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Backstein in Basedrum

  • Laemmerman
  • 9. November 2005 um 12:35
  • Laemmerman
    Beiträge
    9
    • 9. November 2005 um 12:35
    • #1

    Ich habe mal eine etwas ungewöhnliche These:

    Bei einem Workshop erwähnte ein japanischer (?) Profischlagzeuger (Akira Jimbo), dass er immer einen Backstein in seine Basedrum legt, um - auf gut deutsch ausgedrückt - mehr Bums zu erhalten. Wir haben das ganze einmal ausprobiert und wir hatten das Gefühl, das es sich bestätigt.

    Das Prinzip dürfte eigentlich klar sein: Eine Erhöhung der Masse ( => Erniedrigung der Eigenfrequenz) ohne nennenswerte Änderung der Systemsteifigkeit.

    Jetzt die Frage: Habt ihr Erfahrungen mit dem unterschiedlichen Klang einer Basedrum (oder eines anderen Klangkörprs) bei unterschiedlicher Masse? Das sich eine Stimmgabel verstimmt, wenn man eine Masse hinzufügt ist ein bekanntes Phänomen. Nur ändert sich bei einem an sich schon massereichem System die Akustik hörbar?

    - Wo ist denn hier bitte die Festleitung?
    - *auf ein etwas grösseres Kabel auf dem Boden zeigend* Na, da!

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 9. November 2005 um 12:56
    • #2

    Durchaus Vorstellbar.

    Ich habe mir mal von einem Schlagzeuger "Beweisen" lassen, das es selbst einen Unterschied macht, ob du den Moltonlappen nur rein knüddelst oder vernünftig faltest.
    Es gibt viele sachen, die an Zauberei grenzen, aber es war tatsächlich ein Unterschied zu hören.

    Auf der anderen Seite war dieser Blindversuch in einem Aufnahmeraum mit echt sehr guter Akustik. Also in wie Weit solche Feinheiten sich dann auf den Klang bei einem Livegig auswirken, sei dann doch mal dahin gestellt

    Es grüßt der Stephan

  • bias79
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    1.103
    • 9. November 2005 um 13:25
    • #3

    Dieser Trick ist schon länger bekannt und wird von einigen Profidrummern angewandt. Gut geht auch ein großes Stück Blei.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 9. November 2005 um 13:56
    • #4

    wobei da keine "Masse" vergrößert wird, sondern das Luftvolumen im Kessel verringert wird. Und außerdem wirkt ein Hindernis im Kessel quasi als Diffusor für Oberwellen und Partialschwingungen im Kessel.
    Die Koppelung zwischen Schlag- und Resonanzfell wird verbessert- die Laufzeit des Nachhalls von Obertönen im Kessel, verkürzt und Resonanzen bedämpft.

    Es kommt also kaum mehr "bumms" zustande, sondern weniger "Päng" dabei heraus.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • foh
    Verifiziert
    Beiträge
    287
    • 9. November 2005 um 15:00
    • #5

    Gut erklärt "Opa" !
    Hätte ich nicht besser sagen können.
    und das sogar aus eigener Erfahrung.
    Hab lange an meinem Set gedoctert um den bestmöglichen Sound rauszuholen ! Gates überflüssig bei richtiger Mikrofonierung !!!

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

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