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endstufen selber bauen

  • sec
  • 11. März 2006 um 20:36
  • sec
    Beiträge
    12
    • 11. März 2006 um 20:36
    • #1

    hallo
    habe daran gedacht endstufen selber zu bauen

    jetzt meine fragen:

    1. wo bekomm ich die passende lektüre dafür

    2. wo bekommt man baupläne/schaltpläne dafür oder kann mir wer welche zukommen lassen

    3. lohnt es sich überhaupt das man selber baut

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 11. März 2006 um 21:56
    • #2

    ....frag mal die Manuela

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • sec
    Beiträge
    12
    • 11. März 2006 um 22:01
    • #3

    danke aber ?????????????????????

    aber werden sich schon ein paar meinungen ergeben hofe ich

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 11. März 2006 um 22:09
    • #4

    Schau mal unter http://www.sound.westhost.com
    Da gibts Schaltpläne für alles mögliche.

    Lohnen tut sich das definitiv nicht. (Erfahrungswert).

    Als Neuling im Amp Bau wirst du wahrscheinlich erstmal auch Rückschläge einstecken. Ganz so trivial ist die Angelegenheit nämlich leider nicht. Ging mir auch so, die ersten Amps sind abgefackelt bis ich es irgendwann geschafft hab, meinen ersten bipolaren 2*60W Amp ans Laufen zu bekommen. Weiter bin ich bisher auch noch net gekommen. :oops:

    Gruß
    Thomas

  • sec
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    12
    • 11. März 2006 um 22:30
    • #5

    na arg habe da mehr an 2*500 w gedacht oder mehr

  • sec
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    12
    • 11. März 2006 um 22:35
    • #6

    da mei englisch ned so berauschend is wär´s hilfreich wenn es auch was mit deutscher anleitung gibt danke

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 11. März 2006 um 22:56
    • #7

    Ähm als absoluter Neuling würde ich mich erstmal an kleine Projekte wagen, das wird schon schwer genug sein.
    Bei den üblichen Betriebsspannungen einer 500W Endstufe kann das schnell zum unkontrolliertem Feuerwek werden, wenn du nicht genau weist, was du tust.

    Gruß
    Thomas

  • ADMIN
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    • 11. März 2006 um 23:52
    • #8

    Bei Selbstbau stellt sich immer erst mal die Frage, warum man das tun möchte.

    Das Argument "Geld sparen" streichen wir dabei mal wieder ganz schnell, weil der Selbstbauer niemals die Einkaufskonditionen bekommt wie der Chinese.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tufkadib
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    2.687
    • 12. März 2006 um 10:42
    • #9
    Zitat von "sec"

    da mei englisch ned so berauschend is wär´s hilfreich wenn es auch was mit deutscher anleitung gibt danke

    Dein Deutsch ist aber auch nicht viel besser... schon mal von Groß- und Kleinschreibung sowie Interpunktion gehört?

    Davon abgesehen: Endstufenbau für ganz spezielle Zwecke oder rein um einen Lerneffekt zu erzielen mag in Ordnung sein. Geld zu sparen ist damit unter Garantie nicht möglich.

    Wenn ich einen Röhrenverstärker mit 1kW bräuchte, würde ich selbst bauen, weil sowas am Markt kaum zu haben ist. Aber ansonsten -nein.

    MfG

    DirkB

  • zeck(e)
    Beiträge
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    • 12. März 2006 um 13:52
    • #10

    So eine kleine Endstufe selber basteln wäre bestimmt mal nicht schlecht. gibts da nichts in Deutsch? Watt is mir eigentlich egal.

    Pisa 05 ich war dabei...

  • DJheini
    Moderator
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    • 12. März 2006 um 13:59
    • #11

    http://www.elv-downloads.de/service/manual…rker/280-13.htm

    http://www.elv-downloads.de/service/manual…rker/079-03.htm

    Sind nicht nur Links zum Shop, nein, man kann sich da auch die Bau- und
    Bedienungsanleitung runterladen.
    Und die Bauanleitungen von ELV funktionieren in der Regel auch.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

    2 Mal editiert, zuletzt von DJheini (13. März 2006 um 09:01)

  • schrecki7289
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    • 12. März 2006 um 14:34
    • #12

    Ich baue zurzeit auch einen Einsteiger Amp, wenns fertig ist werde ich wahrscheinlich auch Layouts und eine Bauanleitung einstellen.


    Die ELV Bausätze sollen wohl recht ordentlich funktionieren, aber die Angaben sind völlig utopisch:

    Zitat

    (Daten einer Mono-Endstufe bei UB = ±22 V)

    Sinus-Dauerleistung an 4 Ohm:.................................150 W


    Ein normaler bipolarer Verstärker mit +-22V Railspannung kann nie im Leben 150W schaffen.

    In konventioneller Bauweise wird für eine Spannung von +-22V ein Trafo mit +-15V Effektivwert benutzt. Unter Belastung geht die Spannung auf diese 15V zurück, eine normale bipolar Endstufe kommt etwa 3V an die Rails, macht eine Spannung am Ausgang von 12V, entpricht einer Leistung an 4Ohm von 36W... :roll:
    So wurde das mir erklärt, und die Erfahrungen aus der Praxis bestätigen dieses.

    edit: Ich sehe grade, dass der ELV Amp eine gebrückte Schaltung aus 2xTDA2030A ist. Einer bringt laut Datenblatt 18W, in Brückenschaltung also 36W, also genau das gleiche...

    Gruß
    Thomas

  • tufkadib
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    • 12. März 2006 um 16:27
    • #13

    Kleine Anmerkung:

    Zitat

    wird für eine Spannung von +-22V ein Trafo mit +-15V Effektivwert benutzt. Unter Belastung geht die Spannung auf diese 15V zurück,


    stimmt nicht ganz. Das hängt von einigen Faktoren ab wie z.B. dem Innenwiderstand des Netzteils, Verlusten über den Dioden, der Größe der Elkos...

    Aber es stimmt schon, aus 2x TDA2030 werden keine 150W rauskommen.

    MfG

    DirkB

  • DJheini
    Moderator
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    • 12. März 2006 um 17:22
    • #14
    Zitat von "-Schrecki-"


    edit: Ich sehe grade, dass der ELV Amp eine gebrückte Schaltung aus 2xTDA2030A ist. Einer bringt laut Datenblatt 18W, in Brückenschaltung also 36W, also genau das gleiche...

    Moment!

    Die TDA 2030 dienen lediglich als Treiber, altbekannte Schaltung, nichts
    besonderes. Aber als Endtransis spielen da 2 x BD 249 und 2 x BD 250
    und die können schon etwas mehr an Leistung. Echte 100 W Sinus sind da
    sicher drin, wenn nicht sogar etwas mehr. Angegeben sind 150 sinus.
    Ausserdem empfeheln die einen Trafo mit 500 w. Da haben die sich
    sicher auch was dabei gedacht.
    Ein bischen genauer hinsehen sollte man schon.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • schrecki7289
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    • 12. März 2006 um 21:27
    • #15

    Auch 100W halte ich für unrealistisch.
    Wenn der 2030A nur als Treiber und hinten ne einfache bipolar Stufe arbeitet, wird man das nicht rausbekommen, aus oben genannten Gründen.

    Gehen wir von einem extrem hartem Netzteil aus (also der 500VA Trafo, dicke Dioden und Low ESR Elkos alla Epcos oder Siemens Coladosen)...
    Wenn die Spannung genau bei 22V bleiben würde, dann Bekäme man an 4Ohm exakt 121W raus.
    Eine konventionelle bipolar Endstufe kommt aber nur bis ca. 3V an die Rails dran, dann komme ich auf 90W.
    Und ob die Spannung wirklich gar nicht zusammenbricht, ist fraglich...

    150W sinus sind auf jeden Fall absolut gelogen, 90W wären bei absolut hartem Netzteil maximal möglich.

    Gruß
    Thomas

  • manuela
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    • 13. März 2006 um 06:49
    • #16

    die Schaltung von der hier die Rede ist, ist altbekannt.
    Sie hat pro Kanal 2 von den IC mit einem nachgesetzten Endstufenpaar daß über Spannungsabfall auf der Stromzuführung angetrieben wird, somit liegt eine BRÜCKE vor, d.h. die Betriebsspannung kannst du doppeln. 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini
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    • 13. März 2006 um 08:37
    • #17
    Zitat von "Manuela"

    die Schaltung von der hier die Rede ist, ist altbekannt.
    Sie hat pro Kanal 2 von den IC mit einem nachgesetzten Endstufenpaar daß über Spannungsabfall auf der Stromzuführung angetrieben wird, somit liegt eine BRÜCKE vor, d.h. die Betriebsspannung kannst du doppeln. 8)

    Ist die Leistungangabe, die da gemacht wird, jetzt realistisch oder geflunkert? :wink:

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • manuela
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    • 13. März 2006 um 08:43
    • #18

    Da es sich um Brückenbetrieb handelt kannst du es auf ziemlih genau 38V berechnen.
    Ein solcher Amp hat nicht 2 IC, sondern 2 IC pro Kanal, ist also eigentlich ein 4-Kanal-Gerät daß intern fest gebrückt ist. 8)

    Das konzept mit TDA2030 und BD249/250 find ich richtig gut für Bastler, hier wird mit wenig Problemanfälligkeit und bescheidenem Aufwand ein recht ordentliches Ergebnis realisiert. Und billig ist das auch noch.
    Wenn einige hier dazu Lust verspüren können wir gern mal einen Workshop draus machen, ich wär auch bereit die Layouts und Netzteile auszubrüten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • DJheini
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    • 13. März 2006 um 08:51
    • #19
    Zitat von "Manuela"

    Da es sich um Brückenbetrieb handelt kannst du es auf ziemlih genau 38V berechnen.
    Ein solcher Amp hat nicht 2 IC, sondern 2 IC pro Kanal, ist also eigentlich ein 4-Kanal-Gerät daß intern fest gebrückt ist. 8)

    Das konzept mit TDA2030 und BD249/250 find ich richtig gut für Bastler, hier wird mit wenig Problemanfälligkeit und bescheidenem Aufwand ein recht ordentliches Ergebnis realisiert. Und billig ist das auch noch.
    Wenn einige hier dazu Lust verspüren können wir gern mal einen Workshop draus machen, ich wär auch bereit die Layouts und Netzteile auszubrüten.

    Das habe ich ja am Anfang schon gesagt, diese Schaltung mit der Bestückung
    ist nichts neues und gab es früher öfter. Habe gerade nochmal nachgesehen.
    Die Layouts gibt es da wohl nicht. Schade.
    Das schöne an der 2. Schaltung ist, das es da nichts einzustellen gibt, sprich
    Ruhestrom usw. Fand die Schaltung damals schon interessant, da die Endtransis
    ja von der Versorgungsspannung des TDA 2030 versorgt werden, bzw.
    über die Spannung, die an den beiden Widerständen in den Versorgungs-
    spannungsleitungen abfällt.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • schrecki7289
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    • 13. März 2006 um 10:12
    • #20

    Interessanter Ansatz, um mit ner kleinen Spannung hohe Leistungen zu erzielen.
    Aber wie die Betriebsspannungen der Endtransen durch die Treiber gespeist werden ist mir noch nicht ganz schlüssig. Brückenschaltung der Treiber - klar, aber wo kommt die zusätzliche Spannung her, um der stinknormalen bipolar Stufe hinten die 150W zu entlocken?
    *grübel*

    Gruß
    Thomas

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