Hallo zusammen,
ich habe schon mit diversen Kollegen das Thema mp3 diskutiert und mich interessiert auch noch Eure Meinung.
Verwendet Ihr mp3 auf Jobs?
Zahlreiche, vor allem jüngere Kollegen sehen da eine äußerst günstige Lösung, an ein großes Musikarchiv zu kommen. Doch viele mp3 stammen aus Saugcentern aus dem www und sind demensprechend stark komprimiert, sprich schlecht in der Qualität. Wenn wir größere Jobs haben, also große Anlagen, dann hört man diesen Unterschied zu gut produzierten CDs sehr deutlich. Alles wird schwammiger, die Transparenz lässt grüssen, ebenso hat der Bass nur noch eine Alibifunktion.
Das schlimmste ist dann, wenn sich DJs nicht mal die Mühe machen, mp3 auf CD zu brennen, sondern gleich mit dem Laptop ankommen und ohne Mixer, nur mittels Software eine Playlist herunterleiern. Wo bleibt da der künstlerische Ursprung eines DJs? Wie schaut denn das aus, wenn auf Hochzeiten ein DJ hinter seinem Laptop sitzt und eher wie ein Systemadministrator fungiert?
Ich bin der Meinung, mp3 gehören in den Privatbereich oder zu einer Notausstattung eines DJs, wenn mal grad das ein oder andere seltene Lied gespielt werden muss (und dann als CD gebrannt, damits der Kunde nicht merkt).
Es soll auch manche geben, die ihren CD-Bestand auf mp3-Format komprimieren (in hoher Qualität), um dann weniger Gewicht dabei zu haben. Aber das CD-Cover wird schon sehr unübersichtlich, wenn da 60-80 Titel drauf stehen sollen....
Wie seht Ihr das?
In diesem Zuge auch die Frage: wie wichtig sind also CD-Player mit mp3-Lesefähigkeit?
(Was wir hier nicht diskutieren, ist die Rechtmässigkeit des Erwerbs so mancher mp3 Dateien, das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Abmahnwütige Anwaltskanzleien gibts inzwischen mehrere...)