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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

vented Horn Sub

  • TobiV
  • 1. Januar 2003 um 16:17
  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 1. Januar 2003 um 16:17
    • #1

    Hallo zusammen!

    Gesundes und erfolgreiches Jahr 2003 zunächst mal an alle!
    Hat sich schonmal jemand von Euch an einem sogenannten "vented Horn" versucht? KS Beschallungstechnik (CW218) und BigBlock (218H und M18HL) bezeichnen diese Mischform aus BR und rearloaded Horn(ansatz) zumindest so. Die Bauform weist grundsätzlich Ähnlichkeiten mit der ManifoldTechnology von EV auf. Auch EAW und RenkusHeinz bauen ähnliche Bassboxen.
    Was sind die Vorteile gegenüber einer "normalen" BR-Konstruktion und welche Art Treiber eignen sich für sowas?

    Tobi

    ...ein Beck's bitte...

  • aw-audio
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    • 1. Januar 2003 um 19:36
    • #2

    weis auch nicht genau was es für vorteile sein sollen, eine leicht andere abstrahl charakteristik, mehr tiefgang aufjedenfall nicht und ein horn kann man sowas nicht nenen, könnte eher ein 6th order bp sein, die teile von ks big block.
    Ventet basshorn, ist eher ein w-bin u.ä konstrukte.

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 2. Januar 2003 um 20:11
    • #3

    Ein vented Horn wäre ein frontloaded Horn, dessen sonst eigentlich geschlossene Kammer einen Resonator besitzt, also BR hinten dran.
    Das KANN man machen, aber es ist schwierig zu dimensionieren.
    Man muss die Länge des Hornpfades so dimensionieren, dass auch bei Stacking die untere LowCut-Frequenz des Horn-Teils nicht mit dem BR-Teil überlappt. Dazu kommt, dass der Output unterhalb der unteren Cutoff-Frequenz des Horns, also das was aus dem Resonator kommt, nicht so hoch sein wird, wie das, was aus dem Horn kommt (Man könnte dem Resonator ein Horn verpassen :smile: ).

    Weiterhin ist eine schlechtere Bedämpfung des LS ein Nachteil, der aus der Öffnung des rückseitigen Gehäuses resultiert. Frequenzen unterhalb der Tuningfrequenz des Resonators haben dann den selben Effekt wie in BR Boxen, also heftige Xmax-Überschreitungen!

  • Anonymous
    Gast
    • 2. Januar 2003 um 23:21
    • #4

    Mal als Denkanstoss:

    Ein BR-Vent macht eine Phasenumkehr (bei der BR-Resonanzfrequenz ...) - wenn man hier ein Horn ankoppelt (Rückseite Chassis) und die Vorderseite des Chassis (direkt) ins Horn strahlt, erfolt konstruktive Interferenz (d.h. Verstärkung).
    Bedingung: Das Horn muß im Frequenzbereich des Vents schallübertragend sein - deutlich oberhalb der Abstimmfrequenz wirkt dann nur das Horn (mit der Vorderseite vom Lautsprecher ...). Der Frequenzbereich wird recht breitbandig - unterhalb der BR-Abstimmfrequenz sollte man ein Low-Cut einsetzen (gilt auch für "richtige" BR-Boxen ...).

    Genau so eine Box habe ich übrigens vor einigen Monaten berechnet und aufgebaut.

    Viele Grüsse
    info@sound-klinik.de

  • aw-audio
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    • 3. Januar 2003 um 00:41
    • #5

    und wie ists vom output & klang her?

  • audio-zenit
    Profi
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    1.293
    • 3. Januar 2003 um 00:53
    • #6

    Das ist leider nicht ganz richtig, da die Phasenverschiebung an der BR-Resonanzstelle nicht 180° sondern nur 90° beträgt.
    Gruss Jürgen


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: audio-zenit am 2003-01-03 00:54 ]</font>

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Jens Droessler
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    • 3. Januar 2003 um 14:23
    • #7

    Und, was noch dazu käme: Die konstruktive Interferenz wäre nur bei einer Frequenz optimal. Phase hängt bekanntlich mit der Frequenz zusammen.

    Wenn man sowas konstruiert, sollte man IMO einfach das Prinzip des BR übernehmen: Den Resonator unterhalb des Direktschalls laufen zu lassen.

  • Anonymous
    Gast
    • 4. Januar 2003 um 12:52
    • #8
    Zitat


    audio-zenit schrieb am 2003-01-03 00:53 :
    Das ist leider nicht ganz richtig, da die Phasenverschiebung an der BR-Resonanzstelle nicht 180° sondern nur 90° beträgt.
    Gruss Jürgen


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: audio-zenit am 2003-01-03 00:54 ]</font>

    Wo hast Du denn den Unsinn her ???

  • Anonymous
    Gast
    • 4. Januar 2003 um 12:57
    • #9
    Zitat


    Jens Droessler schrieb am 2003-01-03 14:23 :
    Und, was noch dazu käme: Die konstruktive Interferenz wäre nur bei einer Frequenz optimal. Phase hängt bekanntlich mit der Frequenz zusammen.

    Wenn man sowas konstruiert, sollte man IMO einfach das Prinzip des BR übernehmen: Den Resonator unterhalb des Direktschalls laufen zu lassen.

    Du hast Recht, daß dies wesentlich nur bei einer Frequenz wirkt - aber (je nach Güte): der Effekt tritt auch noch etwas oberhalb und unterhalb auf - wobei die Phasenverschiebung dabei natürlich kleiner wird.

    Da bei tiefen Frequenzen das Horn nicht mehr so gut schallübertragend ist (wg. der prinzipiell zu kleinen Hornöffnung) kann durch die Resonatorankopplung der Abfall bei tiefen Freuquenzen hierdurch recht wirkungsvoll kompensiert werden - die Übertragungsbandbreite wird insgesamt größer.

    Viele Grüsse
    info@sound-klinik.de

  • Anonymous
    Gast
    • 4. Januar 2003 um 13:08
    • #10
    Zitat


    aw-audio schrieb am 2003-01-03 00:41 :
    und wie ists vom output & klang her?

    105 dB/1W/1m im Bereich 55-190 Hz
    (bei max. -6 dB Pegelabfall - d.h. bei 55 Hz sind es "nur" noch 99 dB).
    Messbedingungen: Halbraum (Box am Boden gemessen). Gemessen mit ca. 10 Watt (kalibriert mit Endstufenausgangssignal), gemessen mit MLSSA, Messmikrofon : Kugel, freifeldentzerrt.

    Die Box wurde bereits mehrfach auf Veranstaltungen eingesetzt (4 bis 5-Mann-Livebands und DJ-Mucke) - mit ca. 150 bis 500 Personen. Die (Bass-) Endstufe mußte erheblich weniger aufgedreht werden als bei BR-Boxen (ca. 6-8 dB weniger ...).

    Viele Grüsse
    Dipl.-Phys. Manfred Schuster
    info@sound-klinik.de

  • Anonymous
    Gast
    • 4. Januar 2003 um 13:10
    • #11
    Zitat


    Anonymous schrieb am 2003-01-04 12:52 :

    Wo hast Du denn den Unsinn her ???

    Jürgen hat das wohl mit der Phasenverschiebung beim einzelnen Kondensator oder bei einer einzelnen Spule durcheinanderbekommen !!!

  • aw-audio
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    • 5. Januar 2003 um 01:17
    • #12

    hm erstaunlich wie laut,
    im Prinzip ähnlich wie der Esx , nur als singel,
    weil direkt abstrahlend, und hinten ein stummel horn, beim SK 18BRH

  • Jens Droessler
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    • 6. Januar 2003 um 14:06
    • #13

    Nee nee, ein ESX ist fast als optimal-BR ausgeführt. Da überlappt der Direktschall den Resonator nur im üblichen Maße, damit da keine Senke zwischen ist......

  • tthorsten
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    • 6. Januar 2003 um 14:40
    • #14

    @soundklink


    und wsa macht das ding bei 40hz wie viel DB

    wie ist der Fgang wellig dann 2 resonanz spitzen so ala BP dann ??

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • aw-audio
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    • 6. Januar 2003 um 16:57
    • #15

    och auch ein Bp mit 2 Port-Gain spitzen kann gerade gemacht werden, mit Jbl 15" hab ich simultan so einiges hinbekommen das der Bp von 45Hz bis 95Hz +- 0,5dB

  • Anonymous
    Gast
    • 7. Januar 2003 um 09:12
    • #16
    Zitat


    tthorsten schrieb am 2003-01-06 14:40 :
    @soundklink


    und wsa macht das ding bei 40hz wie viel DB

    wie ist der Fgang wellig dann 2 resonanz spitzen so ala BP dann ??

    Antwort Sound-Klinik:

    bei 45 Hz: 86 dB
    bei 40 Hz: 81 dB

    ... allerdings: bei solch tiefen Frequenzen wird alles ein wenig akademisch, weil der Boden (Holzboden, Betonboden usw.) dann schon eine Rolle spielt. Gemessen wurde auf hartem Boden (Stein), wo praktisch "nicht hindurchgeht" - also Halbraumbedingungen vorliegen.
    Das Horn sollte auch unten begrenzt werden, weil - bei den Abmessungen - unterhalb von 50 Hz nun wirklich keine vernünftige Schallführung mehr realisierbar ist (die Öffnungsfläche schlägt dann "gnadenlos zu" ...

    Ziel war es, ein verhältnismässig kleines Gehäuse und gleichzeitig hohen Schalldruck im Bereich von 50 ... 180 Hz hinzubekommen, damit das Horn auch schon mal mit kleineren Topteilen (10", 12") sinnvol kombiniert werden kann (also höhere Trennfrequenzen ohne "Loch" möglich sind).

    Die Welligkeit ist überraschen gering ausgefallen (Infoblatt mit Messung unter http://www.sound-klinik.de/18er-horn).

    Viele Grüsse
    Manfred Schuster
    info@sound-klinik.de

  • aw-audio
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    4.243
    • 7. Januar 2003 um 21:01
    • #17

    ich kanns mir kaum vorstellen, in so einem kleinen gehäuse was mit seitenwänden 220l gross ist?, dass da der 18" trotzdem so tief kommt.
    effektiev hat der 18" doch bestimmt nicht mehr als höchstens 100l im back oder?.

  • tthorsten
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    17.024
    • 7. Januar 2003 um 21:07
    • #18

    also nen ESX mahct bei 40hz ca. 98 DB das sind dann so 12DB mehr.

    da nehme ich lieber nen ESX

    hab ich mehr von.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • aw-audio
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    • 7. Januar 2003 um 21:11
    • #19

    jo global geshen ja, aber die knapp 700l zu schleppen, ich weis nit, alleine muss man da ein wenig Herkules like sein.
    Ich vervolge seit geraumer zeit auch den wunsch nach einem kompackten lauten bass, der muss nicht tiefer als 50hz kommen. Da der innen VW T4 noch reinpassen muss.

  • tthorsten
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    17.024
    • 8. Januar 2003 um 12:06
    • #20

    @aw


    es passen in nenn VW bus bis zu 6 stk ESX e.


    1,2x0,6x0,9m.


    und das handling sit wirklich einfach.

    durch die angebrachtne gollen ist der ESX inder halle auch von 10 jährigen kindern zu bewegen. (selbst schon getestet)

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