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Was als Lichtler verlangen?

  • zeroblaster
  • 15. November 2005 um 08:05
  • mringhoff
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    • 16. November 2005 um 11:19
    • #21

    Leider darf man den Markt an sog. LJ nicht vernachlässigen. Gerade in diesem Sektor tummeln sich im Disco-/Partybereich viele Schüler / Studenten herum, denen das einfach Spass macht und die es sicher auch ganz gut können. Ein Gewerbe ist schnell gegründet. Und wenn man in seiner Lieblingsdisco endlich zur Crew gehört, dann macht man es einige Zeit auch für´n Appl & n´Ei.
    Daher kann man - auch in München - auch mal des öfteren "Lichttechniker" für rund 100-150,- EUR buchen.

    Größere Events, Galas, Industrie etc. ist natürlich eine andere Liga...

    Anderer Tipp für Deine Preisverhandlungen:
    Verlange einfach einen Stundensatz (z.B. 20-25,- EUR netto). Das hört sich im ersten Moment viel günstiger an, ergibt aber bei einem 10h-Job den gewünschten Satz und Du wirst viel realer bezahlt.
    Du kannst dem Veranstalter auch sagen, daß er somit viel flexibler ist: Bei großen Veranstaltungen, wo auch genug Umsatz rüberkommt, bist Du länger da, weil evtl. aufwendiger. Bei kleinen Jobs (wenig Umsatz) kannst Du evtl. auch mal früher heim ins Bett und der Veranstalter spart wieder etwas...

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  • dr.Hans
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    • 16. November 2005 um 12:16
    • #22

    Hallo,
    also für deine VA:
    als:
    Lichttechniker (alles steht und du musst die MHs und Kannen nur noch an und aus machen (+programieren)) 250- 300 € (+MwSt bei 10 Stunden)

    Lichtjokey: (alles steht, die Lichter sind Programiert und du steuerst die zur Musik) 150 - 200 € (+MwSt bei 10 Stunden)

    Also Hand (nur aufbauen)
    10 € pro Stunde (+MwSt )

    Wenn du aufbaust und steuerst:
    Aufbaustunden (also 10 € pro Stunde) + LT oder LJ Lohn

    Grüße Arne

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

  • KGB
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    • 21. November 2005 um 20:54
    • #23

    Den LT möchte ich sehen, der ohnen Meister oder dergleichen 30 Euro zzgl. MwSt. bekommt. Das bekommt ja noch nicht mal ein Geselle auf dem Bau.

    30 Euro erreicht bei uns ein DJ, wenn er gut ist und die bringen noch für ein paar tausend Euro CDs mit.

    Achso: Wir sitzen auch im Süden .....

  • Online
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    • 22. November 2005 um 00:15
    • #24

    also ich kann auch nur sagen, die preisvorstellungen die hier genannt werden sind eher wunsch denken.

    oder ich gerate immmer an die falschen kunden :?

    das Geld sitzt nicht mehr locker, und Billig LJs die den Lightco und scanco können gibts leider viel zu viel.
    Demendsprechend ist das Niveau in den lezten jahren auch massivst abgesunken, was die Gestaltung der Show angeht.

  • dr.Hans
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    • 22. November 2005 um 17:54
    • #25

    Sicher... stimmt schon... meistens bekommt der Lichtler nicht soo viel. Aber bei "scheiß suf die Kohle" wir wollen ne gute Show Sachen schon.

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

  • Sven H
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    • 22. November 2005 um 18:36
    • #26
    Zitat von "KGB"

    Den LT möchte ich sehen, der ohnen Meister oder dergleichen 30 Euro zzgl. MwSt. bekommt. Das bekommt ja noch nicht mal ein Geselle auf dem Bau.

    30 Euro erreicht bei uns ein DJ, wenn er gut ist und die bringen noch für ein paar tausend Euro CDs mit.

    Achso: Wir sitzen auch im Süden .....


    Soll ich dir ein Foto schicken? Gerne auch als Gruppenfoto? Ich kenne genügend.
    Bzw. ein LJ ist kein Lichttechniker oder Operator oder Designer! Ich bitte da zu unterscheiden.

    Also ich bitte euch. Die üblichen Tagessätze laufen hier von 200 € - 350 € zum Teil auch drüber je nach Veranstaltung und Tätigkeit, für ein komplettes Design mit Visualisierung wird nochmal um einiges mehr fällig.

    Ich frage euch wie ihr bitte mit den Lohnnebenkosten und sonsigen betrieblichen Aufwendungen allen ernstes darunter bleiben wollt?

    Ich als Firma verdiene natürlich auch in erster Line am Material jedoch ist Personal ein viel teureres Gut und gutes Personal ist durch nicht zu ersetzen! Und darin besteht auch der Erfolg, in der Dienstleistung.

    Preis hat auch seine Qualität, denn wie gering muss die Selbstschätzung sein wenn ich für meine Arbeit soviel wie oben genannt verlage? .... Ich mein der Disponent am Telefon wird euch auslachen... aber wenn ihr meint.

    Die oben genannten Tagessätze werden hier anstandlos gezahlt und das von der 0815 Lichtnummer mit nen par Sixbars und Stufen bis hin zur Hog Nummer, wenn dem nicht mehr so wäre wären meine Füße auf der Couch! Ihr habt die 30 Euro doch nicht Bar in der Tasche *Kopfschüttel*

  • Sven M
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    • 22. November 2005 um 20:34
    • #27

    Jo, 200 Euro ist auch mein unterster Satz. allerdings rechne ich Projektierung immer gesondert ab. Da kann bei großen VAs auch viel Arbeit zusammenkommen. Aber unter 200Euro bleibe ich zuhause.
    Aber die Disco Jungs die nur fertige sachen abrufen und ab und an mal ne Farbe ändern, die sind wesentlich preiswerter. Ich bringe ja noch Kompetenz mit warum der Mac / der Dimmer nicht läuft.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • KGB
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    • 22. November 2005 um 21:13
    • #28
    Zitat

    Also ich bitte euch. Die üblichen Tagessätze laufen hier von 200 € - 350 € zum Teil auch drüber je nach Veranstaltung und Tätigkeit, für ein komplettes Design mit Visualisierung wird nochmal um einiges mehr fällig.

    Ich frage euch wie ihr bitte mit den Lohnnebenkosten und sonsigen betrieblichen Aufwendungen allen ernstes darunter bleiben wollt?

    Ich als Firma verdiene natürlich auch in erster Line am Material jedoch ist Personal ein viel teureres Gut und gutes Personal ist durch nicht zu ersetzen! Und darin besteht auch der Erfolg, in der Dienstleistung.

    Hallo? Es ging hier um darum, wieviel Tagesgage / Stundensatz ein Freelancer verdient und nicht wieviel eine Firma einem Kunden in Rechnung stellt. Wo bitte sind beim Freelancer die Lohnnebenkosten?
    Wenn er einen Stundensatz von 20 Euro hat, mit einer 40 Stundenwoche sind das 800 Euro pro Woche sind mindestens 3200 Euro im Monat. Das verdient man als Facharbeiter auch nicht so eben mal. Bei einem Tagessatz von 200 Euro sind es bei 20 Arbeitstagen auch 4000 Euro.

  • Sven M
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    • 22. November 2005 um 21:31
    • #29

    Nebenkosten: Haftpflicht, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitsmaterial, Officearbeiten, Telefon, Auto....
    Und das wichtigste: man hat eben nicht jeden Tag einen Job...somit sind deine 20 Tage Arbeit in manchen Monaten Wunschdenken...

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • KGB
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    • 22. November 2005 um 22:01
    • #30

    meine 20 tage sowieso nicht. ich stehe ja auf als firmeninhaber auf der anderen seite. ausserdem habe ich auch nicht behauptet, dass man die 4000 netto mit nachhause nimmt.....und wenn man keinen job hat, kann man in der zeit ja auch was anderes machen.

  • hasenfuß
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    • 22. November 2005 um 22:46
    • #31
    Zitat von "KGB"

    Hallo? Es ging hier um darum, wieviel Tagesgage / Stundensatz ein Freelancer verdient und nicht wieviel eine Firma einem Kunden in Rechnung stellt. Wo bitte sind beim Freelancer die Lohnnebenkosten?
    Wenn er einen Stundensatz von 20 Euro hat, mit einer 40 Stundenwoche sind das 800 Euro pro Woche sind mindestens 3200 Euro im Monat. Das verdient man als Facharbeiter auch nicht so eben mal. Bei einem Tagessatz von 200 Euro sind es bei 20 Arbeitstagen auch 4000 Euro.

    eieiei, die milchmädchen kommen :roll:
    lohnnebenkosten sind für den freelancer vielleicht nicht der arbeitsrechtlich korrekte begriff -
    aber eine krankenversicherung darf er sich doch vielleicht
    trotzdem gönnen ?
    ich könnte kotzen :evil:

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • songe creux
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    • 23. November 2005 um 08:01
    • #32

    Da gebe ich "hasenfuss" Recht, 200 € Tagesgage bei 20 Tagen, das verdient man vielleicht beim KGB :D , aber mal im Ernst, vielleicht sollte man diese Gagendiskussion mal relativieren, wenn ich hier lese, dass ein E-Meister für ein Eigenheim-Projekt, wurde genannt, für 30€/h nicht kommt, dann kann er gern zu Hause bleiben. Wieso soll ich einem 20jährigen Schüler, der einen Gewerbeschein hat und einen LC 24/6 oder ScanCo bedienen kann, 20€/h zahlen? Ich bezahle auch keinem 20jährigen Maurer, der meine PC´s wieder in Gang setzen kann 20€/h. Was sind das für Relationen? Ein Lichtpult bedienen, oder Bars aufhängen, diese patchen und ein paar MHs adressieren, dazu braucht es weder Abitur, noch einen Meisterschein noch ein Diplom, wohlgemerkt bis zu einer bestimmten VA-Größe. Vielleicht sollten wir hier mal die berühmte Kirche im Dorf lassen. Viele überschätzen sich und die Bedeutung ihrer Arbeit in der VA-Branche sehr. Und Hand auf´s Herz, bei vielen VA im mittleren Sektor sind sogenannte Freelancer eigentlich Lebenskünstler, wie auch viele Musiker, denen ein firmenloyales Auftreten, die Bedeutung des Begriffes Subunternehmer und Qualitätsbewusstsein völlig fremd sind. Wenn ich jemanden für 200€/d buche und dann als erstes höre, wo es die Getränke gibt, wie es mit dem Catering aussieht und wo das Hotel ist, geht mir die Hutschnur hoch, ein guter Montagearbeiter im Stahlbau, der sicherlich mehr Fachkenntnis mitbringt als manch sogenannter LJ, würde sich bei derartigen Gagen wahrscheinlich mit Freude selbst um sein leibliches Wohl kümmern.
    Nebenkosten hin oder her, wir sollten in unserer Branche mal vom hohen Ross steigen und erstmal unsere Hausaufgaben machen. Ich habe schon viele erlebt, die am Telefon dicke Backen gemacht haben, Referenzlisten gesandt haben, wahrscheinlich von Events, bei denen sie als Aufbauhelfer tätig waren, und nachher an einer GL-3300 standen und dem Veranstalter aufgrund mangelnder Kenntnis einer Analogmatrix den Wunsch nach einem kurzen Mitschnitt verwehren mussten. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Dilletanten und Scharlatane, die an Selbstüberschätzung leiden, wie in Deutschland.
    Ich bin gern bereit, für einen Techniker, der unauffällig, loyal und professionell seinen Job macht, 200€/d zu zahlen, aber um so einen zu bekommen muss man wieder tiefer in die Tasche greifen, warum eigentlich? Ich halte den genannten Tagessatz auch bei sehr ordentlicher, sprich unauffälliger Arbeit für mehr als fair.

  • Tobias Zw.
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    • 23. November 2005 um 08:32
    • #33
    Zitat von "songe creux"

    Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Dilletanten und Scharlatane, die an Selbstüberschätzung leiden, wie in Deutschland.

    Ich möchte das korrigieren in "...wie in unserem Gewerbe."

    Zugegeben, wir haben regional sehr unterschiedliche Tarife; daß man in Hamburg für den Preis eines Münchner Hands einen Operator mit Meisterbrief kriegt, und daß es im Osten noch finsterer aussieht ist Fakt. Erfreulicherweise lebe ich genau in der Mitte und strecke meine Tentaktel in alle Richtungen aus... :wink:
    Für einen qualifizierten Techniker (beide Worte bitte ich ernstzunehmen), der mehr als Handaufgaben wahrnimmt, sollte schon ein Tagessatz von 230,- € - 250,- € drin sein. Da kann man dann aber auch noch die 11. und 12. Stunde ohne Nachberechnung arbeiten, und eine kurze Anfahrt sollte auch mit drin sein.
    Ich gebe allerdings gerne zu, daß ich mehr verlange (und im Regelfall auch bekomme). Mit einer ganz einfachen Begründung: Wo ich arbeite, gibt's keinen Streß mit dem Kunden, und das ist für viele companies ein stichhaltiges Argument. Mal ehrlich: Welcher Chef will sich denn die ganze Veranstaltung über Sorgen machen, wie man den superteueren, superguten Ober-Hog-Operator (ersetze wahlweise durch grandMA-Operator, Monitormann oder FOH-Künstler) daran hindert, den nervösen Veranstalter dumm anzusülzen?
    Ich halte also fest: Harte Arbeit muß echtes Geld bringen. Harte Arbeit mit viel Wissen und Erfahrung muß mehr Geld bringen. Arbeit, Wissen, Erfahrung und die (annähernde) Gewißheit, daß die Veranstaltung rund läuft und sich danach alle noch gern haben muß also noch mehr Geld kosten.
    Wer möchte jetzt mal die ihm bekannten Kollegen mental in diese Kategorien einteilen?

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • songe creux
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    626
    • 23. November 2005 um 08:45
    • #34

    Tobias Zw. <> ich kenne Deine Arbeit zwar nicht, aber Deine Einstellung will mir sehr gefallen. Ich hatte ja auch meine Bereitschaft, mehr zu zahlen für einen stressfreien unauffälligen Techniker, zum Ausdruck gebracht.
    Wäre schön, wenn mehr Leute eine solche Berufsauffassung hätten.

  • Sven M
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    • 23. November 2005 um 09:06
    • #35

    Ich kann meinen Preis auch immer durchsetzen, eben auch weil ich neben fachlicher Kompetenz soziale mitbringe.
    Ich gebe euch schon recht, wenns nur drum geht ein paar Bars aufzuhängen und die blinken zu lassen, dabei 50 Glas Bier zu trinken, da sind 200€ zu viel.
    Aber wenn es drum geht mit Tourmanagern und Veranstaltern zu reden und zu diskutieren dann braucht es schon etwas mehr.

    Ich mache auch oft Jobs als Produktionsleiter (noch etwas mehr als TL) und verdiene da noch mehr als ein Lichtler am Tag bekommt. Warum? Weil ich dafür sorge das ales glatt über die Bühne geht. Natürlich braucht man so etwas nicht auf einer Dorfdico Party.
    Aber bei Industrieveranstaltungen haben die Verantwortlichen gerne eine Person die bei Wünschen oder Problemen angesprochen werden kann.

    Aber ich sehe schon, die Vorstellungen und auch die Art der Veranstaltungen gehen weit auseinander:-)
    Bei mir hat sich noch keiner beschwert das ich mein Geld nicht Wert gewesen wäre..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • forall
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    57
    • 23. November 2005 um 11:24
    • #36
    Zitat von &quot;Sven M&quot;


    Aber ich sehe schon, die Vorstellungen und auch die Art der Veranstaltungen gehen weit auseinander:-)
    Bei mir hat sich noch keiner beschwert das ich mein Geld nicht Wert gewesen wäre..

    genau da sehe ich das Problem bei dieser Diskussion.

    Ich kann keine Industriejobs mit einer Mobildisse vergleichen!

    Meistens sind die Gagen bei einer Mobildsse eh nicht sehr hoch und deshalb kann auch kein "Stundenlohn" für Freelancer von 25-30€ bezahlt werden!
    Es gibt genug Leute die im Schnitt für 10-15€/Std. einen Scanco oder ähnliches bedienen. Ausser bei Industriejobs da sieht es anders aus. Das ist aber auch ein anderes Thema weil wir hier in einer ganz anderen Preisklasse spielen als bei einer Mobildisse.

  • mringhoff
    Profi
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    5.262
    • 23. November 2005 um 13:10
    • #37

    Diese Gehaltsdiskussionen hier im Forum laufen irgendwie immer gleich ab. Es wird die Frage in den Raum gestellt, was man als XY-Techniker verlangt und dann kommen aus ganz Deutschland und aus allen Bereichen (von Kellerparty bis Großevent) Antworten. So frei nach dem Motto: von 50,- EUR bis 500,- EUR ist alles drin.

    Dann gibts die einen, die die schimpfen, das das viel zu billig ist, die anderen meinen, daß das der Markt nie hergibt und die hohen Gagen nur Träumereien sind. Der Threadstarter hat sich da meist schon ausgeklingt...

    Wir arbeiten halt in einer sehr weit gefächerten Branche, noch dazu mit starken regionalen Schwankungen, es gibt einfach kein "richtigen" Stundensatz / Tagessatz. Wir sind ja nicht im Öffentlichen Dienst. Die Spanne zwischen 50,- und 500,- EUR pro Tag ist daher gar nicht so weit hergeholt. Aber wen nutzt diese Angabe?

    Ich warte schon mit Freuden darauf, wenn einer mal fragt, was man als DJ oder als FOH-Techniker oder als Kistenschlepper verdient. Die Antworten werden wohl ähnlich sein :)

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  • KGB
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    238
    • 23. November 2005 um 13:59
    • #38

    songe creux
    Perfekte Einstellung. Sollte ich irgendwann mal in Deiner Gegend einen Auftrag haben, werde ich garantiert Dich zuerst buchen. Genauso wie Du es beschrieben hast, habe ich es gemeint.

  • KGB
    Profi
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    238
    • 23. November 2005 um 14:06
    • #39
    Zitat von &quot;hasenfuß&quot;

    eieiei, die milchmädchen kommen :roll:
    lohnnebenkosten sind für den freelancer vielleicht nicht der arbeitsrechtlich korrekte begriff -
    aber eine krankenversicherung darf er sich doch vielleicht
    trotzdem gönnen ?
    ich könnte kotzen :evil:

    Bei den genannten Beträgen kann man sich locker privat krankenversichern (250 €) und auch sowohl eine Betriebshaftpflicht (20€) wie auch Rücklagen für die Rente (500 €) bilden. Der Rest müsste ausreichen, um gut zu leben. Wer mit dem Rest nicht auskommt, sollte evtl. nachdenken, ob er sich nicht durch eine Zusatzqualifikation in höhere Gehaltsklassen schwingen kann.

  • songe creux
    Profi
    Beiträge
    626
    • 23. November 2005 um 14:23
    • #40

    KGB, ich hoffe, Du hast das ernst gemeint mit der Zustimmung. Bei Ironie, im Internet stets schlecht zu realisieren, müsste ich mich schon wundern.

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