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F.A.T. Audio 2.9 Basssoundproblem!?

  • jahpioneer
  • 18. August 2005 um 12:48
  • jahpioneer
    Beiträge
    75
    • 18. August 2005 um 12:48
    • #1

    moin,ich habe letztes we folgendes problem während einer Reggaeveranstaltung gehabt:
    habe vier 1850er Basshörner (nach speakerplans.com) "fehlbestückt" mit
    je einem 15ner kappa lf,mit verkleinerter Druckkammer an einer F.A.T. Audio 2.9 im Tiefbassbereich bis ca. 100 hz laufen lassen.
    Signalweg:
    D.J.-Mixer-->Behr.Equalizer mit leichter Bassanhebung bei 63,80,100 hz-->cx3400 Weiche bis ca. 100 hz -->mono summe bass in F.A.T. Audio 2.9 Endstufe Kanal 1 ,Schleife in Kanal 2--> bds. dann je zwei "1850er",also 4 ohm je Endstufenkanal.Die Bässe habe ich als Cluster zusammen gestellt.

    Endstufe (gebraucht gekauft hier im Forum ) lief bei ca. 80% ,nie protect,gerade mal handwarm,... ca. 4 Stunden lang sattester Sound...,dann ohne Soundeinstellungsänderung plötzlich oberverzerrter Basssound an allen 4 Subs. Endstufe ausgemacht, nach ca. 1/2 Std. erneuter Versuch :
    ca. 2 Std. lang sattester Basssound,dann die gleiche Sch...!!!
    Bässe und Endstufe während VA ausgetauscht,genervt...

    Endstufe zu hause getestet ,aber nur ca. 1Std.-->ohne sichtbare,hörbare,zu riechende Vorkommnisse

    Bässe an anderer (peavey 1.3 k im übrigen noch zu haben) Endstufe getestet--> soundmässig ohne Probleme ...

    Ich bin ziemlich ratlos,was passiert sein könnte,hat jemand sowas schonmal mit ner F.A.T. Audio 2.9 bei sehr basslastiger VA erlebt,irgendwelche Tipps ?!
    Schönen Gruss aus dem hohen Norden , Carsten

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 18. August 2005 um 15:19
    • #2

    grade diese stufen machen im bass normalerweise eine erstklassige figur.
    bei 4 ohm stereo betrieb werden die nichtmal richtig gefordert.
    sehr merkwürdig das ganze.
    ich setzte die amps regelmäßig an 4 ohm gebrückt ein und hatte noch nie ähnliche probleme.

    bist du dir sicher, dass es kein problem im signalweg war?

  • jahpioneer
    Beiträge
    75
    • 18. August 2005 um 17:06
    • #3

    zumindest das signal,welches aus dem ecler-dj-mixer kam war "sauber",die hatte ich selbst "im Griff".
    Meine Gedanken:
    - e.v. Endstufendefekt(nach allem ,was man hier so liest und nach Angaben des Verkäufers erfahrungsgemäss locker 2 ohm-stabil an 18ern!!!) also unwahrscheinlich
    - alle vier kappas gleichzeitig !!! überfordert ,vielleicht durch bassanhebung bei tiefbassfrequenzen,oder da im eigentlich zu grossen Horngehäuse am "schlottern",
    - thermisch überlastet,da kleine druckkammer...?!
    bis vor der F.A.T. Endstufe hab ich allerdings die Subs an einer Peavey 1.3k den gesamten Abend betrieben und damit mit gelegentlich leuchtenden DDT-Lampen den Reggaebass in die mit ca. 200 - 300 Bassliebhabern Dancehall gefüllte gepusht ,da hat natürlich jeder kappa lf "nur" ca. 300 - 400 w bekommen. Keine Soundprobleme!
    Ich bin doch ein wenig verzweifelt :shock: :?

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 18. August 2005 um 18:28
    • #4

    Kappas am Kotzen in thermischer Hinsicht.
    Daher auch wieder ok nach abkühlen.
    Die FAT lässt an 4 Ohm einiges raus.
    Nächstes Mal lieber mehr Material stellen als Bass über EQ hochschieben.

    Gruß
    ALex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. August 2005 um 18:41
    • #5

    wenn irgendwas lange dauert bis es kommt ist es eigentlich IMMER ein thermisches Problem. Bevor man die Speaker und Verkabelung verdächtigt bitte mal prüfen ob sie evetuell den Lüfter aushat oder einen versuddelten Luftfilter davor, das kann solche Effekte auch hervorrufen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • jahpioneer
    Beiträge
    75
    • 18. August 2005 um 19:03
    • #6

    so,also zur thematik:
    endstufe sauber,luftfilter keiner vorhanden (was ist eigentlich als staubfilter alternativ zu eigentlichen Markenprodukt so denk-und machbar?),lüfter arbeitet adäquat
    kappas thermisch überhitzt und dann ohne schaden an der schwingspule?
    bitte um erklärung!!!
    gruss carsten

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 18. August 2005 um 19:17
    • #7
    Zitat von "jahpioneer"

    so,also zur thematik:
    endstufe sauber,luftfilter keiner vorhanden (was ist eigentlich als staubfilter alternativ zu eigentlichen Markenprodukt so denk-und machbar?),lüfter arbeitet adäquat
    kappas thermisch überhitzt und dann ohne schaden an der schwingspule?
    bitte um erklärung!!!
    gruss carsten


    Luftfilter: Frontschaum in 12-15mm zwischen Front und Blech klemmen. tut bei mir einwandfrei
    Schwingspulen noch ok, da Zerr gehört und reagiert. Dazu noch ein bisschen Glück :D
    Gruß Alex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • jahpioneer
    Beiträge
    75
    • 18. August 2005 um 19:29
    • #8

    also dann toi toi toi!!!
    noch ne generelle frage:
    - Endstufe 2 ohm stabil bedeutet : je vier 8 ohm speaker je kanal
    - Endstufe 4 ohm gebrückt stabil bedeutet : zwei 8 ohm speaker parallel an bridgeausgang (meist die beiden roten bindings) ,ist da egal welchen pol an welchen "roten" bindingausgang?! und vier 8 ohm speaker parallel an den brückenausgang würde dann ja 2 ohm bridge bedeuten oder!? :?: :idea:

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. August 2005 um 20:20
    • #9

    richtig.

    Und deine Endstufe hat einen Defekt in ihrer Stromversorgung.
    Details hab ich dir zugestellt.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Clyde
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    5
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    • 18. August 2005 um 20:40
    • #10
    Zitat von "Manuela"

    richtig.

    Und deine Endstufe hat einen Defekt in ihrer Stromversorgung.
    Details hab ich dir zugestellt.


    Ähm...nö...
    nicht zwingend, da die Maintronic dann runterregeln...
    Enfach mal nach den Spec suchen und TBF fragen...
    Denn im prinzip habe die auch mit 1Ohm Last keine Probleme...


    Edit:
    http://www.amptec.de/test/Images/pdf/ASerie%2005.pdf

    Ich war so frei...das die Leistung da rapide abfällt dürfte logisch sein,..

  • Joachim Flottmeier
    Profi
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    889
    • 18. August 2005 um 21:09
    • #11

    Wir hatten damals mal eine SM 2000 die meines Wissens relativ baugleich ist. Hatte nach ca. einem Jahr Betrieb die gleich Macke.
    Nach 2-4Std Betrieb hat sie im Bassbereich richtig nachgelassen. In unseren Fall war es ein Endstufendefekt. Wir haben sie eingeschickt und eine Neue bekommen. War kein Problem. Und die läuft beim Kollegen heute noch:-)

    Ach ja, der Fehler trat nur im 2Ohm-Betrieb auf. Bei 4 Ohm war alles supi.

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • Clyde
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    • 18. August 2005 um 21:42
    • #12

    Schöne Grüße...

    Zitat

    TBF hat übermittelt:
    Das problem ist bekannt; ich habe das auch etliche male dargelegt wenns nicht zensiert ist /gelöscht wurde, dann stehts noch im archiv.
    Problem ist bis version 3 ein Platinen layout fehler - 1 Gate liegt auf masse, nach version 3 nur alterungs bedingter Reparaturtimer der selbiges verursacht, Buck converter arbeitet dann nicht mehr richtig (zirpst nicht mehr bzw nicht mehr beide rails), die 3 paare Endtransistoren werden überlastet, Soa klemmung auch, im fatalen fall sind die Endtransit bei längerer klemmung auch hin weil eine kettenreaktion einsetzt.
    alle Maintronics (>>20 Stck.) die ich bisher reparierte hatten diesen fehler teilweise mit in gang gesetzter Kettenreaktion (d.h. 95% Amp kaputt) also bitte prüfe den Buck converter auf einwandfreie funktion sonst wirds ganz teuer

    Gruß
    Clyde

  • jahpioneer
    Beiträge
    75
    • 18. August 2005 um 21:58
    • #13

    und welches fazit ziehe ich jetzt aus der ganzen geschichte!?
    keine ahnung was ein buck converter ist,ich bin schliesslich nur anwender und möchte,dass ne 1A endstufe 8zumindest nach mehrheit im forum) auch mega-zuverlässig arbeitet meinetwegen "nur" im 4 ohm-betrieb,ich halte sowieso nicht so viel vom 2 ohm-betrieb,also bitte bitte tipps!!!

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 18. August 2005 um 22:14
    • #14

    ein Buck-Converter ist ein Tiefsetzsteller.
    Eine Schaltung die aus einer DC Spannung eine kleinere DC Spannung erzeugt. Schaltnetzteil.
    Hängt bei den amps hinter dem dicken trafo...
    Die DC Spannung wird im laufenden Betrieb ständig je nach Musiksignal welches verstärkt werden soll, verändert und ermöglicht dadurch mit nur wenigen endstufentransistoren große leistungen zu "verstärken", da erheblich weniger leistung in wärme verbraten werden muss als bei herkömmlichen amps. (dadurch natürlich auch hoher wirkungsgrad).
    wenn nun der buck converter nicht richtig arbeitet tritt genau das ein was der tbf geschrieben hat.
    "die 3 paare Endtransistoren werden überlastet, Soa klemmung auch, im fatalen fall sind die Endtransit bei längerer klemmung auch hin weil eine kettenreaktion einsetzt."

    ich hatte zwar den beschriebenen fehler noch nicht (3 amptec a 2.0 im einsatz), aber die beschreibung vom tbf erscheint durchaus plausibel.

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 19. August 2005 um 08:35
    • #15

    Ich habe auch gerade Ärger mit einer SM 2000.
    LIef im Lager als Hintergrund-Beschallung und hat dann eine Rauchwolke abgegeben...
    Aufgeschraubt, nachgeschaut:
    Ein Puffer Elko in der Endstufe hat sich geschält, Sicherungen Ok.
    Keine Funktion mehr...

    Super... :evil:

    Gruss Dirk

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. August 2005 um 09:40
    • #16

    -das riecht nach Überspannung vor dem Trafo, durchgepopste Netzabregelung (leitender Durchschlag). Die Elkos da sind oft mit geringerer spannung ausgelegt als für Netzbetrieb nötig und auf funktionierende Abregelung angewiesen, wenn diese versagt kriegen sie zuviel Saft und es geht rund. "Keine Reaktion" ist ein Folgeschaden, zB weggebrannte Leiterbahn (geätzte Sicherung), oder wenns übel ist, Trafoprimär durch, oder die Halbleiter die den treiben. Diese Reparatur ist durchaus bezahlbar, lohnt sich. Um es aber genau sagen zu können müßte man mal reinschaun

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 19. August 2005 um 11:29
    • #17

    Das werd ich gleich mal machen.
    Halbleitermässig war scheinbar alles OK(beim ersten klingeln).
    Die Platine war auch nirgendwo verbrannt.
    Werd nachher mal den Trafo messen.

    Gruss Dirk

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 19. August 2005 um 11:32
    • #18

    Die Puffer Elkos lassen sich zum Glück ziemlich leicht wechseln.
    An die Platine kommt man gut rann und die Typen kriegt man auch.

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