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PA-Vergleich mit Messystem (war:Top Sound)

  • Michael
  • 15. Mai 2002 um 14:45
  • Michael
    Profi
    Beiträge
    103
    • 15. Mai 2002 um 14:45
    • #1

    Eigentlich ist doch guter Sound, wenn die PA genau das macht, was von der Band oder dem Zuspieler kommt, bloß eben entsprechend verstärkt, oder?

    Wäre es da nicht denkbar, sich zum Anlagenvergleich nicht nur irgendwelcher Hörproben (die natürlich trotzdem machen)hinzugeben, sondern zB. grafische Darstellung des Sounds des Zuspielers zB. am PC mit Daten eines Meßmikrofons vor der PA zu vergleichen. Der Grad der Abweichung sagt doch dann etwas über die Qualität aus, oder?

    Gibt es sowas für den Selbstgebrauch?
    Gruß

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: phil am 2002-07-21 21:28 ]</font>

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 15. Mai 2002 um 14:56
    • #2

    Jo, das muesste eigentlich mit Dual FFT (Smaart Live) gehen, zumindest was die Frequencyresponse angeht.
    Was man mit Smaart sonst so anstellen kann (Klirr, Phase etc.) weiss ich leider nicht.

    CU
    martin

  • Michael
    Profi
    Beiträge
    103
    • 15. Mai 2002 um 15:13
    • #3
    Zitat


    martin schrieb am 2002-05-15 14:56 :
    Jo, das muesste eigentlich mit Dual FFT (Smaart Live) gehen, zumindest was die Frequencyresponse angeht.
    Was man mit Smaart sonst so anstellen kann (Klirr, Phase etc.) weiss ich leider nicht.

    CU
    martin

    Soweit ich weiß, geht das ins unbezahlbare, oder?
    natürlich halte ich auch den von mir vorgeschlagenen Testaufbau (vergleich Quelle und PA) für fragwürdig: das Ergebnis wird ja "verfälscht" je nach dem wie viele Bässe/Tops/gerell LS ich hinstelle und dann noch wo hin die Mikros?

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 15. Mai 2002 um 16:08
    • #4
    Zitat


    Eigentlich ist doch guter Sound, wenn die PA genau das macht, was von der Band oder dem Zuspieler kommt, bloß eben entsprechend verstärkt, oder?

    Na, das hast Du doch schon ganz gut erkannt.

    Zitat


    Wäre es da nicht denkbar, sich zum Anlagenvergleich nicht nur irgendwelcher Hörproben (die natürlich trotzdem machen)hinzugeben, sondern zB. grafische Darstellung des Sounds des Zuspielers zB. am PC mit Daten eines Meßmikrofons vor der PA zu vergleichen. Der Grad der Abweichung sagt doch dann etwas über die Qualität aus, oder?

    Was glaubst Du, was Leute, die sich professionell mit Beschallungstechnik beschäftigen, den lieben langen Tag so machen?

    Zitat


    Gibt es sowas für den Selbstgebrauch?

    Ein Messsystem für schmales Geld, dass 2-Kanal-FFT kann:

    http://www.sumuller.de/audiotester/

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Michael
    Profi
    Beiträge
    103
    • 15. Mai 2002 um 16:19
    • #5
    Zitat


    Volker Holtmeyer schrieb am 2002-05-15 16:08 :

    Na, das hast Du doch schon ganz gut erkannt.


    Was glaubst Du, was Leute, die sich professionell mit Beschallungstechnik beschäftigen, den lieben langen Tag so machen?


    Ein Messsystem für schmales Geld, dass 2-Kanal-FFT kann:

    http://www.sumuller.de/audiotester/

    Alles anzeigen

    Vielen Dank für den Link, werd da mal vorbeischauen.

    Wenn das "professionelle Leute der Beschallungstechnik" den ganzen Tag so machen, wieso entsteht dann immer eine Diskussion überall, egal ob auf Produktion mit diversen verschiedenen Technikern oder zum Beispiel auch hier im Forum?
    Dann könnte man im Prinzip doch alles aus den Datenblättern lesen, oder?
    Gruß

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 15. Mai 2002 um 16:44
    • #6

    Im Prinzip ja - aber auch wieder nicht. Messergebnisse müssen ja auch immer (richtig!) interpretiert werden.

    Denn z.B. ein glatter Amplitudenfrequenzgang ist eben nicht alles. Zum Frequenzbereich gehört nämlich untrennbar auch immer der Zeitbereich. Doch wer vermag schon auf Grund einer Sprungantwort sichere Aussagen über den Klang eines LS zu machen (will mich da auch nicht ausschließen)? Untersuchungen haben aber gezeigt, dass zeitliche Unstetigkeiten sehr viel weniger wahrgenommen werden als frequenzmäßige.

    Einzig und allein auf Messergebnisse vertrauen ist wohl nicht der richtige Weg. Die Ohren (für die wir das ja schließlich alles veranstalten) sollten mindestens genauso entscheiden.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 15. Mai 2002 um 17:32
    • #7

    Die Frage stellt sich auch bie den Aufo tunern die einen stehen auf opel die andern auf VW und die nächsten auf BMW und alle sind sich nicht grün


    Es gibt noch ein gutes messystem

    sat-live.de

    tomy-pa.de

    speakeronline.de

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • sachsensound
    Verifiziert
    Beiträge
    1.006
    • 15. Mai 2002 um 18:43
    • #8

    es gibt wohl sehr viele PA-Systeme die wirklich gut klingen. Und das ist auch gut so. Jeder wird trotzdem immer zu dem System stehen was er selber besitzt. Wäre ja auch tragisch wenns nicht so wäre. Trotzdem sollten einige auch mal anderen Systemen eine Chance geben. Das mit der Meß-CD ist eigentlich ne gute Idee hat aber einen Haken, Musik ist nun mal nicht nur Meßton und Sterile Klangquellen. Der eine mag eben irgendwelche Anhebungen und Absenkungen im Fq-Spektrum. Aber nach wie vor bin ich der Meinung, daß man mit jeder einigermaßen guten PA auch einen guten Sound zusammenbekommt. Das natürlich ein handelsübliches CD Horn mit 90° nicht so weit trägt wie ein 60° oder gar 30° Horn sollte auch jedem klar sein. Man kann eben keine Club- PA Open Air benutzen. Aber vom Sound her sollte man das schon hin bekommen.
    Bei einigen Anlagen muß man dann zwar stark mit dem EQ eingreifen aber dafür gibt es ja die Teile.

    MfG


    Mike

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: sachsensound am 2002-05-15 18:45 ]</font>

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

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