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CCFL Dimmen

  • LC2412
  • 14. November 2005 um 12:13
  • LC2412
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    • 14. November 2005 um 12:13
    • #1

    Hallöchen, meinereiner hat mal wieder Überlegungen, ein kleines Projekt zu starten, angestellt.
    Gerne würde ich mal versuchen, einen kleinen RGB-Scheinwerfer zusammenzubauen, der die Twinsets (2 CCFLs) von Revoltec einsetzt (siehe z.B. bei Reichelt unter "twinset").
    Nun die eigentliche Frage:
    1. kann
    und
    2. (wenn 1. wie) ich diese Dinger irgendwie dimmen? Suchen im WWW brachten nicht unbedingt Erhellung. Meine Vorstellung wäre z.B., primärseitig mit PWM anzusteuern. Ganz zu Beginn natürlich 100%, damit die CCFL sicher zündet und auch an ist.
    Schafft der Inverter das schnell genug? Hat das schonmal jemand probiert? Oder gibt es eine Standard-Schaltung, wie man CCFLs dimmt (z.B. in dne PDAs o.ä.)?

    Danke für Antworten
    LC2412

  • manuela
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    • 15. November 2005 um 07:57
    • #2

    CCFL = Kaltkathodenlampen?

    die Stäbchen essen Wechselspannung, das macht das Leben einfach.
    Der ideale Trafo hat ein ausgewogenes Verhältnis von Ausgangsspannung und Strom.
    Der dimmbare Trafo ist "überlastet" in dem Sinne daß seine Leerlaufspannung sehr hoch ist und beim zünden tief einbricht. Diesen kannst du nun drosseln, die hohe Leerlaufspannung zündet das Stäbchen zuverlässig, dann gilt wieviel Strom der Inverter verfügbar hat ( = Helligkeit). Diese Art von Steuerung muß den Maximalstrom zwingend eingrenzen um ein Verbrennen des Stäbchens zu unterbinden. Bei einem 25cm laufen Eingangsseitig knapp 5 Watt (Richtwert für voll an) Setz mal so ca 1kHz an, und sekundärparallel einen Varistor um die Spitzen einzudämmen

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • LC2412
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    • 15. November 2005 um 12:30
    • #3

    werd ich demnächst doch glatt mal probieren, danke für die Tipps.
    Beim Googlen weiß jeder dazu was anderes und ich war mir nicht so sicher, ob ich die Dinger nicht gleich beim ersten Versuch hinü bring.
    Aber nun werden sie bestellt.

  • tufkadib
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    • 15. November 2005 um 15:58
    • #4

    Hallo,

    ich muß mich kurz einmischen: die Spannung an der Röhre bricht im Betrieb üblicherweise aufgrund des in Reihe geschalteten Kondensators zusammen. Wäre es anders, könnte man keine zwei Kaltkathodenröhren an einem Trafo betreiben.

    Zur Helligkeitsregelung existieren im Netz Applikationsschaltungen mit Buckconverter. Ist ja auch kein großes Geheimnis dabei.

    Dimmen geht also in gewissen Grenzen, allerdings ist die Helligkeit nicht so das große Wunder. Da wären Xenon-Metalldampflampen gut. Allerdings lassen die sich kaum dimmen.

    MfG

    DirkB

  • manuela
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    • 15. November 2005 um 16:04
    • #5

    Dirk

    zumindest bei meiner existiert kein Serienkondensator.
    Die Sekundärwicklung ist direkt auf der Lampe, parallel noch ein kleiner Varistor. Siehe Foto.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkadib
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    • 15. November 2005 um 22:07
    • #6

    Das hier

    http://www.microsemi.com/micnotes/1401.pdf

    sollte weiterhelfen.

    MfG

    DirkB

  • LC2412
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    • 16. November 2005 um 09:33
    • #7

    Danke für hints, ich warte erst mal, bis die Dinger da sind, dann kann man entscheiden, ob das als Leuchtpanel überhaupt was wird.
    Greets
    LC2412

  • LC2412
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    • 30. November 2005 um 12:33
    • #8

    So, nun die ersten Neuigkeiten:
    Der Vertrieb sagte mir, wie Manuela auch schon, ich könnte es eingangsseitig mit ca. 1kHz probieren - natürlich mit dem direkten Nebensatz, dass sie aber keine Gewährleistung dafür übernehmen.
    Habe es probiert und das funzt. Werde wohl heute mal meine Soft ein wenig toasten und schauen, was da alles dann so rauskommt. Das Pflichtenheft ist immerhin fertig und nach einigem Veriss von meinem Brüderchen auch abgesegnet worden.
    Lampen reichen sicherlich nicht als Fluter, aber als Stimmungslicht sicherlich die richtige Wahl.
    Ein zerlegter Converter zeigte übrigens 2 Varistoren für die zwei CCFLs, somit ist das mit der PWM-Geschichte eine saubere (weil anständig durchzünd) und sichere (weil Sicherung im Eingang und Varistoren am Ausgang) Sache.
    Bilder und mehr, wenn es funzt. Danke für alle Tipps!
    LC2412

  • LC2412
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    • 8. Dezember 2005 um 09:35
    • #9

    Nachtrag:

    1. es sind keine Varistoren, sondern Cs, die an den Ausgängen hängen.
    2. Eingangsseitig werkelt irgendein Oszillator, der eine pseudo-AC generiert (Flanke negativ, Flanke positiv am Eingang gibt einen etwa-Sinus am Ausgang).

    Wenn mir nun noch jemand erklärt, wie ich hier Bilder reinsetze, zeige ich mal ein paar kleine Bildchen.
    Greets
    LC2412

  • LC2412
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    • 9. Dezember 2005 um 09:21
    • #10

    Und hier sind die Bilder, natürlich etwas unscharf, ich halte eine Sekunde eben nicht mehr Freihand.






    und das ist die Steuerung:

  • LC2412
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    • 20. Dezember 2005 um 09:31
    • #11

    Update.
    Hier die endgültigen (nahezu) Fotos von meinem Projekt. Der CCFL kann nun als standalone Farbwechsel durchspielen oder eine (entweder beim Farbwechsel oder per DMX eingestellte) Farbe dauerhaft anzeigen, erkennt DMX-Fehler, arbeitet mit 4 Modi, damit man mit jedem Lichtpult was anfangen kann.

    Eingebaut in einen Kanister ist das Ding tragbar, wetterfest, stapelbar und streut gut. Kann an einer Autobatterie oder eben an 12V betrieben werden.


    Foto mit Kuli zum Größenvergleich, der Kanister hat Weithalsöffnung, damit man mit den Händen reinkommt.

    Einbauposition der Converter

    Einbauposition der CCFLs (btw. hat jemand einen Kleber, der wirklich klebt und auf PE haftet?)


    Zwei Farben

  • Henne
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    • 21. Dezember 2005 um 09:51
    • #12

    Kleber: Epoxidharz (klebt auf alles und hält bombenfest)

    ansonsten - um die Threads wieder zusammenzuführen - :
    http://dmxc.labnine.de/cgi-bin/yabb/Y…832;start=75#75

    Henne's Sites

  • LC2412
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    • 21. Dezember 2005 um 10:28
    • #13

    Der eine Thread hat mit dem anderen nix zu tun, also bleibt`s wies ist.
    Danke trotzdem für den Klebetipp.

  • DJheini
    Moderator
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    • 21. Dezember 2005 um 21:31
    • #14
    Zitat von "Henne"

    Kleber: Epoxidharz (klebt auf alles und hält bombenfest)

    Da melde ich mal leise Zweifel an. Epoxy und PE wird wohl nicht gehen.
    Beim ersten kleinen Biegen des PE's wird das Epoxy abplatzen. PE wird
    in der Regel untereinander verschweißt, d.h., beide Teile werden auf
    eine bestimmte Temperatur gebracht und bis zum Erkalten zusammen-
    gepresst. Das hier habe ich bei Google gefunden:

    Polyethylen (PE),
    Polypropylen (PP)
    Ungünstige Klebeeigenschaften, bis auf unten aufgeführte Ausnahme nur klebbar nach intensiver Aktivierung der Oberfläche, z.B. durch Korona-Entladung oder Beizen mit Schwefelsäure.


    1-Komponenten-Klebstoff

    Klebstoff:

    Cyanacrylat, Sekundenkleber


    Anwendung:

    PE/PP gegen beliebige Flächen, bevorzugt kleine Flächen


    Klebeflächen mechanisch aufrauhen, mit Aceton entfetten und mit Loctite 7239 oder 770 primern.



    2-Komponenten-Klebstoff

    Klebstoff:

    Scotch-Weld DP 8005 (3M)


    Anwendung:

    Strukturelles Verkleben von PE/PP, bevorzugt größere Flächen


    Klebeflächen reinigen, entstauben und entfetten.


    Vielleich geht das:

    http://miniatures.de/html/ger/patte…k-fluessig.html

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • LC2412
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    • 22. Dezember 2005 um 07:03
    • #15

    Hallo, DJHeini,

    das mit dem Epoxy habe ich auch ein paarmal gelesen, dass das nicht klappt. Hat irgendeiner schon mal Erfahrungen mit dem Pattex gemacht?
    Richtig gut scheinen mir eigentlich nur Ruderer TH21 zu sein oder eben Loctite mit Primer (habe ich die Nummern gerade nicht da).
    Weil der Krempel aber eine Stange Geld kostet, wüsste ich vor dem Kauf schon gerne, ob das auch wirklich was ist.
    Also, her mit Euren Erfahrungen bez. Kleberei.
    Danke, Grüße,
    LC2412

  • Henne
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    • 22. Dezember 2005 um 22:53
    • #16

    Wider Erwarten arbeiten CCFLs NICHT an meiner LED-Firmware (obwohl PWM nach Vorgabe modifiziert wurde...)

    Falls also jemand partout Geld sparen will, kann er durchaus mit seinem Inverter dafür bezahlen...

    ...wollte ich nur schnell loswerden, bevor die Mails auf mich einhageln...

    Solange ich nicht Inverter mit Enable- oder PWM-Eingang in die Pfoten bekomme, werde ich mich auch nicht weiter damit beschäftigen.

    -> also hat LC2412 das Monopol.

    Henne's Sites

  • LC2412
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    • 17. Februar 2006 um 12:20
    • #17

    Platinen sind nun da und schon div. verkauft. Controller gibt`s auch bei mir. Bei Interesse einfach mail an dmx-elektronik@freenet.de

    Ich hoffe, dass mein Brüderle seine 12 bald fertig hat (er hat`s nicht so mit dem Löten :roll: ) und dann kann man mal ein paar Bilder einsetzen.
    Das erste Mal werden die im März bei einer Veranstaltung eingesetzt als Ambient-Light und "Landebahn"

    Greets.
    Carsten

  • LC2412
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    • 13. März 2006 um 17:47
    • #18

    Hallo, unter
    http://www.ejukibewe.de/dcrd/dcrd.pdf ist die Bau- und Bedienungsanleitung.

    Unter http://www.ejukibewe.de/dcrd/faqpage1.html ist die FAQ - Häufig gestellte
    Fragen zum Dimmer zu finden.

    Und unter http://www.webmart.de/wmshop.cfm?id=47278 kann man das Ganze dann
    bestellen.

    Grüße,
    Carsten

  • SHARK
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    • 1. Juni 2006 um 09:16
    • #19

    Ich hab mir mal sonen Bausatz kommen lassen und es ist auch schon ein passendes Gehäuse da, nun fehlt es aber an einer geeigneten Stromversorgung.
    Da nichtmehr viel Platz im Gehäuse ist, sollte die möglichst klein sein (da fällt dann das PC-Netzteil weg) Ideal fänd ich soein kleines Steckernetzteil, aber ich finde irgendwie keins, was mir auch 2,5A bei 12V liefern kann.

    Hat jemand nen Tipp?
    Achja! günstig solls auch noch sein, ich würd gerne später recht viele Module bauen.


    Achja: noch ne möglichkeit wäre ja die 12V von einem Zentralen Netzteil zu den Modulen zu führen, aber mir will dafür kein günstiger Stecker einfallen, den ich da dann zum anschluss nehmen könnte!

  • LC2412
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    • 1. Juni 2006 um 09:28
    • #20

    frag doch einfach mich.
    bei pollin gibt es ein Schaltnetzteil mit 30W 12V als Tischnetzteil. Habe ich daheim 2 Stück. Kosten ~3 EUR. Finds aber dummerweise mal wieder nicht. Ansonsten nimm bei Reichelt die funkmikrostecker, die sind günstig. Da habe ich die 5poligen genommen, da passt DMX und Spannungsversorgung dran. Dann für je 5 Module ein Computernetzteil genommen und fertig. In die Computernetzteile eine DMX-Buchse rein und schon klappt das.

    HTH
    Carsten

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