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Symmetrisches Signal wieder unsymetrisch machen

  • luke2105
  • 7. Oktober 2005 um 10:30
  • luke2105
    Beiträge
    31
    • 7. Oktober 2005 um 10:30
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich ahb momentan ein Problem. Wir nutzen ein Yamaha GA 31/12 Pult mit dem wir eigentlich recht zufrieden sind.
    Dieses Pult hat 2 Sterokanäle, die aber leider unsymmetrisch geschaltet sind.
    Jetzt brauchen wir einen dieser Kanäle für Keyboard. Diese Signale kommen aber symmetriert von der Bühne an.
    Wenn ich dieses Signal nun mit Patchkabel mit dem Pult verbinde, haben wir einen Brumm.
    wie kann ich am Ende des Multicores dias signal wieder entsymmetrieren um es dann auf den Kanal zu legen?

    Vielen Dank
    Jens

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 7. Oktober 2005 um 10:50
    • #2

    Also, "entsymmetrieren" kannst Du einfach so, wie Du es getan hast, mit einem Adapter, dadurch wird die ganze Strecke asymmetrisch, aber das brummt natürlich. Du solltest vielmehr die lange Strecke symmetrisch lassen und trotzdem auf Klinke kommen, das kannst du mit zwei passiven D.I.-Boxen versuchen, die Du verkehrt herum vor das Pult steckst. Der Pegel wird dann sehr klein, aber mit Keyboards dürfte das kaum ein Problem sein.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Demtröder
    Beiträge
    858
    • 7. Oktober 2005 um 10:55
    • #3

    Benutzt ihr zum symmetrieren von dem Keyboard Signal eine DI Box oder kommt das Signal schon symm. vom Keyboard? Solltet ihr bereits eine DI nutzen, hilft vielleicht der "Ground Lift" Schalter, ansonsten eine DI Box verwenden. Das Problem kommt nicht davon, dass ihr ein symm. Signal in einen unsymm. Kanal gebt, dass ist nämlich egal, es gehen nur die symm. Vorteile verloren.

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • Tobias Zw.
    Profi
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    27
    • 7. Oktober 2005 um 11:17
    • #4

    Eine mögliche Lösung ist, den "heißen" Leiter des symmetrischen Signals auf die Spitze des Klinkeneinganges zu legen, den "kalten" auf Sleeve (Masse) anzuschließen und den Schirm am Pultende des Kabels offen zu lassen. Dann darf allerdings die symmetrierende DI-Box auf der Bühne nicht auf Ground Lift stehen, da sonst der Kabelschirm komplett in der Luft hängt.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • luke2105
    Beiträge
    31
    • 7. Oktober 2005 um 15:50
    • #5

    Hallo zusammen,

    nun das waren ja schon eine Menge Tips. Ich werde alle mal ausprobieren und dann berichten ... hmm .. wenn ich jetzt wüßte ob die DI's des Keyboarders Groundlift haben ??
    Aber egal das bekomme ich raus

    vielen Dank schon mal
    Jens

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 7. Oktober 2005 um 17:50
    • #6

    ...wenn sie einen GL haben, dann nur mit Schalter, damit du ihn aktivieren/deaktivieren kannst.

    Mein Tip wäre noch, das ganze mit Übertragern zu realisieren. Damit bleibt die lange Strecke zur Bühne symmetrisch, mit sämtlichen Vorteilen, und der unsymmetrische Teil bleibt möglichst kurz.

    Ist das Multicore mit Einzelmassen oder mit einer Gesamtmasse ??
    Das könnte - je nach Architektur des Pultes - auch noch interessant sein.
    Da ich das Pult nicht kenne, frage ich sicherheitshalber nochmal nach, ob die Eingänge wirklich unsymmetrisch sind, oder nur als Klinke und dann evtl. doch symmetrisch- aufgebaut.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Audiowerk
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    • 9. Oktober 2005 um 21:41
    • #7
    Zitat von "treibsand"

    Da ich das Pult nicht kenne, frage ich sicherheitshalber nochmal nach, ob die Eingänge wirklich unsymmetrisch sind

    Ich hab' das feine Spielzeug auch. Sie *sind* unsymmetrisch.

  • Fränkie
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    • 14. Oktober 2005 um 12:24
    • #8

    meine Fresse, wir fliegen zum mond und yamaha baut unsymm. eingänge in ein Pult, selbt ein Pult von Behringer hat alle klinken symmetrisch ausgeführt....
    sorry für ot

    die nummer mit der DI scheint unter den vorraussetzungen in der Tat die erfolgversprechendste zu sein.
    viel erfolg
    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Audiowerk
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    2.757
    • 14. Oktober 2005 um 14:43
    • #9

    Das sind unsymmetrische Lineeingänge. Es langt doch hin, wenn die übrigen 28 Kanäle symmetrisch als Mikrofonkanäle ausgeführt sind. Ich hab's ehrlich gesagt bislang selten gesehen, dass ein Keyboardsignal stereo auf einem Stereofader im Pult zu liegen kommt, und dann auch noch vollsymmetrisch...

  • Fränkie
    Profi
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    1.137
    • 14. Oktober 2005 um 15:24
    • #10

    es bietet sich doch an ein Keybord mit di zu symmetrieren und dann in den Stereo-Eingang zu stecken wenn man alle anderen Kanäle mit mikros und aktiven DI zu hat.

    Oder nicht???
    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 14. Oktober 2005 um 16:54
    • #11
    Zitat von "Fränkie"

    es bietet sich doch an ein Keybord mit di zu symmetrieren und dann in den Stereo-Eingang zu stecken wenn man alle anderen Kanäle mit mikros und aktiven DI zu hat.

    Oder nicht???
    Fränkie


    Na ja ,wenn die Eingänge nicht symmetrisch sind, nutzt die D.I. eben nix.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Demtröder
    Beiträge
    858
    • 14. Oktober 2005 um 17:00
    • #12

    Die Symmetrierung bringt nichts, aber die Massetrennung.

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • Fränkie
    Profi
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    1.137
    • 14. Oktober 2005 um 23:04
    • #13

    wie war das noch gleich mit symmetrischer Leitungsführung und der unsymmetrischen . Nehmen wir an auf der Bühne gibt es auch Trafo-Stecker-Netzteile oder eine Lichtanlage die Störungen verursacht,
    die legen sich bei symmetrischer Leitungsführung auf heis und kaltleiter der kalt wird invertiert, die Störung löscht sich aus. Das Nutzsignal verstärkt sich, alles gut.

    stech ich das jetzt in einen Unsymmetrischen eingang hab ich 3 db weniger Pegel und die Störung drauf
    so weit so gut.

    mögliche abhilfe:
    1.

    quasi umgedrehte DIbox die uas Symmetrisch unsymmetrisch macht.
    die bösen Störungen werden unterdrückt.
    ich erhalte ein sauberes ein weiteres mal galvanisch getrennes Signal.

    2.
    Wenn Massetrennung dann;

    Adapter der heis also pin2 des XLR auf tip und kalt alsoPin 3 auf schaft legt, hier unbedingt den Schirm NICHT mit dem Klinkenstecker verbinden.

    Die Masse ist aufgetrennt, und die Störung welche auf beiden leitern gleichermaßen liegt spielt keine rolle mehr.

    Das System ist zwar Quasi Masselos aber eventuelle Einstreuungen auf dem Schirm liegen dann auf beiden seiten gleichphasig an und schaden nicht, da am Mischpulteingang ja nur differenzen zwischen Tip und Schaft ins gewicht fallen (sollten).
    keine Ahnung wie es sich auswirkt wenn der groundlift betätigt wird dann hängt der schirm quasi ganz ind der Luft und hat nach beiden seiten keine Verbindung, sollte also wurscht sein.


    Fazit
    Mir ist die erste Variante lieber dazu brauche ich ein Klinkenkabel eine PASSIVE DI und enen Geschlechtsumwandler weiblich-weiblich,
    da bin ich mir sicher das es klappt.

    Bei 2. bin ich mir nicht so sicher kann es aber nicht ausprobiern da ich nur auf Pulte mit symm. Lines habe.


    Wäre das Beim Ga 32 auch so könnten wir uns den Gehirnschmalz sparen.

    Jens probier doch bitte mal beide Varianten aus, und berichte welche besser geklappt hat. habe das großes intresse dran.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

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