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Adapter CEE32 auf CEE63, wann zulässig?

  • RA-CG
  • 9. August 2005 um 19:49
  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 9. August 2005 um 19:49
    • #1

    Hi!

    Folgende Sachlage, Dimmerrack mit zwei Dimmern mit je 6x2kW, jeder Dimmer mit einem CEE32 angeschlossen. Verteilung im Rack von CEE63 Eingang auf 2x CEE32 für die Dimmer.
    Nun findet man ja nicht immer einen CEE63 vor, sondern oftmals nur einen CEE32.

    Wäre in diesem Fall (also um dieses Dimmerrack zu betreiben) der Einsatz eines Adapters von CEE32 (Stecker) auf CEE63 (Kupplung) zur Versorgung für das Dimmerrack zulässig?
    Bzw unter welchen Vorraussetzungen wäre das zulässig? Müsste da dann nochmal eine Absicherung in den Adapter rein mit 3x32A?

  • Lj_Gadena
    Beiträge
    579
    • 9. August 2005 um 19:55
    • #2

    Hallo

    Also von 32 auf 63 dürfte das keine Probleme geben. Ist ja alles ordnungsgemäß abgesichert. Darfst halt am Schluss nicht zuviel an deine Dimemr hängen.

    Mfg Alex

    !!! Es werde Licht !!!

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 9. August 2005 um 19:56
    • #3

    Da du dann praktisch eine 63A-Dose mit max. 32A absicherst, ist das zulässig.
    Andersrum nicht.
    Natürlich muss dann die 32A-Wanddose auch mit max. 32A abgesichert und entsprechend verkabelt sein.

    30mA-RCD nicht vergessen!

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 9. August 2005 um 19:58
    • #4

    Hi!

    Zitat von "Lj_Gadena"

    Hallo
    Darfst halt am Schluss nicht zuviel an deine Dimemr hängen.

    Das wir so clever sind, davon geh ich dann einfach mals aus :D

    Die Frage die sich mir stellte war nur, darf ich davon ausgehen das der 32er Anschluss den ich zur Verfügung bekomme immer abgesichert ist? (Nein, darf ich natürlich nicht, deshalb immer gucken, aber für den grundsätzlichen Adaptereinsatz würd mich das nu interessieren)

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 9. August 2005 um 20:03
    • #5
    Zitat

    ...darf ich davon ausgehen das der 32er Anschluss den ich zur Verfügung bekomme immer abgesichert ist?

    Natürlich muss eine vorhandene Steckdose abgesichert sein. :shock:
    Falls nicht oder zu hoch: Gesamte Installation prüfen, bevor man auch nur einen einzigen Stecker in die Dose steckt.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Haytech
    Beiträge
    632
    • 10. August 2005 um 10:29
    • #6

    Bei eurem Dimmer 6x2KW(10A pro Kanal)=12KW reicht eine CEE16A pro Dimmer zur Einspeisung !
    Rackausstattung könnte dann so aussehen:

    =32A Stecker ---- 63A Kupplung= =63A Stecker--- Rackverteilung mit FI/RCD 6*16A/C 3*32A/C Sicherungsautomaten

    Und 2x CEE16A für die Dimmer und 1x32A zur freien Verwendung jedoch nur bei 63A Einspeisung wenn Adaptiert dann einfach abschalten.

    MfG
    Sebastian

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 10. August 2005 um 13:58
    • #7

    Hi!

    Zitat von "Haytech"

    Bei eurem Dimmer 6x2KW(10A pro Kanal)=12KW reicht eine CEE16A pro Dimmer zur Einspeisung !

    Aber nur wenn ich ihn nicht voll auslaste, oder hab ich nu nen Denkfehler drin? 2*10A = 20A und das passt wohl nicht mehr ganz auf einen CEE16

  • PMN-Concepts
    Reaktionen
    1
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    1.452
    • 11. August 2005 um 13:02
    • #8

    so gesehen hättest du ja 3x16 Amp bei nem 16er Drehströmer. passt also!

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 11. August 2005 um 13:29
    • #9
    Zitat von "PMN-Concepts"

    so gesehen hättest du ja 3x16 Amp bei nem 16er Drehströmer. passt also!

    Äh... :?:
    Bei 6 Kanälen a 10 Amepere langt das nicht, oder hab ich in Mathe gepennt? Wären dann ja 3x20A was der Dimmer ziehen könnte und das klappt mit nem CEE16 ja wohl nicht.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. August 2005 um 14:01
    • #10
    Zitat

    Bei 6 Kanälen a 10 Amepere langt das nicht, oder hab ich in Mathe gepennt?


    In Mathe vielleicht nicht, aber die Praxis hast du verschlafen. :)
    So langweilige lichtshows, wie du sie "vorschlägst", würde ich einem Kunden jedenfalls nicht anbieten wollen.

    Tipp: Kauf dir ein Zangenamperemeter oder besser eine Verteilung mit entsprechenden Anzeigen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 11. August 2005 um 15:03
    • #11
    Zitat von "cyberlight"


    Tipp: Kauf dir ein Zangenamperemeter oder besser eine Verteilung mit entsprechenden Anzeigen.

    Zangenamperemeter bei einem Drehstromkabel?

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. August 2005 um 15:35
    • #12
    Zitat

    Zangenamperemeter bei einem Drehstromkabel?


    Jawohl, und bei Wechselstromkabeln auch... :roll:
    Neuerdings auch für Gleichstrom und für "geschlossene" Wechselstromkabel. Allerdings zu einem Preis, der hier nicht weiter interessant sein dürfte.

    Für die Leute, die mit einem Zangenamperemeter nicht umgehen können:

    Zitat

    Das Mistding zeigt ja gar nichts an! :?


    habe ich ja bereits die fertig konfektionierte Verteilung empfohlen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • RA-CG
    Beiträge
    1.205
    • 11. August 2005 um 15:45
    • #13

    Hi!

    Sorry, aber das ist wohl total daneben. Soll ich mich dann bei ner VA hinstellen und das Licht nur soweit hochdimmen wie es mir mein (in dem Fall zu kleiner Anschluss) erlaubt?
    Wenn ich die Dimmer gleich mit CEE16 ausrüste kann ich sie nie ausfahren wenn nötig.
    Mit nem Adapter 63 auf 32 und den Dimmern hintendran geht's natürlich auch nicht, aber halt nur in diesem speziellen Fall wo ich soweiso Anschlussmäßig eingeschränkt bin.

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 11. August 2005 um 15:49
    • #14
    Zitat von "cyberlight"


    Jawohl, und bei Wechselstromkabeln auch... :roll:
    Neuerdings auch für Gleichstrom und für "geschlossene" Wechselstromkabel. Allerdings zu einem Preis, der hier nicht weiter interessant sein dürfte.

    Für die Leute, die mit einem Zangenamperemeter nicht umgehen können:


    habe ich ja bereits die fertig konfektionierte Verteilung empfohlen.

    Kannst Du dann uns unwissenden denn bitte auch verraten, wie man bei einem Drehstromkabel mit dem Zangenamperemeter den Strom messen kann?

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 11. August 2005 um 15:57
    • #15

    Genau so, wie bei einem Wechselstromkabel auch!

    Zitat


    Sorry, aber das ist wohl total daneben.


    Wenn meine Antworten nicht erwünscht sind, kann ich es auch bleibenlassen. :evil:
    Erst nachdenken, dann rummotzen!

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 11. August 2005 um 16:44
    • #16
    Zitat von "cyberlight"

    Genau so, wie bei einem Wechselstromkabel auch!

    So kommen wir offensichtlich nicht weiter. Wie ein Zangenamperemeter funktioniert steht hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Zangenamperemeter. Die Summe der im Wechselstromkabel hin- und rückfließenden Ströme ist gleich. Also zeigt es mir nichts an.

    Und bei Drehstromkabeln? Bei gleicher Belastung der 3 Phasen ist der Strom auf dem N gleich null, die Ströme auf den drei Ohasen jewils 120 Grad verschoben. Was will ich mit dem Wert anfangen, der mir da angezeigt wird?

    Soweit richtig?

    Also bleibt nur die Messung der Einzelleiter. Das funktioniert aber mit dem Zangenamperemeter nicht, außer ich schneide meine CEE-Zuleitung auf.

  • cyberlight
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    6.061
    • 11. August 2005 um 17:17
    • #17

    Aha, die Einsicht kommt langsam, aber sie kommt :D

    Mit einem normalen Zangenamperemeter kann man sinnvoll jeweils nur einen Aussenleiter messen, der "Nullleiterstrom" tut nichts zur Sache, der kann uns egal sein. Den bekommt man, wenn man entweder die 3 Phasen oder nur N direkt umschliesst. (Isolationsfehler ausgenommen :wink:)

    Die Phasenverschiebung interessiert uns in diesem Fall überhaupt nicht, wir brauchen ja nur die absoluten Werte der Ströme der Aussenleiter, da der Strom in N im Normalfall nicht grösser werden kann, als der grösste Aussenleiterstrom.

    Wenn ich ein Zangenamperemeter um ein "geschlossenes Kabel", also um alle aktiven Leiter lege, wird es sowohl beim Wechselstromkabel als auch bei Drehstrom nichts anzeigen, da sich alle Ströme gegenseitig aufheben müssen. Die Summe aller Ströme ist immer Null!
    Voraussetzung: Sternförmige Verkabelung.(Normalfall)

    Das Kabel interessiert es nicht, welche Phasenverschiebungen vorherrschen oder wie viel Blindstrom da "hin- und herschwingt", der absolute (gemessene) Strom erwärmt das Kabel, egal wie viel Wirkleitung wirklich hinten rauskommt.

    Das Kabel muss zur Strommessung also immer entweder aufgetrennt oder separat gemessen werden.

    Nicht-Elektrikern bleibt nur der Kauf einer entsprechend konfektionierten Verteilung mit fest eingebauten Anzeigen und CEE Ein- und Ausgängen, denn alles andere wären "Arbeiten an spannungsführenden Teilen" und das bleibt einzig und allein einem ausgebildeten Elektriker vorbehalten.

    Es gibt, wie gesagt, auch Messgeräte, die Wechselströme auch am "geschlossenen Kabel" messen können, wo man nicht einmal die Zange schliessen muss, diese sind allerdings eher die Ausnahme und ich würde mich nicht unbedingt überall drauf verlassen.


    edit: Aussagen vertiefend präzisiert.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (12. August 2005 um 02:41)

  • hr. haart
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    120
    • 11. August 2005 um 18:58
    • #18

    @ cyberlight und timotimo:

    zangenampèremeter: das ist ein thema für nen neuen thread!

    @ RA-CD:

    Nimm mal ein Adapter 32A-->16A und probier mal, wie lange es die Drehstromsteckdose aushält, wenn du deinen dimmer voll auslastest.

    In alten Turnhallen ist eh vorsicht geboten und IMMER die LS-Schalter checken...wenn da noch mit schmelzsicherungen abgesichert ist, kann es auch schonmal vorkommen, dass ein 16er mit 25 Ampère und ein 32er mit 40 A abgesichert ist... wenn du da nen 63er auf 32 adaptierst, rechne vorher durch... :shock:

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 12. August 2005 um 02:11
    • #19
    Zitat

    wenn du da nen 63er auf 32 adaptierst


    Das ist so nicht zulässig und davon war auch (hoffentlich) nie die Rede.
    Andersrum wird ein Schuh draus.

    Zitat

    Verteilung im Rack von CEE63 Eingang auf 2x CEE32 für die Dimmer.


    Ich nehme doch mal ganz stark an, dass dazwischen noch 2x 3x32A-Sicherungen eingebaut sind, oder etwa nicht?:shock:

    Zitat

    zangenampèremeter: das ist ein thema für nen neuen thread!


    Ich denke, das Thema Ampéremeter sollte soweit geklärt sein.


    Licht in der Veranstaltungstechnik leuchtet üblicherweise nicht konstant, sondern wird derweilen auch gedimmt 8) oder sogar mutwillig zeitweilig sogar ganz abgeschaltet :shock: .
    Der Maximalstrom bei errechneten 20A wird vermutlich also niemals erreicht, ausser man fährt eine wirklich "sehr, sehr langweilige Lichtshow*", dann wäre es allerdings kaufmännisch ratsamer gewesen, ein paar Mehrfachsteckdosen statt der Dimmer zu kaufen.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das 2 Ingenieuren so vorkauen muss. :roll::wink:
    Die einträglichste Lösung ist immer die, die man sich wenigstens in Teilen selbst erarbeitet hat, denn nur dann merkt man sich das auch.

    In diesem Sinne: Munter bleiben!


    Ich wiederhole:

    Zitat von "Haytech"

    Bei eurem Dimmer 6x2KW(10A pro Kanal)=12KW reicht eine CEE16A pro Dimmer zur Einspeisung !


    Ebenso reicht ein CEE 32A-Eingang (mit CEE16-Ausgängen mit je 3 16A-Sicherungen und ein 30mA-RCD) für beide Dimmer völlig!

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    2 Mal editiert, zuletzt von cyberlight (12. August 2005 um 03:49)

  • Lj_Gadena
    Beiträge
    579
    • 12. August 2005 um 03:26
    • #20

    Sorry. Nix für Ungut. Ich nehme meinen Beitrag wieder raus.
    Es ist ja auch schon spät. :oops:

    !!! Es werde Licht !!!

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