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Mikrofone für Livemitschnitt am FOH

  • sunride
  • 20. Oktober 2005 um 15:07
  • sunride
    Beiträge
    99
    • 20. Oktober 2005 um 15:07
    • #1

    Hallo,

    es soll ein Livemitschnitt auf Höhe des FOH´s gemacht werden, per Mikrofone in Y Anordnung.
    Das Problem ist welches Mikro funktioniert dafür am besten?

    Zur Verfügung stehen
    2 x SM58
    2 x SM57
    und 2 noch nicht näher bekannte Overhead-Kondensator.

    Welche dieser Mics macht den Job am besten?

    (Suchfunktion hab ich schon bemüht, aber die konnte meine Frage auch nicht zufriedenstellend beantworten.)

    Ich denke zwar, die Overhead-Mics dürften am besten geeignet sein, bin mir aber nicht sicher, ob die den Bassbereich auch richtig mitkriegen.

    Ach ja, bevor jemand fragt, warum ich nicht aus dem Pult aufnehme?
    Die Band ist zu laut (z.B. ist der Bassist am Pult spätestens beim zweiten Stück auf 0 zurück gedreht.)

    Grüße
    Wolfgang

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 20. Oktober 2005 um 15:36
    • #2
    Zitat von "sunride"

    ... und 2 noch nicht näher bekannte Overhead-Kondensator.

    Welche dieser Mics macht den Job am besten?

    Ich denke zwar, die Overhead-Mics dürften am besten geeignet sein...


    Da liegst Du richtig!

    Zitat von "sunride"


    Ach ja, bevor jemand fragt, warum ich nicht aus dem Pult aufnehme?
    Die Band ist zu laut


    ... dann mach sie leiser (Argumente sollen ja machmal was bringen) -- eine "zu laute" Band ist oftmals nicht nur dem Mitschnitt sondern auch dem Frontsound nicht gerade zuträglich. :?
    Alternativ kannst du auch versuchen, einen separaten Mix für die Aufnahme über eine Matrix oder so zu basteln.

    Gruß UWE

  • sunride
    Beiträge
    99
    • 20. Oktober 2005 um 15:57
    • #3

    Argumentiert habe ich schon, das Problem ist, dass der Schlagzeuger nicht mehr soooo gut hört und den Bassisten mußt Du direkt anschauen, wenn mehrere zusammen stehen, damit er Dich versteht. Also auch taub.
    (Wenn er sagt, er hört sich nicht, meint er eigendlich, er spürt sich nicht)

    Open-Airs kann man mit den Jungs noch recht gut machen ;)

    Ok, ich probier die Overhead Mics mal aus. (Den Master schneide ich mal zusätzlich mit.)

    Grüße
    Wolfgang

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 21. Oktober 2005 um 11:19
    • #4

    Ich würde auch die Overheads nehmen. Das SM58 ist auf jeden Fall nahbesprechungskompensiert und funkioniert nur gut bei "Lippenkontakt". Das 57er ist auch eher Nahkampfgeeignet.

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • Schrumpeln
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    908
    • 21. Oktober 2005 um 11:27
    • #5

    Wenn du den Master zusätzlich mitscvhneidest das Delay in den Masterausgängen nicht vergessen. Der ton ist einfach durchdas Kupfer um einiges schneller ald durch die Luft! :D .
    Wenn du natürlich auf 4 Spuren mitschneidest kann man das auch nachträglich machen. Aber dann kann man sich auch schon fast einen mehrspur-Mitschnitt antun.

  • sunride
    Beiträge
    99
    • 21. Oktober 2005 um 11:54
    • #6

    Mehrspur wäre nett, bei dem Termin steht aber nur ein PC im Rack mit 4 Spuren zur Verfügung.
    Meine Sorge war eher, das die Kondensator-Micros (Standart Overhead Mics) die Bässe nicht so mitbekommen. (Aber lieber diese nachher anheben, als unsaubere Höhen über ein SM-58 bzw. 57)

    Noch dient der Mitschnitt nur als bessere Kontrollaufnahme vom Gig, von daher sind die Ansprüche nicht sonderlich hoch. D.h. nach dem Gig wird kurz reingehört ob die Aufnahme "durch die Luft" oder die aus dem Master besser ist und die ist es dann., die die Jungs bekommen.
    (Bei Masteraufnahmen kriegt man halt immer so Sprüche wie "Der Bass ist ja gar nicht zu hören" und die Antwort "Du hast von der Bühne eh mit Deinem Bass alles zugedröhnt" wird einem dann nicht so richtig geglaubt. Daher jetzt auch mal die "Air" Variante. Auch hat der Schlagzeuger eine Snare, die abartig laut ist, das man die aus dem Mix meistens auch rausziehen muß. Zum Ausgleich hat er aber eine recht leise Bassdrum ;) )

  • MarkusW
    Beiträge
    154
    • 21. Oktober 2005 um 12:15
    • #7

    Den Bass kriegst du über die Pultsumme, ist eh definierter als über die Raummikros.

    Der Endmix wird sinnvollerweise aus einem Mix von Pultsumme und Raummikros sein, kein entweder-oder.

    Hab ich schon öfters so gemacht, bringt gerade bei größeren Gigs sehr brauchbare Ergebnisse. Bei kleineren Örtlichkeiten gibt´s dann mehr Raummikro als Pultsumme.

  • Schrumpeln
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    9
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    908
    • 21. Oktober 2005 um 12:20
    • #8

    Dann versuchs mal über eine Subgruppe, wenn der Bass auf der Bühne so laut ist das du ihn nicht auf der PA magst, dann schlt ihn von der Summe weg und lass ihn nur auf der Subgruppe über die die Aufnahme läuft.
    Subgruppen hat man auch bei kleineren Pulten, im Gegensatz zu MAtrix out die natürlich die elgantere Lösung wären, dann Mix über Subgruppen und in der Matrix nochmal eigene Zusammenstellung für das Recording. Aber dass eine Aufnahme mit Pultsumme und zusätzlich Mics als Athmo doch einfach besser ist (natürlich nur wenn die beiden Quellen auf der gleichen Zeitebene liegen!)

  • Seven
    Profi
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    319
    Beiträge
    4.376
    • 21. Oktober 2005 um 12:36
    • #9

    Du kannst auch die Atmo Mikros auf die Bühne neben die PA in Richtung Publikum stellen. Dann hast du, wenn du die Summe aus dem Pult dazu aufnimmst kein Lagproblem.
    Also
    Kanal 1: Pult Master L
    Kanal 2: Pult Master R
    Kanal 3: Atmo L
    Kanal 4: Atmo R

    Alternativa wenn wirklich nur der Bass nicht auf der PA liegt.
    Kanal 1: Pult Master L
    Kanal 2: Pult Master R
    Kanal 3: Atmo
    Kanal 4: Bass aus Sub oder Direct Out

    So würde ich das zumindest lösen.

    gruß
    Jan

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