erfüllt auch nicht den ruf eines DJ`s !!
    Zusätzlich brauche ich den Laptop auch, weil ich da mein CD-Archiv Programm drauf habe, so kann ich nach einem Lied, Interpret, Jahr usw suchen lassen, und ich bekomme gesagt, welche CD es in meinem Koffer ist, und welcher Track.( War zwar viel Arbeit :? aber hat sich gelohnt :D )
    Für mich ist also der Laptop unentberlich !!! 8)

    Und wenn jemand sich ein Lied wünscht, bin ich mit dieser Methode wesentlich besser bedient als hinter zig Koffern zu verschwinden und da nach dem passenden Lied zu suchen....

    Wo ich sehr Zustimme ist bei diesem Beitrag :

    Zitat

    Zu guter letzt:
    Jedem das seine: wer mit seiner Technik zufrieden ist und nen guten Job hinlegt, an dem gibt es auch keine Grund rum zu meckern.
    Schlechte DJs gibt es mit CDs oder auch PC, aber das liegt am Können und nicht an der Art des Mediums!

    Grüsse Michael

    "...ich mag Musik nur wenn sie laut ist...." ( Grönemeyer )

  • rockline
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    4.440
    • 11. August 2005 um 20:37
    • #19

    Ich bin zwar kein DJ oder ähnliches - habe aber seid iPod "Infektion" jede Menge MP3 mit auf Veranstaltungen.
    Ab 192kb ist der Sound bei selbst importierten CD einwandfrei und nahezu ohne jeden Makel. Die Bässe kommen bei 256kb noch einen ticken besser - aber 192 reicht wirklich aus.

    Der iPod schlägt alles. Habe so ein Teil jetzt einige Monate - anfangs mochte ich ihn wegen der iTunes Software überhaupt nicht, aber inzwischen habe ich es begriffen und der Pod ist mein bester Freund!
    Allein der Spaß mit einem befreundeten iPod User auf gemeinsamen PA Gigs via Laptop die Mugge auszutauschen ist diebische Freude.........40GB Lala für lau...

    MP3 vom Notebook tu ich mir nicht mehr an. Das benötige ich höchstens für Recording, zum messen mit Smaart oder aber halt zum iPod sharing!
    Stefan

    iPod rulez....

  • nachwuchslichtler
    Beiträge
    651
    • 13. August 2005 um 00:30
    • #20

    Also wir machens auch meistens mit PC und MP3s. Natürlich auchmit CDs aber man muss ja für Musikwünsche gewappnet sein. Und wir erstellen vorher KEINE bestimmte Playlist. Wir wissen nunmal was man zb auf nem Geburtstag spielt oder auf einer Hochzeit. Nur,weil man mit PC arbeitet, heißt es nicht, dass man immer ne Playlist hat.Wir machen unsere Musik entweder Spontan oder nach Musikwünschen. Nur wenn dann jemand kommt und fragt ob wir(an einem 40sten Geburtstag)bitte etwas von den Rolling-Stones spielen könnten.Und das war in dem Moment sehr unpassend.
    Sowas hasse ich.

    Gruß, Alex Haneke

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