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Low Cut über 50Hz gegen Brummschleifen

  • drummer_domi
  • 12. August 2005 um 00:03
  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 12. August 2005 um 00:03
    • #1

    Hi,
    ich hab mal ne Frage, und zwar haben wir auf unserem System ein brummen, welches erstens während den Pausen stört, auch wenn leise hintergrund Musik läuft, und zweitens uns persönlich auch stört.
    Da dies nur auf den Bässen Probleme macht, dachte ich an einen Low Cut über 50Hz, da das Brummen ja vom "Strom" kommt der selber 50Hz Wechselspannung hat.
    Bringt das etwas? Oder gibts andere nützliche Tipps gegen Brummschleife, ich hab auch schon an folgendes Gedacht:

    http://www.thomann.de/adam_hall_humf…9d4b9dc1564ff01

    Bringt das etwas, hat jemand von euch das schon benutzt, bzw benutzt es? Würde mir dann einfach für alle Racks sowas zulegen.
    Kann es auch am Splitter liegen den ich verwenden, das is der Millenium SP8, für unsere 8 Subs, ich hab leider noch keinen anderen Aufgetrieben, bin aber noch auf der Suche nach was hochwertigerem.

    Bitte helft mir ... ich will am 10.09 ne gute VA machen ohne Brummschleifen

    mfg domi

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  • DJ Detto
    Profi
    Beiträge
    2.178
    • 12. August 2005 um 00:06
    • #2

    Hi

    zum Thema Brummen gibte es nützliche Tipps im PA Handbuch vom ADMIN. Ich vermute mal ganz stark, das es sich eher um ein Massebrummen handelt. Wenn also irgendein Gerät keine "ordentliche" (Signal-)Masse hat - dann brummt es auch. Also erst einmal alle Kabel checken und alle Verbindungen und eventuell mal nur mit Pult und Amps an die Bixoen und dann mehr und mehr hinzuschalten.

    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 12. August 2005 um 00:12
    • #3

    der allererste Feind einer Brummschleife ist:
    Ein gemeinsames Massepotential.
    Dazu kommen alle Amps und der FoH an EINEN Stromanschluß.
    Wenns dann noch brummt: Solange Signalstecker ziehen, bis der Brumm weg ist. Dann in diese Signalleitungen einen Trenntrafo (Notfalls eine DI-Box) einscheifen und den Groundlift-schalter betätigen. (Manche Amps oder sonstige geräte (EQs etc.) haben solche Schalter sogar eingebaut)

    Wenn alles nix hilft: jemanden fragen, der wirklich Ahnung hat.
    Die tollen Humfrees kannst du nur in absoluten Ausnahmefällen gebrauchen. Und selbst da funzt ein Trenntravo genausogut. Is nur etwas teurer - sollte aber zur Grundausstattung des kleinen PAlers dazugehören.
    Ich würd für nächste Woche aber erstmal das Hornproblem lösen... :oops:

    Ein LoCut über 50Hz klaut dir erstmal sämtliche relevanten Bassanteile, und bevor der das Brummen bemerkbar beseitigt, muß er schon sehr steil eingreifen, bzw. weitaus höher anfangen (noch weniger Bass...)
    Wenn LoCut, dann unter 40, vozugsweise unter 30Hz.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 12. August 2005 um 00:15
    • #4

    Neue Hörntreiber sind schon unterwegs und kommen mit viel Glück am Samstag ;)

    Wo bekommt man einen Trenntravo her???

    mfg domi

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  • bias79
    Profi
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    1.103
    • 12. August 2005 um 00:20
    • #5

    monacor oder adam hall mal kontakten da gibts sowas

    GHOSTNOTE-SOUND

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 12. August 2005 um 00:23
    • #6

    TrenntraFo

    gibts meines wissens beim großen T(homann), C(onrad) oder R(eichelt)

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 12. August 2005 um 00:36
    • #7

    Und für was brauchen wir dann den Trenntrafo?
    Wir haben 2 32A Stromverteiler mit Überspannungsschutzerelaissteuerung, von denen je 6xSchuko Steckdosen für 230V rausgehn, muss man dann an jede Steckdose einen dazwischen Schalten, oder wie funktioniert das?

    mfg domi

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  • Tobias Zw.
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    • 12. August 2005 um 07:50
    • #8

    Hi Domi,

    nein, gemeint sind Trafos / Übertrager in den Signalkabeln. Es gibt da von verschiedenen Herstellern schöne kleine Kistchen mit XLR-Ein- und Ausgängen, und dazwischen trennt ein kleiner Trafo die Seiten galvanisch.
    Für den Kaufentscheid ausschlaggebend sollte neben dem Preis auch die Pegelbelastbarkeit und der Frequenzgang/Übertragungsbereich der Trafos sein.
    DI-Boxen sind im Prinzip das Gleiche, haben aber im Regelfall zwei unterschiedliche Windungen zur Impedanzanpassung und Pegelabsenkung und sind damit nur bedingt geeignet.
    Allerdings würde ich nach dem Durchlesen Deines Postings auch eher mal auf eine Brummschleife tippen, die sich durch einfache Groundlifts im Signalkabel (!) beheben lässt. Dazu wird einfach z. B. bei allen Returns, die auf die Bühne zurückgehen der Pin 1 im XLR gelöst. Aber Obacht! Das funktioniert nur mit echt symmetrischen Signalen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • TomyN
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    • 12. August 2005 um 07:53
    • #9

    :D Da kannst du nen Trenntrafo nicht mehr zahlen, bzw. schleppen.
    Die einzige sinnvolle Chance ist es, bei aufgebauter PA systematisch zu suchen. Kommt wirklich jedes Signal potentialfrei in die Anlage, also entweder über ein Mikro oder eine Di Box? Habt ihr bei den DI Boxen schon mal die Groundlifts probiert?
    Ist die Anlage ohne angesteckte Eingänge ruhig?
    Ist das Brummen bei jedem Gig da?

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 12. August 2005 um 09:08
    • #10

    Lo Cut nützt nix oder nur wenig, störendes Brummen ist 50Hz+Oberwellen, häufig 100Hz+Oberwellen wegen Netzgleichrichtern, da würde nur ein Kammfilter helfen - grenzt an Nonsense.

    Systematisch suchen:

    Boxen hinstellen, Endstufen einzeln nacheinander mit Boxen verdrahten, alle Eingänge der Endstufen dürfen keinerlei Stecker angesteckt haben - Brummts?

    Wenn ja, Spezialisten fragen, das ist kompliziert und könnte mit einer falschen 3-Phasenbeschaltung zu tun haben.

    Wenn nein, Controller, Equalizer etc. nacheinander mit den Endstufen verdrahten.

    Brummts jetzt?

    Wenn ja, NF Trennübertrager zwischen Controller, Equalizer etc. und Endstufe schalten, dann MUSS das Brummen weg sein. Beim Trennübertrager drauf achten, daß keine Masseleitung über den Trennübertrager läuft, Eingangs- und Ausgangsseite des Trennübertragers dürfen keinerlei elektrisch leitende Verbindung haben.

    Auf dieselbe Weise Schritt für Schritt, immer von hinten (ich hoffe daß ich jetzt kein Schreibverbot im Forum bekomme!) in Richtung Mischpult, Outboard etc. vorgehen. Immer darauf achten, daß am nächsten angesteckten Gerät keinerlei Eingangsbuchse etc. mit irgendeinem Stecker belegt ist.

    wetbf

  • wetbf
    Beiträge
    283
    • 12. August 2005 um 09:18
    • #11

    Was ich noch vergessen habe:

    Es gibt Fälle wo tatsächlich die Verbindungskabel aufgrund mieser Qualität des Schirms brummerzeugend wirken, wo also nicht mal ein Trennübertrager was nützt. Verdächtig sind hier Kabel die relativ unflexibel sind. Kann man aber nur im Einzelfall durch Tausch gegen das Kabel eines anderen Herstellers feststellen.

    wetbf

  • drummer_domi
    Beiträge
    182
    • 12. August 2005 um 12:48
    • #12

    Also was ich beim nächsten Mal machen werde, erstmal das mit dem Groundlift versuchen.

    schon mal danke ;)

    mfg domi

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  • dosc
    Beiträge
    89
    • 12. August 2005 um 14:07
    • #13

    Hallo

    Ich hab da noch ne Frage zu Brumm und Generator.
    Wir hatten einen soliden 78kVA-Geni, der gut reichte für unsere Zwecke.
    Leider hatten wir aber um 100Hz auch einen leichten Brumm auf der Front. Kann es sein, dass dies bei Generatoren einfach der Fall ist, wenn man nicht eine Spannungsstabilisierung zwischen Geni und PA schaltet oder lag der Fehler irgendwo bei uns. Wir haben nach Brummschleifen gesucht, aber natürlich hat sich nichts finden lassen...

    Gruess Dosc

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