hi, nach dem ich den thread über die veranstaltung im gewölbekeller gelesen habe frage ich mich ob das behängen von wänden mit basotect o.ä. raumakustisch vorteile hat. diese melaminharzschaumstoffe haben ja eine viel breitere und stärkere schallasorbtion als molton. wenn man einige 5*150*200 cm große platten im raum an strategisch günstigen positionen (z.b. an der rückwand, rechts und links kurz vor den boxen und auf der bühne an der wand) verteilt, würde das eine dem aufwand endsprechende verbesserung des klangbildes erziehlen? sowas ist ja schnell aufgehängt... in schwarze moltonbezüge und dann mit ösen und strapse aufhängen... und alles b1!
temporäre anwendung v. akustikschaumstoffen in problemräumen
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akustikkoppler -
23. September 2005 um 15:23 -
Geschlossen
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Kommt drauf an wie du "einige" definierst. "Einige wenige" würden kaum was bringen und mit "einigen vielen" wird der Aufwand fürs aufstellen und anschaffen doch schon wieder recht hoch. Ausserdem wirken diese Dinger ja nur im HF- und MF-Bereich, die Bässe werden also brav weiter dröhnen. Aber besser als nichts ist's sicher allemal. In Molton einpacken sollte man sie allerdings eher nicht: ich vermute mal, dass der Strömungswiderstand sonst zu gross wird.
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Sorry für OT, aber weil die Bass-Problematik angesprochen wurde:
An und für sich dachte ich bisher, sowas ist für PA eher nicht übertragbar, geschweige denn brauchbar, aber im vorliegenden Fall könnte man einen test eventuell zumindest mal in Erwägung ziehen:
Es gibt im Hifi-Bereich einen Lösungsansatz für den Energiestau im unteren Frequenzbereich in solch ungünstigen Räumen.
Die Firma Nubert hat auf der Messe 2005 folgendes System mit recht guter Resonanz vorgestellt :Im vorderen Bereich des Raumes werden 2 Subwoofer (im Demofall an der Wand) aufgestellt.
An der Rückwand des Raumes wird die gleiche Konfiguration postiert.
Nun misst man ein Delay (mit Angleichung bei Änderung der Raumtemp.) vor den Amps der hinteren Subs auf die Laufzeit Sub front <-> Sub rear ein und füttert es mit dem phasengedrehten Signal, das auch auf den Subwoofern vorn anliegt.In der Theorie wären nun die (baugleichen) Subs hinten bei richtiger Einstellung der Leistung auf die tatsächlich hinten ankommenden Schalldrücke, in der Lage, die überschüssige Bassenergie "aufzusaugen". (frei nach dem PDF)
Soviel zur Theorie. Das ganze habe laut Bericht auch in einem Demo-Raum auf der Hifi-Messe ganz gut geklappt.
Jetzt besteht aber auch hier wieder ein unterschied zur PA-Anwendung:Die Absorbtionswirkung von x<10 Zuhörern im Demoraum y lässt sich simulieren, die Absorbtionswirkung von x>100 Zuhörern im Keller y nicht wirklich.
Ergo müsste man, wenn das ganze beim Test vorher überhaupt funktioniert am Abend selbst dennoch nachregeln.
Zudem ist ein Demoraum oder ein gewöhnlicher Messraum deutlich kleiner, als die beschriebene Location, in der es schon von den Maßen her zunächst zu einigen Early-Reflections kommt, bis das Signal überhaupt hinten ankommt....
Von Kohärenz wie im Beispiel eines sagen wir 5x8m Demoraums, bei dem eine Reflektion von der Seitenwand (f>100Hz) noch halbwegs in Phase mit der Ausgangswelle ist, kann man hier nicht wirklich sprechen...Wenn ihr aber den Aufwand mit Absorbern etc. betreiben wollt, dann käme es doch eigentlich mal auf einen Test im Voraus an, oder?
Die Ergebnisse würden mich auch sehr interessieren
(ich kann es nämlich selbst nicht wirklich glauben...)Ein Link zu den Nubert Messungen und Dokus: http://www.nubert.de/ts_basswiedergabe.htm
Gute Nacht

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acht schaumstoffplatten (5*100*60cm) kosten 189,- netto liste... das beziehen mit stoff wird vom hersteller empfohlen, nur das überstreichen mit farbe soll negative folgen im bereich der hochtonasorbtion haben.
ich würde 2-4 kurz vor den boxen an der wand und den rest an der rückwand positionieren.hier mal die asorbtionswerte:
http://www.schalltechnik-mm.de/konfiguration/…26a8f3becb1b8b7
der bba-absorber ist basotect mit irgendwas zusammen und erreicht eine wesentlich bessere asorbtion der bässe. leider kann man die elemente NICHT rollen, knicken oder so... hersteller sagt, man soll se auf holzplatten kleben... währ aber auch was...
http://www.schalltechnik-mm.de/konfiguration/…26a8f3becb1b8b7
für mods: die fa. basf verkauft leider nur trailerweise und verweist bei kleinen mengen auch bei gewerblichen kunden auf ihre vertriebspartner von denen ich hier zwei links gepostet habe. bitte nicht löschen :wink:
für dippel-incks:
wenn ein schallabsorber bei 160 hz einen "alpha-s" von 1,33 hat, um wieviel db absorbiert er?
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Zitat von "akustikkoppler"
acht schaumstoffplatten (5*100*60cm) kosten 189,- netto liste...
Damit kommst du aber nirgends hin!Zitat von "akustikkoppler"das beziehen mit stoff wird vom hersteller empfohlen,
Aber sicher nicht mit Molton.Zitat von "akustikkoppler"
für dippel-incks:
wenn ein schallabsorber bei 160 hz einen "alpha-s" von 1,33 hat, um wieviel db absorbiert er?Ich bin kein "dippel-inck"; falls das für dich ein Problem sein sollte, kannst du die folgenden Zeilen auch ungelesen vorbeiscrollen lassen. Deine Frage ist an sich unsinnig: Wieviel dB absorpiert er von WAS? Deshalb rechnen wir am besten ein simples Beispiel durch:
Nehmen wir einen Raum 20x10x5 m. Die Gesamtfläche beträgt dann 700 Quadratmeter, das Volumen 1000 Kubikmeter.
Weiter nehmen wir an, der Raum hätte bei einer bestimmten Frequenz X Hz eine Absorption von 5%. Dies einspricht einer äquivalenten Absorptionsfläche von 35 m2. Daraus ergibt sich nach Sabine eine Nachhallzeit von rund 4,7 s bei X Hz.
Bringen wir nun einen Absorber in den Raum ein, welcher bei X Hz 100% absorbiert und bedecken damit 100 m2(!) Fläche, dann vergrössert sich die äquivalente Absorption auf 130 m2. Die Nachhallzeit nach Sabine ergibt 1,3 s bei X Hz.
Die Pegelreduktion beträgt dann gerade mal: 10 log (4,7/1,3) = 5,6 dB.
Es braucht also in jedem Falle sehr viele dieser Platten damit was passiert. Das von dir erwähnte Produkt würde für 100 m2 Kosten von 4000 Euro verursachen, den Stoff noch nicht eingerechnet. Zudem sind diese Platten ja im Bassbereich auch gar nicht mehr gross absorbierend. Und auch die viel teureren BBAs sind für den diskutierten Zweck ungeeignet.
Zitat von "akustikkoppler"ich würde 2-4 kurz vor den boxen an der wand und den rest an der rückwand positionieren.
Vielleicht wird sich eine vorbeikommende Schallwelle dann zu Tode lachen, womit das Problem auch gelöst wäre. -
Zitat von "MarkusZ"
Ich bin kein "dippel-inck"; falls das für dich ein Problem sein sollte, kannst du die folgenden Zeilen auch ungelesen vorbeiscrollen lassen. Deine Frage ist an sich unsinnig: Wieviel dB absorpiert er von WAS?1. meine frage ist nicht unsinnig! das erkennst du schon daran das du sie mir beantwortet hast :wink:
2. wieviel db vom direkt- und refektionsschall der pa/band/publikum....... was denn sonst?
3. wenn du das rechnen kannst ist das mit dem fehlendem dipl. ing natürlich völlig egal :wink:
Zitat von "MarkusZ"
Vielleicht wird sich eine vorbeikommende Schallwelle dann zu Tode lachen, womit das Problem auch gelöst wäre.mit der nummer wollte ich eventuell auftretenden refektionsschall der front-pa reduzieren. in der hifi-szene eine weit verbreitete technik.......
ach ja: die reduzierung der nachhallzeit und die pegelreduktion würde mir schon reichen! und bei massenabnahme wirds billiger. das mit dem molton werde mich mal mit dem hersteller besprechen. der hatte da gar kein problem mit......... und die bbas wurden nur für diesen zweck entwickelt.
nachdem was du gerechnet hast werde ich es auf jeden fall ausprobieren

ot: hab grade deine website studiert... warum ich kurz vor der pa die absorber an die wand nageln wollte müsstest du eigendlich wissen wenn du seminare darüber abhälst....
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Zitat von "akustikkoppler"
nachdem was du gerechnet hast werde ich es auf jeden fall ausprobieren
Dann tu das, aber berufe dich dabei bitte nicht auf mich. Mein Rechenbeispiel beantwortet nur deine Frage nach der Berechnung von Absorption anhand eines konkreten Beispiels. Wenn du da was rein interpretieren möchtest, was nirgends steht, ist das allein deine Sache.Zitat von "akustikkoppler"
ot: hab grade deine website studiert... warum ich kurz vor der pa die absorber an die wand nageln wollte müsstest du eigendlich wissen wenn du seminare darüber abhälst....
Entschuldige bitte; aber ich halte ganz bestimmt keine Seminare ab, an denen ich den Leuten erzähle, sie sollen in der von dir genannten Weise Absorber platzieren! -
Zitat von "MarkusZ"
Entschuldige bitte; aber ich halte ganz bestimmt keine Seminare ab, an denen ich den Leuten erzähle, sie sollen in der von dir genannten Weise Absorber platzieren!das hab ich nie behauptet und weise es entschieden zurück!
du solltest es aber wissen warum ich es tue. ansonsten würde ich dir jetzt mal zu nem aufbaustudium richtung physik oder sowas raten......
Zitat von "MarkusZ"
Dann tu das, aber berufe dich dabei bitte nicht auf mich. Mein Rechenbeispiel beantwortet nur deine Frage nach der Berechnung von Absorption anhand eines konkreten Beispiels. Wenn du da was rein interpretieren möchtest, was nirgends steht, ist das allein deine Sache.wie, du hast mir garnicht die asorbtion der schallabsorbanten ausgerechnet??? DAS war meine frage.... dann hast du sie wohl nicht verstanden.... am besten vorher mal genau durchlesen *kopfschüttel*
für den rest:
kann mir wer ausrechnen wieviel ein element, am besten eins der bbas, an schall absorbiert? in db währs klasse wenn das möglich ist. und die schallquelle spielt keine rolle! kann auch nur für einen selektiven frequenzbereich sein...
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Zitat von "akustikkoppler"
warum ich kurz vor der pa die absorber an die wand nageln wollte müsstest du eigendlich wissen wenn du seminare darüber abhälst....
Du unterstellst mir wortwörtlich, ich würde Seminare darüber abhalten, Absorber in der von dir genannten Weise anzubringen. Weshalb du meinen gegenteiligen Einwand zurückweist und behauptetst, du hättest sowas nie gesagt, ist mir jetzt etwas schleierhaft. Ist aber auch egal.Zitat von "akustikkoppler"du solltest es aber wissen warum ich es tue.
Ich kann es mir vorstellen. Trotzdem ist es Unsinn. Denk noch mal darüber nach!Zitat von "akustikkoppler"
ansonsten würde ich dir jetzt mal zu nem aufbaustudium richtung physik oder sowas raten......
Könntest du mir da vielleicht was empfehlen? Am liebsten wäre mir was, das du auch gemacht hast, damit ich ähnlich kompetent mitreden kann.Zitat von "akustikkoppler"
wie, du hast mir garnicht die asorbtion der schallabsorbanten ausgerechnet???Ich habe versucht dir aufzuzeigen, dass sich die Frage immer nur auf ein konkretes Beispiel bezogen beantworten lässt. Es kommt auf den Kontext an, in dem das Absorberelement eingesetzt wird!
Zitat von "akustikkoppler"
kann mir wer ausrechnen wieviel ein element, am besten eins der bbas, an schall absorbiert? in db währs klasse
Das kann niemand (sinnfreie Frage)! Siehe oben.So, jetzt aber Schluss mit Kindergarten: EOD
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Zitat von "MarkusZ"
Du unterstellst mir wortwörtlich, ich würde Seminare darüber abhalten, Absorber in der von dir genannten Weise anzubringen. Weshalb du meinen gegenteiligen Einwand zurückweist und behauptetst, du hättest sowas nie gesagt, ist mir jetzt etwas schleierhaft. Ist aber auch egal.du hälst seminare über so hifi-raumklangnummern ab. aber du hast ja selbst gesagt das du es weisst, aber selbst nicht lehrst... in sofern ists schon in ordnung... *kopfschüttel*
den kindergarten ziehst du hier ab! die schalldämmungswerte sind gemessen und können umgerechnet werden. wenn du dies für unmöglich hälst dann warte ich besser auf einen dipl. ing. - besser ist das... oder ich schreib jetzt erstmal nem richtigen tonmeister ne mail

ich erwarte von markusz keine beiträge mehr.... bitte zurück zum thema.... *kopfschüttel*
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Genau so machen wir das, der eine schreibt ne Mail an einen Tonmeister und ich mach hier mal zu...
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