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Selbstbau-Mikrofonierung "Low cost"

  • manuela
  • 26. November 2005 um 10:46
  • manuela
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    9.103
    • 26. November 2005 um 10:46
    • #1

    Hier kommt mal ein echtes Bastlerproblemchen 8)

    Gester Nachmittag/abend , Tatort Schule:
    Ein sogenanntes Weihnachtskonzert der Kinder mit ihrem Musiklehrer,
    da waren locker 1000 Gäste auf dem hof, "Open air" bei frostigen Temperaturen.
    Die hatten da so ziemlich alles was die "arme Schule" besitzt aufgebaut, von Hamsterkäfigen über s200 bis zum ollen Powermixer, (es gab nur 2 Mics überhaupt) so kam dann per Handy der Notruf, es klappt nicht.
    Man ist ja nicht geizig zur Weihnachtszeit also gings hin, Spaß muß sein.

    20 Minuten Umbau und der Laden lief, laut & hell :D

    Was mir dabei den Schock versetzte:
    da spielten 8 Kinder sogenannte "Glockenspiele", das sind kleine Xylophonähnliche Dingerchen wo man mit einem Stöckchen auf Metallplättchen haut. Diese Sachen glaubwürdig zu mikrofonieren ist für die Schule unerschwinglich, wir haben es einfach gemacht, mit 441-U.
    So professionell das auch sein mag, Kinder sind undisziplinierte Musiker, sie wackeln ziemlich planlos herum beim Spielen und so klingts dann auch... so kam man beim Plaudern und Glühweinschlürfen auf die Idee es müßte doch möglich sein in diese Glockenspiele Tonabnehmer einzubauen die möglichst fast nix kosten.
    Wie könnte man das anstellen? Das Gehäuse ist aus Plastik und trägt den Ton recht gut mit.

    Ein winziges Electretmic-Kapselchen oder eine Hörkapsel vom Walkman einbauen zB? Irgendwas in der Art dürfte es sein, mit einer 3.5 klinkenbuchse dazu. Wer sowas mal gemacht hat, her mit der Anleitung.
    Der Frequenzgang ist sekundär, hauptsache das geht überhaupt einigermaßen.

    danke :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • djvomght
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    • 26. November 2005 um 11:32
    • #2

    Hallo Manu,

    habe mal mit Piezoschallwandlern ähnlich Conrad- Artikel 751669 - 62 (links im Bild)

    experimentiert (sowas findet man in billigen Radios und Kassettenrekordern als "Hochtöner"). Geht relativ gut, wenn man es hochohmig abschließt. Bei dem Preis kann man glaube ich ein Experiment wagen :)

    HTH Jörg

  • manuela
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    • 26. November 2005 um 14:18
    • #3

    löl

    die abgebildeten dinger hab ich sogar da !
    Das sind doch diese nervenden Piepser. Wußte garnicht daß die als Mikro tun, wird umgehend probiert 8)
    Was mich auch sehr reizt sind diese winzigen Schallwandler von 5,- radios, diese Schaumstoffbällchenkopfhörer ohne bügel. Das könnte sogar einen verwertbaren Ton geben, sind ja richtige kleine dyn. Wandler drin. Ebenfalls 1,- Klasse nur fraglich ob die am Mixer noch ein ausreichend lautes Signal anliefern, dürfte ziemlich niederohmig sein.

    1. Versuch: In Piezowandler brüllen unter Beobachtung des Röhrenvoltmeters 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Bassti
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    • 26. November 2005 um 14:56
    • #4

    Ich hab mein Leslie hier abgenommen, 2 Mics pro Rotor (Stereo), also insgesamt 4...
    Hab da ganz billige 0-8-15 Elektretkapseln genommen, Conrad glaub?
    an 12VDC mit nem Widerstand (um den Wert nachzuschauen müsste ich das Ding aufmachen, hast ja ne Steckplatine ;) )
    direkt über nen Koppelkondensator ins Mischpult.
    Erstaunlich wie gut das geht.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • manuela
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    • 26. November 2005 um 20:31
    • #5

    ah ja, hier kommt also das erste Electret Mic.

    Hast du in unmittelbarer Nähe von PA Boxen Feedbackprobleme damit bekommen oder geht das auch in lauter Umgebung ?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Bassti
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    • 27. November 2005 um 09:58
    • #6
    Zitat von "Manuela"

    ah ja, hier kommt also das erste Electret Mic.


    Wie meinst denn dass jetzt?

    Zitat von "Manuela"


    Hast du in unmittelbarer Nähe von PA Boxen Feedbackprobleme damit bekommen oder geht das auch in lauter Umgebung ?


    Also hier im geschlossenen Raum koppelts gerne, wenn ich zu laut mach, aber es war die einzige Möglichkeit den sound nach dem Leslie in nen Rechner aufgenommen zu kriegen, also hier auch garnicht fürs lautmachen gedacht, und ausserdem strahlt eine Seite auch genau dahin, wo die Mics sind -ging leider nicht anders.
    Ich kann dich aber beruhigen, ich hab vorher auch mit div. Lautsprecherchen etc. rumexperimentiert, alles zu dumpf, und koppelt noch schlimmer.
    Die elektretkapseln sind ziemlich gut.
    Mit so Ohrknöpfen hab ich das allerdings nicht probiert. :?:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • manuela
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    • 27. November 2005 um 15:35
    • #7

    Die Ohrknöpfchen sind bei genauer Betrachtung kleine dynamische Wandler, vergleichbar einer Mikrofonkapsel. Imho liefern sie Tonsignal ab wenn man sie beschallt. Somit sehr interessant.

    Bei den Glockenspielen würde es ausreichen den Gehäuseschall zu holen, evtl. diese Kapsel einfach anzukleben, sie muß nicht offen "hören". Nur fraglich ob der Pegel davon ausreicht... ein Vorverstärkerchen würde den aufwand wieder erhöhen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Bassti
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    • 27. November 2005 um 16:15
    • #8
    Zitat von "Manuela"

    Die Ohrknöpfchen sind bei genauer Betrachtung kleine dynamische Wandler, vergleichbar einer Mikrofonkapsel. Imho liefern sie Tonsignal ab wenn man sie beschallt. Somit sehr interessant.


    Jo, wie im prinzip jeder Lautsprecher eine Bewegung der Membrane in Spannung umwandert, NUR:
    Wie hoch ist die Masse der Membrane? -> Dumpf.
    Haste schonmal so ne dynamische Kapsel offen gehabt?
    Die Membrane ist mehr so ein Häutchen, als ne steife Membrane

    Zitat von "Manuela"


    Bei den Glockenspielen würde es ausreichen den Gehäuseschall zu holen, evtl. diese Kapsel einfach anzukleben, sie muß nicht offen "hören". Nur fraglich ob der Pegel davon ausreicht... ein Vorverstärkerchen würde den aufwand wieder erhöhen.


    Wie gesagt, den sparst du dir mit den Elektretkapseln.
    DC, Widerstand, Koppelkondensator und gut is.

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • manuela
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    • 27. November 2005 um 16:59
    • #9
    Zitat von "Bassti"

    Wie hoch ist die Masse der Membrane? -> Dumpf.
    Haste schonmal so ne dynamische Kapsel offen gehabt?
    Die Membrane ist mehr so ein Häutchen, als ne steife Membrane.

    die Masse der Membrane dürfte bei Ohrknöpfchenkapseln extrem gering sein, daraus resultiert auch der geradezu erstaunlich gute sound dieser Minidinger wenn man sie zum Hören einsetzt.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Bassti
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    • 27. November 2005 um 17:33
    • #10

    Haste das jetzt schon ausprobiert oder nicht?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • djvomght
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    • 27. November 2005 um 17:52
    • #11

    Hallo Manu,

    Zitat von "Manuela"

    Bei den Glockenspielen würde es ausreichen den Gehäuseschall zu holen, evtl. diese Kapsel einfach anzukleben

    dafür gehen die Piezodinger, einfach mit etwas Klebeband ins Gehäuse kleben.
    Ansonsten sind die Elektretkapseln keine schlechte Idee.

    Gruß Jörg

  • kater
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    • 27. November 2005 um 19:25
    • #12

    http://www.thomann.de/harley_benton_…660b4276b6cf6ef

    http://www.thomann.de/shadow_shsb2_p…660b4276b6cf6ef

    http://www.thomann.de/kk_hot_spot_pr…660b4276b6cf6ef

    uws, usf ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Bassti
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    • 4. Dezember 2005 um 20:44
    • #13

    MIKROFONKAPSEL EM4
    Artikel-Nr.: 302155 - 62
    (Unrat)
    R=2K2

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

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